DE716601C - Leichtmetallkolben fuer Brennkraftmaschinen mit Schwermetalleinlagestreifen - Google Patents

Leichtmetallkolben fuer Brennkraftmaschinen mit Schwermetalleinlagestreifen

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Publication number
DE716601C
DE716601C DEM145765D DEM0145765D DE716601C DE 716601 C DE716601 C DE 716601C DE M145765 D DEM145765 D DE M145765D DE M0145765 D DEM0145765 D DE M0145765D DE 716601 C DE716601 C DE 716601C
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DE
Germany
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internal combustion
combustion engines
hub
strips
light metal
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Expired
Application number
DEM145765D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Erich Koch
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Mahle GmbH
Original Assignee
Mahle GmbH
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F3/00Pistons 
    • F02F3/02Pistons  having means for accommodating or controlling heat expansion
    • F02F3/04Pistons  having means for accommodating or controlling heat expansion having expansion-controlling inserts
    • F02F3/047Pistons  having means for accommodating or controlling heat expansion having expansion-controlling inserts the inserts being located around the gudgeon pin bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Leichtmetallkolben für Brennkraftmaschinen mit Schwermetalleinlagestreifen Die Erfindung betrifft einen Leichtmetallkolben für Brennkraftmaschinen mit zwei vom Kolbenkopf durch Querschlitze oder Durchbrechungen getrennten Manteltragflächen, zwischen denen sich auf jeder Nabenseite ein Schwermetallstreifen erstreckt.
  • Die Schwermetallstreifen, die gegenüber dem Kolbenwerkstoff einen wesentlich geringeren Ausdehnungskoeffizienten haben, sollen im Betriebszustand dehnungshemmend auf den Kolbenmantel einwirken, mit dem Ziel, daß der Kolben mit geringern Spiel eingebaut werden kann, ohne daß sich während des Betriebes bei Erwärmung des Kolbens Betriebsstörungen ergeben. Eine weitere Aufgabe der Schtvermetallstreifen besteht darin, die Festigkeit des Kolbenkörpers gegen die im Betrieb auftretenden DruckbeanspruchiLingen zu erhöhen.
  • Es sind bereits Kolben bekanntgeworden, bei denen sich die dehnungshemmenden Schwermetalleinlagestreifen entweder nur oberhalb oder nur unterhalb der Nabenbohrung erstreckten. Es hat sich nun gezeigt, daß diese Anordnung der Einlagestreifen den Nachteil haben kann, daß deren dehnungshemmende und versteifende Wirkung sich im wesentlichen nur im oberen bzw. unteren Teil des Kolbenschaftes äußert und daß die Kolben deshalb ballig werden und die genaue Führung im Zylinder verlieren. Die oberhalb der Nabenbohrun- sich erstreckenden Streifen sind zumeist in den Nabenabstützungen zum Kolbenboden verankert und deshalb den innerhalb der Abstützungen während des Betriebes sich auswirkendenWärmc-und Druckbeanspruchungen ausgesetzt, wodurch ihre die Schaftdehnung regelnde Wirkun noch mehr beeinträchtigt wird. Bei 9 11 Kolben mit verhältnismäßig kleiner Kompressionshöhe, bei welchen also die Bolzennaben dicet an den Kolbenkopf anschließen, er-U - zeiten, die "eben sieh ferner Einbauschwierigl, zumeist konstruktive Veränderungen des Schaftteiles des Kolbens notwendig machen. Dies bringt deshalb besondere Schwierigkeiten mit sich, weil die Manteltragflächen einerseits bis zu einem gewissen Grade elastisch, andererseits aber auch gegen Bruchgefalir versteift werden sollen und weil außerdem die Forderung nach geringstem Gewicht erfüllt werden MUß.
  • Eine weitere bekannte Kolbenkonstruktion sieht Streifeneinlagen vor, die sich als sog. Breitplatteil oberhalb und unterhalb der Nabenbohrungen erstrecken, wobei ihre Seitenteile ebenfalls ober- und-unterhalb einer durch die Nabenmitte gehenden Querschnittsebene auf ihrer 2anzen Länge in den Mante 1-tragflächen vcrankert sind. Dadurch werden zwar Verformungen des Kolbenschaftes vermieden, dafür muß aber der Nachteil in Kauf genommen werden, daß die breiteren Streifen höheres Kolbengewicht ergeben und t# g daß der Verbrauch an Streifenmaterial unerwünscht hoch wird, insbesondere deshall), weil die notwendigen Ausstanzungen erheblichen Schrottanfall mit sich bringen.
  • Ferner wurde schon vorgeschlagen, sowohl oberhalb der Nabenbohrun-en als auch unterhalb voll ihnen Streifeneinlagen anzuordnen, die aegebenenfalls durch Lingsstege zu einem Rahmen vureinigt wurden. Auch diese Konstruktionen haben den Nachteil unerwünschten Materialverbrauches. Sie sind auch schwieriger herzustellen, weil bei voneinander getrennten Streifen mehrfache Festhaltungen innerhalb der Gießeinrichtungen vorgesehen werden müssen.
  • Die Erfindung betrifit eine neuartige Einfügung schmaler Einlagestreifen, durchwelche die bei den seitheri-en Ausführungsformeii auftretenden Nachteile wirksam behoben -%Ä-erden. Sie kennzeichnet sich durch die Ver-%vendung bügelförmiger Einlagestreifen, die d F ie J olzennaben von unten umfassen und deren in den Manteltragflächen verankerte Seitenteile oberhall) einer durch die Nabenmitte 'gehenden Querschnittsebenc beginnen und ich nach unten bis in den Bereich der Ecken der Manteldurchbrechungen erstrekken. Dabei kann der unterhalb der Nabeiibohrung liegende. Mittelteil der Einlagestreifen teilweise in die Nabe eingreifen.
  • #3ei stark beanspruchten Motorkolben wird neben den sich voll den Bolzennaben aus seitlich erstreckenden Verbindun-sste-en zum Mantel noch ein Steg vorgesehen der die Bolzennaben mit der Mitte der bandarti-en Mantelteile zwischen denTra-flächen verbindet.
  • Zur C-Ibertragung besonders hoher Seitenkräfte können all den Streifen noch Ansätze vor-eselien sein, die sich mit ui-n-ebo-ciieii Eilden gegen die Bolzennaben abstützen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Motorkolben hälftig in einem parallel zu den Nabenendflächen -cführten Längsschnitt und hälftig in Seitenansicht, während Abb. 2 &ne Draufsicht auf einen Einlagestreifen darstellt, wobei in strichpunktierten Linien Ansätzc angedeutet sind. die in busolideren Fällen vorgesehen werden können.
  • Abb. - ist eine Seitenansicht des in Abh. 2 «ezel#-teii Streifens.
  • Die Ringzone i des Kolbens steht über Abstützungen 2 mit den Bolzennaben 3 ill Verbindung. Durch Querschlitzung 4 und Manteldurchbrechungen 5 sind die durch bandartige Mantelteile 6 verbundenen Manteltragflächeii,- von der Kolbeiiriiig;,#-)nc i ge-Z> JD trennt. Ihre Verbindung mit den Bolzennaben erfolgt durch Stege 8, die mit voll deii Naben3 zu den bandartigen Mantelteilen (i führenden Siegen 9 in Verbindung stehen können. Die bügelförmigen Einlagestreifen io setzen sich aus dem unterhalb der Bolzenbohrung 12 liegenden Mittelteil i i und den Seitenteilen 13 zusammen, an deren Enden an sich bekannte Abbiegungen 14 zur besseren Verankerung im Kolbenwerkstoff vorgeschon sind. Auch der mittlere Streifenteil i i kann zur Verankerung im Stogg mit Ansätzen 15 versehen sein.
  • Die senkrechten und waa '-erechteii Begrenzungen de# 2Janteldurchbrechungen stoßen in den vorztigsi#,eise ausgerundeten Ecken 16 zusammen.
  • Zum Zwecke der übertragung bes.)iiders hoher Seitenkräfte, können die Einlag estreifen io noch mit Ansätzen i-, versehen sein, deren umgebogene Enden 18 gegen die Nabel) 3 abt' z# C stützbar sind.

Claims (2)

  1. PATENT AN SPR ÜCIIE - i. Leichtinetallkolben für Brennkraftmaschinen init zwei vom Kolbenkopf durch Querschlitze oder Durchbrechungen getrennten Manteltragflächen, zwischen denen sich auf jeder Nabenseite ein Schwermetalleinlagestreifen erstreckt, dadurch -ekennzeichnet, daß die bügelförmigen Einlagestreifen (io) die Bolzennaben von unten umfassen und daß die an den Manteltragflächen (7) verankerten Seitenteile (13) der Streifen oberhalb einer durch die Nabenmitte gehenden Querschnittsebene beginnen lind sich nach unten bis in den Bereich der Ecken der Manteldurchbrechungen erstrecken.
  2. 2. Leichtmetallkolben für Brennkraftmaschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der unterhalb der Nabenbohrung (12-) liegende Mittelteil (ii) der Einlagestreifen (io) teilweise in die Nabe eingreift. 3. Leichtmetallkolben für Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlagestreifen (io zwecks übertragung besonders hoher Seitenkräfte mit Ansätzen (17) versehen sind, die sich mit umgebogenen Enden (18 j gegen die Bolzennaben (3) abstützen.
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