DE712576C - Gleitkufe fuer Riemchenstreckwerke - Google Patents

Gleitkufe fuer Riemchenstreckwerke

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DE712576C
DE712576C DET51549D DET0051549D DE712576C DE 712576 C DE712576 C DE 712576C DE T51549 D DET51549 D DE T51549D DE T0051549 D DET0051549 D DE T0051549D DE 712576 C DE712576 C DE 712576C
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Germany
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DET51549D
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/26Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by one or more endless aprons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Gleitkufe für Riemchenstreckwerke Gleitkufen für Riemchenstreck-,verke sind in vielerlei Ausführungen bekannt. Sie haben teilweise gewisse Mängel, da sie infolge ihrer besonderen Form und Lagerung die Fasern der Lunte nicht immer gleichmäßig zurückhalten und dabei einen stauungslosen Einzug unter die Gleitkufe ermöglichen.
  • Ein Nachbeil bestand z. B. darin; daß die Gleitkufen zu breit waren, so daß sich unter ihnen zu viele Fasern befanden, die von den benachbarten Walzenklemmpunkten nicht gehalten wurden. Der Klemmpunkt am Lieferwalzenpaar konnte so die Fasern büschelweise unter der Gleitkufe herausreißen. Das Garn wurde ungleich. Andere Gleitkufen zeigten nur eine linienförmige Auflage oder hatten bei Streckenführung scharfe Kanten, an welchen sich das Vorgarn staute und abriß. Die Linienführung gab zu wenig Führung. Auch die Lagerung der Gleitkufe war bisweilen noch mangelhaft. Infolge der Reibung der unter der Gleitkufe durchlaufenden Lunte versuchte sich die erstere zu verdrehen. Dadurch wurde an ihrem Einlauf mehr Druck gegen die Lunte ausgeübt als am Auslauf, wodurch der Verzugsvorgang gestört wurde. Die Lagerzapfen verklemmten sich durch die Verdrehung der Kufe in den Haltern. Die Kufe konnte nicht nach oben nachgeben, wenn eine stärkere Vorgarnstelle einlief.
  • Vorliegende Erfindung soll die erwähnten Fehler bei Riemchenstreckwerken mit Gleitkufe vermeiden. Die Erfindung besteht darin, daß die Gleitkufe iii ihrem Querschnitt die Form eines gleichschenkeligen oder gleichseitigen Dreiecks mit abgerundeten Ecken hat und seitlich in senkrechten Führungen frei beweglich geführt ist, so daß sie mit ihrer Grundfläche die Lunte auf einer größeren Strecke mit dem Druck des Eigengewichtes gleichmäßig belastet. Dadurch wird trotzgleichem oder ähnlichem Platzbedarf, wie diesen eine gewöhnliche Durchzugwalze für Einriemchenstreckwerke bat, eine verhältnismäßig lange Gleitfläche erzielt, und es lassen sich die vor und hinter der Gleitkufe liegenden Druckwalzen gleich nahe, ja sogar näher aneinanderstellen. Die Abrundung an den Enden der Gleitfläche der Gleitkufe sorgt dafür, daß eine neu eingeführte Lunte sich nicht staut. Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Gleitkufe dann näher an die Zufühnvalze als an die Abzugswalze gestellt wird. Die Garngüte läßt sich dadurch stei gern und die Fadenbruchzahl verringern. l#'äs möglichst nahe Anstellen der Gleitkufe an die rückwärtige Walze - fast bis zum Berühren derselben - hat auch noch den Vorteil, daß ein frisch eingeführtes Vorgarn gezwungen wird, zwischen Kufe und Laufleder durchzulaufen. Ein weiterer Vorteil. ist die Führung der Kufe mit seitlichen Stegen in senkrechten Führungsnuten der Gleitkufenhalter. Wird die Gleitkufe auf einer größeren Länge seitlich in den Führungsnuten der Halter geführt, so wird ihr die Neigung zum Kippen genommen. Die Kufe kann sich nicht in den Führungen der Gleitkufenhalter ecken und übt so einen gleichmäßigen Druck gegen die Unterlage aus. Durch eine lange Führung der Kufe von der unteren Gleitfläche bis an die Oberkante der Halter wird die Führung eine sichere. Die seitlichen Führungsstege an der Kufe reichen zu diesem Zwecke von der Grundfläche der Kufe bis über die Oberkante der Gleitkufenhalter hinaus und werden dort zweckmäßigerweise mit einer Kerbe versehen. Die Kufe läßt sich so sehr gut aus den Gleitkufenhaltern herausnehmen und ist nicht so leicht der Verstaubung durch Faserflug ausgesetzt.
  • Es ist selbstverständlich auch möglich, die Gleitkufenhalter mit Führungsstegen zu versehen, die in Nuten des Kufenkörpers hineinragen. Die Fig. i zeigt die Anordnung gemäß der Erfindung in Seitenansicht und die Fig.2 in Vorderansicht unter Weglassung der Vorderwalzenpaare.
  • In Fig. i ist 1-e das Lieferwalzenpaar, Il-,d das hinter der Kufe I( liegende Walzenpaar. Die Kufe h besitzt seitlich Leisten oder Stege c, die, von der Grundfläche der Kufe ansetzend, in den Haltern H hochführen und über diese so weit hinausragen. daß sie als Griffe zum leichten Herausnehmen dienen können. Über die Wendeschiene W läuft das Riemchen L. Die Fig. i zeigt die besonders günstige Einstellung der Gleitkufe I( zu den Klemmpunk-.ten der Walzen II-d und I-e. Die Entfernung .des Kufenmittels zum Klemmpunkt II-d ist :nii?t b bezeichnet, während a den Abstand des Kufenmittels zur Achse der oberen Lieferwalze darstellt.
  • In Fig.2 sind NI die Kerben in den Führungsstegen c der Kufe I(.
  • Die Kufe kann für verschiedene Verwendungszwecke verschieden schwer oder aus verschieden schwerem Baustoff hergestellt sein. Verschiedenes Gewicht der Kufe läßt sich auch dadurch :erzielen, daß in eine hohle Kufe verschieden lange Beschwerungskörper eingeführt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPR-ZTCHE: r. Gleitkufe für Riemchenstreckwerke, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitkufe (I() im Querschnitt die Form eines gleichschenkeligen oder gleichseitigen Dreiecks mit abgerundeten Ecken hat und seitlich in senkrechten Führungen frei beweglich geführt ist, so daß sie mit ihrer Grundfläche die Lunte auf einer größeren Strecke mit .dem Drucke des Eigengewichts gleichmäßig belastet.
  2. 2. Gleitkufe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der Kufe an deren Stirnseiten senkrechte Stege (c i vorgesehen sind, die sich von der Grundfläche der Kufe (I0) aus erstrecken, bis über den Scheitel der Kufe (I<) hinaus reichen und dort in prismatische, handgriffartige Zapfen enden, während die Gleitkufenhal.ter (H) mit entsprechenden Führungsnuten versehen sind, in denen die Stege (c) der Kufe (l0) gleiten.
  3. 3. Gleitkufe nach Anspruch i und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Kufe auf ihrer ganzen Länge zur Aufnahme von Einlagestäben verschiedener Länge hohl ausgebildet ist.
DET51549D 1938-12-31 1938-12-31 Gleitkufe fuer Riemchenstreckwerke Expired DE712576C (de)

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DET51549D DE712576C (de) 1938-12-31 1938-12-31 Gleitkufe fuer Riemchenstreckwerke

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DET51549D DE712576C (de) 1938-12-31 1938-12-31 Gleitkufe fuer Riemchenstreckwerke

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DE712576C true DE712576C (de) 1942-09-30

Family

ID=7563688

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DET51549D Expired DE712576C (de) 1938-12-31 1938-12-31 Gleitkufe fuer Riemchenstreckwerke

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DE (1) DE712576C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012547B (de) * 1955-06-28 1957-07-18 Spinnerei Karl Marx Veb Streckwerk fuer Spinnmaschinen
DE1510581B1 (de) * 1962-03-12 1969-09-11 Deering Milliken Res Corp Einriemchenstreckwerk fuer Spinnereimaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012547B (de) * 1955-06-28 1957-07-18 Spinnerei Karl Marx Veb Streckwerk fuer Spinnmaschinen
DE1510581B1 (de) * 1962-03-12 1969-09-11 Deering Milliken Res Corp Einriemchenstreckwerk fuer Spinnereimaschinen

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