DE705479C - Hochfrequenzverstaerkerstufe mit durch Regelspannungen veraenderlicher Bandbreite - Google Patents

Hochfrequenzverstaerkerstufe mit durch Regelspannungen veraenderlicher Bandbreite

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DE705479C
DE705479C DEB186014D DEB0186014D DE705479C DE 705479 C DE705479 C DE 705479C DE B186014 D DEB186014 D DE B186014D DE B0186014 D DEB0186014 D DE B0186014D DE 705479 C DE705479 C DE 705479C
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DE
Germany
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bandwidth
control
frequency
grid
electrodes
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Expired
Application number
DEB186014D
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English (en)
Inventor
Heinz Boucke
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G5/00Tone control or bandwidth control in amplifiers
    • H03G5/16Automatic control
    • H03G5/24Automatic control in frequency-selective amplifiers
    • H03G5/26Automatic control in frequency-selective amplifiers having discharge tubes

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Hochfrequenzverstärkerstufe mit durch Regelspannungen veränderlicher Bandbreite Die Erfindung betrifft eine Hochfrequenzverstärkerstufe, deren Bandbreite mittels Regelspannungen geändert werden kann. Dasselbe Ziel hat man bereits durch Anwendung von Röhren mit veränderlichem Verstärkungsgrad zu erreichen versucht, indem man mit einer Regelspannung den Grad der Verstärkung und damit die Intensität einer Rückkopplung oder einer Gegenkopplung beeinflußte. Es besteht hierbei aber der Nachteil, daß die Bandbreitenregelung zwangsläufig mit einer Lautstärkeregelung verbunden ist. Dieser Nachteil ist bei dem Erfindungsgegenstand dadurch vermieden, daß eine Verstärkerröhre verwendet wird, die außer dem üblichen Steuergitter noch ein weiteres negatives Gitter, und zwar ein sog. Stromverteilungsgitter, aufweist, das die Stromaufnahme zweier benachbarter positiver Elektroden in verschiedenem Sinn steuert. Eine solche Röhre wird zur Verwirklichung des Erfindungsgedankens in der Weise geschaltet, daß die Bandbreitenregelspannung am Stromverteilungsgitter liegt, während dem Steuergitter die Steuerwechselspannung sowie gegebenenfalls eine Schwundregelspannung zugeführt wird, und daß weiterhin die beiden positiven Elektroden _ über Schwingungskreise verschiedener Dämpfung oder über Bandfilter verschiedener Bandbreite derart mit der nachfolgenden Stufe des Geräts verbunden sind, daß bei kleinen Werten der Bandbreitenregelspannung die Hochfrequenzenergie mehr über die Kreise größerer Bandbreite oder kleinerer Bandbreite und bei großen Werten der Regelspannung mehr über die Kreise mit kleiner Bandbreite bzw. größerer Bandbreite an die nachfolgende Stufe übermittelt wird.
  • Die beiden Schwingungskreise oder Bandfiltersysteme können dabei über galvanische, induktive, kapazitive bzw. daraus gemischte Kopplungen mit dem Steuergitter oder -gittern der folgenden Röhre in Verbindung stehen. Zweckmäßig ist es, die Schwingungskreise der beiden Leitwege voneinander entkoppelt zti halten, was u. a. in der Weise geschehen kann. dab man die beiden Irreise zur SteLterung zweier get1-ennter Röhren verwendet, deren Anodcn«-ech@elspannttegen erst vereinigt ,:-erden. Ein besonders iii,lier Regelit-irlitngsgrad ergibt sich bei dieser Regelstufe, wenn man sie` iti einer Rctlezsc Haltung benutzt und die beiden Leit«-ege sowohl in bezog auf die hochfrequenten wie auch die niederfreqttenten Schwingungen so dimensioniert, dal:3 die hochfrequente Schwingungen durch eine niederfrequente Bandbreitenregeltteg ergänzt wird t Abb. 21.
  • Sclialtttttgshcispiule für die hochfrequenzniäl3ige hzv:. gcmicitte Baudhrritenre@yelung sind in den beiliegenden Abbildungen enthalten. lin Schaltbild t ist eine Anordnung zur ausschliel.3lich hochfrequenten Bandbreitenregelung gezeigt. Die hochfrequente EingangsspannungE@" gelangt über das Bandfilter 9 an das Gitter t der Sechspolröhre V, mit indirekt beheizter Kathode 6. Das Gitter 2 ist positiv vorgespannt und dient als Schirmgitter. Am Gitter .l ist die Bandhreitenregelspannung 12 angeschlossen. Beiderseits vom Stromverteilungsgitter d liegen die Anode 5 und ein positives Gitter ;, denen je nach dein Spannungsbetrag atn Gitter. ein verschiedener Anteil am gesamten, das Gitter 2 durchsetzenden Emissionsstrom zugeleitet wird. 1ni Anodenkreis liegt ein Schwingungskreis 18, der durch einen Parallelwiderstand t; gedämpft ist und deinztifolge eine größere Resonalzzbandbreite aufweist als der im Kreis des Gitters,; liegende Schwingungskreis t9. Beide Kreise sind mit je eitler L"hertragersptile 2o bzw. 21 gekoppelt, deren Spannungen hintereinandergeschaltet das Steuergitter der folgenden Röhre V_,, beeinflussen.
  • In der Abb. -ist ein Beispiel für die reflesiiiäl:,ige Ausnutzung eitler erfitidungsgeniäl aufgebauten Regelstttfe enthalten. Am erst#-,ti Gitter der Regclröln-e V1 liegen sowohl die Hochfreqaenzspannangen C«@ des empfangenen Senders hei-. die entsprechenden Zi%-ischenfrequenzen, wenn es sich um einen L-ber-Iagerungsempfänger handelt, und die durch Gleichrichtung in der Zis-eipolrölire V; aus den Hochfrequenzen genommenen 'Iodulationsspannun#gen Fv. Der Kondensator 3_" dient zur hochfrequenten Erdung des Eingangsschwingungskreises, während der Kondensator 31 die am Widerstand 3.1 abgegriffene )lodulations. spannung von ihrem Anteil an Hochfrequenzspannttngen befreit. Die Kreise vom Gitter 3 und von der Anode 5 enthalten einmal die schon in Abh. i gezeigten beiden Schwingungskreise t S und i c) mit verschiedener Bandbreite und deren gleichfalls schon beschriebenen Allkopplungen durch die Spulen 2o und 21 an das Steuergitter der nachfolgenden Verstärkerröhre V.,, an deren Anodenschwingungskreis 29 der Gleichrichterkreis von V3 über die Kapazitiit 3o in bekannter Weise angeschlossen ist.
  • Außer dein Hoclifreqttenzkreis t8 mit relativ gro15ei- Bandbreite befindet sich im Anodenkreis noch ein zur Erzeugung eines \iederfrequenzspannungsahfalls bestimmter Ohinscher oder induktiver Widerstand 25, der für die Hochfrequenz durch den auf die betreffenden Hoclifi-ecIuenzen abgestimmten Uitkreis 26/2; überbrückt ist. Die Niederfrequenzspannung gelangt über einen hochohniigen Widerstand 28, der wesentlich größer bemessen ist als der Widerstand 25 all dem Gitterkondensator-3,5 der Endröhre V1. In ähnlicher Weise ist der Eireis des dritten Gitters mit einem Ohnischen oder niederfrequentinduktiveti Widerstand 22 versehen, dessen niederfredttenter Spannungsabfall ebenfalls über einen hochohtnigen Entkopplungswiderstand 2.1 an den Gitterkondensator 35 geleitet wird. Der Gitterahleitwiderstand 36 ist möglichst grol.', im Vergleich zu den Wider-S t- "'il]dC11 2, und 2.1 zu wählen, um Lautstärkeverluste klein zu halten. Eine wichtige Aufgabe fällt dem Kondensator 23 zu, der dem Widerstand 22 parallel geschaltet ist und welcher so zu bemessen ist, da15 nicht nur die Hochfrequenzspannung des Kreises i g, sondern auch die hohen Niederfrequenzen, die itn Bereich der Störgeräusche liegen, über ihti zur Erde abfließen. Die mit Voltziffern gekennzeic-hneteit Batterieanschlüsse denke inan sich hierzu wechselspanntuigsmäßig geerdet. Die aus den beiden Zweigen entnommenen Niederfrequenzschwingungen steuern also gemeinsam die Endröhre V,. die den Lautsprecher 3,- betreibt.
  • Die Regelspannung für das Gitter .l wird hei diesem Ausführungsbeispiel von einem veränderlichen Spannungsteiler 38 abgeliominen, der in der Gesamtminusleitung liegt und durch einen Kondensator 39 überbrückt ist. Der abgegriffene, mit der Hand einstellbare Spannungsteil wird durch den Kondensator 4o zusätzlich geglättet und dem Regelgitter .I zugeführt. Bei groVien negativen Spamiungswerten am F egelgitter ist sowohl hochfrequenzmähig wie niederfrequenztnäßig der Weg mit groler Frequenzbreite ausgeschaltet und der schmale Weg eingeschaltet, und umgekehrt gelangen hei niedrigen Regelspannungswerten sowohl die Hochfrequenzen wie auch die Niederfrequenzen hauptsächlich über den Leitweg schmaler Frequenzbreite all die folgenden Röhren.
  • Da übrigens die reflexweise Mitbenutzung der Röhre V, zur \iederfrequenzverstärkung nicht ausgesprochen zur Erzielung einer höheren Niederfrequenzverstärkung geschieht, kann man die Niederfrequenzamplituden am Eingangsgitter der Röhre V1 so klein wählen, daß sie keine merkliche Verzerrung erfahren.

Claims (2)

  1. PATENT ANSPIZ ÜCIIP I. Hochfrequenzverstärkerstufe mit durch Regelspannungen veränderlicher Bandbreite, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Röhre mit mindestens folgenden Elektroden: einem Steuergitter, einem Stromverteilungsgitter sowie zwei durch das Stromverteilungsgitter in ihrer Stromaufnahme gegensinnig beeinflußten positiven Elektroden, welche Röhre derart geschaltet ist, daß die Bandbreitenregelsp:annung am Stromverteilungsgitter liegt, während dem Steuergitter die Steuerwechselspannung sowie gegebenenfalls eine Schwundregelspannung zugeführt wird, und daß weiterhin die beiden positiven Abnahmeelektroden. über Schwingungskreise verschiedener Dämpfung oder über Bandfilter verschiedener Bandbreite derart mit der nachfolgenden Stufe des Geräts verbunden sind, daß bei kleinen Werten der Bandbreitenregelspannung die Hochfrequenzenergie mehr über die Krise größerer Bandbreite oder kleinerer Bandbreite und bei großen Werten der Regelspannung mehr über die Kreise mit kleiner Bandbreite bzw. größerer Bandbreite an die nachfolgende Stufe übermittelt wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre außer den genannten Elektroden noch ein oder mehrere Schirmgitter vorzugsweise zwischen dem Steuergitter und den anderen Elektroden enthält. g. Anordnung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelstufe zur Bandbreitenänderung als Reflexstufe zur Niederfrequ enzverstärkung unter Ausnutzung beider Abnahmeelektroden herangezogen wird, wobei beide Abnahmewege in der Weise auch für die Niederfrequenzen frequenzabhängig bemessen sind, daß die hochfrequente Bandbreitenregelung durch eine niederfrequente Bandbreitenregelung ergänzt wird.
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