DE712103C - Vorrichtung zum Verhueten des Beschlagens durchsichtiger Scheiben an tiefgekuehlten Behaeltern - Google Patents

Vorrichtung zum Verhueten des Beschlagens durchsichtiger Scheiben an tiefgekuehlten Behaeltern

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DE712103C
DE712103C DEB187124D DEB0187124D DE712103C DE 712103 C DE712103 C DE 712103C DE B187124 D DEB187124 D DE B187124D DE B0187124 D DEB0187124 D DE B0187124D DE 712103 C DE712103 C DE 712103C
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DE
Germany
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liquid
deep
fogging
transparent panes
panes
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Expired
Application number
DEB187124D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Friedrich Leopold
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Bergedorfer Eisenwerk AG
Original Assignee
Bergedorfer Eisenwerk AG
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F3/00Show cases or show cabinets
    • A47F3/04Show cases or show cabinets air-conditioned, refrigerated
    • A47F3/0404Cases or cabinets of the closed type
    • A47F3/0426Details
    • A47F3/0434Glass or transparent panels

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)
  • Freezers Or Refrigerated Showcases (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verhüten des Beschlagens durchsichtiger Scheiben an tiefgekühlten Behältern Bei verglasten Schauglasöffnungen in tiefgekühlten und womöglich noch unter :einem gewissen Druck stehenden Behältern und Räumen beschlagen und vereisen die Glasscheiben bei Unterschreitung des Taupunktes, so daß dann jede Beobachtung des Behälterinneren unmöglich ist.
  • Um diesen Nachteil zu beseitigen, hat man schon die Mehrfachverglasung angewendet, was aber ebenfalls Nachteile hat, da bei Anwendung mehrerer Scheiben starke Reflexe .entstehen, die die Durchsicht ierschw@eren. Auch die Anwendung hygroskopischer Stoffe bei verringerter Scheibenzahl hat sich nicht bewährt, da die Entfeuchtung nicht zuverlässig arbeitet und die Maßnahme nur sehr beschränkte Zeit wirksam ist. Auch die Heizung des Luftraumes zwischen den Scheiben ist unzweckmäßig, weil die Feuchtigkeit mach wie vor in der Luft des Zwischenraumes vorhanden ist, die sich dann trozdem .an der kalten Scheibe absetzt.
  • . Bekannt ist ferner, den lifterfüllten Zwischenraum zwischen den Scheiben dadurch zu entfeuchten, daß man in ihm eine Oberfläche tieferer Temperatur anbringt, an der sich die vorhandene Feuchtigkeit niederschlägt. Der Nachteil dieser Anordnung ist, daß mit der Zeit die Luft im Zwischenraume auf die gleiche Temperatur wie der Innenraum. des Behälters gekühlt wird; so daß dann das Beschlagen an der nächstäußeren Scheibe auftritt.
  • Auch bei Wohnhäusern setzt man zur Erzielung einer von Klima und Jahreszeit unabhängigen Innentemperatur Wände und Dach aus wasserdichten Glasbehältern zusammen, die mit »einer den Wärmedurchgang erschwerenden Flüssigkeit gefüllt werden. Diese Flüssigkeit bleibt also ständig in den Glasbehältern und unterliegt somit jeder Temperaturschwankung, der diese Glasbausteine ausgesetzt sind. Da die Flüssigkeit nicht zusätzlich erwärmt wird, kann -auch der beabsichtigter Zweck nicht. erreicht werden.
  • Bei Schaufensterdekorationswänden füllt man eine oder mehrere durchsichtige Wände mit verschieden gefärbten Flüssigkeiten zum Zwecke einer schnellen Farbänderung. Durch diese Maßnahme wird der beabsichtigte Zweck .nicht nur nicht erreicht, sondern höchstens das Gegenteil, nämlich eine Verschlechterung der Durchsicht.
  • Diese Nachteile werden durch die Erfindung dadurch beseitigt, daß aus den Räumen zwischen den Scheiben die Luft und damit die Luftfeuchtigkeit überhaupt ferngehalten wird, indem man erfindungsgemäß diese mit einer nicht gefrierenden, erwärmten Flüssigkeit füllt. Wenn man die Flüssigkeit entsprechend hoch erwärmt, kann man die Temperatur an der äußersten Oberfläche oberhalb des Taupunktes der umgebenden Luft halten. Es bestehen in weiterer Ausbildung der Erfindung zwei Möglichkeiten, die Flüssigkeit zu heizen, und zwar durch in der Flüssigkeit liegende elektrisch erwärmte Drähte, oder indem man außerhalb der Scheiben erwärmte Flüssigkeit im Kreislauf durch den Zwischenraum und einen Heizapparat hindurchpumpt.
  • Die Anordnung bietet noch den Vorteil der besseren Durchsicht, indem nur zwei an Luft grenzende Flächen vorhanden sind, wodurch .nach den optischen Gesetzen Reflexe vermieden werden. Um diesen Vorteil noch mehr zu steigern, ist es möglich, eine Flüssigkeit zu wählen, deren Brechungszahl annähernd gleich der des Glases ist.
  • Um die Wärmeeinstrahlung in den Innenraum des gekühlten Behälters zu verringern, kann die Flüssigkeitsschicht durch eine weitere Glasscheibe unterteilt sein. In diesem Falle wird dann nur die Flüssigkeit im äußeren Zwischenraume erwärmt.
  • In der beiliegenden Zeichnung, die den Erfindungsgedanken darstellt, ist i der tiefgekühlte Behälter, der eine Isolierung 2 besitzt; 3 ist die innere und q. die äußere Glasscheibe, während der Zwischenraum mit 5 bezeichnet ist. Diesem Zwischenraum wird durch die Umwälzpump-e 6 die im Wärmeaustauscher 7 erwärmte Flüssigkeit zugeführt, die durch das Rohr 8 dem Wärmeaustauscher 7 wieder zugeführt wird.
  • Die Abb.2 zeigt einen Ausschnitt aus der Abb. a und zeigt das Erwärmen durch elektrischen Strom. Endlich zeigt die Abb.3 dieselbe Vorrichtung, wo außer den Glasscheiben 3 und .4 eine weitere Glasscheibe 9 znischengeschaltet ist, so daß der Flüssigkeitsrau,m in zwei Teilkammern io und r r unterteilt ist. In diesem Falle wird nur die Flüssigkeit im Raum i i erwärmt.

Claims (3)

  1. PAT1:NTAN Si'RÜCFil--: i. Vorrichtung zum Verhüten des Beschlagens durchsichtiger Scheiben an tiefgekühlten Behältern, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen zwei Scheiben mit einer nicht gefrierenden, erwärmteni Flüssigkeit ausgefüllt wird.
  2. 2. Vorrichtung zum Verhüten des Beschlagens durchsichtiger Scheiben an tiefgekühlten Behältern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Erwärmen der Flüssigkeit durch in der Flüssigkeit liegende elektrische Heizdrähte bewirkt wird.
  3. 3. Vorrichtung zum Verhüten des Beschlage:ns durchsichtiger Scheiben an tiefgekühlten Behältern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Erwärmen der Flüssigkeit außerhalb der Scheiben erfolgt und die erwärmte Flüssigkeit im Kreislauf durch die Scheiben und einen Heizapparat hindurchgepumpt wird. Vorrichtung zum Verhüten des Beschlagens durchsichtiger Scheiben an tiefgekühlten Behältern nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsschicht durch eine weitere Scheibe in zwei Schichten zerlegt wird, von denen nur die äußere Schicht erwärmt wird.
DEB187124D 1939-04-20 1939-04-20 Vorrichtung zum Verhueten des Beschlagens durchsichtiger Scheiben an tiefgekuehlten Behaeltern Expired DE712103C (de)

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