AT214231B - Hämmermaschine - Google Patents
HämmermaschineInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Hämmer maschine
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hämmermaschine mit schnellschlagenden Werkzeugen für die Verformung von Stahl und NE-Metallen. Bei den bekannten Ausführungsformen sind die Schlagwerkzeuge in radialen Schlitzen eines umlaufenden Werkzeugträgers verschiebbar angeordnet. Die Mitte des Werkzeugträgers bildet zugleich die Mitte der Maulöffnung. Um den Umfang des Werkzeugträgers befinden sich in einem Käfig gelagerte Rollen, die sich ihrerseits an einem Aussenring abwälzen. Durch Drehung des Werkzeugträgers bewegen sich die Schlagwerkzeuge infolge ihrer Fliehkraft nach aussen und wälzen sich zur Erzeugung des Arbeitshubes mit der ihrer Schlagform abgekehrten Rückenfläche an den Rollen ab.
Solche Hämmermaschinen haben Nachteile in verschiedener Hinsicht. Sie unterliegen einem aussergewöhnlich hohen Verschleiss und verursachen starke Geräusche.
Die aufgezeigten Nachteile zu beheben, hat sich die Erfindung zur Aufgabe gestellt. Ihr Wesen wird insbesondere darin gesehen, dass die Schlagwerkzeuge während ihres Umlaufes sich ständig gegen einen Leitring abstützen, der um die Längsachse des Werkzeugträgers exzentrisch angeordnet ist.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch dargestellt, u. zw. zeigt Fig. l einen Querschnitt der Hämmermaschine gemäss der Erfindung und Fig. 2 einen Längsschnitt des Gegenstandes der Fig. 1.
Bei dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist in einem radialen Schlitz eines umlaufenden Werkzeugträgers 1 ein Schlagwerkzeug 2 verschiebbar angeordnet. Der Werkzeugträger 1 erhält seinen Antrieb durch einen Elektromotor 3.
Es liegt im Sinne der Erfindung, dass das in einem Schlitz des Werkzeugträgers 1 geführte Schlag- werkzeug 2 während seines Umlaufes auf seinen Amboss 2a einwirkt und sich ständig gegen einen Leitring 4 abstützt, der um die Längsachse des Werkzeugträgers exzentrisch angeordnet ist. Der exzentrische Leitring 4 und der Werkzeugträger 1 laufen mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit im gleichen Sinne um.
Zu diesem Zweck stehen der Leitring 4 und der Werkzeugträger 1 kraftschlüssig miteinander in Eingriff.
Bei dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Arbeitshub durch die Befestigung des Schlagwerkzeuges 2 an dem gegenüber der Längsachse des Werkzeugträgers l exzentrisch angeordneten Leitring 4 und seine Führung in dem radialen Schlitz des Werkzeugträgers 1 herbeigeführt. Um einen leichten Umlauf zu gewährleisten, ist der exzentrisch angeordnete Leitring 4 an seinem äusseren Umfang durch eine Vielzahl von Rollen abgestützt. Infolge dieser Abstützung wird der von dem Schlagwerkzeug 2 ausgeübte Arbeitshub auf den Umfang des Leitringes 4 und damit auf eine Vielzahl der Rollen 6 gleichmässig verteilt.
Der Erfindungsgegenstand wird dadurch nicht verlassen, dass der elektromotorische Antrieb über den
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von Schlagwerkzeugen 2 gleitet. Schliesslich wird der Erfindungsgegenstand dadurch nicht verlassen, dass auf der Werkstück-Längsachse mehrere Hämmerpaare hintereinander angeordnet sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Hämmermaschine mit schnellschlagenden Werkzeugen, die in radialen Schlitzen eines umlaufen- den Werkzeugträgers verschiebbar angeordnet sind. dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagwerkzeuge (2) während ihres Umlaufes sich ständig gegen einen Leitring (4) abstützen, der um die Längsachse des Werkzeugträgers (1) exzentrisch angeordnet ist.2. Hämmermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der exzentrisch angeordnete Leitring (4) und der Werkzeugträger (1) mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit im gleichen Sinne umlaufen.3. Hämmermaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der exzentrisch angeordnete Leitring (4) und der Werkzeugträger (1) über die Schlagwerkzeuge (2) miteinander verbunden sind.4. Hämmermaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der umlaufende, exzentrisch angeordnete Leitring (4) an seinem äusseren Umfang sich an einer Vielzahl von Rollen abwälzt und abstützt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU214231X | 1959-10-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT214231B true AT214231B (de) | 1961-03-27 |
Family
ID=19732374
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT935559A AT214231B (de) | 1959-10-16 | 1959-12-23 | Hämmermaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT214231B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1271513B (de) * | 1962-05-30 | 1968-06-27 | Stevens & Bullivant Ltd | Haemmermaschine mit einem umlaufenden Schwungrad |
-
1959
- 1959-12-23 AT AT935559A patent/AT214231B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1271513B (de) * | 1962-05-30 | 1968-06-27 | Stevens & Bullivant Ltd | Haemmermaschine mit einem umlaufenden Schwungrad |
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