DE720288C - Triebrad fuer Gleiskettenfahrzeuge - Google Patents

Triebrad fuer Gleiskettenfahrzeuge

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Publication number
DE720288C
DE720288C DEK151562D DEK0151562D DE720288C DE 720288 C DE720288 C DE 720288C DE K151562 D DEK151562 D DE K151562D DE K0151562 D DEK0151562 D DE K0151562D DE 720288 C DE720288 C DE 720288C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive wheel
bandages
polygonal
caterpillar vehicles
crawler belt
Prior art date
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Expired
Application number
DEK151562D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Rudolf Franke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag Krauss Maffei GmbH
Original Assignee
Krauss Maffei AG
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Filing date
Publication date
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Priority to DEK151562D priority Critical patent/DE720288C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE720288C publication Critical patent/DE720288C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/08Endless track units; Parts thereof
    • B62D55/096Endless track units; Parts thereof with noise reducing means
    • B62D55/0963Anti-noise driving sprockets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Triebrad für Gleiskettenfahrzeuge Die Triebräder mit gummibewehrten Kettenauflagen für Gleiskettenfahrzeuge wurden früher mit kreisrundem Umfang ausgeführt. Die langen Kettenglieder mit ihren ebenen Auflageflächen drückten sich infolge der geringen Auflageflächen in die Gummibandagen des äußeren Radumfanges stark ein, was zur Folge hatte, daß sich die Gummibandagen nach kurzer Betriebsdauer polygonartig abplatteten. Hierdurch ergab sich eine Verminderung des Kettenlaufdurchmessers, was ,zu Störungen des Eingriffes der Triebverzahnung führte. Es stellten sich starke Geräuschbildung und Verschlechterung des Wirkungsgrades für das Laufwerk ein.
  • Um diesem übelstand zu begegnen, führt man neuerdings den Umfang der die Kette tragenden Bandagen an Triebrädern von vornherein polygonartig aus, wodurch die theoretischen Eingriffsverhältnisse der Triebverzahnung für wesentlich längere Zeit erhalten bleiben als bei Verwendung runder Bandagen. Bei derartigen polygonförmigen Bandagen setzt sich die Kettengliedauflagefläche beim Einlauf der Kette in das Triebrad parallel oder nahezu parallel auf die abgeplattete Polygonfläche des Triebrades auf, was insbesondere bei hoher Fahrgeschwindigkeit ein klatschendes Geräusch verursacht.
  • Die Erfindung bezweckt, diesen 'Mangel zu beheben und erreicht dies dadurch, daß die mit elastischem Stoff (Gummibandagen) bewehrten Polygonflächen des Rades gegenüber den Auflageflächen der Gleiskette in der Laufrichtung versetzt sind.
  • Die beiliegende Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer Darstellung.
  • Das Triebrad a ist an seinem Umfang in an sich bekannter Weise polygonartig mit Bandagen b aus Gummi (Natur- oder Kunstgummi) oder sonstigem elastischen Stoff versehen.
  • Diese sich polygonartig aneinanderreihenden Bandagen b bilden die Auflage für die Kette. Die Triebräder a sind in an sich ebenfalls bekannter Weise mit Zahnrollen c für den Eingriff in die Kettenzähne versehen. Die Polygonflächen b sind gegenüber den Auflageflächen d der Gleiskette in der Laufrichtung versetzt. Der Versetzungswinkel ist, bezogen auf die Mitte der Achse e des Rades a, mit αx bezeichnet. Dadurch wird erreicht, daß die jeweils auf das Rad a einlaufende Auflagefläche dl der Gleiskette auf die Kante zweier benachbarter Bandagen bi und b! aufsetzt, so daß die Auflagefläche dl der Gleiskette und die Auflagefläche der Bandagen b1 zunächst im Versetzungswinkel a zueinanderstehen. Erst durch weiteres Drehen des Triebrades kommen die Auflagefläche d1 der mit Zähnen f versehenen Gleiskette und die Auflageflächen der Bandagen allmählich in ihrer ganzen Fläche parallel aufeinanderzuliegen, wobei der Gummi der Bandagen durch Walkarbeit verformt wird. Hierdurch entfällt das erwähnte störende, klatschende Geräusch.
  • Mit dem Erfindungsgegenstand wird außerdem ermöglicht, das Geräusch, das durch die formschlüssige Berührung der Mitnehmerorgane von Gleiskette und Triebrad entsteht, bei kleinem Übertragungsmoment und somit bei großen Fahrgeschwindigkeiten zu beseitigen. Dies geschieht dadurch, daß die Gleiskette nicht formschlüssig durch irgendeine Art der Verzahnung, wie bisher, sondern bei großer Fahrgeschwindigkeit nur kraftschlüssig durch die polygonartige Bandage mitgenommen wird.
  • Wenn bei großen Übertragungskräften, die vom Fahrzeugmotor nur bei geringer Fahrgeschwindigkeit erzeugt werden, die kraftschlüssige Mitnahme nicht mehr ausreicht, wird die Gleiskette durch formschlüssige Berührung der Mitnehmerorgane angetrieben, weil sie sich gegenüber dem Polygon verschiebt und dieses deformiert. Das Antriebsgeräusch entsteht also nur selten und nur bei geringer Fahrgeschwindigkeit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Triebrad für Gleiskettenfahrzeuge mit polygonartigem Radkörperumfang und mit elastischem Stoff (Gummibandagen:) bewehrten Polygonflächen als Kettenauflage, dadurch gekennzeichnet, daß die Polygonflächen (b@) gegenüber den Auflageflächen (d) der Gleiskette in der Laufrichtung versetzt sind.
DEK151562D 1938-08-12 1938-08-12 Triebrad fuer Gleiskettenfahrzeuge Expired DE720288C (de)

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