DE711056C - Handschere zum Schneiden von hartem Stahldraht - Google Patents

Handschere zum Schneiden von hartem Stahldraht

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Publication number
DE711056C
DE711056C DEP72811D DEP0072811D DE711056C DE 711056 C DE711056 C DE 711056C DE P72811 D DEP72811 D DE P72811D DE P0072811 D DEP0072811 D DE P0072811D DE 711056 C DE711056 C DE 711056C
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DE
Germany
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knife
scissors
steel wire
cutting
knives
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Expired
Application number
DEP72811D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Firma Paul Ferd Peddinghaus
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Firma Paul Ferd Peddinghaus
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D29/00Hand-held metal-shearing or metal-cutting devices
    • B23D29/02Hand-operated metal-shearing devices
    • B23D29/023Hand-operated metal-shearing devices for cutting wires

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

  • Handschere zum Schneiden von hartem Stahldraht Gegenstand der Erfindung ist eine Handschere, die zum Schneiden von hartem Stahldraht und insbesondere zur Beseitigung von Hindernissen aus Stahldraht dient.
  • Zum Zwecke der Beseitigung von Drahthindernissen .aller Art werden bisher Scheren mit gelenkartiger Übersetzung verwendet. Diese sind so gebaut, daß die Schnittkanten der Messer aufeinanderstoßen. Beim Schneiden drücken sich die Messerkanten in das Material, bis dieses auseinanderplatzt. In dem Augenblick, in dem das abgeschnittene Drahtstück abspringt, entsteht dabei ein "starkes, knallartiges Geräusch, das einmal dadurch hervorgerufen wird, daß die Messer bzw. die an den Scherenarmen sitzenden " Anschläge aufeinanderstoßen und daß andererseits der Stahldraht in dem Augenblick des stärksten Druckes ,abspringt. Derartige Geräusche sind aber bei der Beseitigung von Drahtverhauen sehr unerwünscht, weil dadurch die Arbeit weithin hörbar wird.
  • Es sind ferner Drahtscheren, vielfach Bolzenschneider genannt, bekannt, deren Messer zwar aneinander vorbeigehen, die aber gleichfalls ein -gelenkiges Hebelwerk haben und zum Schneiden von Stahldraht sehr lange Hebelarme erfordern und daher infolge ihres großen Gewichtes unhandlich sind und von einer Person in einer Tasche o. dgl. nicht mitgeführt werden können. Auch bei diesen bekannten Scheren tritt beim Durchschneiden des Schneidgutes das oben ,aufgeführte lästige Geräusch ;auf.
  • Bekannt sind ferner Scheren mit drehbar zueinander gelagerten, kreisförmig ausgebildeten Messerschneiden, die derart zueinander geführt sind, daß ein Auseinanderdrücken der Messerschneiden während des Schneidvorganges -verhindert wird. Zum Schneiden von Bolzen und Rundeisen hat man auch schon Hebelscheren mit drehbar zueinander gelagerten Messern verwendet, bei denen das von den Messern gebildete Scherenmaul mit seinem Scheitelpunkt in der Drehachse der Messer lag. Schließlich sind auch Profileisenscheren bekanntgeworden, bei denen die senkrecht zueinander geführten Messer an der Schneidstelle eine Aussparung aufwiesen, derart, daß ein Abstand zwischen den Schneidkanten entstand.
  • Mit allen den genannten Scherenkonstruktionen war es aber nicht möglich, ein geräuschloses Schneiden von Stahldraht auszuführen.
  • Zweck der Erfindung ist, eine Handschere zum Schneiden von Stacheldraht und hartem Stahldraht zu schaffen, die ein geräuschloses Durchschneiden des Schneidgutes ermöglicht und dabei in ihrer Bauart so gehalten ist und ein so geringes Gewicht besitzt, daß die Schere von einer Person in einer Tasche o. dgl. mitgeführt werden kann. Dieser Zweck wird erfindungsgemäß durch die kombinierte Anwendung der beiden Merkmale erreicht' daß das von den Messern gebildete Scherenmaul mit seinem Scheitelpunkt in der Drehachse der Messer liegt und daß die Messer am inneren Ende des Scherenmauls so ausgespart sind, daß sie an der Schnittstelle nicht schließend aufeinanderliegen, sondern einen gewissen Abstand voneinander haben. Es hat sich ergeben, daß durch die vorgenannte Ausbildung der Messer und des Scherenmauls .ein vollkommen geräuschloses Schneiden erreicht wird, wobei zur Verstärkung der Geräuschlosigkeit des Schneidvorganges zweckmäßig noch die Anschläge der Scherenarme in bekannter Weise mit Gummipuffern o. dgl. ausgestattet sind.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i ist eine Draufsicht auf die Schere, wobei die Messer in der Offenstellung gezeichnet sind.
  • Abb.2 ist ein senkrechter Schnitt durch die Messer und das Scherenmaul nach der Linie A-B in Abb. i.
  • Die vorliegende Schere besteht aus ,einem äußeren Messera und dem inneren Messer b. Das Außenmesser a bildet eine kreisförmige Scheibe, in die das Scherenmaul eingeschnitten ist. Nach oben hin ist die äußere Messerscheibea zu zwei auseinanderstrebenden Greifern oder Führungsarmen d, d1 ausgebildet , die der Schere eine Führung verleihen, wenn beispielsweise Stacheldraht durchschnitten werden soll. Nach unten zu besteht die äußere Messerscheibe a .aus :einem Stück mit dem Handgriffarm f.
  • Auf der äußeren Messerscheibe a ist eine Ringscheibe h aufgesetzt und durch Schrauben i befestigt. Die Ringscheibe h besitzt eine unterschnittene Nut h1, in welcher die entsprechend abgesetzte Scheibe b des Innenmessers geführt ist, so daß das innere Messer drehbar in dem äußeren Messer angebracht und dicht schließend in demselben geführt ist. Die Messerscheibe b ist zu einem Stück mit dem anderen Handgriffarm g vereinigt. Das Scherenmaul reicht bei der vorliegenden Schere bis zum Drehpunkt q der beiden Messer. Das Schneidmaul h des äußeren Messers a läuft in dem Ausführungsbeispiel gegen den Scheitelpunkt q verengt zu und ist hier mit einer Einschnürung n versehen, die nach oben sich erweiternd ausläuft, während das Maul der inneren Messerscheibe b oberhalb der Einssehnürung n in üblicher Weise etwas weiter gehalten ist, wie dies aus Abb. i hervorgeht. Die genannte Einschnürung n ist der größten Dicke des zu schneidenden Drahtes, also beispielsweise 3 mm, angepaßt. Die so gebildete engere Öffnung des Schneidmaules dient daher ausschließlich zum Schneiden von Stahldraht, während die nach oben verbreiterte Öffnung des Scherenmauls zum Schneiden von Drahtseilen benutzt werden kann: Die Messerschneiden gehen oberhalb der Einschnürung n scharf aneinander vorbei, während die Schneiden an der Einschnürung n so weit ausgespart sind, daß sie mit einem geringen Abstand, der beispielsweise nur einen Bruchteil eines Millimeters betragen kann, .aneinander vorbeiführen. Zu diesem Zwecke ist beispielsweise an dem Außenmesser a eine geringfügige Vertiefung oder Furche o eingeschliffen, wie,es die Abb. 2 -zeigt. Naturgemäß könnte ,auch das innere Messer b oder- gegebenenfalls auch beide ,Messer an der Schneidstelle ausgespart sein.
  • In der Offenstellung der Messer stößt der Handgriffarm g gegen einen an der Ringscheibe h vorgesehenen Ansatz k mit Gummieinlage, während in der Geschlossenlage der Schere der Handgriffarm g des inneren Messers gegen einen an dem Handgriffarm f sitzenden Anschlagnocken m .anschlägt, der ebenfalls mit einem Gummipuffer o. dgl. ausgestattet ist.
  • Dadurch, daß das Scherenmaul bis zum Drehpunkt rq der Messer reicht, wird, sobald das innere Schneidmesser in die Geschlossenstellung geführt wird, durch dieses das Scherenmaul p an dem oberen Ende geschlossen, wobei sich die Maulöffnung ständig verkleinert. Gleichzeitig tritt dabei das innere Messer b wieder in den an dem äußeren Messer angebrachten Führungsring h hinein, wie dies aus der strichpunktierten Stellung in Abb. i ersichtlich ist. Es wird also ein Auseinanderdrücken der Messerschneiden auch bei stärkster Beanspruchung unmöglich gemacht.
  • Naturgemäß läßt sich das Scherenmaul in seiner Form abändern, wobei jedoch darauf geachtet werden muß, daß das Scherenmaul bis in die Drehachse der Messer reicht, damit das Schneidgut mit dem größtmöglichen Hebelarm ergriffen wird. Es lassen sich daher mit der vorliegenden Schere ohne jede übersetzung Stahldrähte bis 5 mm und Stahldrahtseile bis i o mm Durchmesser bei einer Festigkeit von 13o kg und mehr durchschneiden. Infolge der beschriebenen Ausbildung des Scherenmaules und der Messer sowie durch die Anordnung der Gummipuffer wird dabei ein vollkommen geräuschloses Durchschneiden des Schneidgutes erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:. Handschere zum Schneiden von hartem Stahldraht und insbesondere zur Beseiti gung von Hindernissen aus Stahldraht,.'. dadurch gekennzeichnet, daß das von beiden Messern gebildete Scherenmaul mit seinem Scheitelpunkt in der Drehachse der Messer liegt und die Messer am inneren Ende des Scherenmauls so ausgespart sind, daß an der Schnittstelle die Messer nicht schließend aufeinanderliegen, sondern einen gewissen Abstand voneinander haben.
DEP72811D 1936-03-05 1936-03-05 Handschere zum Schneiden von hartem Stahldraht Expired DE711056C (de)

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DEP72811D Expired DE711056C (de) 1936-03-05 1936-03-05 Handschere zum Schneiden von hartem Stahldraht

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DE (1) DE711056C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1096247B (de) * 1959-01-08 1960-12-29 Wilkinson Sword Ltd Werkzeug, z.B. Schere
DE2516754A1 (de) * 1975-04-16 1976-10-28 Novopress Gmbh Kabelschere
DE3302875A1 (de) * 1983-01-28 1984-08-02 Baudat E. Wolter KG, 7941 Dürmentingen Schere zum querunterteilen von strangfoermigem schneidgut

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1096247B (de) * 1959-01-08 1960-12-29 Wilkinson Sword Ltd Werkzeug, z.B. Schere
DE2516754A1 (de) * 1975-04-16 1976-10-28 Novopress Gmbh Kabelschere
DE3302875A1 (de) * 1983-01-28 1984-08-02 Baudat E. Wolter KG, 7941 Dürmentingen Schere zum querunterteilen von strangfoermigem schneidgut

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