DE708802C - Buganbau fuer Schiffe - Google Patents

Buganbau fuer Schiffe

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DE708802C
DE708802C DEG99401D DEG0099401D DE708802C DE 708802 C DE708802 C DE 708802C DE G99401 D DEG99401 D DE G99401D DE G0099401 D DEG0099401 D DE G0099401D DE 708802 C DE708802 C DE 708802C
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DE
Germany
Prior art keywords
wave
bow
ships
float
waterline
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Expired
Application number
DEG99401D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erich Grundt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERICH GRUNDT DIPL ING
Original Assignee
ERICH GRUNDT DIPL ING
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE708802C publication Critical patent/DE708802C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B1/00Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils
    • B63B1/32Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T70/00Maritime or waterways transport
    • Y02T70/10Measures concerning design or construction of watercraft hulls

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

  • Buganbau für Schiffe Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung des Buganbaues nach Patent 688 5q.4., bei dem im Bereich der normalen Wasserlinie Öffnungen zum Auffangen der Bugwelle und zum Abführen des Bugwellenwassersäus dem Vorbau vorgesehen sind und der dadurch gekennzeichnet ist, daß die von einem schiftsbugähnlich geformten, auf den alten Bug aufgesetzten Träger gehalterten, Anbauwandungen oberhalb der Wasserlinie in dem für Stampfbewegungen vornehmlich in Frage kommenden Bereich derart eingezogen sind, daß sie eine schlankere Wasserlinie bilden, oberhalb dieser Einziehungen jedoch wieder stark ,ausfallen und unterhalb derselben Wellenschluckertaschen mit nach hinten schräg ,abfallenden versteiften Boden bilden, die oben und an der Hinterkante, an letzterer in regelbarer Größe, offen sind, und daß hinter den oberen Taschenöffnungen etwa tragflügelartige profilierte Leitflächen angeordnet sind. Die weitere Ausbildung des Buganbaues mit Wellenschluckertaschen nach der vorliegenden Erfindung- besteht darin, daß der Boden der Öffnungen zum Aufsaugen des Bugwellenwassers in senkrechter Richtung derart verschiebbar ist, daß er bei Änderungen des Tiefgangs in der jeweiligen Ladewasserlinie liegt. Die entsprechende Anpassung soll gegebenenfalls selbsttätig erfolgen.
  • Der Wellenschluckeridee liegt der Gedanke zugrunde, den Mittelstrom des entgegenkommenden Fahrtstromes durch eine Maulöffnung in einen besonders geformten Kanal einlaufen zu lassen, wodurch bedingt wird, daß nur ein Teil. des Fahrtstromes seitlich unter Wellenbildung um die Außenhaut herumgeleitet wird.
  • Um eine derartige Anlage zweckmäßig zur Wirkung bringen zu können, müßte die Maulöffnung des Fahrzeuges immer m einer bestimmten Lage zur Wasserlinie liegen. Der Tiefgang des Vorschiffes ist nun gewöhnlich verschiedenen Änderungen unterworfen. Tiefgangswechsel wird hervorgerufen durch Trimmveränderungen des Schiffes, durch Stampfbewegungen, dann aber auch vor allein durch die verschiedenen Ladungsarten ,des Schiffes.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung scheinatisch veranschaulicht.
  • In Fig. i ist die Seitenansicht eines Vorschiffes mit beweglichem Wellenschluckervorbau, in Fig. a ein Wasserlinienschnitt desselben gezeichnet.
  • Die hinter der oberen Taschenöffnung bei der Ausführung nach dem Hauptpatent vorgesehene Leitfläche ist hier als äußere Abdeckwand b ausgebildet. Zwischen dieser und der alten Vorschiffswand c ist ein Wellenschluckervorbau e vertikal verschiebbar angeordnet. Die vertikale Verschiebbarkeit kann entweder mechanisch durch Gestänge erfolgen oder auch selbsttätig, indem man den Wallkörper e des Wellenschluckervorbaus als Schwimmkörper ausbildet.
  • Der aus einem Stück bestehende Schwimmkörper e ist im Gewicht so ausgeglichen, daß er in seiner Schwimmlage bis etwa zur Hälfte in das Wasser eintaucht. Zu dem Deplacementskörper e führt von unten durch den Schiffsboden ein Rohr d, durch welches auch von unten der Schwimmkörper e mit Wasser umgeben wird. Taucht nun das Fahrzeug tiefer ein und vergrößert sich der Schiffstiefgang, so wird der Schwimmkörper e selbsttätig in die Höhe steigen und seine Lage der jeweiligen Wasserlinie anpassen. Um hierbei Öffnungen in der vorderen Schiffsform zu vermeiden, können teleskopartig verschiebbare Schutzbleche vorgesehen werden, die den jeweiligen Abschluß für die Weiterleitung des Fahrtwasserstroms sicherstellen.
  • Der Schwimmkörper e soll immer auf der jeweiligen Ladetiefgangswasserlinie schwimmen, nicht aber auf dem erhöhten Bugwellenniveau. Der Schwimmkörper erhält deshalb nach vorn zugespitzte Keilflächen f, die Aufgaben erfüllen sollen, wie sie etwa durch die Tiefenruder bei U-Booten erfüllt werden. Befindet sich das Schiff nicht in Fahrt, so soll der Schwimmkörper höher über Wasser liegen. Befindet sich das Schiff in Fahrt, so wird das Bugwellenwasser den Schwimmkörper e überfluten wollen. Die Bugwellenkraft kann man in zwei Komponenten zerlegen, in eine horizontal und eine vertikal gerichtete. Letztere drückt von oben auf den Schwimmkörper und verhindert, daß er auf dem Bugwellenniveau zum Schwimmen kommt und somit die Überflutung des Kopfstückes r im Sinne des Wellenschluckergedankens erfolgen kann. Je größer die Fahrt des Schiffes und damit auch die Bugwellenhöhe ist, um so größer wird dann auch die vertikale Kraft sein, welche den Schwimmkörper in die richtige Lage nach unten drückt, um eine ungehinderte Überflutung des Schwimmkörpers erzielen zu können.
  • Da die Wellenschluckeranlage in ihrem äußeren Ausbau nicht wasserdicht zu sein braucht, sondern nur auf Formbildungen Wert gelegt wird, so sind bauliche Schwierigkeiten, beispielsweise ,auch bei Benutzung von Teleskopschutzblechen, nicht vorhanden.
  • Den Schwimmkörper kann man für beide Bordseiten als ein einheitliches Stück behandeln oder auch für jede Bordseite getrennte Schwimmkörper vorsehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Buganbau für Schiffe mit Wellenschluckertaschen nach Patent 688 544, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der üffnungen zum Auffangen des Bugwellenwassers in senkrechter Richtung derart verschiebbar ist, daß er bei Änderungen des Tiefganges in der jeweiligen Ladewasserlinie liegt. a. Buganbau nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden als in senkrechter Richtung verschiebbarer selbständiger Schwimmkörper mit die ankommenden Wassermassen unterschneidendem Vorderteil ausgebildet ist, so daß, er sich selbsttätig der Lage der jeweiligen Schwimmwasserlinie anpassen kann.
DEG99401D 1939-01-27 1939-01-27 Buganbau fuer Schiffe Expired DE708802C (de)

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