DE715740C - Bremsflaeche, insbesondere an Tragfluegeln von Flugzeugen - Google Patents

Bremsflaeche, insbesondere an Tragfluegeln von Flugzeugen

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Publication number
DE715740C
DE715740C DEM144130D DEM0144130D DE715740C DE 715740 C DE715740 C DE 715740C DE M144130 D DEM144130 D DE M144130D DE M0144130 D DEM0144130 D DE M0144130D DE 715740 C DE715740 C DE 715740C
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DE
Germany
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braking surface
partial
surface according
levers
wing
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Expired
Application number
DEM144130D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr-Ing Messerschmitt
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Messerschmitt AG
Original Assignee
Messerschmitt AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE715740C publication Critical patent/DE715740C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C9/00Adjustable control surfaces or members, e.g. rudders
    • B64C9/32Air braking surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C9/00Adjustable control surfaces or members, e.g. rudders
    • B64C9/32Air braking surfaces
    • B64C9/323Air braking surfaces associated with wings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Bremsfläche, insbesondere an Tragflügeln von Flugzeugen Es ist üblich, an der Unter- und Oberseite von Flugzeugtragflügeln ausfahrbare Klappen zur Verminderung der Geschwindigkeit eines Flugzeuges, insbesondere im Sturzflug, anzuordnen. Für diese Bremsklappen sind verschiedene Ausführungen bekannt. Bei einer Ausführung erfolgt das Ausfahren der Bremsklappe durch Schwenkung um .die etwa in Spannweitenrichtung liegende Achse. Diese Anordnung hat den Nachteil sehr -hoher Kräfte im Betätigungsgestänge. Man hat ,deshalb anstatt einer solchen Klappe mehrere schmälere in ein- .und ausgefahrenem Zustande hintewesnanderliegende Klappen. verwendet; von diesen Klappen ist jedoch nur die- erste voll wirksam, so daß zur Erzielung einer geforderten Bremswirkung die Gesamtfläche der Klappen vergrößert werden muß; die Betätigungskräfte worden durch diese Unterteilung nicht wesentlich vermindert. Eine andere Bauart verwendet eine senkrecht zur Flügeloberfläche ausschiebbare Klappe. Durch .diese Anordnung werden die Betätigungskräfte wohl verringert, diese Verbesserung wird aber .durch den Nachteil erkauft, daß die tragende Flügelbeplankung an dieser Stelle auf die Länge der Klappen unterbrochen werden muß und daß auch die Ausnutzbarkeit des Flügelinnenraumes verschlechtert wird.
  • Die Erfindung umgeht die geschilderten Nachteile in vollem Umfange. Sie besteht darin, bei einer aus mehreren Teilflächen bestehenden Bremsfläche, die im eingefahrenen Zustande mit dem Flügelprofil bündig abschließt, jede dieser Teilflächen an um zur Flugzeuglängsachse etwa parallele Achsen schwenkbare Hebel gelenkig anzuschließen. Die Anordnung .erfolgt dabei zweckmäßig derart, daß .die einzelnen Teilflächen im eingefahrenen Zustande hintereinander in einer Vertiefung der Flügelbeplankung liegen, in ausgefahreneni Zustande jedoch gestaffelt übereinander. Vorteilhaft ist eine solche Bemessung der einzelnen Teilflächen und der sie tragenden Hebel, daß zumindest zwischen der Flügeloberfläche und der untersten Teilfläche ein Schlitz entsteht; im allgemeinen wird man auch zwischen den einzelnen Teilflächen solche Schlitze entstehen lassen, da dadurch die Bremswirkung bei gegebener Flächengröße erhöht wird. Je ein Satz von Traghebeln wird zweckmäßig auf einer gemeinsamen Achse angeordnet und die den beiden Enden .der Bremsfläche entsprechenden Hebelsätze durch ein Getriebeglied gekuppelt; die Funktion dieses Getriebegliedes kann aber auch den Teilflächen selbst übertragen werden.
  • Um bei eingefahrenen Bremsflächen eine glatte Flügeloberfläche zu erhalten, kann die im ausgefahrenen Zustande obenliegende Fläche derart profiliert sein, daß sie die anderen Teilflächen in eingefahrenem Zustande überdeckt.
  • Die Anordnung der Bremsfläche gemäß der Erfindung hat den Vorteil geringen Raumbedarfes im Flügelinneren und dadurch besserer Ausnutzbarkeit dieses Raumes und vermeidet eine Unterbrechung der Beplankung. Dabei sind die Betätigungskräfte, da das Ausfahren quer zur Richtung der angreifenden Luftkräfte erfolgt, klein.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i eine ausgefahrene Klappenanordnung, in Flugrichtung gesehen, Abb. 2 einen Schlitz II-II durch diese, Abb.3 die Draufsicht auf einen Flügel mit eingefahrener Klappe.
  • Die Bremsfläche nach der Erfindung ist in dem Tragflügel i in Versenkungen 2 der Tragfläche angeordnet. Die Bremsfläche besteht aus mehreren Teilflächen 3, die in gestaffelter Anordnung an Hebeln 4. in den Punkten 5 gelenkig befestigt sind. Diese Hebel 4 sind ihrer Lage entsprechend gruppenweise auf gemeinsamen Achsen 6, die in Flugrichtung liegen und unmittelbar am Boden der Versenkung drehbar gelagert sind, undrehbar angeordnet. Der Antrieb der Hebel q. erfolgt mittels des Hebels 7, .der beispielsweise als Verlängerung des "mittleren Lagerhebels .4 ausgebildet ist. Im Punkt 8 des Hebels 7 greift über einen Lenker 9 die Kolbenstange Io eines Arbeitszylinders an. Im Punkt i i, dem Angriffspunkt der Kolbenstange i o, ist ebenfalls der Antrieb der Bremsklappen an der Unterseite des Tragflügels angelenkt, der in entsprechender Weise ausgebildet ist. Zwischen den einzelnen Klappenflächen 3 sind im ausgefahrenen Zustand spaltartige Zwischenräume vorgesehen, um eine ausreichende Durchwirbelung der Luftströmung zu- erreichen. Die einzelnen Klappenflächen sind hierbei stufenförmig gestaffelt, d. h. die Längen der Lagerhebel nehmen von einer zur anderen Teilfläche entsprechend ab.
  • Beim Einfahren der Klappe, d. h. bei Betätigung des Arbeitszylinders, wird die Kolbenstange Io in Richtung des Pfeiles 12 verschoben, wodurch eine Schwenkung des Hebels ; um die Achse 6 erfolgt. Die Übertragung der Antriebskraft auf den zweckmäßig vorgesehenen Hebel 7' der zweiten Hebelgruppe erfolgt mittels des Gliedes 13. Im eingefahrenen Zustand liegen die einzelnen Teilklappen hintereinandergereiht, zueinander parallel in der als rechteckiger Kasten ausgebildeten Versenkung 2.
  • Die im ausgefahrenen Zustand obenliegende Klappe 3 ist als Winkelblech 3' ausgebildet, um die im eingefahrenen Zustand dahinterliegenden Klappen 3 zu überdecken und eine glatte Fläche mit der Flügelbeplankung zu erzielen, so daß eine Wirbelbildung an dieser Stelle vermieden wird. In der Abb.3 ist der besseren Übersicht halber die überdachung mittels Winkelblechs 3' weggelassen, und die Teilflächen 3 sind schraffiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bremsfläche, insbesondere an Tragflügeln von Flugzeugen, die aus mehreren Teilflächen besteht und im eingefahrenen Zustand mit dem Flügelprofil bündig abschließt, dadurch gekennzeichnet, daß jede Teilfläche (3) an um zur Flugzeuglängsachse etwa parallele Achsen schwenkbare Hebel (q.) gelenkig angeschlossen ist. z. Bremsfläche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die entsprechenden Lagerhebel (.4) der einzelnen Teilflächen (3) auf einer gemeinsamen Achse (6) gelagert sind. 3. Bremsfläche nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager-und Antriebshebel (4., 7) miteinander gekuppelt sind. q.. Bremsfläche nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, .daß zur Überdachung der eingefahrenen Teilflächen die im ausgefahrenen Zustande obenliegende Fläche mit einem waagerechten Ansatz (3') versehen ist. 5. Bremsfläche nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß sich in ausgefahrenem Zustande zwischen je zwei einzelnen Flächen (3) ein Schlitz befindet.
DEM144130D 1939-02-04 1939-02-04 Bremsflaeche, insbesondere an Tragfluegeln von Flugzeugen Expired DE715740C (de)

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