DE718409C - Verfahren zum Schwelen von staubfoermigen Brennstoffen - Google Patents

Verfahren zum Schwelen von staubfoermigen Brennstoffen

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DE718409C
DE718409C DEP73927D DEP0073927D DE718409C DE 718409 C DE718409 C DE 718409C DE P73927 D DEP73927 D DE P73927D DE P0073927 D DEP0073927 D DE P0073927D DE 718409 C DE718409 C DE 718409C
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DE
Germany
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fuel
dust
smoldering
drying
heat
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Expired
Application number
DEP73927D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Curt Gerdes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Julius Pintsch AG
Original Assignee
Julius Pintsch AG
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Publication date
Application filed by Julius Pintsch AG filed Critical Julius Pintsch AG
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B47/00Destructive distillation of solid carbonaceous materials with indirect heating, e.g. by external combustion
    • C10B47/18Destructive distillation of solid carbonaceous materials with indirect heating, e.g. by external combustion with moving charge
    • C10B47/22Destructive distillation of solid carbonaceous materials with indirect heating, e.g. by external combustion with moving charge in dispersed form

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zum Schwelen von staubförm#igen Brennstoffen Beim Schwelen von Brennstoffstaub ist es bekannt, das staubförmige Gut durch die Rohre eines RöhTenbün:dels im freien Fall herabfallen zu laspsen und diese Rohre von außen durch ein Heitgas zu behreizen, welches nac*h Abgabe &,einer fühlbaren Wärme in den Schornstein abgeleitet wird. Uni bei diesein bekannten Verfahren überhaupt ein wirtschaftliches Arbeiten zu ermöglichen, müßten ,die Heizgase das Röhrenhündel mit einer möglichst niedrigen Temperatur verlassen. Dies ist jedoch bei der behandelten Art Cler Sch:welung nicht möglich, da. in diesem Falle der Wänneübergang in der Hauptsiache durch Strahlung erfolgt und die durch Strahlung Übertragene Wärme bekanntlich der vierten Potenz der alysoluten Temperatur proportional ist. Geht man daher mit der Temperatur des Heiz,-ases unter eine gewisse Grenze, die .etwa bei 400' liegt, so nimmt die Größe der erforderlichen Heizflächen außerordentlich zu, was schon darum bei einem Röhrenbündel völlig untragbar ist, weil eine derartige Schwelvorrichtung in der Anschaffungg, teuer ist, denn sie muß nicht nur gegen verhältnismäßig hohe Temperaturen (65o') widerstandsfähig sein, sondern auch heidiesier Temperatur gasdicht halten und korrosionsfest sein.
  • Es wurde nun gefunden, daß es gelingt, diese Schwierigkeiten zu überwinden, wenn man das Schwelen im Röhrenbündel derart mit einer an sich bekannten INIahltrocknung kombiniert, daß man den Brennstoff im freien FaJ1 durch ein von außen beheiztes Röhrenbündel herabfallen läßt und die fühlbare Wärme des Idas Röhrenbündel verlassenden, H.eizgases zur unmittelbaren Zerkleinerung und Trocknung des frischen Brennstoffes in einer MaMtrocknungsanlage ausmitzt.
  • Auf Grund dieses Vorschlages ist es mög.-]ich, die H.eiz,-as-e mit verhältnismäßig. hoher Temperatur von beisPielsweik 400 'bis 500'C aus dem Röhrenbundel abzuziehen und trotzdem eine weitgehende Ausnutzung der Wärme des Heizgases zu erreichen, da der Wärmebedarf für die Trocknung ein Mehrfaches der für aie Schwelung benötigten Wärme be- trägt und es in der M.Iahltrocknung ohne weiteres möglich ist, die Gase bis auf etwa ioo'abzul,üblen. Infolgedessenkannmandie Schwelung innerhalb des für die Wärrnelibürtragung durch Strahlung günstigsten Ternperaturbereiches durchführen, so daß die Abinessungen des Röhrenbündels klein gehalten werden können. Die bei der Mahltrocknung dem Brennstoff zugeführte Wärme kommt der eigentlichen Sch-welung wieder zugute, da ,durch die weitgehende Vortrocknung und Vorwärmung des Gutes der Wärme-bedarf in der Schwehm g herabgesetzt wird, so daß auich diese Maßnahme wieder dazu beiträg , t, die erforderliche Heizfläche und damit die Größe des Röhrenbündels herabzusetzen.
  • Andererseits lag g der Vorschlag Z,3 die Schu-elung im Röhrenbünd,el und die Mahltrocknung hintereinanderzuschalten, für den Fachmann nicht nahe, da man ün allgemeinen bestrebt ist, bei der Mahltrocknung, mit niöglichst hoher Temperatur der Hei7.,pse zu arbeiten un-d für diesen Zweck häufig Verbrenntul-s-C 1-1 gase von iooo' und darüber verwendet werden. Bei der Schwellung mit Außenbeheizung ist dagegen die obere Temperatur der Heizgase mit etwa 6oo bis 65o' begrenzt, weil gebildete Schwelerzeugnisse sich sonst die - n an den heißen Wändungen. zersetzen würden. Aus diesem Grunde mußte es zunächst unzweckmäßig erscheinen, das für die Schwelung verwendete Heizgas, welches an sich schon nicht die für die Mahltrocknung günstigste Templ#raturhöhe besitzt, nach der durch die Schwelun- bedingten Abkühlung noch für die Vlahltrocknung zu verwenden. Trotzdem hat sich der Vorschlag nach der Erfindun- als richtig erwiesen, da die aus der Verwen(fun-- eines kühleren Hei7gases, für die iNfahltroel,-n-tincr sich ergebende Vergrößerung ., dieser Anlage nicht ins Gewicht fällt 01 gegenüber den bei der Schwelung erzielten Ersparnissen, so daß das Gesamtverfahren bedeutend wirtschaftlicher geworden ist.
  • In der Abbildung ist eine beispielsweise Einrichtun- zur Ausführung g des Verfahrens schematisch dargestellt.
  • Der feuchte Brennstoff wird in den BunkerA eingefüllt und von hier durch eine Zugabevorrichtung B dem Mahltrockner C zugeleitet. In den Mahltrockner wird gleichzeit!- g das Hei7,-as des Röhrenscll%vel#er,-, L eingeführt, welches aus dem Röhrenschweler nach Abgabe eines Teiles seiner Wärme. für die Schwelung init einer Temperatur von etWa :Z 4oo bis 5oo'C abgezogen wird. Die Kohle -,%-ird von diesern heißen Gas mit-e#iic>inmeii und getrocknet. Dabei zerfällt sie und wird dann in Ublich-er Weise in den AbscheidevorrichtungenD und E von dem Gasstrom ab-- sc be hieden. Die gröberen Stücke werden von hier durch die SchleuseZ in eine MUhleF zurÜckgebracht, um hier weiterverrnahlen und dem M.ahltrockner wieder zugeleitet zu werden. Der ferti-getrocknete und - mah-,b,' - e l#ene Staub sammelt sich in de:ni StanbabscheiderE an. Das ausgenutzte Hei7"-"is verläßt diesen Staubabscheider E durch den SchornsteinH und wird gegebenenfalls noch einer Reinigung zur Entfernung des etwa mit-Penommenen Staubes untenvorfmen.
  • Die äußere Behei7ung des Röhrenschwelers R erfolgt in dem Ausführungsbeispiel mit Brenn-.gasen, indem in dem Bi-c.iiiier0 ein über die Leitung M 7ugeführtes Gas mit Luft verbrannt wird, welches durch die Leitun g N ein - tritt. Man kann jedoch zur Erzeugung der Heizgase auch irgendeinen anderen Brennstaff, z. B. Staub, aus dem Verfahren selbst verbrennen. Auch ist es möglich, die B-eheizun,- des Röhrenschuelers mit der fühl- baren Wärme eines Verg.isun-s"-ases oder mit dern zu diesern Zwecke besonders iiuf,-,elivizten Schwel.,gas durchzuführen, wobei man im letzteren Falle den besonderen Vorteil erhält, daß. die Abdichtun- des fleizraumes des Röhrenschwelers gegenüber den Röhren nicht # 21 so, sorgfältig zu erfolgen ])raucht, da auf der Außen- und Innenseite der Röhren ein Gas gleicher Beschaffenheit vorhanden ist.
  • Falls die Eingaugstemperatur der Heizgase gesenkt werden soll, kann, sofern als Hei7-gase Verbrennungs Asse oder Feuerungsgasc-.' g. ZD verwendet werden sollen, ein Teil des abgekühlten Rauchgases aus dein Schornstein H durch ein GebläseR ab-esaugt und in die Verbrennun-skammer 0 eingeblasen werdea.
  • Der gesch-welte Staub wird durch die AustragevorrichtungP ausgetragen. Die Schwelgase werden bei Q abgezogen und dann in üblicher Weise weiterverarbeitet -, also voin Staub befreit, entteert und gekühlt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Schwelen von staubförmigem Brennstoff, dadurch 1.-ekennzeichnet, daß man den Brennstoffstaub im freien Fall durch ein von außen beheiztes Röhrenbündel herabfallen läßt und die fühlbare Wärme der das Röhrenbündel verlassenden I-1.eiz,-,a#se zur unmittelbaren Zerkleinerung und Trocknung des frischen Brennstoffes in einer Mahltrocknungsanlage ausnutzt.
DEP73927D 1936-10-04 1936-10-04 Verfahren zum Schwelen von staubfoermigen Brennstoffen Expired DE718409C (de)

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DE (1) DE718409C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1091492B (de) * 1955-07-30 1960-10-20 Wilhelm Klein Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen plastischen Gutes
DE1092437B (de) * 1953-04-25 1960-11-10 Steinmueller Gmbh L & C Verfahren und Vorrichtung zum Entgasen von Brennstoff

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092437B (de) * 1953-04-25 1960-11-10 Steinmueller Gmbh L & C Verfahren und Vorrichtung zum Entgasen von Brennstoff
DE1091492B (de) * 1955-07-30 1960-10-20 Wilhelm Klein Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen plastischen Gutes

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