DE720291C - Hinterradabfederung fuer Fahrraeder, insbesondere fuer Kraftfahrraeder - Google Patents
Hinterradabfederung fuer Fahrraeder, insbesondere fuer KraftfahrraederInfo
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- DE720291C DE720291C DEA87194D DEA0087194D DE720291C DE 720291 C DE720291 C DE 720291C DE A87194 D DEA87194 D DE A87194D DE A0087194 D DEA0087194 D DE A0087194D DE 720291 C DE720291 C DE 720291C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDECARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K25/00—Axle suspensions
- B62K25/04—Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork
- B62K25/06—Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork with telescopic fork, e.g. including auxiliary rocking arms
- B62K25/10—Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork with telescopic fork, e.g. including auxiliary rocking arms for rear wheel
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Description
- Hinterradabfederung für Fahrräder, insbesondere für Kraftfahrräder Die Erfindung bezieht sich auf eine Hin.terradabfederung für Fahrräder, insbesondere für Kraftfahrräder, nach Patent 707 199, bei der die Hülsen der Hinterräder unter Vermittlung von in einem Käfig geführten Wälzkörpern auf Stangen des Rahmens verschiebbar gelagert sind.
- Beim Gegenstand des Hauptpatents wird der axial verschiebbare Käfig während des Durchschwingens der Hülsen von den abrollenden Wälzkörpern mitgenommen. Hierbei muß in Kauf genommen werden, daß sich die tragenden Wälzkörper am Umfang der Käfigbohrungen, in die sie eingesetzt sind, scheuern und dadurch einen unnötigen Verschleiß dieser Bohrungen verursachen. Gleichzeitig wird dadurch unter Umständen die Rollbewegung der Wälzkörper gehemmt, so daß insbesondere bei wechselnder Belastung derselben der Käfig nicht sicher genug von den Wälzkörpern mitgenommen wird, was wiederum außer der Rollbewegung eine unerwünschte Gleitbewegung der Wälzkörper zur Folge haben kann.
- Diese Schwierigkeiten behebt die Erfindung dadurch, daß der verschiebbare, die Wälzkörper enthaltende Käfig zwangsläufig, z. B. durch einen Klemmkörper, mit der abgefederten, das Hinterrad tragenden Hülse im halben Hülsenhub nach beiden Seiten gekuppelt ist. Durch diese zwangsläufige Kupp= Jung werden die Wälzkörper in einem der reinen Rollbewegung genau entsprechenden Maße geführt, und zwar unabhängig von deren jeweiligen Belastung; insbesondere brauchen die durch die Auflagerk.räfte verschieden belasteten Rollkörper nicht mehr zum Tragen des Käfigs herangezogen werden, da der Käfig einzig und allein, z. B. durch den Klemmkörper, getragen wird. Die Rollkörper sind daher von den Gewichts- und Träghejxskräften des Käfigs entlastet und nützen infolgedessen sich bzw. die Bohrungen, in die sie eingesetzt sind, wenig ab; ganz abgesehen davon, daß denen reine Rollbewegung die Abnutzung ohnehin auf -ein Mindestmaß: herabsetzt. Da diese Bauart außerdem vollkommen geräuschlos arbeitet, ist nicht nur eine sehr wirtschaftliche, sondern auch eine sehr betriebssichere Abfederung erreicht.
- Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung näher veranschaulicht. Es zeigen: Fig. i eine Seitenansicht der abgefederten Hülse, Fig. 2 eine Draufsicht auf das Hinterrad, teilweise im Schnitt (linke Seite nach der Linie II-II und rechte Seite nach der Linie I I I-I I I in Fig. i), Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch die Hülse nach der Linie IV-IV in Fig. 2, Fig. 4 eine Einzelheit in Fig. 3 in vergrößertem Maßstab und Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. i in vergrößertem Maßstab.
- Auf die beiden seitlichen Rahnienlängsträber 2 sind rohrförmige Fortsätze ¢ mi.t Endstücken 3 aufgebracht, die durch ein Zwischenrohr 6 miteinander verbunden sind. Endstücke 3 und Rohr 6 sind durch einen durchlaufenden Bolzen 5 mit Hilfe von Schrauben 8 verspannt. Am Rohr 6 ist die Hülse 9 mittels Wälzkörper 23 verschiebbar gelagert. Die Wälzkörper 23 sind als Kugeln ausgebildet und in je drei übereinanderliegenden Reihen in Querbohrungen 22 an den Endendes Käfigs eingelegt. Der Käfig 31 ist als glatte Büchse ausgebildet und zwischen Rohr 6 und Hülse 9 eingefügt. Zwischen Hülse 9 und Rohr 6, etwa in deren Mitte, ist ein Klemmkörper 37 vorgesehen, der .als größere Kugel ausge.rt bildet ist und in einer Querbohrung 22" des Käfigs 3 L sitzt. Die radseitige Rollbahn des Klemmkörpers besteht aus einem im Längsschlitz 43 der Hülse 9 quer verschiebbaren Einsatz 38, der durch ein Schraubstück q.o nach innen gedrückt wird. Zwischen Einsatz 38 und Schraubstück 2o ist ein elastisches Zwischenglied in Form eines Druckgummikissens 39 eingefügt. Einsatz 38 und Rohr 6 sind mit Längsrillen 42 versehen, in denen der Klemmkörper 37 jeweils zweipunktig geführt ist. Die Hülse 9 steht unter der Wirkung zweier Schraubenfedern 26, die sich am Bund i i derselben und den Endstücken 2 der Rahmenträger 3 abstützen. Die Hülsen 9 weisen nach hinten gerichtete Gabeln i 2 auf, die in üblicher Weise zur Aufnahme der Steckachse i3 des Hinterrades dienen.
- . --Beim Durchfedern der Hülse 9 rollt der ständig unter dem Anpreßdruck D stehende Klemmkörper 37, wie Fig. ¢ zeigt, in der Weise ab, daß der radseitige Angriffspunkt R sich mit der Hülsengeschwindigkeit v mitbewegt, während der rahmenseitige Angriffspunkt I' in Ruhe bleibt. Dies hat zur Folge, daß der Mittelpunkt :0 des Klemmkörpers. 37 sich genau mit der halben Hülsengeschwindigkeit 12/12 mitbewegt und hierbei den Käfig 3 i zwangsläufig steuert. Verschiebt sich demnach die Hülse 9 beim Durchfedern um den Betrag x, y längs der Stange 5 nach aufwärts oder abwärts, so bewegt sich der Käfig im gleichen Sinne, jedoch um den halben Weg x/2, y,7a. Gleichzeitig werden die unter wechselndem Auflagerdruck C stehenden Wälzkörper 23 unter Ausschaltung jeglicher Gleitbewegung zum Abrollen gezwungen.
- Der Anpreßdruck D wird durch das Schraubstück q.o so eingestellt, daß der Klemmkörper 37 einen sicheren Reibungsschluß mit den Rollbahnen erhält. Dieser Reibungsschluß muß hierbei den Gewichts- und Trägheitskräften des Käfigs 31 slandhaltenkönnen. Um trotzdem mit möglichst geringem Anpreßd-ruck D das Auslangen zu finden, können die Rollbahnen des Klemmkörpers 37, wie Fig. 5 zeigt, keilförmig profiliert werden, so daß er zwei Berührungspunkte mit jeder Rollbahn -erhält. Der Klemmkörper 37 ist hierdurch vor unerwünschtem Abrollen in tangentialer Richtung bewahrt; gleichzeitig ist seine Lebensdauer erhöht. Da die Wälzkörper 23 in ihrer Bewegungsrichtung durch den Käfig 3 i nicht mehr belastet sind, ist ihr Abrollen erleichtert, und die Federung spricht infolgedessen besonders weich an. Unwillkommene Geräusche und Erschütterungen sind hierbei völlig ausgeschaltet.
Claims (5)
- I'ATRNTAN-SPRÜCHR: i. Hinterradabfed@erung für Fahrräder, insbesondere für Kraftfahrräder nach Patent 707 i99, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare, die Wälzkörper (23) enthaltende Käfig (31) zwangsläufig, z. B. durch einen Klemmkörper (37), mit der abgefederten, das Hinterrad tragenden Hülse (9) im halben Hülsenhub (x/2 bzw. y/2) nach beiden Seiten gekuppelt ist.
- 2. Abfederung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmkörper (37) zwischen den Wälzkörpern (23) in Mitte Käfig (31) eingelegt und durch eine in der Druckrichtung einstellbare Rollbahn (38) belastet ist.
- 3. Abfederung nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollbahn, (38) des Klemmkörpers (37) in der Hülse (g) quer verschiebbar gelagert ist und unter der Preßwirkung eines Schraubeinsatzes (40) steht.
- 4. Abfederung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch ;gekennzeichnet, daß zwischen der einstellbaren Rollbahn. (38) und dem Schraubeinsatz (4o) federnde Zwi-,Schenglieder, z. B. ein Druckgummikissen (39), eingefügt sind.
- 5. Abfederung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollbahn. (38) und der ihr gegenüber. liegende Teil der Rahmenverbindung (6) seit keilförmigen Führungsxillen (4.a) für den Klemmkörper (37) versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA87194D DE720291C (de) | 1938-06-18 | 1938-06-18 | Hinterradabfederung fuer Fahrraeder, insbesondere fuer Kraftfahrraeder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA87194D DE720291C (de) | 1938-06-18 | 1938-06-18 | Hinterradabfederung fuer Fahrraeder, insbesondere fuer Kraftfahrraeder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE720291C true DE720291C (de) | 1942-04-30 |
Family
ID=6949989
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA87194D Expired DE720291C (de) | 1938-06-18 | 1938-06-18 | Hinterradabfederung fuer Fahrraeder, insbesondere fuer Kraftfahrraeder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE720291C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20109499U1 (de) | 2001-09-15 | 2001-12-20 | Chlupka, Tilo, 74189 Weinsberg | Hinterradlinearfederung fürs Fahrrad (Geradwegfederung) |
-
1938
- 1938-06-18 DE DEA87194D patent/DE720291C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20109499U1 (de) | 2001-09-15 | 2001-12-20 | Chlupka, Tilo, 74189 Weinsberg | Hinterradlinearfederung fürs Fahrrad (Geradwegfederung) |
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