DE7208012U - Packung für dünne Folie, beispielsweise Zellglas, wie zu Einmachzwecken vorgesehene Zellulosehydrat-Folie - Google Patents
Packung für dünne Folie, beispielsweise Zellglas, wie zu Einmachzwecken vorgesehene Zellulosehydrat-FolieInfo
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Description
PATENTANWALT DIPL.-PHYS. HEINRICH SEIDS
62 Wiesbaden · Bierstadter Höhe 15 · Postfach 12068 · Telefon (06121) 565382
Postscheck Frankfurt/Main 1810 08 · Bank Deutsche Bank 3956372 · Nass. Sparkasse 108003065
Wiesbaden, den 21. Februar 1972 E 203 S/ri
E b e r t K.G.
6200 Wl-Schierstein
6200 Wl-Schierstein
Packung für dünne Folie, beispielsweise Zellglas, wie zu Einmachzwecken
vorgesehene Zellulosehydrat-Folie
Die Erfindung bezieht sich auf eine Packung für dünne Folie, beispielsweise Zellglas, wie zu Einmachzweoken vorgesehene
Zellulosehydrat-Folie, bei die zusammengelegte Folienbahn in
einen Beutel verpackt ist.
Bei den bekannten Packungen für Zellglas, d.h. für Einmachzweoke gedachte Zellulosehydrat-Folie ist ein Bogen solcher
Folie mehrfach zusammengefaltet und in einen Beutel gesteckt. Solohe Beutel enthalten darüberhinaus in einem gesonderten
Beutelchen die beim Aufbringen des Zellglases auf Einmachgläser benötigten Gummiringe, sowie Aufklebeetiketten Bekennzeiohnung
der mit dem Zellglas verschlossenen Einmachgläser.
— 2 —
Dipl.-Phys. Heinrich Seids · Patentanwalt · 62 Wiesbaden · Bierstadte: Höhe 15 · Postfach 170 68 · Teltfon (0 6121) 56 53
Sie bekannten Beutelpackungen dieser Art sind jedoch mit erheblichen Mängeln behaftet. Der mehrfach kreuz und quer zusammengefaltete Folienbogen muss meist zum Abschneiden von
Teilen beim Gebrauch völlig ausgebreitet werden. Deshalb hat man auch bereite versucht, Packungen für Einmach-Zellglas mit
vorbereiteten Zuschnitten aus Zellglas vorzusehen. Bei der Vielfalt der Üblichen und benutzten Einmachgefässe sind aber
solche vorbereiteten Zuschnitte unvorteilhaft.
Bas Einlegen des gefalteten Zellglas-Bogens und das zugleich
noch notwendige Einlegen eines Beutels oder Tütchens mit G-umralrlngen und achlieaeilich das Einlegen von Aufklebeetiketten
in den Verpackumgsheutel macht ein automatisches Verpacken
praktisch unmöglich,,
Es 1st daher Aufgabe der Erfindung, diese Mangel zu beseitigen
und eine leicht herstellbare und vom Benutzer leicht handhabbare Packung für dünne Folie zu schaffen.
Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass die in
für Haushaltsgebrauch in geeigneter Breite zugeschnittene Folienbahn auf einen flachen, steifen Trägerkörper aufgewikkelt ist. Normalerweise reicht für Haushaltszwecke eine Breite
der Folienbahn bis zu etwa 20 cm aus. Eine solche Folie kann
Dipl.-Phys. Heinrich Se;ds · Palentanwalt · 62 Wiesbaden · Bierstadter Höhe 15 · Postfach α 20 68 · Telefon (0 61 21) 56 53
in handlicher Weise in einfacher Lage auf den Trägerkörper aufgewickelt
sein. Es ist deshalb für den Benutzer nicht mehr notwendig, Teile der Folie auseinanderzufalten. Vielmehr kann
der Benutzer soviel Folie, wie er für den jeweiligen Fall benötigt, von dem Trägerkörper abwickeln. Dadurch ist im Unterschied
zum Auseinanderfalten eines Folienbogens die aufgewikkelte
Folie gegen Verschmutzen und die Einwirkung von Nässe geschützt. Ist für Sonderfälle eine besonders breite Folienbahn
gewünscht, so kann diese Folienbahn in ihrer Breite ein oder mehrfach zusammengefaltet und in diesem zusammengefalteten
Zustand auf den Trägerkörper gewickelt sein. Auch hierdurch wird keine wesentliche Erschwernis bei der Verarbeitung der
Folie verursacht, weil der Benutzer nach wie vor eine so grosse Folienmenge jeweils von dem Trägerkörper abwickeln kann, wie
er benötigt und dann dieses abgewickelte und abgeschnittene Stück dann seitlich ausbreiten.
Für die Aufnahme von zusammen mit der Folie benötigten Teile, wie Gummiringe und dgl. kann der Tragkörper an mindestens einem
Ende aus dem Folienbahn-Wickel vorstehen und als Aufnahme für solche Teile ausgebildet sein.
In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist der Trägerkörper als rechteckiger Zuschnitt aus flachem, steifem Material
ausgebildet und mit seiner Längsrichtung quer zur Folienbahn in den Wiokel eingelegt. Dieser Zuschnitt kann an mindestens
Dipl.-rhys. Heinrich Seids ■ Patentanwalt · ό2 Wiesbaden ■ Bierstadter Höhe Ii ■ Postfach 120 68 ■ Telefon (0 61 21) 56 53
einem aus dem Wickel der Folienbahn vorstehenden Ende mit
sich gegenüberliegenden seitlichen Einbuchtungen als Aufnahme für Gummiringe ausgebildet sein. Besonders vorteilhaft
ist es sowohl beim ersten Einführen des auf den Trägerkörper aufgebrachten Wickels in die Verpackungsfolie, wenn
ein jederzeit abnehmbares und wieder aufstreifbares, nachgiebiges
Element, beispielsweise ein Gummiring über den Umfang des Folienbahn-Wickels gelegt ist. Unter dieses nachgiebige
Element kann mindestens ein Blatt mit selbstklebenden Etiketten auf die Umfangsflache der Folienbahn gelegt sein. Hierdurch
kann der vorbereitete Folienbahn-Wickel mit Klebeetiketten und Gummiringen in einem Arbeitsgang maschinell in den
Verpackungsbeutel eingeführt werden. Einen besonderen Vorteil bietet es ausserdem, wenn der Tragkörper an seinem einen Ende
einen aus dem Verpackungsbeutel vorstehenden, als Aufhängevorrichtung ausgebildeten Ansatz trägt. Mit diesem Ansatz
kann dann die Packung gemäss der Erfindung in Selbstbedienungsläden
aufgehängt werden und auch im Haushall; hängend aufbewahrt werden. Dies ist von besonderem Vorteil für Zellglas··
Einmachfolien, da diese gegen Nässe empfindlich sind.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Dipl.-Phys. Hci'.Tich Seids ■ Patentanwalt · t.2 Wiesbaden · Bierstadter Höhe 15 · Postfach 120 08 · Telefon (0 61 21) 56 53
Fig. 1 Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in
- Ansichtdarstellung;
Fig. 2 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel der
Fig. 2 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel der
Erfindung in Ansichtdarstellung und Fig. 3 einen schematischen Schnitt nach der Linie
A-B der Figur 2.
Im Beispiel der Figur 1 ist ein Wickel 1 von Zellglasfolie auf einem Trägerkörper 2 aufgewickelt. Die Zellglasfolie ist dabei
in für normale Haushaltszwecke geeigneter Breite von etwa 15 bis
20 cm zugeschnitten und ohne Falten auf den Trägerkörper 2 gewickelt. Um den Umfang des Wickels 1 ist ein Gummiring 3 gelegt,
der ein unbeabsichtigtes Abwickeln der Zellglasfolie verhindert. Zwischen die Umfangsflache des Wickels 1 und den
Gummiring 3 ist ein Blatt 4 eingelegt, das selbstklebende Etiketten trägt. An seinem in Figur 1 oberen Teil 5 ragt der
Trägerkörper 2 weit aus dem Folienwickel 1 heraus und ist dort mit trapezförmigen, seitlichen Ausbuchtungen 6 versehen, die
eine Aufnahme für Gummiringe 7 bildet, wie sie zum Befestigen des Zellglases an Einmachgefässen benötigt werden. Der Sägerkörper
2 ist in diesem Beispiel als Zuschnitt aus flachem, steifen Material, und zwar Pappe, ausgebildet.
Die Gesamtheit von Wickel 1, Trägerkörper 2, Etikettenträger 4
Dipl.-Phy». Heinrich Solde · Palentanwalt · 62 Wiesbaden · Bierstadter Höhe 15 -Postfach 120 68 · Telefon (0 6121) 56 53
und Gummiringen 7 let in einem Verpackungsbeutel θ herkömmlioher
Art untergebracht, der mit Lasohe 9 und Sohliessetikett
10 versehen sein kann.
Im Beispiel der Figur 2 handelt es sich um eine Ausftya^hungsform
der Erfindung, bei der eine breitere Haushaltsfolie vorgesehen ist. Zu diesem Zweck ist die Folienbahn 11a, wie
in Figur 3 gezeigt, in Längsrichtung zweimal gefaltet, um die Breite des Wickels 11 auf ein Drittel der Folienbahnbreite
zu vermindern. Der Trägerkörper 12, der in diesem Beispiel ebenfalls als Zusohnitt aus Pappe gebildet sein kann,
ragt bei dieser Ausführungsform der Erfindung an beiden Seiten des Wiokels 11 weit heraus und ist an beiden vorstehenden
Endbereichen 5 mit je einem Paar trapezförmiger Ausbuchtungen 6 als Aufnahme für Gummiringe 7 ausgebildet. Am einen Ende
ist der Trägerkörper 12 ausserdem noch mit einem Ansatz 13
versehen, der mit einer öffnung 14 als Aufhängevorrichtung ausgebildet ist. Um den Wickel 11 ist wieder, wie im Beispiel
der Figur Ί, ein Gummiring 3 gelegt, und es ist wiederum mindestens
ein Blatt 4 mit selbstklebenden Etiketten beigesteckt. Diese Einheit von Wickel 11, Trägerkörper 12, Etiketten 4
und Gummiringen 7 ist in einen Verpackungsbeutel 18 eingesteckt, dessen Bodennaht eine mittlere öffnune aufweist, durch
die der Ansatz 13 nach aussen ragt. An der gegenüberliegenden Seite trägt der Beutel 18 die Lasche 19, die mit dem Schliess-
Dipl.-Phys. Heinrich Seids · Patentanwalt · 62 Wiesbaden · Bierstndtcr Höhe 1? ■ Postfach ΐ;θο8 · Telefon (0 61 2λ) 56 53
etikett 10 verschlossen ist. Anstatt der aargestellten Ausführungsweise
der aus dem mittler , offenen Teil der Bodennaht herausragenden Aufhängevorrichtung 13} H könnte auch
der Beutel selbst mit öffnungen versehen sein, die der Öffnung 14 entsprechen.
Claims (7)
1. Packung für dünne Folie, insbesondere für Haushaltszwecke,
wie zu Einmachzwecken vorgesehene Zellulosehydrat-Folie, bei der die Folienbahn in einem Beutel verpackt ist, dadurch
gekennzeichnet, dass die in für Haushaltsgebrauch in geeigneter Breite zugeschnittene Folienbahn auf einen
flachen, steifen Trägerkörper (2, 12) aufgewickelt ist.
2. Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Folienbahn (11a) in ihrer Breite ein- oder mehrfach zusammengefaltet
und in diesem längsgefalteten Zustand auf den Trägerkörper (12) gewickelt ist.
3. Packung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Trägerkörper (2, 12) an mindestens einem Ende aus dem Folienbahn-Wickel (1, 11) vorsteht und als Aufnahme (6)
für zusammen mit der Folie benötigte Teile, wie Gummiringe (7) o.dgl. ausgebildet ist.
4. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass der Trägerkörper (2, 12) als rechteckiger Zuschnitt aus flachem, steifem Material ausgebildet und
Dipl.-Phv·.. Heinrich Seid·, · Patentanwalt · o2 Wiesbaden ■ Rierst.idlrr I lohe 1."' ■ Postfach J-1OdS ■ Telefon (Om 21) 5653!
mit seiner Längsrichtung quer zur Folienbahn in den Wickel
( 1, 11) eingelegt ist.
5. Packung naoh Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnitt an mindestens einem aus dem Wickel (1, 11) der
Folienbahn vorstehenden Ende mit sich gegenüberliegenden seitlichen Einbuchtungen (6) als Aufnahme für Gummiringe
(7) ausgebildet ist.
6. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass ein jederzeit abnehmbares und wieder aufsteckbares, nachgiebiges Element, beispielsweise ein
Gummiring (3) über den Umfang des Folienbahn-Wickels (1, 11) gelegt ist.
7. Packung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Blatt (4) mit selbstklebenden Etiketten
unter das nachgiebige Element (3) auf die TJmfangsflache des
Folienteahn-Wickels (1, 11) gelegt ist.
Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerkörper (12) an seinem einen Ende
einen aus dem Verpackungsbeutel vorstehenden, als Aufhängevorrichtung ausgebildeten Ansatz (13, 14) trägt.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7208012U true DE7208012U (de) | 1972-05-18 |
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ID=1278084
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7208012U Expired DE7208012U (de) | Packung für dünne Folie, beispielsweise Zellglas, wie zu Einmachzwecken vorgesehene Zellulosehydrat-Folie |
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|---|---|
| DE (1) | DE7208012U (de) |
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