DE70653C - Elektromagnetischer Reibungsantrieb für Stromerzeuger - Google Patents

Elektromagnetischer Reibungsantrieb für Stromerzeuger

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DE70653C
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Germany
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power generators
friction drive
flywheel
electromagnetic friction
machine
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Expired - Lifetime
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DENDAT70653D
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English (en)
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A. DE BOVET in Paris, 47 rue Taibout
Publication of DE70653C publication Critical patent/DE70653C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/108Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with friction clutches
    • H02K7/1085Magnetically influenced friction clutches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand · vorliegender Erfindung besteht in einem Mittel, um Stromerzeugermaschinen (dynamoelektrische Maschinen) durch Reibungsantrieb in Umlauf zu setzen.
Die Stromerzeugermaschine ist auf ihrem Träger derart angebracht, dafs sie um ein ganz Geringes verrückt werden kann, so zwar, dafs sie entweder durch Einwirkung einer Feder oder durch ihr eigenes Gewicht das Bestreben hat, sich mittelst ihrer Antriebscheibe gegen das Schwungrad zu legen, von dem sie ihre Umlaufbewegung erhält, während man andererseits, wenn sie in Ruhe stehen bleiben soll, sie in einer solchen Lage feststellen kann, dafs sich Schwungrad und Scheibe nicht berühren.
Legt sich nun die Scheibe gegen das antreibende Schwungrad an, wobei die Maschine noch keinen Strom erzeugt, so genügt der durch die Federwirkung oder durch das Eigengewicht hervorgebrachte geringe Druck, um den Umlaufbeginn durch Reibung hervorzurufen; sobald aber in der Maschine Strom erzeugt wird, vermehrt sich der Widerstand und der durch eine viel zu schwache Ursache hervorgerufene Umlauf wird aufhören.
Um dieses Anhalten zu vermeiden, kommt nach vorliegender Erfindung eine Scheibe an der Stromerzeugermaschine zur Anwendung, wie sie z. B. in Fig. 1 angedeutet ist; α stellt den Querschnitt einer bewickelten Spule dar, welche mit Hülfe zweier isolirt auf die Welle aufgesteckten Ringe und zweier Bürsten einen Theil des Stromlaufes in der Stromerzeugermaschine bildet; indem man die Flächen der Spule (nach A-B) mehr oder weniger geneigt ausbildet, kann man dem Innenraum die zur Aufnahme der nöthigen Drahtmenge geeignete Höhlung geben, die darin untergebracht werden soll.
Bei dieser Erfindung wird, sobald in der Maschine Strom erzeugt wird und der Umlaufwiderstand zunimmt, das Anhaften der Scheibe gegen das Schwungrad infolge der durch den Strom entwickelten ,- magnetischen Wirkung gleichförmig zunehmen und auf diese Weise die Fortsetzung der . Umlaufbewegung gesichert.
Die Anziehungswirkung wird thatsächlich gleichzeitig und gleichartig mit der von der Stromerzeugermaschine geforderten Leistung sich ändern, und es tritt hier hinsichtlich des Anhaftevermögens der Scheibe ein ähnlicher Vorgang ein, wie er sich hinsichtlich der Entwickelung des magnetischen Feldes vollzieht.
Je nach der Art der angewendeten Stromerzeugermaschine kann man in die Scheibe entweder den gesammten Strom, einen Nebenstrom, den Aufsenstrom oder lediglich den erregenden Strom senden.
Man kann der Antriebfläche der Reibungsscheibe im Querschnitt die Form eines Dreiecks geben und dem Schwungrad eine dementsprechende Form. In diesem Falle mufs der Querschnitt des Schwungradkranzes derart gewählt sein, dafs er zur Zeit der Berührung vollkommen in den Spalt eintritt, um Verluste zu vermeiden.
Aufserdem sollte dafür gesorgt sein, dafs, wenn der Querschnitt des Schwungrades eine gerade Linie m-n aufweist, die Querschnitts-
form der entsprechenden Scheibenantriebfläche Bogenform hat, gewölbt gegen das Schwungrad und von grofsem Krümmungshalbmesser.
Man vermeidet auf diese Weise nutzlose Reibung und ist zwischen den Berührungstheilen, welche verschiedene Umlaufgeschwindigkeiten haben, die Abnutzung, wenn durch Wahl eines grofsen Krümmungshalbmessers die Entfernung zwischen den Scheibenfiächen eine sehr geringe sein wird, eine so unbedeutende, dafs die erzeugte Wirkung immer noch eine genügende sein wird.
Im Falle sehr grofser Unterschiede in den Durchmessern wird es sich empfehlen, die angetriebene Scheibe innerhalb des Schwungrades zu verlegen, wobei die Entfernungen auf beiden Seiten des Berührungspunktes weniger schnell wechseln, als wenn die Scheibe aufsen liegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Stromerzeugern die Anordnung eines Reibungsantriebes in Gestalt eines auf der Maschinenwelle angeordneten Elektromagneten, welcher an dem treibenden Rad anliegt undj/ von dem erzeugten Strom durchflossen wird, zum Zweck, mit Zunahme des Stromes ein stärkeres Anhaften des Elektromagneten an dem treibenden Rad zu bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT70653D Elektromagnetischer Reibungsantrieb für Stromerzeuger Expired - Lifetime DE70653C (de)

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