DE706180C - Stopfbuechse - Google Patents
StopfbuechseInfo
- Publication number
- DE706180C DE706180C DEI63339D DEI0063339D DE706180C DE 706180 C DE706180 C DE 706180C DE I63339 D DEI63339 D DE I63339D DE I0063339 D DEI0063339 D DE I0063339D DE 706180 C DE706180 C DE 706180C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pressure
- sealing rings
- rings
- stuffing box
- sealing
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- Expired
Links
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 25
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 claims 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/002—Sealings comprising at least two sealings in succession
- F16J15/006—Sealings comprising at least two sealings in succession with division of the pressure
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sealing Material Composition (AREA)
Description
- Stopfbüchse Für Stopfbüchsen von Kolbenstangen und Plungern oder von umlaufenden Wellen benutzt man eine Anzahl hintereinandergeschalteter Dichtungsringe, wenn es sich um einen hohen abzudichtenden Druck handelt. Man geht dabei von der Voraussetzung .aus, daß ein Dichtungsring allein nicht in der Lage ist, den vollen Druck abzudichten. Besteht eine gewisse Undichtigkeit der einzelnen Abdichtungsringe, so tritt auch zwischen den hintereinanderliegenden Dichtungsringen eine gewisse Druckabstufung ein, so daß das gesamte Druckgefälle sich auf die Ringe in gewissem Masse verteilt. Der Grad der Undichtigkeit der einzelnen Ringe ist jedoch nicht nachprüfbar. Hat man gutdichtende Ringe mit einem nur sehr geringen Grad von Undichtigkeit, so hat der dem Druckrauen zunächstliegende Dichtungsring praktisch den vollen Druckunterschied aufzunehmen. Dies läßt sich durch Druckmessung zwischen den einzelnen Ringen leicht nachweisen. Im übrigen zeigt auch die Erfahrung, daß im allgemeinen zuerst der dem Druckraum am nächsten liegende Ring durch Abnutzung unbrauchbar wird, dann der nächstfolgende usw., bis auch der letzte, außenliegende Ring zerstört ist und dann sämtliche Ringe ersetzt werden müssen.
- Will man eine stetige Druckabstufung zwischen den einzelnen Ringen erzielen, so muß man den Druck zwischen den Ringen durch besondere Mittel erzeugen. Betrachtet man (las Maß der Durchlässigkeit eines Ringes als den reziprokenWert des Strömungswiderstandes, so muß es möglich sein, durch Kombination der Strömungswiderstände derRinge mit anderen Strömungswiderständen die Aufgabe zu lösen. Als Widerstände kommen zunächst kleine Bohrungen in Frage. Beträgt nun das Gesaintdruckgefälle mehrere hundert Atmosphären, so müssen die Bohrungen außerordentlich klein sein, wenn die durchfließende iNlenge ein erträgliches Maß nicht überschreiten soll. Die Herstellung solcher Bohrungen verlangt aber einen hohen Grad von Genauigkeit, und überdies verstopfen sich derart kleine OYtnungen durch Fremdkörper sehr leicht. Außerdem ist infolge der hohen Strömungsgeschwindigkeiten mit einem schnellen Verschleiß zu rechnen.
- Ein geeigneterer Strömungswiderstand als enge Bohrungen sind hinreichend lange Kapillarrohre. Ein bekannter Vorschlag bestellt darin, ein abgestuftes Druckgefälle zwischen den hintereinandergeschalteten Dichtungsringen von Stopfbüchsen bzw. Kolbenabdichtungsringen dadurch zu erzielen, daß von dein Druckraum aus zu den Räumen zwischen den Dichtungsringen besondere enge Leitungen verschiedener Länge, verschiedenen Querschnittes, überhaupt verschiedenen Leitungswiderstairdes führen. Dabei hat man offenbar damit gerechnet, daß jeweils das durch die enge Leitung in den Raum vor einem Dichtungsring hinzuströmende Medium durch die am Dichtungsring selbst vorhandene Urdichtigkeit zu der nächstfolgenden Abdichtungsstufe abströmen kann. Im besonderen stellt der gesamten, bis vor den letzten Dichtungsring gelangenden 1:Ienge des abzudichtenden Mediums einzig und allein die vorhandene Urdichtigkeit des letzten Dichtungsringes zum Abfließen zur Verfügung. Nun ist .her der Strömungswiderstand von auch nur einigermaßen brauchbaren Dichtungsringen ganz wesentlich größer als der Strömungswiderstand der für .den gedachten Zweck ver--,vendbaren Leitungen vors hohem Leitungswiderstand. Die Folge davon ist, daß bei Anordnungen nach diesem bekannten Vor-,chlag tatsächlich der letzte Dichtungsring len Hauptanteil des Gesamtdruckgefälles zu bewältigen hat. Eine systematische, einigermaßen gleichmäßige Verteilung des Drucknefälles auf die hintereinandergeschalteten Dichtungsringe wird also auf diesem Wege entgegen der Absicht nicht erreicht.
- Es wurde -nun gefunden, daß bei einer Stopfbüchse mit hintereinandergeschalteten Abdichtungsringen, bei der zur Erzeugung eines Druckgefälles zwischen den einzelnen Ringen ein mit seinem einen Ende mit dem abzudichtenden Druckrahm in Verbindung stehendes Kapillarrohr verwendet wird, c mit Anzapfstellen versehen ist, die der Rei nach mit -den Räumen zwischen den Dic tungsringen verbunden sind, eine zwani läufige Druckabstufung zwischen den einz, neu Abdichtungsringen erzeugt werden kar wenn matt dafür sorgt, daß das andere Eii des Kapillarrohres in einen Raum niedriger Druckes bzw. ins Freie mündet.
- Eine derartige Anordnung ist in der Zeic nung dargestellt. Der hydraulische Zylindei trägt eine Stopfbüchse b, durch die die Kc: benstange c hindurchgeführt ist. Zur Abdic tune dienen fünf Ringe d. Um zwischen de Abdichtungsringen einen stufenweisen Drucl abfall zu erzeugen, ist das lange, in ein< Schraubenlinie aufgewundene Kapillarrohr vorgesehen, dessen eines Ende mit dein Ii nerv des Zylinders a in Verbindung steh während das andere Ende ins Freie münde Bei vorhandenem Cberdruck im Zylinder entsteht ein stationärer Strömungszustand i der Kapillare, wobei der Flüssigkeitsdruc vom einen bis zusn anderen Ende stetig al: nimmt, ähnlich wie die elektrische Spannur in einem stromdurchflossenen Widerstand, ,draht. Ebenso wie matt von einem Ohmsche. Widerstand jede Zwischenspannung durc: An:zapfung abgreifen kann, läßt sich die Ka pillare anzapfen und jeweils der gewünscht Druck durch die Rohre f auf die Räume zwi. scheu den Dichtungsringen übertragen.
- Der Stoffverlust durch Abfließen aus de Kapillare ist durchaus tragbar. So flossec beispielsweise unter einem Arbeitsdruck vor 7oo atü bei Verwendung einer Kapillare vor 1,5 inm lichter Weite und ioo in Länge in dei Stunde etwa 3o Liter ins Freie. Bei einet Leistung der Maschine von 65 in3 in det Stunde betrug demnach der Mengenverlust weniger als o,5 °/o. Die Benutzungsdauer der Dichtungsringe wird mit der vorliegenden Einrichtung um ein Vielfaches verlängert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Stopfbüchse mit hintere.inandergeschalteten Dichtungsringen, bei der zur Erzeugung eines Druckgefälles zwischen den einzelnen Ringen ein mit seinem einen Ende mit dem abzudichtenden Druckraum in Verbindung stehendes Kapillarrolir verwendet wird, das mit Anzapfstelien versehen ist, die der Reihe nach mit den Räumen zwischen den Dichtungsringen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet. claß das andere Ende des Kapillarrohres in einen Raum niedrigeren Druckes bzw. ins 1# reie mündet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI63339D DE706180C (de) | 1938-12-30 | 1938-12-30 | Stopfbuechse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI63339D DE706180C (de) | 1938-12-30 | 1938-12-30 | Stopfbuechse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE706180C true DE706180C (de) | 1941-05-20 |
Family
ID=7195886
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI63339D Expired DE706180C (de) | 1938-12-30 | 1938-12-30 | Stopfbuechse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE706180C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075910B (de) * | 1955-08-09 | 1960-02-18 | Christopher Avery Schellens | Stopfbuechsendichtung mit abgestuftem Druckgefaelle |
| DE1199562B (de) * | 1962-04-07 | 1965-08-26 | Hans J Zimmer Verfahrenstechni | Vorrichtung zum Abdichten einer Wellen- bzw. Spindeldurchfuehrung aus einem Druckbehaelter |
| EP0570086A1 (de) * | 1992-05-12 | 1993-11-18 | MANNESMANN Aktiengesellschaft | Gasgeschmierte Triple-Gleitringdichtung für Turbomaschinen |
| EP0690204A3 (de) * | 1994-06-28 | 1997-11-19 | ABBPATENT GmbH | Kondensationsturbine mit mindestens zwei Dichtungen zur Abdichtung des Turbinengehäuses |
| WO2010095949A3 (en) * | 2009-02-17 | 2010-10-21 | Reelwell As | Device for passive pressure sealing |
-
1938
- 1938-12-30 DE DEI63339D patent/DE706180C/de not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075910B (de) * | 1955-08-09 | 1960-02-18 | Christopher Avery Schellens | Stopfbuechsendichtung mit abgestuftem Druckgefaelle |
| DE1199562B (de) * | 1962-04-07 | 1965-08-26 | Hans J Zimmer Verfahrenstechni | Vorrichtung zum Abdichten einer Wellen- bzw. Spindeldurchfuehrung aus einem Druckbehaelter |
| EP0570086A1 (de) * | 1992-05-12 | 1993-11-18 | MANNESMANN Aktiengesellschaft | Gasgeschmierte Triple-Gleitringdichtung für Turbomaschinen |
| EP0690204A3 (de) * | 1994-06-28 | 1997-11-19 | ABBPATENT GmbH | Kondensationsturbine mit mindestens zwei Dichtungen zur Abdichtung des Turbinengehäuses |
| WO2010095949A3 (en) * | 2009-02-17 | 2010-10-21 | Reelwell As | Device for passive pressure sealing |
| US8720543B2 (en) | 2009-02-17 | 2014-05-13 | Reelwell As | Device for passive pressure sealing |
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