DE720403C - Strangpresse zum Auspressen von Metall, insbesondere zum Ummanteln von Kabeln - Google Patents

Strangpresse zum Auspressen von Metall, insbesondere zum Ummanteln von Kabeln

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Publication number
DE720403C
DE720403C DEK157644D DEK0157644D DE720403C DE 720403 C DE720403 C DE 720403C DE K157644 D DEK157644 D DE K157644D DE K0157644 D DEK0157644 D DE K0157644D DE 720403 C DE720403 C DE 720403C
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DE
Germany
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drive
bearing
bearings
screw
drive screw
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Expired
Application number
DEK157644D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Paul Wieghardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp Grusonwerk AG
Original Assignee
Fried Krupp Grusonwerk AG
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Filing date
Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C23/00Extruding metal; Impact extrusion
    • B21C23/22Making metal-coated products; Making products from two or more metals
    • B21C23/24Covering indefinite lengths of metal or non-metal material with a metal coating
    • B21C23/26Applying metal coats to cables, e.g. to insulated electric cables
    • B21C23/30Applying metal coats to cables, e.g. to insulated electric cables on continuously-operating extrusion presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

  • Strangpresse zum Auspressen von Metall, insbesondere zum Ummanteln von Kabeln Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Auspressen von Metallen, vorzugsweise zum Umpressen von Kabeln mit einem Mantel aus Reinblei oder legiertem Blei oder anderen Metallen, die ähnlich wie Blei warm verformbar sind. Insbesondere bezieht sich die Erfindung ,auf eine Umpreßmaschine, bei welcher das auszupressende Metall durch Drehen einer mit Innengewinde versehenen Treibschnecke auf .einer mit gegenläufigem Außengewinde versehenen feststehenden Schnecke odereinem mit Längsnuten versehenen hohlen Zylinder in eine Kammer gedrückt wird. Aus dieser wird das Metall als Manteleines Kabels ausgepreßt, das durch die der Länge nach durchbohrte feststehende Schnecke lizw. den Zylinder eingeführt wird.
  • Bei einer bekannten Umpreßmaschine dieser Art ist zur Entlastung der Lager des drehbaren Teiles (Treibschnecke) der Antrieb der Maschine so ausgebildet, daß das auf dem drehbaren Teil befestigte Antriebsrad mit zwei Zahnrädern in Eingriff steht, die gleichen Durchmesser haben und deren Drehachsen mit der Drehachse des Antriebsrades in .einer Ebene liegen: Die Wellen der beiden Zahnräder werden hierbei von :einer gemeinsamen Antriebswelle .aus über Zahnrädergetriebe so angetrieben, daß sie sich mit gleicher Drehzahl und im gleichen Sinne drehen und ihre Drehmomente gleich sind. Brei dieser Antriebsanordnung werden bei sorgfältiger Ausführung die Lager der Treibschnecke bzw. des drehbaren Teiles, in den die Treibschnecke eingebaut ist, durch den Zahndruck nicht belastet, da die am Antriebsrad zur Wirkung kommenden Zahndrücke sich gegenseitig aufheben. Diese Antriebsanordnung hat aber den Nachteil, da.ß eine wesentlich größere Anzahl von Triebwerkstellen, Zahnrädern, Wellen und Lagern notwendig ist als bei dem einfachen Antrieb mit nur einer Antriebswelle und nur einem mit dem Antriebsrad in Eingriff stehenden Zahnrad. Außerdem erfahren aber die Lager .eine Querbelastung durch das Gewicht der drehbaren Teile. Soweit die Lager zur Aufnahme dieser Querbelastung geeignet sind, hat diese keine nachteilige Wirkung. Bei der bekannten Maschine wird aber auch die zur Aufnahme einer Querbelastung nicht geeignete Büchse belastet, in der sich das heiße Einlaufende der Treibschnecke dreht. Diese muß so ausgeführt sein, daß zwar das flüssige Blei nicht austreten kann, daß aber andererseits auch keine metallische Berührung des sich in dem Lager drehenden Einlaufendes der Treibschnecke und dem Lager zustande kommt, da andernfalls Fressungen eintreten. Die Anbringungeines zusätzlichen Lagers zur Aufnahme der Querbelastung ist aber an dieser Stelle der -Maschine besonders schwierig; weil dort mit einer hohen 'Temperatur gerechnet werden muß, die z. B. bei Verarbeitung im Blei 35obeträgt. Es käme daher nur .ein Wälzlager mit ölumlaufschmierung und Kühlung des Öls in Frage, wobei das Cl mit großer Geschwindigkeit durch das Lager hindtirchgefördert werden müßte, damit es (das Öl) keine zu hohe Temperatur annimmt. Ein derartiges Lager würde eine sorgfältige Abdichtung erfordern, die wegen der hohen Temperatur sehr schwierig ist." Außerdem ist zu berücksichtigen, daß sich in unmittelbarer Nähe die Wasserkühlung der Büchse des Einlaufendes der Treibschnecke und die Wasserkühlung der Treibschnecke selbst befinden.
  • Durch die Erfindung sollen die erwähnten Nachteile der Umpreßmaschine vermieden werden. Die Erfindung besteht darin, daß die Treibschnecke mit ihrer Lagerbuchse in zwei Wälzlagern in einem napfartig ausgebildeten Gehäuseteil gelagert ist, den das Antriebsrad der Treibschnecke glockenartig von außen umfaßt, so daß der Zahnkranz des Antriebsrades und die beiden Wälzlager übereinander zu liegen kommen. Dadurch wird der Zahndruck auf die beiden Wälzlager entsprechend ihrer Tragfähigkeit übertragen. unter Berücksichtigung der Beanspruchung des !einen Lagers durch den an der Treibschnecke -während des Preßvorganges zur Wirkung kommenden Längsdruckes. Bei dieser Ausführung ergibt sich dann auch bei einfachem Antrieb, d. h. bei nicht ausgeglichcnem Zahndruck, eine vollständige Entlastung der Büchse, in der sich das Einlaufend° der Treibschnecke dreht. Bei einer Presse zum Verpressen von Gut in plastischem Zustand, bei der der sich drehende stehend angeordnete Treibkörper am Umfang mit Verzahnung versehen ist, wird der Treibkörper von Wälzlagern getragen. Die Erfindungsmerkmale weist die Presse jedoch nicht auf.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindtingsgegenstand,es im Schnitt dargestellt. .
  • Es bezeichnet i den feststehenden, mit Längsbohrung 2 versehenen inneren zvlinclrischen Teil der Maschine, der beim Äusführungsbeispiel ,am Umfang mit Längsnuten versehen ist. In die Innenwand der sich drehenden Treibschnecke ist das Gewinde 5 eingeschnitten. Der feststehende zylindrische Teil i ist mit dem Teil 6 in dem Kopfstück befestigt. Im Kopfstück; sitzt zentrisch die Büchse 8, deren Innenwandung mit Eindr-,-hungen 9 versehen ist. Die Buchse S umgibt das Einlaufende io der Treibschnecke 4. mit etwas Spiel. Die Treibschnecke 4. ruht an ihrem der Preßkammer i i zugewendeten Ende in der Lagerbüchse 12, die von den beiden Wälzlagern 13 und 14 getragen wird. Die beiden Lager 13, i q. stützen sich auf das Gehäuse 15. Das Lager 13 ist ein Axialpendelrollenlager oder ein Kegelrollenlager, das Längs- und Querbelastungen aufnehmen kann. Das Lager 14 ist ein Kegelrollenlager, dessen Außenring 16 gegen einen im Bodenstück 17 angeordneten Ring 18 anliegt, der unter der Einwirkung der Feder i 9 steht. Auf der Büchse 12 sitzt das Antriebsrad 20 für die Treibschnecke q.. Das Rad 2o ist glockenförmig gestaltet. Der Mantel 21 des Rades 2o, der die Verzahnung 22 trägt, umfaßt den zylindrischen Teil 23 des Gehäuses 15, in dem die Wälzlager 13, 14. angeordnet sind. Die Verzahnung 22 des Antriebsrades ist so angeordnet, daß der Zahndruck auf die beiden Wälzlager 13, 14 entsprechend ihrer Tragfähigkeit übertragen wird. Die Lagerung der Treibschnecke q. gewährleistet, da durch die federnde Belastung des Außenringes 16 des `Välzlagers 14 auch der Ausdehnung durch Erwärmung Rechnung getragen ist, eine spielfreie Lagerung der Lagerbüchse 12 und damit der Treibschnecke 4.. Auch wird bei der Lagerung der Treibschnecke 4. geniäl,> der Erfindung die am Einlaufende d,-r Treibschnecke :1 sitzende Büchse 8 vollständig entlastet, denn die spielfreie Lagerung der Büchse 12 verhütet ein Durchhängen des vorstehenden Teiles der Büchse 12 und der Treibschnecke 4., an welchen Teilen außer dem eigenen Gewicht ein Gewichtsanteil des Antriebsrades 2o zur Wirkung kommt.
  • Das Antriebsrad 2o wird von der Welle 21 aus mittels des Zahnrades 25 angetrieben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Strangpresse zum Auspressen von Metall, insbesondere zum Ummanteln von Kabeln, mit einem mit Außengewinde oder Nuten versehenen inneren feststehenden und einem sich um diesen drehenden, mit Innengewinde oder Nuten versehenen äußeren Treibbeil, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibschnecke (4) mit ihrer Lagerbuchse (12) in zwei Wälzlagern (13, 14) in einem napfartig ausgebildeten Gehäuseteil (23) gelagert ist, den das Antriebsrad (2o) der Treibschnecke (4) glockenartig von außen umfaßt, so daß der Zahnkranz (22) des Antriebsrades (2o) und die beiden Wälzlager (13,.i4) übereinander zu liegen kommen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Laufring (16) des äußeren, als Kegel.rollenlager ausgebildeten Wälzlagers (14) unter der Wirkung eines z. B. durch Federn erzeugten und parallel zur Drehachse der Treibschnecke wirkenden nachgiebigen Druckes steht.
  3. 3. Maschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das innere zur Aufnahme von Längs- und Querbelastungen dienende Wälzlager (13) als Axialpendelrollenlager oder Kegelrollenlager ausgebildet ist.
DEK157644D 1940-05-21 1940-05-21 Strangpresse zum Auspressen von Metall, insbesondere zum Ummanteln von Kabeln Expired DE720403C (de)

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