DE715072C - Speisewasservorwaermer fuer Dampfkessel - Google Patents
Speisewasservorwaermer fuer DampfkesselInfo
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- DE715072C DE715072C DEC53445D DEC0053445D DE715072C DE 715072 C DE715072 C DE 715072C DE C53445 D DEC53445 D DE C53445D DE C0053445 D DEC0053445 D DE C0053445D DE 715072 C DE715072 C DE 715072C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D1/00—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
- F22D1/42—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters specially adapted for locomotives
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 13. DEZEMBER 1941
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13 b GRUPPE 9o3
C 53445 Xl13 b
ist als Erfinder genannt worden.
Pietro Crosti in Mailand, Italien Speisewasservorwärmer für Dampfkessel
Patentiert im Deutschen Reich vom g. Dezember 1937 an
Patenterteilung bekanntgemacht am 20. November 1941
Die Erfindung betrifft einen Speisewasservorwärmer für Dampfkessel, insbesondere
für Lokomotiven, mit einem inneren längs gelagerten Rauchrohrbündel und einem äußeren
dampfbeheizten Mantel. Bei Einrichtungen dieser bekannten Art befinden sich
die das Speisewasser führenden Räume ebenso wie das Rauehrohrbündel und der äußere
dampfbeheizte Mantel, der sich entweder über den ganzen Umfang des Vorwärmers oder nur über einen Teil desselben erstreckt,
in waagerechter Lage. Das ist sowohl für die Umlaufbewegung des Wassers und dessen
Entschlammung als auch hinsichtlich der Abführung der Dampfblasen nachteilig, und es
wird ebensowenig ein günstigster Wärmeaustausch herbeigeführt. Infolge der waagerechten
Lage kann nämlich die Ummantelung des Vorwärmers mit der dampfführenden Kammer nicht so eingerichtet werden, daß ao
tatsächlich auch an allen Stellen eine Wärmeübertragung vom Dampf auf das Wasser
stattfindet.
- Vielmehr wird der thermische Gleichgewichtszustand
entweder nicht erreicht, oder er wird zu Lasten des Speisewassers über- *
schritten, d. h. es geht in beiden Fällen' Wärme verloren.
Nach der Erfindung liegt dagegen der Vorwärmer vom Raucheintritt ab nach unten
geneigt, wobei der Eintritt des zu erwärmenden Wassers und der Austritt des erwärmten
Wassers am tiefsten bzw. am höchsten Punkt der oberen Mantellinie des Vorwärmers sich
befinden und der dampfbeheizte Mantel vom tiefliegenden Ende ab sich bis zu der Grenze
erstreckt, an der das vorzuwärmende Wasser den in diesem Mantel herrschenden Wärmegrad
noch nicht überschreitet.
Es sind zwar schon Wärmeaustauscher be-, kannt, bei denen die Rauchrohre geneigt
liegen und der Wassereintritt am tiefsten Punkt eines die Rauchrohre umgebenden ίο Kessels und der Austritt aus diesem Kessel
an dem höchsten Punkt angeordnet ist; hierbei handelt es sich aber um Dampferzeuger,
nicht um Vorwärmer für Dampfkessel, bei denen überdies die Ausnutzung im Abdampf
vorhandener Wärme überhaupt keine Rolle spielt. Es sind daher entsprechende Austauschglieder
auch nicht vorgesehen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung
näher beschrieben.
Der Vorwärmer besteht aus einem zylindrischen Körper 1, der in seinem Innern ein
von Rohrplatten 3 und 4 begrenztes Rauchrohrbündel 2 enthält und außen von den Mänteln. 10 und 11 umschlossen ist. Die in
eine Rauchkammer 5 an einem Ende dieses Körpers gelangenden Verbrennungsgase durchströmen das Rauchrohrbündel 2 und
treten dann in eine Rauchkammer 6 am an-3 <> deren Ende des gleichen Körpers über, um
danach über einen Schornstein 7 zu entweichen. Vom Rauchgaseintritt 5 her ist der
Vorwärmer nach unten geneigt, und zwar zweckmäßig so stark, wie das bei dem jeweils
zur .Verfügung stehenden Raum erreichbar ist.
Das zu erwärmende Speisewasser gelangt in den zylindrischen Körper 1 über einen
Wassereintritt 8 und verläßt ihn wieder an einem Wasseraustritt 9. Beide Anschlüsse
liegen auf der oberen Mantellinie des zylindrischen Körpers, und zwar der Wassereintritt
an deren tiefstem, der Wasseraustritt am höchsten Punkt.
Der Mantel 10 schließt den Zylinderkörper
auf seiner ganzen Länge ein und schützt ihn gegen Wärmeverlust nach außen. Der Mantel
11 dagegen, der sich innerhalb des Mantels 10
erstreckt, umhüllt den Zylinderkörper nur teilweise und bildet eine Dampfkammer, die
über einen auf deren unterster Mantellinie an dem hochliegenden Teil befindlichen Anschluß
15 gespeist und z. B. über das am entgegengesetzten Ende liegende Blasrohr 16
entleert wird. Diese Dampfkammer, die auch die Rauchkammer 6 einschließt, erstreckt sich
von dem tiefliegenden Ende des genannten zylindrischen' Körpers her in Richtung auf
die am entgegengesetzten Ende befindliche Rauchkammer 5 bis zu einer Grenze, an der
das vorzuerwärmende Wasser den Wärmegrad des Dampfes noch nicht überschreitet,
der die vom Mantel 11 gebildete Kammer durchstreicht.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Infolge der Neigung des zylindrischen
Körpers 1 liegt der Wasserauslaß 9 erheblich höher als der Einlaß 8. Daraus
ergibt sich, daß das in dem Vorwärmer eingelaufene und zwischen den Rohren des Rohr- 7"
bündeis hindurch in den unterhalb des Einlasses 8 gelegenen unteren Teil des zylindrischen
Körpers abgesunkene Wasser infolge des durch die Temperaturzunahme sich vermindernden
spezifischen Gewichtes längs des Rohrbündels zum Auslaß 9 hinströmen wird.
Das geschieht auf einem Wege, der fast parallel zu den Rohren und entgegengesetzt zur
Strömungsrichtung der aus der Rauchkammer 5 in die Rauchkammer fi streichenden 8r.
Verbrennungsgase verläuft. Die Wasserschichten gleichen Wärmegrades erstrecken sich dann ungefähr gemäß den in die Abbildung
einpunktierten Isothermen 12, d. h. also fast senkrecht zu den Einzelströmungen
des in Bewegung befindlichen Wassers.
Durch diese isothermische Schichtung des Wassers bei ordnungsmäßigem Betrieb bietet
sich dann ohne weiteres die Möglichkeit einer Vorausbestimmung des Umfanges. in dem go
der Mantel 11 den zylindrischen Körper 1
nach Maßgabe der Erfindung zu umgeben hat. Dabei bleibt es sich natürlich gleich,
ob man den Abdampf der Hauptmaschine oder der Hilfsmaschinen oder beider durch «5
die vom Mänteln gebildete Kammer hindurchströmen
läßt. Dadurch, daß der Mantel 11 auch die Rauchkammer (S umschließt, ist
es möglich, den Verbrennungsgasen weitere Wärme nun zugunsten des Abdampfes zu ent- um
ziehen, während er diesen Teil der Umhüllung durchströmt.
Zwischen dem Wassereintritt 8 und dem Wasseraustritt 9 kann die Durchlaufgeschwindigkeit
des Wassers nun in sehr niedrigen Grenzen gehalten werden. In diesem Falle können die im Wasser enthaltenen Salze mit
Ausnahme der Chlorüre und weniger anderer sich während der Erwärmung in Ruhe niederschlagen
und als Schlamm am unteren Teil des zylindrischen Körpers 1 absetzen.
Infolge der starken Neigung werden die Niederschläge sich dann nahe der Rohrplatte
4 ansammeln, wo sie im Zuge der üblichen Reinigungsmaßnahmen über einen
Auslaß 13 entfernt werden. Andererseits erschwert die Neigung das Festsetzen von
Luftblasen an den Oberseiten der Rohre,
denn infolge der gestörten Gleichgewichtslage müssen diese sich nach Erreichung einer gewissen
Größe von der Rohrwand ablösen, wobei sie in dem vorzuerwärmenden Wasser
eine die Gleichmäßigkeit der Erwärmung fördernde Wirbelung hervorrufen.
Im übrigen wird auch das Abfließen der festen Verbrennungsrückstände nach der
Rauchkammer 6 hin durch die Neigung d?s
Vorwärmers wesentlich erleichtert. Aus der Rauchkammer 6 können diese Teile über eine
Tür 14 in üblicher Weise entfernt werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Speisewasservorwärmer für Dampfkessel, insbesondere für Lokomotiven, mit einem inneren, längs gelagerten Rauchrohrbündel und einem äußeren dampf beheizten Mantel, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorwärmer vom Rauchgaseintritt (5) ab nach unten geneigt liegt, wobei der Eintritt des zu erwärmenden Wassers (8) und der Austritt des erwärmten Wassers (9) am tiefsten und höchsten Punkt der oberen Mantellinie des Vorwärmers sich befinden und der dampfbeheizte Mantel (11) vom tiefliegenden Ende ab sich bis zu der Grenze erstreckt, an der das vorzuerwärmende Wasser den in diesem Mantel herrschenden Wärmegrad noch nicht überschreitet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT715072X | 1937-06-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE715072C true DE715072C (de) | 1941-12-13 |
Family
ID=11314827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC53445D Expired DE715072C (de) | 1937-06-01 | 1937-12-09 | Speisewasservorwaermer fuer Dampfkessel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE715072C (de) |
-
1937
- 1937-12-09 DE DEC53445D patent/DE715072C/de not_active Expired
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