DE710758C - Quecksilberdampfkessel mit an die Kesseltrommel angeschlossenen Fall- und Steigrohren - Google Patents

Quecksilberdampfkessel mit an die Kesseltrommel angeschlossenen Fall- und Steigrohren

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Publication number
DE710758C
DE710758C DEL101177D DEL0101177D DE710758C DE 710758 C DE710758 C DE 710758C DE L101177 D DEL101177 D DE L101177D DE L0101177 D DEL0101177 D DE L0101177D DE 710758 C DE710758 C DE 710758C
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DE
Germany
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boiler
drum
heating pipe
hand
pipe system
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Expired
Application number
DEL101177D
Other languages
English (en)
Inventor
Anthony J Nerad
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B3/00Other methods of steam generation; Steam boilers not provided for in other groups of this subclass
    • F22B3/02Other methods of steam generation; Steam boilers not provided for in other groups of this subclass involving the use of working media other than water

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Quecksilberdampfkessel mit an die Kesseltrommel angeschlossenen Fall- und Steigrohren Bei den bisher üblichen Quecksilberdampfkesseln strömt das Quecksilber mit erheblicher Geschwindigkeit und beträchtlichem überdruck aus den Steigrohren in die Kesseltrommel. Es wird daher beim Eintritt des aus flüssigem und dampfförmigem Quecksilber bestehenden Gemisches in die Kesseltrommel eine beträchtliche Energiemenge in Form von Wärme frei.
  • Nach dem Hauptpatent wird diese frei werdende Energie dazu ausgenutzt, um das Quecksilber in ein zweites Rohrsystem zu drücken, das zweckmäßig oberhalb der Kesseltrommel angeordnet und ,einerseits an die üblichen Steigrohre, andererseits an die Kesseltrommel. selbst angeschlossen ist. Durch dieses zusätzliche Rohrsystem wird der Strömungswiderstand für das Flüssigkeits-Dampf-Gemisch so erheblich vergrößert, daß das Gemisch mit nur geringer Geschwindigkeit und nur geringem Überdruck in die Kesseltrommel strömt.
  • Die Erfindung zeigt einen Weg, das nach dem Hauptpatent vorgesehene zusätzliche Heizrohrsystem in besonders günstiger Weise in die Kesselanlage einzugliedern. Dieser Weg besteht darin, daß das zusätzliche, in der Berührungszone liegende Heizrohrsystem in der Strömungsrichtung des Flüssigkeits-Dampf-Gemisches zwischen zwei Heizrohrsysteme geschaltet ist, von denen das erste einerseits an den Flüssigkeitsraum der Kesseltrommel, andererseits an die zum oberen Ende des zusätzlichen Heizrohrsystems führenden Steigleitungen angeschlossen ist und die Brennzone des Kessels umkleidet, während das zweite einerseits mit dem unteren Ende des zusätzlichen Heizrohrsystems, andererseits mit dem Dampfraum der Trommel verbunden ist und die Strahlungszone des Kessels umkleidet, wobei die Trommel im wesentlichen oberhalb des Brennraum heizsystems, aber unterhalb des Strahlungszonenheizsystems angeordnet ist.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einem Querschnitt. Mit io ist der Kesselkörper bezeichnet, der in eine Strahlungszone i i, eine Berührungszone 12 und in eine Brennzone 13 unterteilt ist. Die Brennzone 13 befindet sich im unteren verjüngten Teil des Kesselkörpers, in den die Ölbrenner 14 und 15 eingeführt sind. Ein Heizrohrsystem 16 umkleidet die Brennzone 13, während die Strahlungszone i i von einem Heizrohrsystem 17 umschlossen wird; 18 ist das zusätzliche Heizrohrsystem, welches haarnadelförmige Windungen aufweist und in der Berührungszone12 angeordnet ist.
  • Das in der Brennzone 13 liegende Heizrohrsystem 16 ist mit seinem unteren Ende über die Leitung i g an die seitlich des Kessels io liegende Trommel 20, und zwar an den Flüssigkeitsraum derselben, angeschlossen. Das in der Trommel enthaltene Quecksilber wird mittels einer Pumpe 21 in das Heizrohrsystem 16 gedrückt, deren Saugseite über die Leitung 22 mit dem Boden der Trommel 2o und mit der zu irgendeiner anderen Quecksilberquelle führenden Leitung 23 verbunden ist. An das obere Ende des Heizrohrsystems 16 schließt die Steigleitung 24 an, welche das in dem Heizrohrsystem 16 erhitzte Quecksilber zu dem oberen Ende des zusätzlichen Heizrohrsystems 18 führt. Von dem letzteren Heizrohrsystem 18 tritt das Quecksilber bzw. das Quecksilber-Dampf-Gemisch in das Heizrohrsystem 17 über, um von diesem durch die Leitung 25 in den Dampfraum der Trommel 20 zurückgeführt zu werden. Die drei Heizrohrsysteme 16, 17 und 18 sind also mit der Trommel2o in Reihe geschaltet. Die Strömung durch das Heizrohrsystem 16 ist aufwärts gerichtet, so daß man dieses nebst der Leitung 24 zusammenfassend als Steigrohr bezeichnen kann, während die Rohrsysteme 18 und 17 infolge der abwärts gerichteten Strömung die Fallrohre bilden.
  • Während des Betriebes strömt also das Quecksilber vom Flüssigkeitsraum der Trommel2o durch die Heizrohrsysteme 16, 18 und 17 und von letzterem in Form eines Flüssigkeits-Dampf-Gemisches in die Trommel. zurück. Die in der Trommel 2o ausgeschiedene Flüssigkeit wird durch die Heizrohrsysteme erneut umgewälzt, während der Dampf von der Trommel 2o durch eine Leitung 26 abgeführt wird. Beim Anlassen des Kessels sind die Heizrohrsysteme 17 und 18 zunächst frei von Quecksilber, da das untere Ende des Heizrohrsystems 17 und die Rückführleitung 25 :oberhalb des Quecksilberspiegels der Trommel 2o liegen. So ist während des Anlaßvorganges nur das in der Brennzone liegende Heizrohrsystem 16 mit Quecksilber gefüllt, von dem es durch die Pumpe 21 in der geschilderten Weise in die übrigen Heizrohrsysteme und von diesen in die Trommel zurückgedrückt wird.
  • Ist die Kesselanlage ohne Umwälzpumpe ausgeführt, so wird beim Anlassen der Anlage erst dann Quecksilber in die Heizrohrsysteme 17 und 16 eintreten, wenn es durch die Erhitzung in der Brennzone 13 so weit ausgedehnt ist, daß die Leitung 2¢ genügend gefüllt ist.
  • Die Brenner 14 und 15 und gegebenenfalls die Brennstoff- und Luftzufuhrmittel können entweder gleichzeitig oder nacheinander angelassen werden. Unter der Annahme, daß die Kesselanlage ohne Umwälzpumpe ausgeführt ist, d. h. daß das Quecksilber im Kessel mit natürlichem Gefälle umläuft, empfiehlt es sich, den Brenner 15 .erst dann einzuschalten, nachdem die Heizrohrsysteme 18 und 17 hinreichend von Quecksilber durchflossen -,verden.

Claims (1)

  1. K\TEnt-rAnsPr,uc:1i Quecksilberdampfkessel mit an die Kesseltrommel angeschlossenen Fall- und Steigrohren, bei dem ein zusätzliches Heizrohrsystem, das einerseits an die Steigrohre, andererseits an die Trommel. selbst angeschlossen ist, durch eine beträchtliche Länge den Strömungswiderstand für das Flüssigkeits-Dampf-Gemisch erheblich vergrößert, nach Patent 693 29o, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche, in der Berührungszone (12) liegende Heizrohrsystem (18) in der Strömungsrichtung des Flüssigkeits-Dampf-Gemisches nvischen zwei Heizrohrsysteme (16, 17) geschaltet ist, von denen das erste (161 einerseits a« den Flüssigkeitsraum der Kesseltrommel (20), andererseits an die zum oberen Ende des zusätzlichen Heizrohrsystems (18 , führenden Steigleitungen angeschlossen ist und die Brennzone (13i des Kessels umkleidet, während das zweite (17; einerseits mit dem unteren Ende des zusätzlichen Heizrohrsystems (18 j, andererseits mit dem Dampfraum der Trommel verbunden ist und die Strahlungszone (i i ; des Kessels umkleidet, wobei die Trommel ( 2o; im wesentlichen :oberhalb des Brennraumheizsystems (16), aber unterhalb des Strahlungszonenheizsystems (17-, angeordnet ist.
DEL101177D 1939-06-28 1940-06-28 Quecksilberdampfkessel mit an die Kesseltrommel angeschlossenen Fall- und Steigrohren Expired DE710758C (de)

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