DE7204646U - Kniehebel-Gelenkklemme - Google Patents

Kniehebel-Gelenkklemme

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DE7204646U
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Kniehebel - Gelenkklemme
Die Neuerung betrifft eine Kniehebel-Gelenkklemme, insbesondere zum Einspannen von Werkstücken, die beispielsweise im Karosseriebau von Fahrzeugen verwendbar ist, mit einem fest angeordneten, aus zwei in parallelem Abstand angeordneten Platten bestehenden Fußteil, einem Klemmhebel, der zwischen den Platten schwenkbar gelagert ist und einem als Handgriff ausgebildeten Betätigungshebel, welcher an den Platten mit einem diese übergreifenden gabelförmigen Endteil schwenkbar gelagert und durch einen Gelenkhebel mit dem Klemmhebel mit Abstand von den Schwenkachsen des Klemmhebels und des Betätigungshebels verbunden ist.
Gelenkklemmen der genannten Art sind beispielsweise nach der DT-PS 1 216 620 bereits bekannt. Derartige Gelenkhebel arbeiten an sich vollkommen zufriedenstellend. Es hat sich aber gezeigt, daß ihre Handhabung mit einem beachtlichen Nachteil behaftet ist, der die Sicherheit der Bedienungsperson betrifft, denn es passiert immer wieder, daß bei nicht aufmerksamen Erfassen des Betätigungshebels
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• · · · it
ein Finger, insbesondere der Daumen, zwischen die obere Kante des Gelenk- bzw. Kniehebels und die gabelartige Ausbildung dej Betätigungshebels gerät. Auf Grund der gegebenen Hebelverhältnisse und der damit verbundenen großen Kräfte, die in diesem Bereich auftreten, können sich Verletzungen ergeben, die bis zum Abtrennen von Fingerkuppen führen können·
Hier Abhilfe zu schaffen ist Aufgabe der vorliegenden Neuerung, doho, es soll eine Kniehebel - Gelenkklemme geschaffen werden, die sicher in ihrer Handhabung ist und die mit einfachen Mitteln Verletzungen der genannten Art unmöglich machte
Diese Aufgabe ist in Verbindung mit einer Kniehebel - Gelenkklemme der eingangs genannten Art gelöst und zwar nach der vorliegenden Neuerung derart, daß der offene Bereich zwischen der Oberkante des Gelenkhebels und der Gabel durch eine: Fingerführung bzw. einen Fingeranschlag abgedeckt ist.
Vorzugsweise wird diese Lösung dadurch in Weiterbildung verwirklicht, daß die Oberkante des Gelenkhebels als gebogene, zwischen die Gabelöffnung einragende glatte Zunge ausgebildet ist.
Es ist aber auch möglich, eine solche Zunge in gleicher oder ähnlicher Form, die Gabelöffnung bis zum Schwenkweg des Gelenkhebels übergreifend am Betätigungshebel anzuordnen.
Da in der Regtl der Betätigungshebel mit einer Griffhülse versehen ist, kann die Zunge als Fortsatz am entsprechenden unteren Rand dieser Hülse angeordnet sein.
Die neuartige Knickhebel - Gelenkklemme wird nachfolgend an Hand der zeichnerischen Darstellung von Ausführungsbeispielen näher erläuterte
In dieser Darstellung zeigt
Fig. 1 in Seitenansicht eine Ausführungsform der Gelenkklemme;
Fig. 2 in Seitenansicht eine andere Ausführungsform und Fig. 3 die Gelenkklemme in Vorderansicht.
In den^iguren 1,2 sind bezeichnet mit 1 der Betätigungshebel, mit 2 der Klemmhebel und mit 3 der Gelenkhebel. Diese Hebel sind in bekannter Weise zwischen bzw. an den Standplatten 4 der Gelenkklemme gelagert· Der Betätigungshebel 1 ist im Sinne von Fig. 3 als Gabel 7 ausgebildet, die eine Öffnung 5 begrenzt, in die sich der Gelenkhebel 3 mit seiner Oberkante 6 beim Absenken des Betätigungshebels 1 hineinbewegt und in deren Bereich die genannten Verletzungen auftreten körnen«,
Bei der Ausführungsform nach Figo 1 ist an der Oberkante 6 des Gelenkhebels 3 die Fingerführung in Form einer nach innen gebogenen Zunge 8 ausgebildet, die bis in die Öffnung 5 der Gabel 7 (Figo 3) eingreift« Selbst bei bis über den Bereich der öffnung
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gelegten Daumen oder Fingern kann beim Abschwenken des Betätigungshebels keine Verletzung eintreten, da der Finger, von der Zunge 8 geführt, aus der Öffnung herausgehalten wird.
Bei der Ausführungsvariante gemäß Fig. 2 ist die Zunge 8' direkt am Betätigungshebel 1 bzw. an einer übergestülpten Griffhülse 9 an deren unteren Rand angeordnet, wodurch die Bedienungsperson gehindert ist, einen Finger über die Öffnung 5 zu legen. Da die Ausführungevariante gemäß Fig. 3 am einfachsten zu verwirklichen ist - beim BlecJ -suschnitt für den Gelenkhebel muß lediglich der Zuschnitt für die Zunge 8 mit berücksichtigt werden - ist diese Ausführungsform bevorzugt zu verwenden.

Claims (4)

Sohutzansprüchet
1. Kniehebel - Gelenkklemme mit einem fest angeordneten, aus zwei in parallelem Abstand angeordneten Platten bestehenden Fußteil, einem Klemmhebel, der zwischen den Platten schwenkbar gelagert ist und einem als H- !griff ausgebildeten Betätigungshebel, welcher an den Platten mit einem diese übergreifenden gabelförmigen Endteil schwenkbar gelagert und durch einen Gelenkhebel mit dem Klemmhebel mit Abstand von den Schwenkachsen des Klemmhebela und des Betätigungshebels verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (5) zwischen der Oberkante (6) des Gelenkhebels (3) und der Gabel (7) des Betätigungshebels (1) durch eine Fingerführung bzw. einen Pingeranschlag abgedeckt ist·
2«Gelenkklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkante (6) des Gelenkhebels (3) alfa gebpgene, zwischen die Öffnung der Gabel einragende Pingerführung in Porm einer glatten Zunge (8) ausgebildet ist.
3. Gelenkklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Pingeranschlag als Zunge (8·) die Öffnung (5) der Gabel (7) bis zum Schwenkweg des Gelenkhebels (3) tibergreifend, nach oben gebogen am Betätigungs hebel (1) angeordnet ist·
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4. Gelenkklemme nach Anspruch 3» dadurch gekennzeiohnetf daß die Zunge (8*) als Fortsatz am entsprechend unteren Rand einer über den Betätigungshebel gestülpten 'Triffhülse (9) angeordnet ist.
DE7204646U Kniehebel-Gelenkklemme Expired DE7204646U (de)

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DE7204646U true DE7204646U (de) 1972-08-24

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