DE72078A - Heiz- und Kochofen mit verschiebbarer Feuerung - Google Patents
Heiz- und Kochofen mit verschiebbarer FeuerungInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizongsanlagen.
(Hessen-Nassau).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. März 1893 ab.
Die nachstehend beschriebene Erfindung bezieht sich auf einen Doppelkochofen mit einstellbarer
Feuerung, d. h. auf einen Kochofen, der von aufsen her zu heizen ist. Derartige Kochöfen werden bisher nur entweder mit
einer einzigen Feuerstelle, die im Kochhalse angeordnet ist und für den eigentlichen Ofen
wenig Wärme abgiebt, oder mit einer besonderen zweiten Feuerung zur Beheizung des
letzteren versehen. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun die in beiliegender
Zeichnung dargestellte und im Nachstehenden beschriebene neuartige Einrichtung, um mittelst einer und derselben Feuerstelle die
beiden getrennten Hälften des Doppelkochofens, d. h. den Kochhals und den sogenannten
inneren Ofen unabhängig von einander heizen zu können. Diese neue technische Wirkung
wird dadurch erzielt, dafs die gemeinschaftliche Feuerung der beiden Ofenhälften verschiebbar
angeordnet und gleichzeitig der Unterboden des inneren Ofens zum Aufklappen eingerichtet
worden ist.
In der Zeichnung ist X der Feuerherd (Feuerkasten oder Feuertopf), der auf den Führungen
χ in der Längsrichtung des Ofens verschiebbar ist; B B ist der aus zwei Hälften bestehende
aufklappbare Unterboden im inneren Ofen. Ist der Unterboden B geschlossen und
befindet sich der Feuerherd X im äufseren Ofen oder dem Kochhalse, wie in den Fig. 1,
2 und 5 gezeigt, so strömen die Feuergase aus dem Kochhalse über die geschlossene
Klappe des Unterbodens B hinweg in die Feuerzüge des inneren Ofens, wie Fig. 1 dies
anzeigt. In diesem Falle würde also der Ofen hauptsächlich zum Kochen benutzt werden, da
jetzt der äufsere Kochofen die meiste Wärme erhalten würde. Soll aber der Ofen hauptsächlich
als Zimmerheizofen und nur in untergeordnetem Mafse Kochzwecken dienen, so braucht man nur die Klappen des Unterbodens
fallen zu lassen und den Feuerherd an ihre Stelle zu schieben, wie dies in Fig. 3 der
Zeichnung zur Darstellung gebracht worden ist. Um in diesem Falle den Unterraum des
inneren Ofens von dem eigentlichen Kochofen oder Kochhalse vollständig absperren zu können
, ist unter dem Kochraum R des inneren Ofens eine Klappe K angebracht, welche nach
dem Einschieben des Feuerherdes in den. inneren Ofen herabgedreht wird und eine Absperrung
beider Ofenhälften von einander bewirkt; ferner sind noch im inneren Kochraum R Thüren T angeordnet, die ebenfalls
nach dem Einschieben des Feuerraumes in den Innenofen geschlossen werden, wie dies aus
Fig. 3 ersichtlich ist, so dafs also nunmehr die ganze Wärme der Feuerung an das zu beheizende
Zimmer abgegeben wird. Zum Kochen dient in solchem Falle dann nur noch der Kochraum R des Innenofens. Die Drehung
des Unterbodens, der Klappe, erfolgt mittelst der Handgriffe, wie in der Zeichnung ange-
geben, während die Thüren T nach Oeffnen der Thür des Kochraumes R leicht von Hand
geschlossen und geöffnet werden können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Heiz- und Kochofen, gekennzeichnet durch einen beweglichen Unterboden (B) im Innenofen und einen verschiebbaren Feuerherd (X), der nach erfolgtem Ausschalten 'des Unterbodens an dessen Stelle eingeschaltet wird, wobei gleichzeitig Vorkehrungen (Klappe K und Thüren T) getroffen sein können, 'um den Innenofen ganz vom Aufsenofen abzuschliefsen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE72078A true DE72078A (de) |
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