DE7143753U - Vorrichtung zum reihenweisen aufgeben von flaschen in flaschenlaengsreinigungsmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum reihenweisen aufgeben von flaschen in flaschenlaengsreinigungsmaschinenInfo
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Description
Vorrichtung zum reihenweisen Aufgeben von Flaschen in Plaschenlängsreinlgungsmasohinen
Die Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum reihen»
weisen Aufgeben von Flaschen in FlaschenlKngereinlgungsmaschinen
mit icciftlnuierlich umlaufenden Flaschenkörben sowie
einem« vor der Umlaufbahn der Flaschenzellen endenden konvexen Gleittisch mit wenigstens einem, an den Flaschenböden abgreifendem,
umlaufenden Mitnehmerelement.
Die Aufgabe von Flaschen in Reinigungsmasohinen mit kontinuierlich umlaufenden Flaschenzellen und unbeweglich mit dem
Masühinengehäuse verbundenem Gleitt-isei» bereitet im Segensatz
zur Flaschenaufgabe Sex l,ttiWySSa£ !sstr&gusssss Freinigungsmaschlnen,
in denen der Flasoheneinschub in die Zellen jeweils während der Stillstandstakte erfolgen kann, erhebliche Schwierigkeiten. Ursache hierfür 1st Insbesondere bei
Hochleistungsreinigungemaschinen, die beim Binsehub der Flaschen
zur Verfügung stehende nur sehr kurze Zeitspanne« Besonders schwierig 1st es, mit solchen Maschinen unterschied^
liehe Flaschen verarbeiten zu müssen. Zur Vermeidung solcher
Schwierigkelten ist es zwar bekannt, den Gleittisea insgesamt
oder auch nur sein sinschubseitiges Teilstück bewegbar und antreibbar auszubilden. Durch entsprechende Steuerung des
Gleittisches bzw. der Antriebseinrichtung, kann zeltweise ein
Gleichlauf zwischen dem Gleittisch bzw. dessen einschuhseitigen
Teilstück und der in die bewegten Flaschenzellen einzuschiebenden Flaschen erreicht werden. Wesentliche Kachteile
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dieser beweglichen Qleittisohe sind aber in der aufwendigen
und kostspieligen Bauweise und in dem Verschleiß und der Störanfälligkeit der aieittlschlagerung und der Elnschubmit»
«#1 öowi« ihres Antriebes su sshsn.
Aufgabe der Neuerung ist es, eine Vorrichtung zum reihenweisen
Aufgeben von Flaschen in Plaschenlängsreinigungsnaschinen
der eingangs erwähnten Art zu schaffen, wobei trotz Nachführung der einzuschiebenden Flaschen auf bewegliche Gleittische
bzw. Teile verzichtet werden soll, damit die aufgezeigten Nachteile und Mängel vermieden werden können. Zur Lösung dieser
Aufgabe wird neuerungsgentäß vorgesehlagen, daß der Gleittisch
an seine» einschubseltlgen Ende in den Flaschenführungsrinnen
jeweils eisen als Kippelement für die Flaschen dlenen-
«kit aeist. S&e X£ppbeweg4£»g der
ermöglicht es, jeweils wenigstens den Flaschenhals während des Binsehubes in die Flaschenzellen deren Transportbewegung |
anzugleichen bzw. naohzufUhren. Der normalerweise im Durchmesser wesentlich geringer als der Flasehenzelletidurchmesser ausgeführte
Flaschenhals kann dadurch störungsfrei wesentlich früher als der zylindrische Flaseben*ell in die Flaschenzellen
eingeschoben werden. Die zum Einschub der Flasche zur Verfügung et Zeitspanne wird demnach bei vorgegebener Transportgesehwindigkelt
der Flaschenzellen erheblich vergrößert. Konstruktiv aufwendige und deshalb kostspielige, bewegbare
Gleittische oder sonstige bewegliche, die Flaschen beim Einschub in die Flaschenzellen deren Oinlaufbewegung nachführende
Einrichtungen sind nicht erforderlich. Sie Aufgabe der zu
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blech herausgeprägt ub& die Bolzen oder stlftförmlgen Kippelemente können in die FUhrungsrlnnen elngeschwelBt werden.
In Fällen« la denen mit erhöhtem Verschleiß der Kippelemente
zu rechnen ist oder nur einige stufenweise Verstellungsmögllchkelten
der ?laschenkippwlnkel erfOiWLerlich sind, lassen
sich die Bolsea auch in die POirungsrionen einschrauben oder
ebenso wie zum Seispiel die keil- oder warzenf örnlgen Oberhöhungen
in einem auswechselbaren TellstOck des Gleittisches
anordnen.
NeuerungsgeBäß wird weiterhin vorgesehlagen, daß die bolzen-,
kell- oder warzenförmigen Oberhöhungen als auswechselbare und verschiebbare Einlagen in den FQhrungsrinnen angeordnet
sind. Neben den Flasohenkippwinkeln kann durch diese WaBnahmi»
reinigenden Flaschen erweist sich durch die erhebliche Verminderung
störanfälliger und wartungsbedürftiger, mechanisch
anzutreibender Aufgabeeinrichtungen, insbesondere bei kontinuierlich
beferiebeüeu Hoehleistungäi^inigusgssaschlnen sit
kurzer Binsohubzelt als sehr vorteilhaft. Ohne Veränderung sonstiger Merkmale der ReinlgungsMaschinen werden hierdurch
auch deren Effektivleistungen erhöht.
Neuerungsgemse wird weiterhin vorgeschlagen· daß als Kippelement jeweils eine In der FlasehenfUhrungsrlnne angeordnete
bolzen-» kell- oder warzenförmlge überhöhung vorgesehen 1st.
Bs gehurt weiterhin zur Neuerung, daß die bolzen-, kell- «der
warzenförmlge überhöhung auswechselbar in den Flaschenfüh-Fungsrisssn
«sgeerdset 1st» Die teil- oder fadenförmigen
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bei der Flaschenaufgabe auch noch auf verschiedene Flaschen«
längen bzw. Formen abgestellt werden.
Es gehört weiterhin zur Neuerung, daß das einschubseltige
Ende der Flaschenführungsrinnen als Kulminationspunkt der Flaschenbewegungsbahn für die aufzugebenden Flaschen ausgeformt
ist. Diese Ausbildung des Gleittisches zeichnet sieh durch besonders unkomplizierte Bauwelse aus« da auch die
Anbringung von Überhöhungen in den Fuhrungsrinnen eingespart werden kann. Allerdings 1st die Verarbeitung unterschiedlicher
Flaschengrößen bzw. -formen mit dieser Ausbildung d*s Gleitbleches nur beschränkt möglich. Weiterhin ist eine sorgfältige
Montage und Justierung des Gleitbleches erforderlich. Neuerungsgemäß wird weiterhin vorgeschlagen· daß die in den
Flaschenfunrungsrinnen angeordneten uDBrüSftüSgss gsaeiasss
und/oder der Gleittisch mit seinem Ende hönenverstellbar ans«
gebildet sind.
Es gehört weiterhin zur Neuerung· daß der Abstand des einschubseitigen
Endes des Gleittisches zur Einschuböffnung der Flaschenzellen veränderbar 1st. Diese Maßnahmen ermöglichen
eine rasche und bequeme Einstellung der Kippelement« bzw» die jeweils erforderliche Justierung des GleittisC^tes auf die
verschiedenartigsten Flasehensorten· ohne daß Einzel- oder Adapterteile bereitgehalten bzw. ausgetauscht werden rn.
dargestellt.
angehobenen BaIs einer einzuschiebenden Flasche «OMä Figor 2
einen Ausschnitt aus Figur 1 mit nach unten gekippter und teilweise in eine Flaschenzelle eingeschobener Flasche.
Am Gehäuse der im einzelnen nicht weiter dargestellten FIaschenlängsreinigungsmaschine
1 sind der ebene Aufgabetisch 2 und der konvex gewölbte Gleittisch 3 fest montiert. Zum Anfördern
der Flaschen 4 weist der Aufgabetisch 2 mehrere, sich über dessen, mit der Breite des Gleittisches 3 korrespondierende
Breite erstreckende, endlose, in Richtung auf den Gleit— tisch 3 über die Umlenkrollen 5, 6 umlaufende und antreibbare
(Antrieb nicht gezeichnet) Kettenbänder 7 auf. Der Gleittisch ist in mehrere, der Anzahl der Flaschenzellen 8 in einer Querreihe
entsprechende Flaschenführungsrinnen 9 unterteilt. Beidseitig des Gleittisches 3 ist jeweils eine endlose, über die
Umlenkräder 10, 11 umlaufende und antreibbare (Antrieb nicht gezeichnet) Kette 12 vorgesehen. An diesen beiden Ketten 12
sind drei Transportstäbe 13 befestigt, welche die Flaschen 4 en ihren Böden untergreifen und in den Führungsrinnen 9 über
die Bolzen 14 bis in die von Trägern (auf der Zeichnung nicht dargestellt) zu Reihen (Körben) zusammengefaßten Flaschenzellen
8 einschieben. Die Bolzen 14 sind auf einer Leiste 15 angeordnet und entsprechen nach Querabstand und Anzahl den
Führungsrinnen 9· Diese Leiste 15 ist auf der Unterseite des einschubseitigen Endes 3a des Gleittischbleches 3 angeschraubt
und innerhalb der Schlitzführung 3b längs verstellbar. Die Bolzen 14 dürfen maximal nur so viel überstehen, daß die
Transportstäbe 13 noch störungsfrei darüber hinweggleiten. Eine solche Bolzenlänge 1st jedoch im allgemeinen zur Erzie-
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lung eines ausreichenden Flaschenkippwinkels gar nicht erforderlich.
Erreichen die in den Pührungsrinnen 9 hochgeschobenen
Flaschen 4 mit ihrer Schulter 4a die Bolzen 14, wer den sie aus ihrer, von der Flaschenführungsrinne 9 vorgegebenen,
annähernd waagerechten Lage mit dem Flaschenhals nach oben schräg aufgerichtet, und dadurch zunächst den Einschuböffnungen
der zugehörigen, kontinuierlich abwärts bewegten Flaschenzellen 8 entgegen bewegt. Die Flaschenmündungen 4b
gelangen dann in die Flaschenzelle^ 8? wo sie von den oberen FlaschenzellenwSnden 8a erfaßt und auf diese Weise - selbst
wenn die Flaschenkippunkte noch' nicht; erreicht sind - der
Abwärtsbewegung der Flaschenzellen 8 nachgeführt werden. Über die Flaschenkippunkte - bestimmt durch deren Schwerpunkt
S - hinaus (Fig. 2) werden die Flaschen durch die Trans portstäbe 13 dann vollständig in die Zellen 8 eingeschoben.
Claims (7)
1.) Aufgabevorrichtung für Flaschenlängsreinigungsmaschinen
mit einem vor der Umlaufbahn der Flaschenzellen endenden, konvex gewölbte Flaschenführungsrinnen aufweisendem Gleittisch
und mit wenigstens einem, an den Flaschenböden angreifenden, umlaufenden Ml^nehmerelement, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gleittisch (3) an seinem einschubseitigen Ende (3a) in den FlaschenfUhrungsrinnen (9) jeweils einen als Kippelement
für die Flaschen (4) dienenden Kulminationspunkt (14) aufweist.
2. \ Vorrichtung nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet, daß als
Kippelement jeweils eine In der FlaschenfUhrungsrinne (9) angeordnete bolzen·» kell- oder warzenfCrmige überhöhung (l4)
vorgesehen 1st.
3*) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet* daß die
bolzen-, keil- oder walzenförmige Überhöhung (l4) auswechselbar in den FlaschenfUhrungsrinnen (9) angeordnet ist.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» daß die
bolzen-, keil- oder walzenförmigen Überhöhungen (14) als auswechselbare
und verschiebbare Einlagen in den Führungsring nen (9) angeordnet sind.
5.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elnschubseltlge Ende (3b) der Flcbchentführungsrinnen als Kulminationspunkt
(l4) der Flaschenbewegungsbahn für die aufzugebenden Flaschen (4) ausgeformt 1st.
• · 4
• ·
6. ) Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Flasche
nführungsr innen (9) angeordneten Überhöhungen (l4) gemeinsam und/oder der Gleittisch (3) mit seinem Ende
(^b) höhenverstellbar ausgebildet sind.
7. ) Vorrichtung nach einem eier mehreren der Ansprüche 1 bis
dadurch gekennzeichnet« daß der Abstand des einsehubseitlgen
Endes (3b) des Gleittisches (3) zur Einschuböfi
der Piasehenzeilen (8) veränderbar ist·
714375310L2.72
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19717143753 DE7143753U (de) | 1971-11-20 | 1971-11-20 | Vorrichtung zum reihenweisen aufgeben von flaschen in flaschenlaengsreinigungsmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19717143753 DE7143753U (de) | 1971-11-20 | 1971-11-20 | Vorrichtung zum reihenweisen aufgeben von flaschen in flaschenlaengsreinigungsmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7143753U true DE7143753U (de) | 1972-02-10 |
Family
ID=6625223
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19717143753 Expired DE7143753U (de) | 1971-11-20 | 1971-11-20 | Vorrichtung zum reihenweisen aufgeben von flaschen in flaschenlaengsreinigungsmaschinen |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE7143753U (de) |
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1971
- 1971-11-20 DE DE19717143753 patent/DE7143753U/de not_active Expired
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