DE7127069U - Figürliches, mechanisches Gerat mit fixierten und beweglichen Teilen, ins besondere Spielzeug - Google Patents

Figürliches, mechanisches Gerat mit fixierten und beweglichen Teilen, ins besondere Spielzeug

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DE7127069U
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Hans Peter Niendorf 8500 Nürnberg, den 14.JuIi 1971
Merseburgerstr. 47
Deutsclies Patentamt
8000__Mgnehen_2
Zweibrückenstrasse 12
figürliches mechanisches Gerät, insbesondere Spielzeug
Die Heuerung bezieht sich auf ein figürliches mechanisches Gerät, insbesondere auf ein Spielzeug mit lebende und/oder tote Objekte darstellenden fixierten und durch Betätigen eines Antriebsmittels gegenüber den fixierten !eilen beveglichen Teilen.
Gemäss der Feuerung wird ein derartiges Gerät dadurch gebildet, dass mehrere einzelne, die Objekte darstellende iuaktionseinheiten mit jeweils einer Anzahl von fixierten und beweglichen Teilen miteinander gekuppelt und die beweglichen Teile sämtlicher Punktions einheit en im Verbund durch ein gemeinsames Antriebsmittel bewegbar sind. Diese !Funktionseinheiten können beispielsweise die 5Orm und Gestalt sogenannter "Hampelmänner111 besitzen, wobei der Sumpf den fixierten Teil und die Arme und Beine die bewegliehen Teile der ^Funktionseinheit darstellen. Diese beweglichen Teile der !Funktionseinheiten sind durch ein gemeinsames Antriebsmittel, z.B. durch einen Zugfaden miteinander verbunden und lassen sich, durch Betätigen
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dieses Antriebsaittels gemeinsam öder aber in zeitlicher Aufeinanderfolge bewegen. Eine Betätigung dieses Antriebsmittels kann von Hand oder aber durch einen mechanischen bzw. motorischen Antrieb erfolgen.
Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Neuerung ergeben sich aus dem in der Zeichnung dargestellten und nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiel.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine "Hampelmann-Pyramide". Pig. 2 zeigt einen vergrösserten Ausschnitt aus diesem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1. Fig. 3 zeigt einen Teil einer Seitenansicht der Sarstellung nach fig. 1 ohne die in Fig. 1 dargestellten beweglichen !Teile 2 und 3, während Fig. 4 dieselbe Seitenansicht mit diesen beweglichen Teilen darstellt. In Fig. 1 sind die in Fig. 3 mit 8 bezeichneten einen Hälften der Rümpfe 6 weggelassen.
Bei dem Ausführungsbeispiel sind eine beliebige Anzahl übereinandergesetzter und jeweils eine Funktionseinheit bildender sogenannter "Hampelmänner" miteinander durch ein Haltesystem verbunden und beispielsweise an einer Decke aufgehängt. Sie beweglichen Teile bzw. Glieder sämtlicher Funktionseinheiten sind wiederum so miteinander durch ein Funktionssystem verbunden, dass bei Zug an einem Zugfaden 1 sämtliche Glieder 2 und 3 aller Funktionseinheiten simultan oder bei entsprechender Konstruktion in einer gewissen zeitlichen Eeihenf olge bewegt werden. Gleichzeitig können sich die Funktionseinheiten Xus ihre iängsachse drehen. Sa sich die Yersehnürungen, also die Halte- und Zugsysteme ia» inneren der Eüapf e oder ISrper der Funktionseinheiten befindet, gibt es im eigentlichen Sinn, keine Schau- und Eüekseite, wie bei herkömmlichen "Haispelaäimsrn.11. Sie "Hampelmann-Pyramide11
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kann also frei beweglich, im Raum auf gehängt werden, z.B. von der Decke herab und von allen Seiten betrachtet werden. Die Bezeichnung "Hampelmann-Pyramide" verdeutlicht, dass die einzelnen Funktionseinheiten von unten nach oben kleiner werden. Ss ist dies jedoch keine unbedingte Notwendigkeit für das funktionieren des Gegenstandes der Neuerung. Das heisst, dass die Verwendung gleichgrosser Funktionseinheiten oder nach oben grosser werdender Punktionseinheiten und ähnliche Variationen ebenfalls möglich, sind. Es muss sich auch keineswegs unbedingt um einen "Hampelmann" handeln, der eine Funktionseinheit darstellt. Es kann dies auch beispielsweise ein Elefant oder eine andere Tierdarstellung oder für die Werbung ein Firmenemblem, eine Tier- oder Phantasiedarstellung sein.
Im folgenden wird die Funktionseinheit beschrieben:
Wie die Figuren zeigen besteht sie aus einem vollplastischen Kopf 4j einem Hals 5 in der Form eines Zylinders, einem Rumpf 6 bestehend aus einer planen Bauchplatte 7 und einer planen Rückenplatte 8 und aus zwei Armen 2 sowie ^wei Beinen 3. Der Rumpf 6 stellt gegenüber den Armen und Beinen einen fixierten Teil dar. Die beiden Platten des Rumpfes 6 sind seitlich, durch je einen Verbindungssteg a und in der Mitte der Plattenfläche oben und unten durch, je ein Zapfenpaar b und c miteinander verbunden. Das Zapfenpaar ist mit einer der beiden Platten starr verbunden und wird in die andere Platte eingesenkt. Die beiden Anteile jeweils eines Zapfenpaares sind plankonvex gestaltet, wobei sich, die beiden planen Seiten der beiden Anteile jeweils eines Zapfenpaares gegenüberliegen. Auf diese Weise kann zwischen den beiden Anteilen der Zapfenpaare der Zugfaden 1 in der Senkrechten durch, die gesamte "Hampelmann-Pyramide" geführt werden. Die gestrichelt gezeichneten Haltefaden 9 können ua die
jeweiliges Zspfenanieile geschlungen werden mid so als Yerbindung der einzelnen Funktionseinheiten ahne Beeinträchtigung des Zügfadens 1 ebenfalls in der Senkrechten geführt werden·
Ss folgt eine Beschreibung des Haltesysteas:
Die einzelnen Funktionseinheiten werden in folgender Weise miteinander verbanden: Sin Haltefaden 9 wird um das Zapfenpaar d geschlungen und zwar um die konvexe Seite der beiden Anteile; er wird fixiert und von dort sun Zapfenpaar b2 geführt und in derselben Weise herumgeschlungen und fixiert. Der Jaden wird dabei durch eine öffnung in Hals 5 und Eopf 4 der ersten Funktionseinheit und jeweils durch ein kurzes Stück des Euapfes dieser Funktionseinheit und von der nächstfolgenden Funktionseinheit geführt. Man verfährt in der gleichen Weise bei der Verbindung von Zapfenpaar c2 mit den Zapfenpaar b3 und so fort je nach Zahl der verwendeten Funktionseinheiten. Wie schon oben erwähnt liegt der Haltefaden 9 in der Senkrechten. Er wird so lang bemessen, dass der Rumpf der jeweils oberen Funktionseinheit auf dem Kopf der darunterhängenden Funktionseinheit aufsitzt. Dabei nuss ein Spielraum von ca. 1 mm berücksichtigt werden, so dass sich die Funktionseinheiten frei um ihre Längsachse drehen können. Vom Zapfenpaar c der obersten Funktionseinheit wird der Haltefaden 9 durch Hals und Kopf nach aussen geführt und die gesamte "Hampelmann-PyramideN daran aufgehängt. Es werden also je nach Anzahl der verwendeten Funktionseinheiten mehrere einzelne Haltefäden 9 benötigt, die vom oberen Zapfenpaar c der unteren Funktionseinheit zum unteren Zapfenpaar b der darüber befindlichen Funktionseinheit geführt werden.
Die Aufhängung der einzelnen Glieder erfolgt auf nachbeschriebene Weise:
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Jedes einzelne Glied bzw. Jeder bewegliche Teil 2 und 5 wird an eines im Querschnitt runden Zapfen D drehbar aufgehängt, der ait der einen Ruirpf platte starr verbunden ist and in die andere Runpfplatte eingesenkt wird, so dass sich das jeweilige Glied axial um den Zapfen D drehen kann ohne herauszurutschen. Der Drehpunkt D ist so gewählt, dass in der Suhelage der Arae 2 auf der Oberkante des Verbindungssteges a und die Beine 3 an den Seiten des Kopfes 4 der jeweils darunterhängenden Funktionseinheit anliegen. Die Beine 3 der untersten Funktionseinheit bauoeln frei.
Jeweils zwei sich einander gegenüberliegende Glieder (z.B. zwei Arne 2) werden durch einen Zugfaden d.h. durch Abschnitte z.B. 10 des Zugfadens 1 aiteinander verbunden. Der Befestigungepunkt F dieses Fadens bzw. dieser Abschnitte an Glied befindet sich bei Ruhelage der Glieder senkrecht über dem Drehpunkt D. Der Abstand D-F ist für alle Glieder gleich lang, im Ausiührungsbeispiel 7 n. Für andere Relationen wird sich der absolute Abstand D-F verändern. Dieser Abstand D-F soll jedoch stets innerhalb einer Pyramide gleich sein. Die Länge des Zugfadens ist ca. ein Drittel länger als der kürzeote Abstand zwischen den beiden Befestigungspunkten F der sich einander gegenüberliegenden Glieder in der Ruhelage.
Die Verknüpfungspunkte M der Fadenabschnitte 10 sämtlicher Gliederpaare werden durch einen weiteren Faden, den Zugfaden 1 fortlaufend so miteinander verbunden, dass eich bei Zug sämtliche Glieder simultan bewegen. Der Zugfaden 1 beginnt im Mittelpunkt M des Zugfadens des obersten Gliedmassenpaares der obersten Funktionseinheit, wird im Rumpf nach unten und sodann zwischen den planen Flächen des unteren Zapfenpaares b der obersten "Funktionseinheit zum nächsten Mittelpunkt M des Zugfadens des nächst
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darunterliegenden Gliedmassenpaares geführt und fixiert. Von hier aus führt derselbe Faden aus dem Rumpf der oberen Funktionseinheit heraus und tritt sofort durch eine öffnung im Zopf in die darunter gelegene Funktionseinheit ein. Er führt durch Kopf und Hals und zwischen den planen Flächen der beiden Anteile des oberen Zapfenpaares c dieser Funktionseinheit zum nächsten Hittelpunkt M des nächsten Zugfadens. Von hier aus geht es je nach Anzahl der verwendeten Funktionseinheiten wie oben beschrieben weiter. Der Zugfaden liegt auf diese Weise ebenso wie die Haltefaden in der Senkrechten. Er endigt unterhalb des tiefsten Punktes der untersten Funktionseinheit in einer Plastikperle 11. Zieht man an diesem Zugfaden 1, so bewegen sich die Glieder sämtlicher Funktionseinheiten simultan. Eine Veränderung der Länge des Verbindungsfadens eines Gliedmassenpaares oder die Veränderung der Länge eines oder mehrerer Abschnitte des Zugfadens zwischen den einzelnen Verbindungsfäden bewirkt, dass die Glieder, d.h. die beweglichen Teile in einer gewissen zeitlichen Reihenfolge bewegt und um einen unterschiedlichen Winkel abduziert werden. Beispiel: Zunächst schlägt die oberste Funktionseinheit die Arme hoch (durch Verkürzen des Verbindungsfadens dieses Gliedmassenpaares in Relation zum Verbindungsfaden der übrigen Gliedmassenpaare), dann spreizt die unterste Funktionseinheit die Beine (der Verbindungsfaden ist nicht ganz so stark verkürzt in Relation zu den übrigen Verbindungefäden, aber doch kurzer als diese), dann folgen die übrigen Glieder mit ihrer Bewegung. Ähnlich verhält es sich mit dem Zugfaden, Dies in allen Variationen.
In der vorstehend beschriebenen Weise können bewegliche Teile von Tiere, Firineneinbleme, Phantasiegebilde oder dergleichen darstellenden Funktionseinheiten jeweils im Verbund betätig* werden.
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Claims (13)

Scautzanspriiche
1. Figurliches mechanisches Gerät, insbesondere Spielzeug mit lebende und/oder tote Objekte darstellenden fixierten und durch Betätigen eines Antriebsiaittels gegenüber den fixierten Teilen beweglichen Teilen, dadurch gekenrze ichnet , dass^nehrere einzelne, die Objekte darstellende Funktionseinheiten mit jeweils einer Anzahl von fixierten (6) und beweglichen Teilen (2, 3) miteinander gekoppelt und die beweglichen Teile sämtlicher Funktionseinheiten im Terbund durch ein gemeinsames Antriebsmittel bewegbar sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass die fixierten Teile der Funktionseinheiten durch einen zentralen Haltefaden (9) oder Haltedraht oder durch Abschnitte desselben relativ gegeneinander beweglich miteinander verbunden und in senkrechter Aufeinanderfolge an einer Decke oder dergleichen befestigbar sind.
3. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , dass ein Zugfaden oder Zugdraht einen zentralen Bereich sämtlicher fixierter Teile der Funkticnseinheiten durchläuft, von welchem einzelne Abschnitte abzweigen und an den beweglichen Teilen exzentrisch befestigt sind.
4. Gerät nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet , dass in dem zentralen Bereich der fixierten Teile ein oder mehrere Führungszapfen (b, c) für den Zugfaden vorgesehen sind.
5. Gerät nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet , dass die Führungszapfen als Fixierstellen für die, die einzelnen Funktionseinheiten miteinander verbindende» Haltefäden (9) dienen.
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6. Gerät nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet , dass die Führungszapfen durch Zapfenpaare gebildet sind, welche plane Innenflächen sowie konvexe Aussenfläehen besitzen.
7. Ge2?ät nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet , dass zwischen den einzelnen Funktionseinheiten besondere z.B. kugelförmige Teile aufgefädelt sind.
8. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , dass bei gleichförmigen Funktionseinheiten die zu den einander entsprechenden beweglichen Teilen führenden Abschnitte des Zugfadens gleich lang sind.
9. Gerät nach Anspruch 3f dadurch gekennzeichnet , dass die zu den beweglichen Teilen führenden Abschnitte des Zugfadens ungleich lang
sind und bei Betätigung des Zugfadens eine aufeinanderfolgende Bewegung der beweglichen Teile ermöglichen.
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10. Gerät nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch
] gekennzeichnet, dass die fixierten
Teile der Funktionseinheiten in einem zentralen Bereich einen Hohlraum besitzen, in welchem die Führungszapfen angeordnet und die Halte- und Zugfäden verlegt sind.
11. Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , dass in dem Hohlraum Lagerzapfen
(D) für die beweglichen Teile (2, 3) vorgesehen sind.
12. Gerät nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet , dass die fixierten Teile
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16· Qerlt nftob. Anapruob. 15t dtduroh g · k · η η -aeiob.net » dftaa der Sumpf, die Arme und leime jeder funktionaeinhoit aaa flachen Teilen und der Kopf duroh einen gegenüber dem Sumpf bevegliohen kugelfSrmigen Teil gebildet iat.
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DE7127069U Figürliches, mechanisches Gerat mit fixierten und beweglichen Teilen, ins besondere Spielzeug Expired DE7127069U (de)

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DE7127069U true DE7127069U (de) 1972-10-12

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ID=1270076

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DE (1) DE7127069U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3329466A1 (de) * 1983-08-16 1985-03-07 Georg St. Ulrich Grödental Senoner Hampelmann

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3329466A1 (de) * 1983-08-16 1985-03-07 Georg St. Ulrich Grödental Senoner Hampelmann

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