DE720558C - Gattersaegeangel - Google Patents

Gattersaegeangel

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Publication number
DE720558C
DE720558C DEN42099D DEN0042099D DE720558C DE 720558 C DE720558 C DE 720558C DE N42099 D DEN42099 D DE N42099D DE N0042099 D DEN0042099 D DE N0042099D DE 720558 C DE720558 C DE 720558C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
saw
fishing rod
gang saw
tang
tension
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Expired
Application number
DEN42099D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Nusch
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Individual
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Individual
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Publication of DE720558C publication Critical patent/DE720558C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B3/00Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks
    • B27B3/28Components
    • B27B3/30Blade attachments, e.g. saw buckles; Stretching devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Gattersägeangel Es ist eine bei Gattersägen bekannte Erscheinung, daß sich .die Sägeblätter infolge der beim Arbeiten stattfindenden starken Erwärmung dehnen. Diese Dehnung kann mitunter so bedeutend werden, daß die Sägeblätter infolge des eintretenden Spannungsverlustes mehr oder weniger seitlich aus der Schnittebene ausweichen und sich im Holz verlaufen. Um dies zu vermeiden, werden die Sägeblätter meistens von vornherein übermäßig stark ,gespannt. Dies ist aber insofern sehr nachteilig, ,als die Blätter dabei leicht reißen und auch das Gatter selbst, um die hohe Spannung :aufnehmen zu können, sehr kräftig ausgeführt werden muß.
  • Zum Beseitigen :dieser Mängel sind bereits Gattersägeangeln bekannt, bei denen das Sägeblatt zum Ausgleich von Dehnungen infolge Erwärmung und zum Aufrechterhalten ausreichender Spannung unter Federwirkung steht. Hierbei ist der Angelschaft selbst als Feder ausgebildet, und zwar beispielsweise in Form eines wellenförmig verlaufenden Blechstreifens, an dessen Stelle :auch Schrauben.-federn zur Verwendung gelangen können. Dia diese gewellten Blattfedern oder Schraubenfedern aber in der Längsrichtung auf Zug beansprucht werden, haftet ihnen der Nachteil. an, daß sie bei übermäßiger Beanspruchung leicht bleibende Formveränderungen erleiden und dann nicht mehr in ausreichendem Maße wirksam oder einfach abreißen.
  • Schließlich sind auch noch hydraulisch wirkende Vorrichtungen zum gleichzeitigen. Spannen ,aller Sägeblätter eines Sägegatters bekannt, bei denen sich die .Spannkeile der Sägeangeln ,auf Kolben abstützen, deren Druckzylinder von einem gemeinsamen Hauptzylinder gespeist werden, der mit einem Ausgleichzylinder verbunden ist, dessen Kolben unter der Wirkung einer Druckfeder steht. Diese Feder vermag indessen nur geringe infolge Wärmedehnungen auftretende Längenändelungen,der Sägeblätter auszugleichen, da sie sich beim Hineindrücken des Kolbens in den Ausgleichzylinder .entspannt, so daß der Flüssigkeitsdruck sinkt und die Spannung der Sägeblätter nachläßt. Aus diesem Grunde muß bei stärkerem Druckabfall die Kolbenstange des Hauptzylinders von Hand nachgestellt werden, so daß :also in diesem Falle der Ausgleich nicht mehr selbsttätig erfolgt. Als weiterer Nachteil der bekannten Einrichtung kommt noch hinzu, daß die ,an sich schon ziemlich kostspielige und in ihrem. Aufbau verwickelte Anlage eine erhebliche zusätzliche Gewichtsbelastung für das Sägegatter bildet und infolge der leicht auftretenden Undichtigkeiten keine ausreichende Gewähr für unbedingte Betriebssicherheit bietet.
  • Diese Nachteile werden bei der Gattersägeangel gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß zwischen dem Widerlager der Angel und dem Gatterrahmen auf Druck beanspruchte Federn :angeordnet sind, die bei einer Dehnung des Sägeblattes infolge Erwärmung ausgleichend wirken und das Blatt ständig unter Spannung halten. Eine in .dieser Weise ausgebildete Sägeangel kann einen erheblichen Spannungsüberschuß :aufnehmen, der bei einer späteren infolge Erwärmung auftretenden Dehnung des Blattes wieder freigegeben wird. Die Blätter haben daher stets ausreichende Spannung, so daß ein zuverlässiges Arbeiten gewährleistet wird. Auch das sonst häufig stattfindende Abreißen der Sägen beim Erkalten wird durch die nachgiebige Spannung beseitigt.
  • Dadurch, daß die erfindungsgemäß zur Verwendung gelangenden Federn nur ;auf Druck beansprucht werden, können sie so unterteilt werden, daß bleibende Formveränderungen ausgeschlossen sind .und die Bruchgefahr auf ein Mindestmaß herabgesetzt wird. Aber selbst im Falle eines Federbruches wird nicht die ganze Angel unbrauchbar, sondern es genügt. die schadhafte Feder :auszuwechseln.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbei.-spieles dargestellt, und zwar zeigt Abb. r eine Vorderansicht einer Unterangel und Abb. z eine Seitenansicht ihres unteren Endes.
  • Die Sägeangel besteht in üblicher Weise aus dem zweischenkligen Angelschaft a und dem darin befestigten Widerlager b. Zwischen den beiden Angelschenkeln sind mehrere wellenförmig verlaufende Blattfedern c über-,einander angeordnet, die sich einerseits auf dem Widerlager b, andererseits auf einem lose zwischen den Angelschenkeln geführten Zwischenstück d abstützen. Das Zwischenstück d ist zur Aufnahme .der Federn c mit einer Nut dI versehen und wird durch einen -Niete in seiner Lage festgehalten.
  • Statt der Blattfedern können auch Schraubenfedern, Pufferfedern o. dgl. zur Anwendung gelangen. Auch Oberangeln können in entsprechender Weise ausgebildet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aus doppelschenkligem Angelschaft und darin befestigtem Widerlager bestehende Gattersägeangel, bei der das Sägeblatt zum Ausgleich von Dehnungen infolge von Erwärmung und zum Aufrechterhalten ausreichender Spannung mittels eine Feder aufweisender Ausgleichvorrichtung unter Federwirkung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Wi:derlager (b) der Angel (a) und dem Gatterrahmen angeordneten wellenförmig verlaufenden Blattfernern (c) auf Druck beansprucht werden.
DEN42099D 1938-06-16 1938-06-16 Gattersaegeangel Expired DE720558C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN42099D DE720558C (de) 1938-06-16 1938-06-16 Gattersaegeangel

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DEN42099D DE720558C (de) 1938-06-16 1938-06-16 Gattersaegeangel

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DE720558C true DE720558C (de) 1942-05-08

Family

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DE (1) DE720558C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970296C (de) * 1949-07-06 1958-09-04 Linck Maschf & Eisen Gattersaege zur Herstellung von Schnittholz verschiedener Staerken

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970296C (de) * 1949-07-06 1958-09-04 Linck Maschf & Eisen Gattersaege zur Herstellung von Schnittholz verschiedener Staerken

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