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Elastischer Träger für Lampen und Röhren in elektrischen Apparaten
Die Erfindung bezieht sich auf einen .elastischen Träger zum Einbau von Lampen und
Röhren in :elektrischen Apparaten. Der Träger - soll dem Zweck dienen, die Übextragung
von Stößen .und Schwingungen des Apparatgestelles auf die Röhren -zu vermeiden und
dadurch den sog. Mikrophoneffekt beim Betrieb der Röhren zu verhindern.
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Beim Einbau von elektrischen Lampen ist es bekannt, :einen elastischen
Gummieinsatz vorzusehen, der zwischen das Traggestell und den Unterteil der Lampe
eingeschaltet wird. Es ist weiter bekannt, den elastischen Einsatz mit seiner Außenfläche
im Träger festzumachen und den Lampensockel in den mittleren Teil des Einsatzes
einzuführen.
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Die bekannten Einbauten haben jedoch die Wirkung; daß der elastische
Einsatz ausschließlich :auf Biegung und Zug durch das Lampengewicht und die Erschütterungen
beansprucht wird. Diese Art der Beanspruchung gibt leicht Anlaß zu :dauernden Formveränderungen
des Gummis, was ein Unwirksamwerden des Einsatzes zur Folge haben kann. Dieser Nachteil
soll durch die Erfindung beseitigt werden. Die Erfindung besteht darin, daß der
elastische Einsatz im allgemeinen ringförmige Gestalt @aufweist und im Querschnitt
aus vier üb.ereinanderliegenden ebenen Flächen besteht, von denen sich die beiden
äußeren Flächen von flanschartig ausgebildeten Rippen ,gegen die -Rachen Innenwände
des Traggestelles abstützen, während zwischen den beiden inneren Flächen der den
Sockel der Lampe oder Röhre tragende Boden eingebettet ist, und daß die äußeren
Rippen und der den Sitz bildende Innenteil -durch Zwischenstücke mit geringem Querschnitt
derart verbunden sind, daß zwischen -den Rippen und dem Sitz Zwischenräume bestehen
bleiben.
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Bei einem derart ausgebildeten Träger beanspruchen das Lampengewicht
und die Erschütterungen den Einsatz in der Hauptsache auf Druck. Trotzdem die Stöße
und Erschütterungen vollständig abgedämpft werden, bleibt der Einsatz genügend steif,
um alle auftretenden Schwingungen von der Lampe oder Röhre fernzuhalten. Eine derartig
verhältnismäßige Steifheit des Einsatzes ist aber dann besonders unerläßlich, wenn
eine . Steckerverbindung der Röhre zur Anwendung kommen soll.
Auf
der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
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Fig. z ist der teilweise Axialschnitt des Trägers gemäß der Erfindung
in im Ver; hältnis zu den wirklichen Abmessungen ve-,-größertem Maßstab.
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Fig.2 ist die Draufsicht auf den gemäße der Erfindung verwandten elastischen
Einsatz.
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Bei der dargestellten Ausführungsform ist ein aus Isäliermaterial
hergestellter starrer Ringkörper 3; beispielsweise mit Hilfe von Nieten 2, an dem
Gestell i des Apparats befestigt. Dieser Ringkörper umschließt das Loch q. in dem
Gestell i, das dazu bestimmt ist, den Sockel 5 der Röhre oder Lampe 6 aufzunehmen.
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In dem Ringkörper 3 ist ein elastischer Einsatz 7 aus Gummi angeordnet.
Dieser Einsatz besitzt Stützflächen, die dazu bestimmt sind, sich entsprechend gegen
den Ringkörper 3 und die untere Fläche des Gestells i anzulegen, sowie einen
Sitz, in den der Rand einer starren Isolierplatte 8 eingreift, der die leitenden
Ringe 9 trägt, in die die Stecker i i des Sockels 5 der Röhre eingeführt sind.
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Es ist erforderlich, dem Einsatz 7 ein solches Profil zu geben, daß
die Teile des Einsatzes, die gegen den Rahmen i und den Ringkörper 3 anliegen, und
der TBil des Einsatzes, in dem die die Röhre tragende Platte 8 gehalten wird, miteinander
durch Zwischenstücke verbunden sind, deren Flächeninhalt im Querschnitt so gering
wie möglich ist, wobei diese Ausbildung @es gestattet, in dem größtmöglichen Maß
die übertragung von Schwingungen der Teile 1, 3 auf die Platte 8 und die Röhre 5,
6 zu beschränken. Die genannten Teile des Einsatzes sind durch geringe Zwischenräume
getrennt, die die Schwin--gungen der Platte 8, die eine geringe Weite haben, gegenüber
den Teilen 1, 3 zulassen, wobei jedoch die Bewegungen, die eineaußergewöhnliche
Weite haben und die Befestigung der Röhre in dem Rahmen beeinträchtigen könnten,
verhindert werden.
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Bei der dargestellten Ausführungsform hat der Einsatz 7 zwei über
den Umfang verlaufende gegenüberliegende Rippen T, die sich gegen das Gesteh i und
den Ringkörper 3 anlegen, sowie einen mittleren Sitz T ; der C-förmig profiliert
ist und in den der Rand der Platte 8 eingreift. Die Rippen 7' sind mit dem Sitz
7" durch die Ringstücke 7° verbunden. Der Außendurchmesser des Sitzes 7" ist kleiner
als der Durchmesser der Rippen 7' und infolgedessen kleiner als der Durchmesset
des Ringkörpers 3, in dem der Einsatz angeordnet ist. Mit Hilfe dieser Anordnung
erhält man zwischen den Rippen 7' und dem Sitz 7" .einerseits und zwischen dem Sitz
7" und dem Ringkörper 3 andererseits Zwischen-:r äjxme 12, die Relativverschiebungen
von geer Weibe zwischen dem Sitz 7" und dem Ge`sfell 1, 3 zulassen, während im Falle
von -;Verschiebungen, die einen bestimmten Wert übersteigen, der Sitz 7" sich unmittelbar
auf den Rippen 7' abstützt. Infolgedessen ist die Weite der möglichen Relativbewegungen
zwischen der Röhre oder Lampe und dem Gestell begrenzt.
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Um die Verbindungen der Röhre mit den Außenkreisen herzustellen, sind
die Ringe 9 mit Stiften 13 ausgerüstet, die gegenüber von leibenden Stiften 14 angeordnet
sind, welche an dem Ringkörper 3 befestigt sind. Die entsprechenden Stifte 13 und
14 sind miteinander durch schwache; biegsame Leitungen 15.. in Spiralform verbunden,
die an den Stiften angelötet sind, während die Leitungen 16, die zu den anderen
Elementen .des Apparats führen, an den Stiften 1¢ angelötet sind.
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Die mechanischen Einwirkungen, die die Leitungen 16 auf die Stifte
14. übertragen können, werden von diesen Stiften 14. und gegebenenfalls durch die
Verformungen der Spixalleitungen 15 aufgefangen und können nicht zu den Ringen 9
und infolgedessen zur Röhre gelangen,