DE704239C - Durch Waerme betriebene Pumpe - Google Patents

Durch Waerme betriebene Pumpe

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Publication number
DE704239C
DE704239C DES137389D DES0137389D DE704239C DE 704239 C DE704239 C DE 704239C DE S137389 D DES137389 D DE S137389D DE S0137389 D DES0137389 D DE S0137389D DE 704239 C DE704239 C DE 704239C
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DE
Germany
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pump
liquid
space
working
pump according
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Expired
Application number
DES137389D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Boettcher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES137389D priority Critical patent/DE704239C/de
Application granted granted Critical
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B1/00Compression machines, plants or systems with non-reversible cycle
    • F25B1/02Compression machines, plants or systems with non-reversible cycle with compressor of reciprocating-piston type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sorption Type Refrigeration Machines (AREA)

Description

  • Durch Wärme betriebene Pumpe Die Erfindung bezieht sich auf eins durch Wärme betriebene Pumpe, deren Arbeitsraumvolumen durch eine beheizte Flüssigkeit verändert wird. Bei Anordnungen dieser Art ist es bekannt, den Arbeitsraum der Pumpe vom Flüssigkeitsraum durch eine elastisch bewegliche Wand zu trennen. Dabei werden die Volumenverkleinerungen und -vergrößerungen des Arbeitsraumes dadurch erzielt, daß durch abwechselnde Beheizung und Abkühlung eine entsprechende Druckerhöhung bzw. Druckerniedrigung im Flüssigkeitsraum hervorgerufen wird. Um diese wechselnde Arbeitsweise zu ermöglichen, wird bei der bekannten Einrichtung die Heizvorrichtung der -Flüssigkeit durch eine Schaltvorrichtung periodisch ein-und ausgeschaltet. Bei der vorliegenden Erfindung werden die Volumenverkleinerungen des Arbeitsraumes ebenfalls durch Beheizung der Flüssigkeit und entsprechende Druckerhöhung im Flüssigkeitsraum erzielt. Zur Volumenvergrößerung des Arbeitsraumes dagegen erfolgt erfindungsgemäß rrit Hilfe eines in der Flüssigkeit beweglich angeordneten Verdrängungskörpers eine solche Verlagerung der Flüssigkeit, daß die Flüssigkeit aus dem Bereich der Wärmequelle entfernt wird, so daß durch ihre nunmehr erfolgende Abkühlung eine Druckerniedrigung im Flüssigkeitsraum erfolgt. Auf diese Weise ergibt sich mit einfachen Mitteln eine Pumpe, bei der die Wärmequelle der Hilfsflüssigkeit ständig eingeschaltet bleiben kann. Aus diesem Grunde eignet sich die vorliegende Pumpe insbeson-. dere in allen solchen Fällen, wo es darauf ankommt, ohne zusätzliche U rnschaltmittel für die Heizquelle den Pumpeneffekt Hervorzurufen.
  • Es ist eine Einrichtung zum Fördern von Abgasen bekannt, wobei' durch die Wärme der Abgase der Druck in mehreren Behältern unter Verwendung von Verdrängungskörpern vermehrt und vermindert wird. Diese Verdrängungskörper gelangen dabei abwechselnd in den von den Abgasen erwärmten und in einen kühl gehaltenen Teil des zugehörigen Behälters. Für den Antrieb der Behälter, die sich in diesem Falle in dem zu fördernden Gase selbst bewegen, ist eine besondere Antriebswelle und ein dazugehöriger #vIotor erforderlich.
  • Bei einem anderen bekannten Gebläse, das aus einem einseitig beheizten geschlossenen Gefäß und, einem darin verschiebbaren Verdrängungskörper besteht, ist dieser Verdrängungskörper durch ein Schubkurbel getriebe mit einer Schwungradwelle verbunden, die zu seinem Antrieb dient. Auch in diesem Falle arbeitet der Verdrängungskörper in dem zu fördernden Medium selbst, während es für die Erfindung grundsätzlich wesentlich ist, daß der Verdrängungskörper in einem vom Arbeitsraum der Pumpe abgetrennten, eine Flüssigkeit enthaltenden Raum angeordnet ist, wobei die selbsttätige Bewegung des Verdrängungskörpers durch Druckänderungen in diesem abgeschlossenen Flüssigkeitsraum hervorgerufen wird.
  • Man kann die Anordnung gemäß der Erfindung beispielsweise mit Vorteil als Losungsumwälzpumpe in kontinuierlichen Absorptionskältemaschinen anwenden, wobei die zum Betrieb der Pumpe erforderliche Wärme. von einem Teil, beispielsweise vom Kocher, des Absorptionsapparates selbst geliefert werden kann. Die Anordnung wird gemäß der Erfindung so durchgebildet, daß die Arbeitsflüssigkeit der Pumpe so weit erwärmt wird, daß sich aus ihr während des Druckhubes der Pumpe Dämpfe zur Erzielung der erforderlichen Druckerhöhung entwickeln. Die Heizfläche des Flüssigkeitsraumes wird z«-eckmäßig in seinem oberen Teil, der Verdrängungskörper in seinem mittleren Teil und der Arbeitsraum der Pumpe im unteren Teil des Flüssigkeitsraumes angeordnet. Für diese Ausführungsform der Erfindung ist in der Fig. i schematisch ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Mit i ist der eigentliche Arbeitsraum der Pumpe bezeichnet. An diesen ist eine Saugleitung 2 und eine Druckleitung 3 mit zugehörigen Ventilen q. und 5 angeschlossen. Der Arbeitsraum i ist durch eine elastisch bewegliche Wand 6 von einem Raum 7 getrennt, in welchem die zum Antrieb der Pumpe benötigte Hilfsflüssigkeit eingeführt ist. Der Flüssigkeitsraum 7 steht durch die öffnungen g und io in offener Verbindung mit dem Flüssigkeitsbehälter B. An den oberen Teil dieses Behälters ist ein Heizrohr i t angeschlossen. In dem Behälter 8 ist ein Verdrängungskörper 12 angeordnet, der zur Umschaltung des Saug- oder Druckhubes dient. Der Behäher ist über einen Kipphebelmechanismus 131 14 mit der Abschlußwand 15 des Arbeitsraumes i verbunden. Die beiden Hebelpaare 13 und 1:1 der Kipphebelanordnung sind durch eine Feder i 6 in der aus der Fig. i ersichtlichen Weise miteinander verbunden.
  • In der Ruhelage sind die Räume 7 und 8 bis zum Punkt A restlos mit Hilfsflüssigkeit gefüllt. Durch die im oberen Teil erfolgende Beheizung des Flüssigkeitbehälters 8 wird aus der Flüssigkeit Dampf entwickelt, und der infolgedessen entstehende Druck überträgt sich auf den Arbeitsraum i der Pumpe. Die elastische Wand 6 wird zusammengedrückt, so daß die den Arbeitsraum erfüllende Flüssigkeit durch die Druckleitung 3 herausgedrückt wird. Infolge der Dampfentwicklung erreicht der Flüssigkeitsspiegel das Niveau B. Im Endpunkt des Druckhubes bewegt das Steuerliebelpaar14. den Verdrängungskörper nach oben hin bis in die Stellung B', C . Die Anordnung ist so bemessen, daß die zwischen den Punkten B und C befindliche Flüssigkeitsmenge nur so groß ist, daß sie nach Verstellen des ferdrängungskürpers 12 in die Lage 13', C den zwischen den Punkten C, C frei werdenden Raum ausfüllt. Durch diese Bewegung ist die im Behälter 8 befindliche Hilfsflüssigkeit nunmehr aus der unmittelbaren Wärmeberührung der Heizfläche entfernt. Die aus der Flüssigkeit entwickelten Dämpfe kondensieren daher nunmehr wieder an der Kondensationsfläche 17, so daß der Druck in den Behältern 7 und 8 sinkt. Demzufolge wird aui den Arbeitsraum i der Pumpe eine Saugwirkung ausgeübt, die zur Folge hat, daß sich dieser Raum vergrößert und die zu fördernde Flüssigkeit durch die Saugleitung ansaugt. Sobald bei dieser Bewegung die Kipplage des Hebelmechanismus 13, 1 4 überschritten wird, wird der Verdrängungskörper 12 wieder zwangläufig in die untere Lage verstellt. Hierdurch wird die Flüssigkeit aus dem Raum C, C nun wieder nach oben verdrängt, so daß sie erneut in direkten Wärmekontakt mit der Heizfläche i i kommt; damit beginnt ein neuer Druckhub der Pumpe. Die in Fig. i dargestellte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die beweglichen Teile der Pumpe allseitig von starren Abschlußwänden umgeben sind. Das ist besonders vorteilhaft, weil die Pumpe auf diese Weise besonders wirksam gegen mechanische Beeinflussungen nach außen abgekapselt ist.
  • In Fig.2 ist eine andere Ausführungsform der Ertmdung dargestellt. Soweit die Einzelteile dieser Figur mit denen in Fig. i übereinstimmen, sind die gleichen Bezugszeichen verwendet. In diesem Falle ist an der Stange 14 des Kippmechanismus die Platte 22 befestigt, die zusammen. mit der beweglichen Wand 2 i den unteren Abschluß des Arbeitsraumes 23 bildet. Die Stange 14 ist verlängert und an der oberen Abschlußwand 25 des eigentlichen Pumpenarbeitsraumes 24 befestigt. Diese Pumpe arbeitet mit einer beweglichen Wand 26. Die Wände 25 und 26, welche mit Hilfe der Stange 14 des Kippmechanismus auf und ab bewegt werden können, umschließen zusammen mit der feststehend montierten Wand 27 den Pumpenarbeitsraum 24. An dieser feststehenden Wand 27 sind die Druckleitung 28 und die Saugleitung 29 angeschlossen.
  • Fig.3 zeigt als Ausführungsbeispiel der Erfindung :eine kontinuierlich arbeitende Absorptionskältemaschine, welche mit einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Pumpe 40, 41 ausgerüstet ist. Diese Pumpe dient zur Umwälzung der Lösung. Mit 31 ist der Kocher des kontinuierlichen Absorptionsapparates bezeichnet. Die in ihm entwickelten Dämpfe gelangen über einen Rektifikator 32 zum Kondensator 33, von dort fließt das Kältemittelkondensat über ein Drosselventil 34 in den Verdampfer35, welcher im Kühlraum angeordnet ist. Die Kältemitteldämpfe gelangen aus dem Verdampfer35 in den direkt luftgekühlten Absorber 36. Die durch die Leitung 43 abgeführten Kältemitteldämpfe werden durch das Rohr 39 zugeführt, welches um den Antriebsteil 41 der Pumpe herumgewickelt ist. Dieser Teil. der Pumpe wird auf diese Weise durch die kalten Kältemitteldämpfe zusätzlich gekühlt. Die Leitung 42 dient zum Zwecke der Selbstreinigung des Verdampfers. Mit 44 und 45 sind die zur Pumpe 4o führenden Rohrleitungen bezeichnet, durch welche die reiche Lösung von der Pumpe 40 ,angetrieben über den Wärmeaustauscher 37 zum Kocher zurückgefördertwird. Die arme Lösung gelangt durch die Leitung 46 über das Schwimmerdrosselventi138 wieder zum Absorber 36 zurück. Das Heizrohr 47 des Antriebsteiles 41 der Pumpe ist in den Schornstein 47 des gasbeheizten Kochers eingeführt. Die Pumpe wird also in diesem Falle durch die Abgase des Kochers beheizt.
  • Die Kondensationsfläche des Antriebsteiles 41 der Pumpe wird durch den vom Verdampfer zum Absorber kommenden Kältemitteldampf intensiv gekühlt. Durch entsprechende Bemessung der Kondensationsfläche kann man in diesem Falle der Pumpe gleichzeitig eine bestimmte Hubzahl entsprechend der Kältemitteldampfmenge aufzwingen.
  • Um -den nötigen Druck des Arbeitsmittels im Antriebsteil einer Pumpe gemäß der Erfindung herstellen zu können, kann man als Arbeitsflüssigkeit in der Pumpe auch geeignete Lösungen verwenden.

Claims (7)

  1. PATLNTANSPRÜCHE: i. Durch Wärme betriebene Pumpe, deren Arbeitsraumvolumen durch eine beheizte Flüssigkeit verändert wird, wobei der Arbeitsraum der Pumpe vom Flüssigkeitsraum durch eine elastisch bewegliche Wand getrennt ist und die Volumenverkleinerungen des Arbeitsraumes durch Beheizung der Flüssigkeit und entsprechende Druckerhöhung im Flüssigkeitsraum erzielt werden, insbesondere Lösungsumwälzpumpe für Absorptionskältemaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Volumenvergrößerung des Arbeitsraumes mit Hilfe eines in der Flüssigkeit beweglich angeordneten Verdrängungskörperseine solche Verlagerung der Flüssigkeit erfolgt, daß die Flüssigkeit aus dem Bereich der Wärmequelle entfernt wird, so daß durch ihre nunmehr erfolgende Abkühlung eine Druckerniedrigung im Flüssigkeitsraum erfolgt.
  2. 2. Pumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsflüssigkeit so -weit erwärmt wird, daß sich aus ihr Dämpfe zur Erzielung der erforderlichen Druckerhöhung entwickeln.
  3. 3. Pumpe nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmequelle der Flüssigkeit beim Betrieb der Einrichtung ständig eingeschaltet ist.
  4. 4. Pumpe nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizfläche des Flüssigkeitsraumes in seinem oberen Teil, der Verdrängungskörper in seinem mittleren Teil und der Arheitsraum der Pumpe im unteren Teil des Flüssigkeitsraumes angeordnet ist.
  5. 5. Pumpe nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdrängungskörper selbsttätig von einem Kipphebelmechanismus gesteuert wird, der von einem entsprechend dem Arbeitshub hin und her beweglichen Teil des Arbeitsraumes der Pumpe betätigt wird.
  6. 6. Lösungsumwälzpumpe für kontinuierliche Absorptionskältemaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kondensation des Dampfes in der Pumpe vom Verdampfer zum Absorber strömender Kältemitteldampf benutzt wird.
  7. 7. Pumpe nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet. daß als Arbeitsflüssigkeit in der Pumpe eine Lösung verwendet wird, zu dem Zweck, den nötigen Druck bei einer beliebig wählbaren Temperatur herstellen zu können. B. Pumpe nach Anspruch i oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, daß die beweglichen Teile der Pumpe allseitig von starren Abschlußwänden umgeben sind.
DES137389D 1939-06-10 1939-06-10 Durch Waerme betriebene Pumpe Expired DE704239C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE938848C (de) * 1951-04-18 1956-02-23 Eugen Bucher Absorptionskaeltemaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE938848C (de) * 1951-04-18 1956-02-23 Eugen Bucher Absorptionskaeltemaschine

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