DE704698C - Sirene, deren Fluegelrad axial in zwei verschiedene Wirkstellungen verschiebbar ist - Google Patents

Sirene, deren Fluegelrad axial in zwei verschiedene Wirkstellungen verschiebbar ist

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DE704698C
DE704698C DES128373D DES0128373D DE704698C DE 704698 C DE704698 C DE 704698C DE S128373 D DES128373 D DE S128373D DE S0128373 D DES0128373 D DE S0128373D DE 704698 C DE704698 C DE 704698C
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DE
Germany
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impeller
siren
rotation
tone
sound generation
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Expired
Application number
DES128373D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Willy Lohs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K7/00Sirens
    • G10K7/02Sirens in which the sound-producing member is rotated manually or by a motor
    • G10K7/04Sirens in which the sound-producing member is rotated manually or by a motor by an electric motor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Sirene, deren Flügelrad axial in zwei verschiedene Wirkstellungen verschiebbar ist Die Erfindung betrifft eine Sirene, deren Flügelrad axial in zwei verschiedene Wirkstellungen verschiebbar ist, in denen jeweils eine unterschiedliche Anzahl Luftaustrittsöffnungen des Lochkranzes für die Tonerzeugung derart wirksam wird, daß in der einen Drehrichtung ein hoher Ton und in der anderen Drehrichtung ein tiefer Ton erzeugt wird, insbesondere für Luftschutzzwecke.
  • Es waren bereits derartige mit Dampf betriebene Sirenen bekannt, die eine Schlitztrommel mit zwei nebeneinander angeordneten Schlitzreihen unterschiedlicher Schlitzzahl aufweisen. Je nach der von Hand durch Verschrauben erreichten axialen Verstellung der Schlitztrommel sucht der einströmende Dampf vermöge der einen Schlitzreihe die Trommel in der einen Richtung, vermöge der Schlitze der anderen Schlitzreihe dagegen in der entgegengesetzten Richtung zu bewegen. Je nachdem welche Schlitzreihe mit den Zuleitungsschlitzen in größerer Verbindung steht, wird .die Trommel rechts oder links laufen. so daß sich eine außerordentlich feine Einstellung der gewünschten Drehzahl und damit der Tonhöhe erreichen läßt. Derartige Dampfsirenen genügen jedoch den insbesondere für Luftschutzzwecke vorliegenden gesteigerten Anforderungen an stete Betriebsbereitschaft, rasche Ferneinschaltung und Wirtschaftlichkeit nicht.
  • Bei anderen Sirenen für hohe und tiefeTöne mit nur einem Flügelrad und einem elektrischen Antriebsmotor wird die unterschiedliche fernzusteuernde Einschaltung durch Widerstandsregelung imAntriebsmotorstromkreis erzielt. Dies ist aber ungünstig, weil bei einer derartigen Regelung außer den Speiseleitungen besondere Steuerleitungen sowie ein besonderes Schaltgerät mit Widerständen und Schaltmitteln für eine unterschiedliche Anschaltung erforderlich werden und bei der Tieftonerzeugung mit der Verringerung der Drehzahl die Reichweite des Sirenentones unverhältnismäßig rasch absinkt.
  • Die Erfindung vermeidet die llängel der bekannten Anordnungen und schlägt für Sirenen der eingangs erwähnten Art ein lose auf einem gewindespindelartig ausgebildeten Teil der Antriebswelle gelagertes, mit entsprechendem Muttergewinde versehenes Flügelrad vor, das je nach der gewählten Drehrichtung der elektromotorisch angetriebenen Welle selbsttätig in die eine oder andere Wirkstellung gesteuert wird.
  • Die für die axiale Verschiebung verwendeten Gewindeführungen brauchen nicht mit einem der üblichen Gewinde versehen zu sein, obwohl dies für eine wirtschaftliche Fertigung vorteilhaft ist. sondern es sind auch andere Führungen geeignet, wenn sie nur ein aufsitzendes Fliigelrad selbsttätig beim Anlaufen des Sirenenmotors axial verschieben.
  • An Hand der Zeichnung wird ein Ausfüli rungsbeispiel für die Erfindung unter Weglassung aller die Erfindung nicht unmittelbar berührenden Einzelheiten beschrieben.
  • Die Figur zeigt eine vertikal aufgestellte Motorsirene mit dem Antriebsmotor i und dem Flügelrad 2, die in einem mit Lufteintritts- und Luftaustrittsöffnungen 3, d. bzw. 9, 11 versehenen Gehäuse 5 angeordnet sind. Das Fliigelrad, das mit einem Muttergewinde 6 versehen ist, sitzt lose auf einem als Gewindespindel ausgebildeten Wellenstumpf 7 desAntriebsinotors. Das Flügelrad weist zwei axial nebeneinander angeordnete Flügelsätze mit einer verschiedenen Anzahl Flügel auf, und zwar wird angenommen, daß bei dem vorliegenden Beispiel der obere Teil des Flügelrades mit drei Flügeln S versehen ist, dein drei obere Luftaustrittsöifnungen 9 gegenüberstehen, während der untere Teil des Flügelrades aus acht mit den unteren acht Offnungen i i des Schließkranzes zusammenarbeitenden Flügeln io besteht.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Angenommen wird eine mit Rechtsgewinde versehene Gewindespindel ? und daß Linkslauf des Motors eingeschaltet wird. Das im Ruhezustand der Anordnung auf dem Ring 12 der Antriebswelle aufsitzende Flügelrad nimmt bereits im ersten Teil des Anlaufes seine obere, in der Figur dargestellte Arbeitsstel!u@ig ein, in der der obere, mit drei Flügeln S versehene Teil des Flügelrades den drei oberen öffnungen 9 des Schließkranzes gegenüber umläuft, während der untere Teil des Hügelrades von dem geschlossenen Ring 13 des Schließkranzes abgedeckt wird und die Erzeugung eines tiefen Tones nur durch das Zusammenarbeiten des oberen Teiles in bekannter Weise zustande kommt. Der Verlauf der Luftströmung ist durch Pfeile 14 angedeutet. Beim Auslaufen des Motors gleitet das Flügelrad im letzten Teil des Auslaufes unter Einwirkung der Schwerkraft in die untere Stellung, derart, daß es schließlich wieder auf dem Ring 12 der Antriebswelle aufsitzt.
  • Bei rechts umlaufendem Motor bildet diese untere Stellung zugleich die Arbeitsstellung des Flügelrades. Es arbeiten dann die erwähnten unteren acht Flügel io mit den entsprechenden acht Öffnungen i i des Schließkranzes derart zusammen, daß diesmal ein hoher Ton erzeugt wird. Der obere Teil des Flügelrades ist durch den geschlossenen Ring 13 des Schließkranzes abgedeckt und somit an der Tonerzeugung unbeteiligt.

Claims (2)

  1. PATCNTANSI'RGCIIE: i. Sirene, deren Flügelrad axial in zwei verschiedene Wirkstellungen verschiebbar ist, in denen jeweils eine unterschiedliche Anzahl Luftaustrittsöffnungen des Lochkranzes für die Tonerzeugung derart wirksam wird, daß in der einen Drehrichtung ein hoher Ton und in der anderen Drehrichtung ein tiefer Ton erzeugt wird, insbesondere für Luftschutzzwecke, gekennzeichnet durch ein lose auf einem gewindespindelartig ausgebildeten Teil der Antriebswelle (7) gelagertes, mit entsprechendem Muttergewinde (6) versehenes Flügelrad (2), das je nach der gewähltenDrehrichtung der elektromotorisch angetriebenen `'Felle selbsttätig in die eine oder andere Wirkstellung gesteuert wird.
  2. 2. Sirene nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Flügelrad (2) mit zwei axial nebeneinander liegenden Flügelsätzen (8, io), die die zur Tonerzeugung erforderliche Druckluft selbst erzeugen und je eine der Höhe des zu erzeugenden Tones entsprechende Anzahl Flügel aufweisen.
DES128373D 1937-08-11 1937-08-11 Sirene, deren Fluegelrad axial in zwei verschiedene Wirkstellungen verschiebbar ist Expired DE704698C (de)

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