DE720338C - Verfahren zum Schutz der ungeschuetzten Schnittkanten von Blechen, Baendern o. dgl.,deren Oberflaechen mit einer Schicht edleren Metalles ueberzogen sind, durch Auftragsschweissung - Google Patents

Verfahren zum Schutz der ungeschuetzten Schnittkanten von Blechen, Baendern o. dgl.,deren Oberflaechen mit einer Schicht edleren Metalles ueberzogen sind, durch Auftragsschweissung

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DE720338C
DE720338C DEK150413D DEK0150413D DE720338C DE 720338 C DE720338 C DE 720338C DE K150413 D DEK150413 D DE K150413D DE K0150413 D DEK0150413 D DE K0150413D DE 720338 C DE720338 C DE 720338C
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DE
Germany
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welding
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metal
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coated
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Expired
Application number
DEK150413D
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English (en)
Inventor
Gustav Tichy
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Kohle und Eisenforschung GmbH
Original Assignee
Kohle und Eisenforschung GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K5/00Gas flame welding
    • B23K5/006Gas flame welding specially adapted for particular articles or work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description

  • Verfahren zum Schutz der ungeschützten Schnittkanten von Blechen, Bändern o. dgl., deren Oberflächen mit einer Schicht edleren Metalles überzogen sind, durch Auftragsschweißung Es ist bekannt, bei plattierten Blechen zum Schutz gegen Korrosionsangriff auf die Schnittkanten eine Deckraupe aufzuschweißen. Diese Deckraupe, deren Zusammensetzung etwa denn Plattierungswerkstoff entspricht, verbindet die auf beiden Seiten des Bleches aufgebrachten Schichten edleren Werkstoffes und überdeckt gleichzeitig den sonst an der ungeschützten Schnittkante freiliegenden Grundwerkstoff des Bleches. Dieses Verfahren ist angewendet worden sowohl zum Schutz von dauernd freiliegenden Kanten als auch zum Schutz von Schweißnahtkanten.
  • Das Verfahren erfordert an und für sich schon recht erhebliche handwerkliche Geschicklichkeit. Ist -der Überzug auf den Blechen aber sehr dünn wie beispielsweise bei Überzügen, die im Metalldiffusionsverfahren hergestellt werden, so versagt es vollkommen, da sich Fehlstellen zwischen Schweißauflage und -der dünnen Metalldiffusionsschicht nicht vermeiden lassen.
  • Es ist weiterhin bekannt, für Bleche mit einer sehr starken Plattierung, die .durch Punktschweißung auf dem. Grundblech befestigt wird, den Rand der Plattierung durch eine vor die Stirnkante dieses aufgelegten Plattierungsbleches gezogene Schweißraupe auf dem Grundblech zu befestigen. Nach einem anderen Vorschlag werden für die Herstellung von Kesseltrommeln die Ränder der einzelnen miteinander zu verschweißenden Bleche, deren Plattierungsschicht ebenfalls sehr stark ist, in der Weise vorbereitet, daß der Grundwerkstoff so weit weggearbeitet wird, daß .die Plattierungsschicht über den Grundwerkstoff heraussteht. Entweder wird nun für die Schweißungeine Deckschiene aus Plattierungswerkstoff auf die Stoßstellen der beiden Plattierungsschichten aufgelegt, oder' aber es wird der den Grundwerkstoff über: ragende Rand der Plattierungsschicht deseinen ; Bleches gekröpft und der Rand der Plattierungsschicht des ;anderen Bleches in diese Kröpfung hineingelegt und mit der Plattierungsschicht des einen Bleches verschweißt. Beide bekannten Verfahren lassen sich nur bei sehr starken Plattierungsschichten anwenden.
  • Zur Behebung der Schwierigkeiten schlägt die Erfindung vor, auf die Blechoberfläche, also auf die Diffusionsschicht, eine schmale, die Blechkante säumende Schweißraupe aufzulegen, deren Werkstoff dem der Überzugsschicht angepaßt ist, und hierauf eine die freiliegende Kante des Blechgrundwerkstoffes und .die Schmalkante der zuerst gezogenen Saumschweißraupe überdeckende Deckraupe zu legen.
  • Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens ist in Abb. i und 2 das bekannte, mit einer Deckraupe arbeitende Verfahren und in den Abb.3 und 4. das Verfahren gemäß der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Schnittflächen oder Schnittkanten k eines Bleches von der Wandstärke s, dessen Schutzschichten nach einem aufgebracht sind. Die durch das Metalldiffusionsverfahren an den beiden -Außenflächen erzeugten korrosionsbeständigen Schichten s, und s. ,erreichen eine Schichtstärke von nur wenigen zehntel Millimetern. Die Schnittkante k ist nicht geschützt; sie ist dem Korrosionsangriff besonders ausgesetzt, weil zwischen den Metalldiffusionsschichten s1 bzw. s. und dem Grundwerkstoff stets eine Potentialdifferenz vorhanden ist, die in jeder Flüssigkeit zu einer elektrolytischen Korrosion des spannungsunedleren Kernes führt.
  • Abb.2 zeigt nur die Anwendung der bekannten Anordnung einer Deckraupe bei einem Blech mit sehr dünner Plattierungsschicht nach Abb. i. Beim Aufschweißen der Deckraupe A, werden die Stellen a besonders gefährdet, da es nicht möglich ist, zwischen den dünnen Metalldiffusionsschichten s1 und s2 und der Schweißauflage A stets eine einwandfreie korrosionssichere, homogene Verbindung herzustellen.
  • Die Abb. 3 zeigt nun ein Beispiel, wie nach der, Erfindung die Aufgabe, eine einwandfreie homogene Verbindung herzustellen, gelöst werden kann. An den Kanten wird auf den Metalldiffusionsschichten s1 und s2 je eine Saumraupe N1 und N2 :aus einem Zusatzwerkstoff aufgelegt, der ;gegenüber der Metalldiffusionsschicht keine oder keine nennenswerte Potentialdifferenz ,aufweist und solcherart selbst korrosionsbeständig ist. Das Auflegen deser Saumraupe kann ohne Schwierigkeit unter geeigneten Schweißbedingungen erfolgen, derart, daß z. B.' bei Verwendung der Gasschmelzschweißungeine kleine Brennerdüse und dünne Zusatzdrähte Anwendung finden. Durch diese schweißtechnische Maßnahme wird es erst möglich, eine Beschädigung der Metalldiffusionsschicht an den Begrenzungen der Saumnähte mit Sicherheit zu vermeiden. An einer so vorbereiteten Schnittkante ist das Abdecken der ungeschützten Schnittkanten selbst durch das Auflegen einer entsprechenden Schweißraupe R ohne zusätzliche schweißtechnische Vorsichtsmaßnahmen in einwandfreier Weise möglich (vgl. Abb. 4.). Derart vorbereitete Blechränder können dann ohne weiteres in bekannter Weise durch Schweißurig untereinander oder mit anderen Werkstückflächen verbunden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Schutz der ungeschützten Schnittkanten von Blechen, Bändern o. dgl., deren Oberflächen mit einer Schicht edleren Metalles überzogen sind, durch Aufschweißen eines dem Überzug entsprechenden Werkstoffes, insbesondere solcher Bleche, bei denen der Überzug sehr dünn, beispielsweise durch ein Metalldiffusionsverfahren, hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst längs der Schnittkante auf die veredelte Blechoberfläche eine schmale, die Blechkante säumende Schweißraupe, deren Werkstoff dem des Überzuges angep.aßt ist, aufgelegt und anschließend eine die freiliegende Kante des Blechgrundwerkstoffes und die Schmalkante der zuerst gezogenen Saumschweißraupe überdeckende Deckraupe gelegt wird.
DEK150413D 1938-04-26 1938-04-26 Verfahren zum Schutz der ungeschuetzten Schnittkanten von Blechen, Baendern o. dgl.,deren Oberflaechen mit einer Schicht edleren Metalles ueberzogen sind, durch Auftragsschweissung Expired DE720338C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972938C (de) * 1950-06-20 1959-11-05 Babcock & Wilcox Dampfkessel W Schweissverbindung zwischen einem ferritischen und einem austenitischen Werkstueck
DE1273306B (de) * 1960-11-07 1968-07-18 Continental Machines Verfahren zum Herstellen von Verbund-Saegeblaettern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972938C (de) * 1950-06-20 1959-11-05 Babcock & Wilcox Dampfkessel W Schweissverbindung zwischen einem ferritischen und einem austenitischen Werkstueck
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