DE72095C - Dampfkochgefäfs - Google Patents

Dampfkochgefäfs

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DE72095C
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Germany
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steam
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steam cooker
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DENDAT72095D
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Original Assignee
L. kallmeyer in Berlin S., Brandenburgstr. 81
Publication of DE72095C publication Critical patent/DE72095C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F1/00—Washing receptacles
    • D06F1/06—Wash-boiler receptacles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Cookers (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das zu gewerblichen Zwecken erforderliche Durchdämpfen von Stoffen aller Art bietet vielfach grofse Schwierigkeiten nicht nur durch den Widerstand, welchen die physikalische Beschaffenheit der Stoffe an sich dem Eindringen des Dampfes entgegensetzt, sondern auch besonders dadurch, dafs die bei gröfseren Dampfapparaten zusammengehä'uften Mengen sich zu einer festen Masse zusammenfügen und dann den Dampf nur äufserst langsam eindringen lassen. Diese Schwierigkeit kann gehoben werden, wenn man, wie dies in vielen Fallen (z. B. bei Lumpenkochern etc.) geschieht, den Kochapparat rotiren läfst, wobei dann die Masse eine beständige Lageveränderung erfährt, welche eine innige Berührung aller Theile mit dem Dampf mit sich bringt.
Bei feststehenden Apparaten hingegen sucht man sich durch Einlage von gelochten Rohren, von Holzklötzen, kleinen Körben etc. zu helfen. Alle diese Mittel aber. haben den Nachtheil, dafs sie nicht genügend gleichmäfsig in der Masse vertheilt werden können, so dafs, besonders wenn die Masse durch den Kochprocefs ihr Volumen ändert, also z. B. stark zusammenfällt, stets ein ungleichmäfsig durchkochtes Product erzielt wird.
Bei der vorliegenden Vorrichtung wird dieser Uebelstand vermieden, indem durch passend angebrachte durchlochte Wände die ganze Masse in gleichmäfsig starke und alsdann vom Dampf leicht zu durchdringende Schichten zerlegt wird, welche auch selbst beim Zusammensinken der Masse keine Aenderungen erfahren. Dabei sind diese Wände derart angeordnet, dafs die Masse frei niedersinken und ohne Herausnahme der Bleche aus dem Apparat entfernt werden kann.
Die Fig. 1 und 2 beiliegender Zeichnung stellen einen Dampfkocher im Schnitt und Grundrifs dar. Derselbe besteht aus dem cylindrischen Gefäfs α mit Deckel b und dem Siebboden c. Das dicht über dem letzteren angeordnete Mannloch d dient zum Herausziehen der auf dem Siebboden lagernden gekochten Masse. Durch die Ventile e e wird der Dampf oben und unten in den Kocher eingeleitet. In halber Höhe des Mannloches d sind Stützen ff angebracht, auf welche die paarweise angeordneten durchlochten verticalen Bleche g g, hh, ii ruhen. Dieselben werden durch Distanzhalter in ihrer Lage fixirt und sind oben durch die Bleche k derart zugedeckt, dafs beim Füllen des Apparates keinerlei Masse in den Zwischenraum der einzelnen Blechpaare gelangen kann.
Durch diese Anordnung der durchlochten Blechwandungen und des Siebbodens ist also die gesammte Füllung des Apparates in Schichten von der Stärke χ zerlegt, welche auf ihrer ganzen Ausdehnung, nämlich von oben und unten, sowie von den Zwischenräumen der Blechpaare her durch den Dampf berührt werden. Die Kochzeit erfährt durch diese Zerlegung der grofsen Masse in dünne Schichten eine wesentliche Abkürzung, während gleichzeitig das gekochte Product sich durch gröfsere Gleichmäfsigkeit auszeichnet.
Anordnung

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Dampfkochgefäfsen die
    verticaler, paarweise angeordneter gelochter Blech wände gg, hh, ii, zum Zweck, die. zu kochende Masse in dünne Schichten χ zu zerlegen, um dem Dampf Zutritt zu allen Theilen dieser Materialschichten zu gestatten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72095D Dampfkochgefäfs Expired - Lifetime DE72095C (de)

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