DE70805C - Transportabler Feldbackofen - Google Patents
Transportabler FeldbackofenInfo
- Publication number
- DE70805C DE70805C DENDAT70805D DE70805DA DE70805C DE 70805 C DE70805 C DE 70805C DE NDAT70805 D DENDAT70805 D DE NDAT70805D DE 70805D A DE70805D A DE 70805DA DE 70805 C DE70805 C DE 70805C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- oven
- furnace
- door
- support beams
- iron
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 14
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 7
- 235000000396 iron Nutrition 0.000 description 4
- 229910000746 Structural steel Inorganic materials 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 3
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 239000011449 brick Substances 0.000 description 1
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21B—BAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
- A21B1/00—Bakers' ovens
- A21B1/52—Portable ovens; Collapsible ovens
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Baking, Grill, Roasting (AREA)
- Electric Ovens (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 2: Bäckerei.
Vorliegender transportabler Backofen ist in Fig. ι im Aufrifs, in Fig. 2 im Grundrifs dargestellt.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach I-II, Fig. 4 eine Ansicht eines .Seitenbleches, in welchem
die Ofenthür angebracht ist, Fig. 5 eine Seitenansicht desselben, Fig. 6 eine Vorderansicht der
verschiebbaren Ofenthür, Fig. 7 eine Seitenansicht derselben, Fig. 8 eine Ansicht eines gewöhnlichen
Seitenbleches, Fig. 9 ein Vorstecker, Fig. 10 ein Bolzen zur Verbindung der Stützträger
mit dem Zugeisen. Fig. 11 und 12 sind Ansichten der rechten und linken Flügel
an der Ofenthür und Fig. 13 ist ein Grundrifs des Deckbleches der Ofenthür.
Der aus Eisen hergestellte Ofen besteht aus folgenden Theilen:
Ein Abschlufsstück A des Ofengewölbes, welches achteckig und an "jeder Seite mit einer
verticalen Bohrung α versehen ist, verbindet die Stützträger B mit einander; ferner sind an
jeder Ecke Ansätze b angebracht, und kann in diesem Stück ein Handgriff c festgeschraubt
werden (Fig. 1, 2 und 3).
Acht vollkommen gleiche, aus T-Eisen hergestellte Stützträger B sind vorgesehen, so dafs
sie gegenseitig vertauscht werden können (Fig. 1, 2 und 3).
Von den acht aus Bandeisen hergestellten Zugeisen C und C1 ist eins derselben, C,
welches an der Seite der Ofenthür angewendet ist, an den Enden abgebogen (Fig. 1 bis 3).
Von den acht Deckblechen D von Eisenblech für das Gewölbe des Ofens tragen zwei derselben,
D1, die Ansätze der Klappen h. Auf jedem dieser Bleche sind zwei Winkeleisen d
angenietet, welche zur Versteifung derselben dienen. Auch können diese Platten bei gröfseren
Oefen aus zwei Theilen hergestellt werden, um diese Platten leichter verpacken zu können (Fig. 1
bis 3).
Von den acht Seitenblechen E aus Eisenblech (Fig. ι bis 3 und 8) ist eines, E\ Fig. 4 und 5,
für die Ofenthür ausgeschnitten. An der Aufsenseite sind an dieses Blech zwei verticale Winkeleisen
.angenietet, welche den Flügeln J als Widerlager dienen. Rund um den Ausschnitt
ist zur Verstärkung der Ofenthür ein Bandeisen angebracht. Der Länge nach tragen sämmtliche
Seitenbleche zur Verstärkung angenietete Winkeleisen g. Zwei Röhren F, welche mit
den Klappen h versehen und oben mit einem Ring i von schwachem Quadraleisen armirt
sind (Fig. 1 bis 3), tragen zwei Abzugsröhren G für den Luftabzug, welche sich auf die Ringe i
stützen (Fig. 3).
Die beiden Stangen H zur Bethätigung der Klappen sind zwecks leichterer Verpackung aus
zwei Theilen hergestellt, welche mit Vorsteckern, die durch Kettchen j vor Verlusten gesichert
sind, verbunden werden können (Fig. 2 und 3). Das Deckblech / ist mit einem Winkeleisen k
verstärkt, um den Erddruck aufzunehmen. In diesem Deckblech sind zwei Löcher angebracht,
in welche die Zapfen der Flügel J eingesteckt werden (Fig. 1, 2 und 13). Letztere sind mit
einem Zapfen / und einem Haken m versehen, um sie mit dem Deckblech / und den Stützträgern zu verbinden (Fig. 1, 11 und 12).
Die Ofenthür K ist mit einem Handgriff η versehen (Fig. 6 und 7).
Für den Aufbau des Ofens sind nur zwei Leute nothwendig, welche in der Lage sind,
den Backofen in fünfzehn Minuten aufzustellen. Eine eigene Ofensohle ist nicht beigegeben und
kann dazu jede beliebige Sohle einer der bestehenden Backofenconstructionen verwendet
werden. Auch kann eine Sohle von Ziegeln oder anderen Steinen, auch von gestampftem
Thon, gewählt werden.
Zum Aufbau wird das Abschlufsstück A auf eine beliebige Art ca. 50 cm über dem Boden
angebracht und ungefähr in der Mitte desjenigen Ortes, welcher für den Aufbau des
Backofens gewählt ist. Die Enden der acht Stützträger B werden in die acht verticalen
Löcher α des Verschlufsstückes eingesetzt, wobei diese Stützträger gegen einander auswechselbar
sind, man also nicht genöthigt ist, eine bestimmte Reihenfolge einzuhalten. Hierauf
werden die acht Bolzen 0, nachdem die Muttern abgeschraubt sind, in Löcher der fufsartig ausgebildeten
Enden dieser Stützträger eingesteckt, so dafs die Köpfe sich unten befinden. Jetzt
wird die Seite für die Ofenthür gewählt und werden die acht Zugeisen C1 auf die Bolzen
aufgesetzt. Dabei wird zuerst das Zugeisen C1 an der Stelle, wo die Ofenthür sein soll, eingepafst
und dann erst die übrigen. Die Schraubenmuttern werden auf die Bolzen aufgeschraubt
und je zwei Zugeisen durch Anziehen einer Mutter mit den Füfsen des Ofens verbunden. Da das Gerippe des Backofens
jetzt steht, so kann die Stütze des Abschlufsstückes schon entfernt werden. Wenn die
Sohle des Backofens nicht schon vorher vorbereitet war, so mufs dies jetzt geschehen, und
ist dabei auf die Neigung derselben nach vorn, also gegen die Ofenthür, Rücksicht zu nehmen.
Nun werden die Seitenbleche E angebracht. Dabei bringt man das Seitenblech E\ welches
den Ausschnitt für die Ofenthür trägt, an die dazu gewählte Stelle, und zwar derart, dafs die
Winkeleisenbeschläge e und g auf die Aufsenseite und das Bandeisen f auf die Innenseite
gelangen. Die Befestigung dieser Bleche an den Stützträgern erfolgt paarweise durch Anbringung
von sechszehn Vorsteckern ρ in entsprechend vorhandene Löcher.
Jetzt werden die Deckbleche D des Gewölbes aufgesetzt und durch sechszehn Vorstecker
ρ werden ebenfalls je zwei Deckbleche mit den Stützträgern B verbunden. Seitlich
der der Ofenthür gegenüberliegenden Deckplatte werden rechts und links je die Deckplatten D1
angebracht, so dafs zwischen diesen Deckplatten D1 noch eine zu liegen kommt.
Darauf werden die Flügel J mit den Haken m in die Füfse der Stützträger eingehängt, zu
welchem Zweck in allen Stützträgern entsprechende Aussparungen vorhanden sind, und
an die Winkeleisen e an der Seitenwand F1
angelehnt. Diese Flügel werden durch das Deckblech / abgedeckt und die Zapfen / der
Flügel J in die entsprechenden Löcher im Deckblech eingefügt.
Schliefslich werden noch die Röhren F mit den Klappen h und die Abzugsrohre G aufgesetzt.
Nun wird vor der Ofenthür ein Loch als Standplatz für den Bäcker ausgegraben und
wird dabei die ausgehobene Erdmasse zum Zudecken des ganzen Ofens mit einer Schicht von
25 bis 30 cm benutzt. Diese Deckschicht kann auch noch stärker gemacht werden; die Construction
ist durch die allseitig angebrachten verstärkenden Winkeleisen so fest, dafs dies
gestattet ist, und kann man dadurch die Wärme besser in dem Ofen erhalten.
Jetzt werden die Stangen H an den Abzugsklappen befestigt, wobei die zwei Theile der
Stangen durch den Vorstecker, der an dem Kettchen j hängt, verbunden werden. Diese
Stangen läfst man einfach auf der den Ofen umgebenden Erdmasse aufliegen, und kann der
Backofen nunmehr in Benutzung genommen werden.
Das Abreifsen des Ofens, welches von zwei Arbeitern in zehn Minuten zu bewerkstelligen
ist, wird genau in der umgekehrten Reihenfolge vorgenommen. Dabei ist die Unterstützung des
Abschlufsstückes vor dem Lösen der Muttern der Bolzen ο nicht zu vergessen.
Claims (2)
1. Transportabler, platt auf beliebigem Grund aufzustellender Feldbackofen, gekennzeichnet
durch ein der Form des Ofens entsprechendes Gerippe, welches derart zusammengesetzt
ist, dafs um ein AbschlufsstUck (A) sich die Stützträger (B) strahlenförmig gruppiren.
2. Bei dem durch Anspruch 1. gekennzeichneten Backofen die Bildung der Thür durch
schräg gestellte Flügel (J) und ein .Deckblech (I).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70805C true DE70805C (de) |
Family
ID=344157
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70805D Expired - Lifetime DE70805C (de) | Transportabler Feldbackofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70805C (de) |
-
0
- DE DENDAT70805D patent/DE70805C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| WO1998041713A1 (de) | Gerüst mit vertikal- und diagonalstützen | |
| DE70805C (de) | Transportabler Feldbackofen | |
| DE2319951A1 (de) | Regal- oder geruestaufbau | |
| CH626674A5 (de) | ||
| WO2009155890A2 (de) | Baugerüst mit aushebesicherungsvorrichtung für belageinheiten | |
| DE2749349A1 (de) | Kuehlturm | |
| CH677385A5 (de) | ||
| DE7442678U (de) | Schalung zur herstellung kegel- bzw. kegelschalenfoermiger bauwerksteile | |
| DE731774C (de) | Aus Kreuzeisen bestehendes zerlegbares Baugeruest | |
| DE102021211507A1 (de) | Stiel | |
| EP3943435A1 (de) | Lasttraverse für anschlagmittel zum anhängen von lasten | |
| DE1001473B (de) | Krangeschirr zum Aufnehmen und Absetzen von Ladegut enthaltenden Behaeltern, Gestellen oder Koerben | |
| DE75249C (de) | Zusammenlegbares Zeltgerüst | |
| DE102020111595B3 (de) | Transportbehälter | |
| AT257901B (de) | Tafelförmiges Bauelement | |
| DE102009002765A1 (de) | Versetzhaken | |
| DE343385C (de) | Hohler Tragfluegel fuer Flugzeuge | |
| DE2422771C3 (de) | Raumfachwerk | |
| DE72357C (de) | Lehrgerüst für Gewölbe | |
| DE932631C (de) | Verfahren zur Errichtung weitgespannter Tragwerke | |
| AT231140B (de) | Zerlegbares Gerüst | |
| DE1905437A1 (de) | Konstruktionsteil | |
| DE1534861A1 (de) | Rueststuetze fuer das Baugewerbe | |
| DE409132C (de) | Glied fuer Gelenkketten, insbesondere fuer Kettenroste | |
| DE88409C (de) |