DE7200834U - Codierpult - Google Patents

Codierpult

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DE7200834U
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DE
Germany
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coding
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coding desk
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lighting unit
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  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

CODIfiBfrULT
Die vorliegende "Neuerung. betrifft ein Codierpult mit durchscheinender Fläche, Justieranscblägen und
(3)
Be 1 euch tungse inhe it.
Solche Pulte sind als sogenannte Leucbtpulte bekannt, bei denen die durchscheinende Fläche von unten beleuchtbar ist,und sie werden zum Beispiel zum Durchzeichnen von gedruckten Schaltungen und im. graphischen Gewerbe verwendet. Die vorliegende Neuerung stellt eine Arbeitsbilfe beim Codieren von sogenannten Belegen oder Belogblättern dar, aus denen mittels eines Beleg- oder Markierungslesers Lochkarten zur weiteren Verarbeitung hergestellt werden.
Um die zum Vercoden bestimmte Vorlage auf die E^legblätter übertragen zu können, muß erst bestimmt werden, welche Bedeutung jede Spalte und/ oder Lochstelle des Belegblattes und damit der
Lochkarte bat. Dies wird durch den Codeplan festgelegt. So ergeben sich Stellen, die eine Bedeutung haben und andere, denen keine Bedeutung zugeordnet worden ist, die also in jedem Fall leer bleiben müssen.
Insbesondere in der Markt-, Meinungs- und Motivforschung ergeben sich logische Folgen, nach denen das Interview angefertigt werden au", und damit auch die Codierung zu erfolgen hat. Beispiel:
Frage 1: Haben sie den Namen "Adenauer" schon einmal gehört?
Antwort Spalte Lochst,
da 10 9
nein 10 8
Frage 2: In welchem Alter starb er ?
Antwort Spalte Lochst.
Jahre
90 - 100 11 9
80 - 89 11 8
70 - 79 11 7
60 - 69 11 6
Frage 5: Haben sie den Namen "Ollenhauer" schon einmal gehört?
usw.
j^s zeigt sich» daß es unnötig ist, die Frage 2 zu stellen, sofern die Frage 1 mit "nein" beantwortet wui'cie. Das bedeutet, daß die Spalte 11 an
den Lochstellen 9-6 unter den oben angegebenen Bedingungen leer bleiben muß.
Frage 1 ist eine sogenannte Filterfrage, d.h.. ihre Beantwortung bestimmt den Punkt an dem mit dem Interview fortgefahren werden muß. Da es in der Markt- , Meinungs- und Motivforschung üblich ist, diese logischen Folgen mit Hilfe eines Computers zu überprüfen, ist es nicht ratsam sich bei der Codierung auf die Richtigkeit der Durchführung des Interviews zu verlassen, es wurden :u viele Fehler entstehen und teure Computerzeit verbraucht werden,
Durch das Befestigen einer entsprechenden Schablone oder das direkte Aufzeichnen auf der beleuchteten Fläche ergibt sich ein klares Bild der Stellen, an denen ein Sprung beginnt, an denen fortgefahren werden muß und die auf jeden Fall leer bleiben müssen.
Die oben beschriebenen Beispiele sind sehx einfach. In der Praxis kommen regelmäßig sehr viel kompliziertere Vorgänge vor: sich überschneidende Filterfragen, zwei oder sehr Bedingungen zur Beantwortung einer neuen Frage.
Die vorliegende feuerung erlaubt es, auch komplizierte logische Folgen verständlich darzustellen,
da die Benutzung von vielen Farben auf einfachste Weise möglich ist.
Die Beleuchtungseinheit bewirkt, daß die Schablone als farbiges Schattenbild auf dem Belegblatt erscheint.
Die an mindestens zwei Seiten der beleuchteten durchscheinenden Fläche angebrachten Justieranschläge ' stellen die genaue Zuordnung zwischen Belegblatt und Schablone sicher.
Diese grundsätzliche Arbeitserleichterung duicb die vorliegende Neuerung schöpft ihre Möglichkeiten aber noch keineswegs aus.
Auf der Schablone kann mittels farbiger Zeichen der Codeplan, d.h. die Zuordnung der Spalten und/oder Lochstellen und deren Bedeutung aufgezeichnet werden. Dieses bedeutet eine wesentliche Erleichterung,da das ständige Nachgucken im Codeplan oder das Auswendiglernen zumindest teilweise nicht mehr erforderlich ist*
Gegen das Bedrucken der Belege selbst mit der Schablone ergeben sich folgende Einwände:
1. Eine Schablone muß in öedem Fall angefertigt werden
2. Mehrfarbendruck, wie es bei der Codiereinrichtung ohne Mehraufwand angewendet werden kann, bedeutet eine nicht tragbare Verteuerung
3. Die Auflagen sind in der Regel nicht sehr Hoch. Mit diesem Codierpult ergibt sich die Möglichkeit,
720083*27.4.72
daß auf ein Bedrucken der Belege überhaupt verzichtet werden kann. Auch die Spalten- und Locbstellennummern können auf einer Mutterschablone, die immer das Grundschema der endgültig benutzten Schablone darstellt, eingedruckt sein.
Die Genauigkeit der Zuordnung Belegblatt-Scbablone ist rau? eine Frage der angewendeten Justieranschläge. Außerdem kann man durch ein oder mehr Zeichen, die in der MutterschaTnlone eingedruckt sind und jedesmal auf das Selegblatt übertragen werden müssen, dem Beleg- oder Markieruncsleser einen oder mehrere Orientierungspunkte liefern.
Um ein optimales Schattenbild der Schablone auf dem Belegblatt zu erreichen, und cie Beleucbtunfsstärke der Arbeitsräuaxe nicht konstant sein wird, ist es nötig, die Lichtstärke der Beleucbtungseinbeit den Umweltbedingungen anzupassen. Andererseits ist es schwisrig bei eingeschalteter Beleucbtungseinheit festzustellen, wie sauber ein wegradierter Codestrieb tatsächlich verschwunden ist. Aus diesen Gründen ist es notwendig, der Beleucbtungseinheit einen regelbaren Widerstand vorzuschalten. Er ermöglicht eine Einstellung auf äeäe gewünschte Beleuchtungsstärke bis zum Verlöschen.

Claims (1)

SCHUTZ ANSPRÜCHE (4)
1. Codierpult mit durchscheinender Fläche, Beleuch-
tungseinheit und Justieranschlägen
Codierpult nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dai;. an mindestens zwei Seiten der beleuchteten Fläche Justieranschläge angebracht sind.
/ zeichnet, daß die Beleucbt
jede
gewünscht
CuJ- hi-U au/»
DE7200834U Codierpult Expired DE7200834U (de)

Publications (1)

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DE7200834U true DE7200834U (de) 1972-04-27

Family

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DE7200834U Expired DE7200834U (de) Codierpult

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