DE70805C - Transportabler Feldbackofen - Google Patents

Transportabler Feldbackofen

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Publication number
DE70805C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oven
furnace
door
support beams
iron
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT70805D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. godblle in Marseille
Publication of DE70805C publication Critical patent/DE70805C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B1/00Bakers' ovens
    • A21B1/52Portable ovens; Collapsible ovens

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)
  • Electric Ovens (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 2: Bäckerei.
Vorliegender transportabler Backofen ist in Fig. ι im Aufrifs, in Fig. 2 im Grundrifs dargestellt. Fig. 3 ist ein Schnitt nach I-II, Fig. 4 eine Ansicht eines .Seitenbleches, in welchem die Ofenthür angebracht ist, Fig. 5 eine Seitenansicht desselben, Fig. 6 eine Vorderansicht der verschiebbaren Ofenthür, Fig. 7 eine Seitenansicht derselben, Fig. 8 eine Ansicht eines gewöhnlichen Seitenbleches, Fig. 9 ein Vorstecker, Fig. 10 ein Bolzen zur Verbindung der Stützträger mit dem Zugeisen. Fig. 11 und 12 sind Ansichten der rechten und linken Flügel an der Ofenthür und Fig. 13 ist ein Grundrifs des Deckbleches der Ofenthür.
Der aus Eisen hergestellte Ofen besteht aus folgenden Theilen:
Ein Abschlufsstück A des Ofengewölbes, welches achteckig und an "jeder Seite mit einer verticalen Bohrung α versehen ist, verbindet die Stützträger B mit einander; ferner sind an jeder Ecke Ansätze b angebracht, und kann in diesem Stück ein Handgriff c festgeschraubt werden (Fig. 1, 2 und 3).
Acht vollkommen gleiche, aus T-Eisen hergestellte Stützträger B sind vorgesehen, so dafs sie gegenseitig vertauscht werden können (Fig. 1, 2 und 3).
Von den acht aus Bandeisen hergestellten Zugeisen C und C1 ist eins derselben, C, welches an der Seite der Ofenthür angewendet ist, an den Enden abgebogen (Fig. 1 bis 3).
Von den acht Deckblechen D von Eisenblech für das Gewölbe des Ofens tragen zwei derselben, D1, die Ansätze der Klappen h. Auf jedem dieser Bleche sind zwei Winkeleisen d angenietet, welche zur Versteifung derselben dienen. Auch können diese Platten bei gröfseren Oefen aus zwei Theilen hergestellt werden, um diese Platten leichter verpacken zu können (Fig. 1 bis 3).
Von den acht Seitenblechen E aus Eisenblech (Fig. ι bis 3 und 8) ist eines, E\ Fig. 4 und 5, für die Ofenthür ausgeschnitten. An der Aufsenseite sind an dieses Blech zwei verticale Winkeleisen .angenietet, welche den Flügeln J als Widerlager dienen. Rund um den Ausschnitt ist zur Verstärkung der Ofenthür ein Bandeisen angebracht. Der Länge nach tragen sämmtliche Seitenbleche zur Verstärkung angenietete Winkeleisen g. Zwei Röhren F, welche mit den Klappen h versehen und oben mit einem Ring i von schwachem Quadraleisen armirt sind (Fig. 1 bis 3), tragen zwei Abzugsröhren G für den Luftabzug, welche sich auf die Ringe i stützen (Fig. 3).
Die beiden Stangen H zur Bethätigung der Klappen sind zwecks leichterer Verpackung aus zwei Theilen hergestellt, welche mit Vorsteckern, die durch Kettchen j vor Verlusten gesichert sind, verbunden werden können (Fig. 2 und 3). Das Deckblech / ist mit einem Winkeleisen k verstärkt, um den Erddruck aufzunehmen. In diesem Deckblech sind zwei Löcher angebracht, in welche die Zapfen der Flügel J eingesteckt werden (Fig. 1, 2 und 13). Letztere sind mit einem Zapfen / und einem Haken m versehen, um sie mit dem Deckblech / und den Stützträgern zu verbinden (Fig. 1, 11 und 12).
Die Ofenthür K ist mit einem Handgriff η versehen (Fig. 6 und 7).
Für den Aufbau des Ofens sind nur zwei Leute nothwendig, welche in der Lage sind,
den Backofen in fünfzehn Minuten aufzustellen. Eine eigene Ofensohle ist nicht beigegeben und kann dazu jede beliebige Sohle einer der bestehenden Backofenconstructionen verwendet werden. Auch kann eine Sohle von Ziegeln oder anderen Steinen, auch von gestampftem Thon, gewählt werden.
Zum Aufbau wird das Abschlufsstück A auf eine beliebige Art ca. 50 cm über dem Boden angebracht und ungefähr in der Mitte desjenigen Ortes, welcher für den Aufbau des Backofens gewählt ist. Die Enden der acht Stützträger B werden in die acht verticalen Löcher α des Verschlufsstückes eingesetzt, wobei diese Stützträger gegen einander auswechselbar sind, man also nicht genöthigt ist, eine bestimmte Reihenfolge einzuhalten. Hierauf werden die acht Bolzen 0, nachdem die Muttern abgeschraubt sind, in Löcher der fufsartig ausgebildeten Enden dieser Stützträger eingesteckt, so dafs die Köpfe sich unten befinden. Jetzt wird die Seite für die Ofenthür gewählt und werden die acht Zugeisen C1 auf die Bolzen aufgesetzt. Dabei wird zuerst das Zugeisen C1 an der Stelle, wo die Ofenthür sein soll, eingepafst und dann erst die übrigen. Die Schraubenmuttern werden auf die Bolzen aufgeschraubt und je zwei Zugeisen durch Anziehen einer Mutter mit den Füfsen des Ofens verbunden. Da das Gerippe des Backofens jetzt steht, so kann die Stütze des Abschlufsstückes schon entfernt werden. Wenn die Sohle des Backofens nicht schon vorher vorbereitet war, so mufs dies jetzt geschehen, und ist dabei auf die Neigung derselben nach vorn, also gegen die Ofenthür, Rücksicht zu nehmen.
Nun werden die Seitenbleche E angebracht. Dabei bringt man das Seitenblech E\ welches den Ausschnitt für die Ofenthür trägt, an die dazu gewählte Stelle, und zwar derart, dafs die Winkeleisenbeschläge e und g auf die Aufsenseite und das Bandeisen f auf die Innenseite gelangen. Die Befestigung dieser Bleche an den Stützträgern erfolgt paarweise durch Anbringung von sechszehn Vorsteckern ρ in entsprechend vorhandene Löcher.
Jetzt werden die Deckbleche D des Gewölbes aufgesetzt und durch sechszehn Vorstecker ρ werden ebenfalls je zwei Deckbleche mit den Stützträgern B verbunden. Seitlich der der Ofenthür gegenüberliegenden Deckplatte werden rechts und links je die Deckplatten D1 angebracht, so dafs zwischen diesen Deckplatten D1 noch eine zu liegen kommt.
Darauf werden die Flügel J mit den Haken m in die Füfse der Stützträger eingehängt, zu welchem Zweck in allen Stützträgern entsprechende Aussparungen vorhanden sind, und an die Winkeleisen e an der Seitenwand F1 angelehnt. Diese Flügel werden durch das Deckblech / abgedeckt und die Zapfen / der Flügel J in die entsprechenden Löcher im Deckblech eingefügt.
Schliefslich werden noch die Röhren F mit den Klappen h und die Abzugsrohre G aufgesetzt.
Nun wird vor der Ofenthür ein Loch als Standplatz für den Bäcker ausgegraben und wird dabei die ausgehobene Erdmasse zum Zudecken des ganzen Ofens mit einer Schicht von 25 bis 30 cm benutzt. Diese Deckschicht kann auch noch stärker gemacht werden; die Construction ist durch die allseitig angebrachten verstärkenden Winkeleisen so fest, dafs dies gestattet ist, und kann man dadurch die Wärme besser in dem Ofen erhalten.
Jetzt werden die Stangen H an den Abzugsklappen befestigt, wobei die zwei Theile der Stangen durch den Vorstecker, der an dem Kettchen j hängt, verbunden werden. Diese Stangen läfst man einfach auf der den Ofen umgebenden Erdmasse aufliegen, und kann der Backofen nunmehr in Benutzung genommen werden.
Das Abreifsen des Ofens, welches von zwei Arbeitern in zehn Minuten zu bewerkstelligen ist, wird genau in der umgekehrten Reihenfolge vorgenommen. Dabei ist die Unterstützung des Abschlufsstückes vor dem Lösen der Muttern der Bolzen ο nicht zu vergessen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Transportabler, platt auf beliebigem Grund aufzustellender Feldbackofen, gekennzeichnet durch ein der Form des Ofens entsprechendes Gerippe, welches derart zusammengesetzt ist, dafs um ein AbschlufsstUck (A) sich die Stützträger (B) strahlenförmig gruppiren.
2. Bei dem durch Anspruch 1. gekennzeichneten Backofen die Bildung der Thür durch schräg gestellte Flügel (J) und ein .Deckblech (I).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70805D Transportabler Feldbackofen Expired - Lifetime DE70805C (de)

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