DE83094C - - Google Patents

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DE83094C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/16Apparatus having rotary means, other than rotatable nozzles, for atomising the cleaning liquid

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der nachstehend beschriebenen Erfindung ist ein Apparat, mittelst dessen das in den Gasfabriken hergestellte Rohgas von den Theer- und Ammoniakbestandtheilen befreit und zugleich gekühlt und condensirt werden soll.
Der Erfinder verwendet zu diesem Zwecke ein System von über einander angeordneten, luftdicht abgeschlossenen Condensirtellern von konischer Gestalt, in welchen entsprechend geformte , mit angegossenen Querrippen versehene, durch einen continuirlichen oberen Wasserzuflufs stets bis zum Rande gefüllte, an einer verstellbaren Mittelwelle befestigte Vertheilschalen gedreht werden in der Weise, dafs ihre Mäntel in geringen Abständen von den Mänteln der Condensirteller liegen und diese zwischen "den Mänteln befindlichen Zwischenräume je nach der Stärke des Gaszuflusses durch Senken oder Heben der Mittelwelle vergröfsert oder verkleinert werden können.
. Durch die Form der Condensirteller wird der aufsen abkühlenden Luft eine grofse Oberfläche dargeboten; diese wirkt auch nach innen und bewirkt im Verein mit der inneren, gleichmäfsigen Abspülung der in geringem Zwischenraum einander gegenüberstehenden Mäntel eine verstärkte Oberflächencondensation, welche noch dadurch begünstigt wird, dafs das unten in den Apparat eingeführte und in demselben aufsteigende Gas in einer dünnen Schicht ausgebreitet und gezwungen wird, unter Abgabe seines Ammoniakgehaltes sich an den Wasseroberflächen zu reiben.
Der Apparat ist auf den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht. Es zeigt:
Fig. ι denselben zur Hälfte in der Seitenansicht, zur Hälfte in senkrechtem Schnitt.
Fig. 2 stellt in vergröfsertem Mafsstabe einen senkrechten Schnitt durch zwei über einander liegende Condensirteller dar, während
Fig. 3 die Oberansicht und
Fig. 4 die Unteransicht einer Vertheilschale verbildlicht.
Der Apparat besteht aus dem Sammelbehälter v, der solide montirt und durch ein Halsstück t mit einem System Condensirteller xpj-v1 verbunden ist, die in beliebiger Anzahl über einander luftdicht angeordnet sind. Die Condensirteller haben konische Gestalt, so dafs je zwei von ihnen unter spitzem Winkel zusammenstofsen und das ganze Gebilde nach aufsen und innen eine grofse Oberfläche darbietet. Durch dieses System mufs das Gas emporsteigen.
Durch die Mitte dieses Systems geht eine verticale Welle χ bis unten durch den Boden des Sammelgefäfses ν hindurch, wo" dieselbe in dem Spurlager ^ gelagert ist, das von aufsen zugänglich, zum Schmieren bequem zu erreichen ist und sammt der Welle mittelst Stellschrauben gehoben oder gesenkt werden kann.
An der Welle χ ist im Sammelgefäfs ν der Wasserverschlufs 1 angeordnet, um den inneren Gasraum von der äufseren Luft zu trennen und jegliche Reibung und Undichtheit zu verhindern.
An der verticalen Welle χ sind ferner in bestimmten, der Tellertiefe vpl entsprechenden Abständen Vertheilschalen u ... u befestigt, welche sich mit der Welle drehen und durch den oben am Apparat angeordneten Wasser-

Claims (1)

  1. verschlufs 2 bis zum Rande gefüllt erhalten werden.
    An der Unterseite der Schalen sind Rippen M1 . . . M1 angegossen, die theilweise zur Verstärkung dienen, zugleich aber auch einen Theil des im Hohlraum der Condensirteller befindlichen Gases mit herumdrehen.
    Der obere Theil der Triebwelle χ ist ebenfalls wie der untere Theil aufserhalb des Systems gelagert und vom inneren Gasraum durch einen Wasserabschlufs f1 getrennt.
    Bei C tritt das von Theer und Ammoniak befreite Gas zur weiteren Behandlung in die Reiniger.
    Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
    Das Gas tritt unten bei .? in den Apparat ein, wird von den Rippen w1 der Schale u gefafst, in der Bewegungsrichtung mit herumgenommen und zwischen der äufseren Schalen- und inneren Gefäfswand vermöge der sich entwickelnden Fliehkraft gleichsam über einander ,gewälzt und nach oben in den zweiten, dritten u. s. w. Condensirteller befördert. Der Gehäusemantel ist nämlich so geformt, dafs er sich genau der Form der sich drehenden Schalen anschmiegt und der zwischen beiden befindliche Zwischenraum ca. 10 bis 15 mm breit ist. Dieser Zwischenraum, in welchem sich das Gas ausbreiten mufs, bietet eine grofse Oberfläche dar und ist, wenn die Schale voll Wasser ist, überall gleich breit. Das .Gas streicht in diesem an den Wänden stets feuchten Raum und an der in der Schalenhöhlung befindlichen Wasseroberfläche hin und giebt sein Ammoniak an das Wasser ab. Hierbei kann sich, da die Gasschicht nur dünn ist,_kein Kern bilden, der ungereinigt bliebe, selbst nicht in der Verengung des Halses, wenn das Gas aus einem Condensirteller in den anderen emporsteigt. Die innige Berührung der einzelnen Gastheilchen mit dem Absorptionswasser wird noch dadurch erhöht und verstärkt, dafs die Schalen in langsame Umdrehung versetzt werden, denn das an der Schalenwand anliegende Gas wird bei Drehung der Schale mitgenommen, während das an der gegenüberliegenden' Gehäusewand befindliche Gas, also die andere Seite der Gasschicht, nur das Bestreben hat, aufwärts zu steigen. Dadurch wird aber in der dünnen Gasschicht eine derartige Bewegung der einzelnen Gastheilchen hervorgerufen, als ob sie zwischen zwei entgegengesetzt rotirenden Walzen hindurch müfsten.
    Die Berührung der einzelnen Gastheilchen mit den wirksamen Condensationsflächen — den Schalen, der Wasseroberfläche der Schalenhöhlung und der inneren Gehäusewand — wird dadurch so innig, dafs alles Ammoniak dem Gas entzogen wird.
    Das oben bei 2 einströmende reinste Wasser kommt mit dem reinsten Gas in Berührung und wird desto ammoniakreicher, je näher es dem Sammelgefäfs ν kommt.
    Pa ten τ-An SPRU CH :
    Ein Gas-Reinigungs-, Kühl- und Condensationsapparat, gekennzeichnet durch die Anordnung von staffelweise über einem Sammelgefäfs ν liegenden konischen Condensationstellern iv w1 ■ ■ ., in welchem mit Wasser gefüllte Vertheilschalen u rotiren, welche auf einer eventuell in der Höhenrichtung verstellbaren Mittelwelle befestigt sind, um die Zwischenräume zwischen den Wandungen der Teller' tv wl . . .und den Schalen 11 je nach der Menge des hindurchströmenden Gases zu verengen oder zu erweitern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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