DE705484C - Verfahren zum Verlegen von Hochspannungsdruckkabeln in druckfesten Rohren aus magnetischem Werkstoff - Google Patents

Verfahren zum Verlegen von Hochspannungsdruckkabeln in druckfesten Rohren aus magnetischem Werkstoff

Info

Publication number
DE705484C
DE705484C DEP63436D DEP0063436D DE705484C DE 705484 C DE705484 C DE 705484C DE P63436 D DEP63436 D DE P63436D DE P0063436 D DEP0063436 D DE P0063436D DE 705484 C DE705484 C DE 705484C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cables
pressure
inserts
magnetic material
pipes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP63436D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DRUCA SA
Original Assignee
DRUCA SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DRUCA SA filed Critical DRUCA SA
Priority to DEP63436D priority Critical patent/DE705484C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE705484C publication Critical patent/DE705484C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G9/00Installations of electric cables or lines in or on the ground or water
    • H02G9/06Installations of electric cables or lines in or on the ground or water in underground tubes or conduits; Tubes or conduits therefor

Landscapes

  • Laying Of Electric Cables Or Lines Outside (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verlegen von Hochspannungsdruckkabeln in druckfesten Rohren aus magnetischem Werkstoff Zusatz zum Patent 701 408 Bekanntlich werden elektrische Kabel häufig -derartig verlegt, daß sie in unterirdische rohrförmige Kanäle eingezogen werden. Es werden hierzu Rohre aus verschiedenen Stoffen benutzt, wie z. B. Rohre aus Metall oder Eisen,oder Rohre aus Fiber oder porzellanartigen Massen, welche zu mehreren meistens in Zementblöcke eingebettet werden, oder Rohre aus organischen Stoffen, beispielsweise aus Ton, die mit Einbuchtungen zur Aufnahme mehrerer Kabel versehen sind. Ferner sind mehrteilige Kabelkanäle bekannt, die nach dem Einlegen von Kabeln und dem Einsetzen der zur Aufnahme blanker Leitungen dienendeln Stützen oder Einlagen durch Abdecksteine usw. verschlossen werden.
  • Meistens wird in jedes Rohr ein Kabel .eingezogen. Es hat sich aber in neuerer Zeit in vielen Fällen als wünschenswert oder notwendig herausgestellt, mehrere Kabel in ein Rohr einzuziehen. Beispielsweise trifft dies auf diejenigen Fälle zu, wo für Drehstrom drei Einleiterkabel verwendet werden. Man kann zwar jedes Einleiterkabel für sich in ein Rohr einziehen, jedoch ist es wünschenswert, die drei Einleiterkabel möglichst dicht beieinander anzuordnen, um die Bleimantelverluste möglichst zu beschränken. Dabei ergibt sich jedoch die Schwierigkeit, daß diese Kabel nicht getrennt voneinander @eingezogen und auch nicht getrennt voneinander wieder ausgezogen werden können. Dies kommt beispielsweise daher, daß die Kabel im Falle des Herausziehens eines einzigen Kabels aus einer Rohrleitung durch die gegenseitige Reibung sehr leicht ernstlich beschädigt werden können.
  • Die obenerwähnten Nachteile fallen ,noch mehr ins Gewicht, wenn die Kabel in Eisen-oder Stahlrohre eingezogen werden. Dies kommt daher, daß dann wegen der magnetischen Verhältnisse das Einziehen der einzelnen Einleiterkabeleines Wechselstromsystems in getrennte Rohre nicht mehr möglich ist. Man ist also bei Verwendung von Eisen- -oder Stahlrohren mehr oder minder gezwungen, solche Einleiterkabelsysteme zusammen in demselben Rohr zu verlegen. Die Verwendung von Eisen- und Stahlrohren zum Verlegen von Kabeln hat erheblich an Wichtigkeit gewonnen durch die Einführung der Druckkabel. Hierbei werden die Kabel vorzugsweise in gasdicht geschweißten Druckrohrleitungen aus Eisen oder Stahl eingezogen, wie dies bei der Hochspannungsdruckkabelanlage nach dem Hauptpatent der Fall ist. Trotzdem nun zwar Druckkabel für hohe Spannungen als verseilte Mehrphasenkabel mit gemeinsam oder einzeln umbleiten Adern ausgeführt werden können, ist die Verwendung getrennter Einleiterkabel für hohe Spannungen und im Falle großer Herstellungslängen der Kabel auch bei Druckkabelanlagen erwünscht.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, dies bei einer Druckkabelanlage nach dem Hauptpatent unter Vermeidung der oben geschilderten Nachteile zu ermöglichen. Zu diesem Zwecke sind die Rohrleitungen aus magnetischem Werkstoff mit Anordnungen versehen, welche die einzelnen Kabel in :einem Rohr in geeignetem Abstand voneinander halten, ohne dabei um jedes der einzelnen Kabel einen geschlossenen magnetischen Kreis herzustellen, so daß die einzelnen Kabel unabhängig voneinander ein- oder ausgezogen werden können.
  • In den Abb. i bis 3 sind beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt im Querschnitt eine Abart eines runden Rohres zur Aufnahme von drei Kabeln, wobei die kreisrunde Form des Rohres derartig abgeändert ist, daß jedes der Kabel von den anderen getrennt gehalten wird.
  • Abb. 2 stellt im Querschnitt die Abart eines flachen Rohres zur Aufnahme von drei Kabeln dar, wobei die untere Wandung des Rohres von derartiger Form ist, daß die drei Kabel getrennt voneinander gehalten werden.
  • In Abb.3 ist ein kreisrundes Rohr im Querschnitt dargestellt, welches :eine nichtmagnetische Einlage besitzt, die das Rohr zur Aufnahme und getrennten Lagerung von drei Kabeln geeignet macht.
  • In Abb. i stellen i das Rohr und 2 die drei in dasselbe eingezogenen Kabel vor. Das Rohr zeigt bei 3 derartige an sich bekannte Einschnürungen, daß die zwischen zwei solchen nach der Mitte des Rohres zu verbleibende öffnung nicht groß genug ist, um eines der Kabel hindurchtreten zu lassen, auf der anderen Seite aber groß genug, um eine genügend starke Unterbrechung des Kraftlinienflusses hervorzurufen, der von jedem der Kabel für sich allein in dem zu ihm gehörigen Rohrteil hervorgerufen würde.
  • In Abb. 2 ist eine der Abb. i ganz ähnliche Anordnung dargestellt, und zwar mit denselben Bezeichnungen wie in Abb. i, nur mit dem Unterschied, daß die Anordnung einer flachen Röhre mit Einbuchtungen 3 entspricht, während die Abb. i von einem kreisrunden Rohr ausging.
  • Rohre gemäß Abb. i und 2 können z. B. aus den entsprechenden kreisrunden oder flachen Röhren durch Einwalzen oder Einpressen der Einbuchtungen 3 hergestellt werden. Die Schwierigkeiten, die dieser Herstellung anhaften, werden jedoch in der einfachsten Weise dadurch überwunden, daß Einlagen 3 aus nichtmagnetischem Werkstoff in kreisrunden Rohren verwendet werden, wie in Abb. 3 dargestellt ist. Hierdurch entstehen in dem Rohr i drei voneinander getrennte Kanäle, in welche die drei Kabel e eingezogen sind.
  • Die Einlagen 3 müssen im Gegensatz zu dem Stahlrohr i nichtmagnetisch sein, damit kein geschlossenes magnetisches Kraftlinienfeld um die einzelnen Kabel entstehen kann. Im übrigen können diese Einlagen aus beliebigen metallischen oder nichtmetallischen Stoffen bestehen, z. B. aus schwachmagnetischem Stahl, Aluminium, Kupfer, ton- oder porzellanartigen Stoffen, Fiber, Cellulose, armiertem Beton, Asbestzement usw. Die Oberflächen dieser Einlagen, welche die Kanäle bilden, sollen zur Erleichterung des Ein- und Ausziehens der Kabel möglichst glatt sein. Die Länge der Einsatzstücke entspricht zweckmäßig der Herstellungslänge der Rohre, aus welchen die Rohrleitung sich zusammensetzt, und zwar derart, daß die Einlagen etwas kürzer wie die Rohre sind, so daß an den Schweißstellen zwecks Vermeidung der Beschädigung der Einlagen beim Schweißen genügend Platz bleibt.
  • Selbstverständlich müssen die einzelnen Einlagen der Rohre in der Rohrleitung derartig festgehalten werden, daß ihre öffnun- 1 gen einander entsprechen und durchgehende Kanäle bilden. ' Dies kann am einfachsten dadurch erzielt werden, daß an den Stirnflächen der Einlagen Nasen oder Vertiefungen angebracht sind, welche entweder ineinander eingreifen oder durch Bolzen miteinander verbunden sind. Wenn für jede Rohrlänge mehrere Einlagestücke erforderlich sind, so können die letzteren in ähnlicher Weise in der richtigen Lage aneinandergereiht werden.
  • In den Abbildungen sind je drei Kabel in der Rohrleitung angenommen, es kann aber selbstverständlich jede beliebige andere Zahl von Kabeln verwendet werden, oder es közmen beispielsweise im Falle der Abb.3 Kabel mit ovaler Querschnittsform verwendet werden in Anpassung an die besondere Querschnittsform der Teilkanäle. An den Krümmungen der Rohrleitungen können je nach Bedarf entweder gekrümmte Einlagen verwendet werden, oder die Kabel können auch ohne Einlagestücke .an diesen Krümmungen durchgezogen werden. Die Einlagestücke sind in der Längsrichtung am einfachsten zylindrisch. Man kann ihnen aber ,auch beispielsweise eine schraubenartige Form geben, -wo,-durch die in sie eingezogenen Kabel in eine ähnliche räumliche Lage zueinander kommen wie in der Fabrik miteinander verseifte Kabel.
  • Das gasförmige oder flüssige Druckmittel, mit welchem die Druckrohrleitung bei Druckkabelanlagen gefüllt ist, verteilt sich im allgemeinen durch die vorhandenen Fugen und öffnungen zwischen den Einlagestücken von selbst gleichmäßig auf die Teilkanäle. Es steht aber natürlich nichts im Wege, zur Erleichterung des, Ausgleiches öffnungen in den Einlagestücken anzuordnen. In gleicher Weise ist ferner auch das erfindungsgemäße Verfahren dann anwendhar, wenn kein Druckmittel vorhanden ist.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRÜCIIE: i. Verfahren zum Verlegen von Hoch-, spannungs.druckkabeln in druckfesten Rohren .aus magnetischem Werkstoff, z. B. Stahl, nach Patent 701 408, gekennzeichnet durch die Verwendung von Rohren mit Einbuchtungen oder nichtmagnetischen, durchlaufenden Einlagen, so daß um die einzelnen Kabel sich keine geschlossenen magnetischen Kreise bilden und die einzelnen Kabel unabhängig voneinander ein-,Oder ausgezogen werden können. z. Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung von Einlagen, die kürzer sind als die die Rohrleitung bildenden einzelnen Rohre, so daß an den Schweißstellen der Rohre ein genügend freier Raum zwischen den Einlagen verbleibt.
DEP63436D 1931-07-05 1931-07-05 Verfahren zum Verlegen von Hochspannungsdruckkabeln in druckfesten Rohren aus magnetischem Werkstoff Expired DE705484C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP63436D DE705484C (de) 1931-07-05 1931-07-05 Verfahren zum Verlegen von Hochspannungsdruckkabeln in druckfesten Rohren aus magnetischem Werkstoff

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP63436D DE705484C (de) 1931-07-05 1931-07-05 Verfahren zum Verlegen von Hochspannungsdruckkabeln in druckfesten Rohren aus magnetischem Werkstoff

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE705484C true DE705484C (de) 1941-04-29

Family

ID=7390178

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP63436D Expired DE705484C (de) 1931-07-05 1931-07-05 Verfahren zum Verlegen von Hochspannungsdruckkabeln in druckfesten Rohren aus magnetischem Werkstoff

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE705484C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3513858A1 (de) Unterwasser-nachrichtenuebertragungskabel mit optischen fasern
DE2913519C3 (de) Flexible Rohrleitung
DE2313749C2 (de) Schutzrohr, insbesondere für gasisolierte Hochspannungsrohrleitungen
DE705484C (de) Verfahren zum Verlegen von Hochspannungsdruckkabeln in druckfesten Rohren aus magnetischem Werkstoff
EP1356224B1 (de) Rohrbündel und verfahren zur parallelverlegung von rohren nach dem bohr-spülverfahren
DE3012292A1 (de) Elektrisches kabel, insbesondere fuer elektrohydraulische ausbausteuerungen in bergbau- untertagebetrieben
DE19534643C2 (de) Flexibles und leichtgängiges Kraftübertragungsmittel
DE1960546B2 (de) Fluessigkeitsgekuehlter elektrischer leiter und verfahren zu seiner herstellung
DE7314756U (de) Armatur fur Rohrleitungen
AT103149B (de) Verfahren zur Herstellung von im Isolationsquerschnitt kreisrunden Rohrkabeln für Hochspannungen.
AT134569B (de) Mehrfachkanäle für elektrische Kabelanlagen.
DE659505C (de) Druckfestes Fernmeldetiefseekabel
DE2330294A1 (de) Vorfabriziertes flachelement und verfahren zur herstellung desselben
DE508580C (de) Abstuetzung von in Rohren oder Kanaelen verlegten isolierten Starkstromkabeln
DE618801C (de) Verfahren zur Verlegung von an sich in der Werkstatt fertig hergestellten rohrfoermigen Leitern, insbesondere zur UEbertragung von elektrischer Energie
DE954709C (de) Selbsttragender elektrischer Hohlleiter fuer Hochspannungsfreileitungen
DE580965C (de) Metallrohr ohne Isolierstoff-Auskleidung zum Einziehen isolierter elektrischer Leitungen
DE701408C (de) Hochspannungsdruckkabelanlage
DE662735C (de) Druckkabelanlage fuer ein- und mehrphasige elektrische Hochspannungskabel
AT256956B (de) Supraleitende Energieübertragungsleitung
DE8436732U1 (de) Verbindungsstück für ein Kabelschutzrohr aus PVC und einem Kabelkanalformstein
DE125464C (de)
DE2001691A1 (de) Verfahren zur Herstellung von mit laengsliegenden Draehten,Staeben oder fadenaehnlichen Koerpern durchzogenen Rohrleitungen,insbesondere von Waermelanzen
DE10349035B4 (de) Rohrleitung und Verfahren zur Herstellung
DE940718C (de) Verfahren zur Herstellung von Aluminiumleiterverbindungen mittels einer Schweissform