DE7101734U - K lappstutzenbeschlag, insbesondere fur waagerecht hangende Wandschranke und Kuchen - Google Patents

K lappstutzenbeschlag, insbesondere fur waagerecht hangende Wandschranke und Kuchen

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DE7101734U
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Germany
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tube
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FISCHER W RATIONALANBAUKUECHEN
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FISCHER W RATIONALANBAUKUECHEN
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Description

Lüdensciieid, den H. 1.1971 4/ιρΙ.·>α. Johannes Popproiii 21*28 P/ü 4
Patentanwalt
Lüdenscheid, Oenekinger Weg 7
Telefon 20655
Gebrauchsmusteranmeldung
Firma Rationale ibauküchen, Walter Fischer
4521/RieEsloh-Krukum Kr„ Ceile
"Klappstützenbeschlag, insbesondere l'ür waagerecht hängende Wandschränke in Küchen.11
Die Erfindung betrifft einen KlappstützenbejLag, wie er insbesondere bei waagerecht hängenden Wandschränken in Küchen, aber auch in VTohnräumen Anwendung findet, wo zur Öffnung des Wandschrankes die Tür nach oben geklappt und dann in diesel ua^ so lange festgehalten wird, bis die Schließung der Tür erfolgen soll. Ein derartiger Beschlag kann aber auch dann angewendet werden, wenn bei einem normal hohen Schrank, z.B. Küchenschrank, ein oberes Fach durch eine nach oben klappbare Tür abgedeckt werden sol?
3eschläge dieser Art sind bekannt. Sie bestehen aus einer an der Tür befestigten schräg nach rückwärts gerichteten Stütze, an deren freien) Ende eine weitere teleskopartig ausgebildete, d.h. aus einen Rohr,einer inneren Druckfeder und einem in der Rohröffnung verschiebbaren Stange bestehende Stütze deren rückwärtiges Ende an dem Schrankteil, insbesondere der Seitenwand gelenkig verbunden ist und zwar vornehmlich durch
.71
den Bolzen eines besonderen Anschlagteiles. Dieses Stützgelenk kann als froiiehebelanordnung bezeichnet werden, die oei geschlossener xur gänzlicn im Innenraum des Faches verschwinden. Damit nun die Tür in ihrer Offenlage stehenbleibt, während man etv/as aus dem Fach entnimmt oder in dieses hineinstellt, hat man an diesem Kniegelenk eine oesondere Rastvorrichtung eingebaut, ./ollte man die Tür schließen, so mußte man zunächst diese noch etwas v/eiter in der Öffnungsrichtung aü/ieben, wobei sich die Rastvorrichtung entrastete, und dann entgegen der Federkraft schließen. Von den Benutzern solcher ochränke wurde das häufig übersehen, ils wurde deshalb auf die Tür ein übermäßig großer Druck von Hand ausgeübt, der sich auf eine Lockerung der beiden Türscharniere auswirkte. Darüberhinaus schlug die Tür unter der .Wirkun der 3edienungskraft, durch Eigengewicht und der Feder spannung nach unten hin zu, sobald das Kniegelenk seine Strecklage verließ. Insbesondere aufgrund der Wirkung der starken freigewordenen Druckfeder des teleskopartigen Stützenteiles kam es dabei, wenn die Tür nicht rechtzeitig von Hand losgelassen wurde, zur Einkleminung und Verletzung der Finger.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu oeseitigen und zwar unter Weglassung der
Kniegelenkverrastungsvorrichtung. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das ilohr der Klappgelenkstütze in einigem Abstand vor dem unteren Gelenk eine nach einwärts ragende verhältnismäßig kleine Gelenkstütze trägt, an der eine in ihrer Länge entgegen einer Federkraft verkürzbare Stütze gelenkig angreift, deren freies itfide im hinteren Teil des Faches schwenkbar befestigt ist und zwar vorzugsweise unter Benutzung eines an diesem zu befestigenden Beachlagteiles.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist auch diese Stütze teleskopartig ausgebildet, d.h. sie bestent aus Rohr, Innendruckfeder und im Rohr geführter ötange,
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch einen ..'andschrank mit Klapptür und der eingebauten neuen Klappstütze in den beiden Benutzungslagen.
Das Fach 1 trägt die i'ür 2, die durch Scharniere 3 angelenkt ist.
An der Tür 2 befindet sich die befestigte otütze 4 ,
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die durch ein einfaches Gelenk 4 mit der otange verbunden ist, die teleskopartig in den Innenraum eines eine starke jrucKfeaer 4 ' aufnehmenden Rohres
4 geführt eindringt, deren freies ^nde durch ein
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Gelenk 4 mit dem Stütz beschlag 4 verbunden ist.
Gemäü der Erfindung trägt das .-lohr 4 in einigem Ab-
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stand vom Gelenk 4 eine eij vfärts ragende ötütze mit einem Gelenk 4U. Ar. diesem Ge] - -reift eine v/eitere teleskopartige ötütze 3 an , .i* mittels einer orange 5 , uie sich im Innenraum eines eine
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starke ^ruckfer'er 5 aufnehmenden Rohres ϊ führt und an inrem rückwärtigen Ende durch ein Gelenk 5 an einem 3eschlage 5 abgestützt ist. Hier könnte auch eine einzige Schraube ausreichen.
V/änrend die Klappstütze A sich in der otrecklage befindet und die Tür 2 in der geöffneten Lage festhält, v/ird die Aufgabe der sonst bei dem Gelenk 4 angebrachten Rastvorrichtung von der neuen Gelenkstütze 3 übernommen. Sie wirkt also in technischer Hinsicht als Rastvorrichtung.nur mit dem Unterschied, daß eine besondere Entrastungsbedienung beseitigt wirdο Die Tür 2 bleibt in ihrer geöffneten Lage sicher stehen und wenn man sie zur Schließung des Faches
abwärts bewegt, wirkt die Kraft der Druckfeder 5 der Kraft der Jruckfeder 4 entgegen, sobald das
or>.\r * die Ξ treclclage yprl-?-?p.sn hat und die Feder frei wird.
Erfindungswesentlich ist alles, was nicht ausdrücklich als erfindungsunwesentlich bezeichnet ist.

Claims (2)

  1. - 6 -Schutzansprüche:
    1o) Klappstützenbeschlag, insbesondere für waagerecht hängende Wandschränke in Küchen zur Offenhaltung der aufwärts geklappten Tür, bestehend aus einer an der Tür befestigten Stütze und einer angelenkten teleskopartig ausgebildeten, aus einem Rohrstab, einer inneren Druckfeder und einem im Rohrstab geführten Stab bestehenden Stütze, deren freies inde gelenkig an dem Beschlagteil für den Kasten, insbesondere die Seitenwand,verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr(4 ) der Stütze (A) in einigem. Abstand vor dem unteren Gelenk (4e) eine nach einwärts ragende verhältnismäßig kleine Gelenkstütze (4^, 4 ) trägt, an der eine in inrer Länge entgegen einer Federkraft (5 ) verkürzbare Stütze (B) gelenkig angreift, deren freies ^nde an einem weiteren, am Kasten (1) zu befestigenden 3e-
    ■f
    schlagteil (5") angelenkt ist.
  2. 2.) Klappstütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in sich federnde Stütze (3) teleskopartig aus Rohr (5a)» Innendruckfeder (5°) und i;;i Ronr (5a) geführter otange (5°) besteht,
    Pur die Anmelderin: Patentanwalt
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