DE7041908U - Vorrichtung fur das Eintragen von Kreuzen auf einem Wettschein - Google Patents
Vorrichtung fur das Eintragen von Kreuzen auf einem WettscheinInfo
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Description
Vorrichtung für das Eintragen von Kreuzen auf einem Wettschein
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Eintragen von mehreren Kreuzen in einzelne, jeweils einer gewünschten
Zahl zugeordnete, gesetzmäßig angeordneter Zahlenfelder eines Wettscheins*
Sie hat besondere Bedeutung für sogenannte Syotem-Wettscheine
z.B. des Südlottos, des Bayerischen Fußball-Totos sowie weiterer analoger Einrichtungen. Voraussetzung
bzw. Vorschrift für die Benutzung derartiger System-Wettscheine ist der Mindest-Einsatz von DM 10,-- ; dies
entspricht z.B. beim Südlotto dem Einsatz von 20 Normal-Wetten. Dazu ist, um auf die praktische Bearbeitung des
Wettscheins zu kommen, die Eintragung von 20 x 6 = 120 Kreuzen auf einem entsDrechend firroßdimensionierten Wettschein
erforderlich. Entsprechend der Bezeichnung "System-Wette" sind in den meisten Fällen die zugehörigen einzelnen Normal-Wetten
durch ein bestimmtes System miteinander derart gekoppelt, daß eine gewisse Inzahl von Variationen einer
festen Anzahl von bestimmten Zählen vorhanden ist.
Es ist aber auch ohne weiteres die willkürliche Nebeneinander -An Ordnung einer genügenden Anzahl von Normal-Wetten
möglich mit dem Ziel, dadurch vor allem 3earbeitungskosten zu sparen. Selten werden derartige System-Wetten von Einzel-Personen
allein, sondern fast ausschließlich von kleineren Personengruppen, sogenannten Wettgemeinschaften, eingereicht,
die sich durch irgend-einen Anlaß, z.B. an der Arbeitsstätte, in einem Zweckverein oder dergleichen zusammengefunden haben.
Die relativ mühsame Zusammenstellung derartiger Wetten, insbesondere der Aufwand für das Erstellen des jeweiligen
Systems einer solchen «fette, bringt es mit sich, daß das sogenannte System, nämlich die relative An- und Zuordnung
der vielen Kreuze zueinander stets über längere Zeiträume unverändert beibehalten wird.
Da ein solcher Schein praktisch aber nur von einer Person ausgefüllt werden kann, ist deren Zuverlässigkeit recht
maßgebend; selbstverständlich kann die jeweilige Ausführung einer Person stets durch eine oder mehrere weitere Personen
aus dem betreffenden Personenkreis überprüft werden, wozu jedoch jedesmal die Anwesenheit der betreffenden Personen
erforderlich ist, wenn nicht ein umständliches und unsicheres Weiterreichen des betreffenden Wettscheins bzw. des
Durchschlags vermieden werden soll·
Hinzu kommt, daß das rein mechanische Eintragen der Kreuze nach einer entsprechenden Vorlage ohne jegliche Bemühung
des menschlichen Geistes erfolgt und deshalb eine gewisse Gefahr für das Aufkommen einer teilweisen Gleichgültigkeit
bzw. Unachtsamkeit vorhanden ist mit dem Hang zu einer nicht ganz exakten Ausführung der einzutragenden Kreuze.
Da aber auf der anderen Seit© allein für das Ergebnis
einer abgegebenen Wette jeweils nur die wirklich eingetragene
Anzahl der Kreuze und deren definierte Anordnung und exakte Ausführung maßgebend sind, besteht ein dringendes
Bedürfnis für eine Einrichtung, mit der der Vorgang der Kreuz-Eintragung ohne besonderen Aufwand schnellstens
und zuverlässig. r ^aouLS&gen üarrensicher - durchführbar ist.
Iv4 rSfuö 18.3 71
Die der Heuerung zugrundeliegende Aufgabe besteht somit
in der Schaffung einer einfachen, leicht zu bedienenden Vorrichtung, durch die ein exaktes Eintragen der Kreuze
und gleichzeitig das Herstellen weiterer zusätzlicher Durchschläge ermöglicht wird.
Erreicht wird dies bei einer Vorrichtung zum Eintragen von mehreren Kreuzen in einzelne, jeweils einer gewünschten
Zahl zugeordnete, gesetzmäßig angeordneter Zahlenfelder eines WettScheins nach der Neuerung dadurch, daß eine
Schablone von der gleichen Größe wie der Wettschein den einzelnen, einer vorgegebenen Anzahl gewünscV1·-*· Zahlenfelder
zugeordnete entsprechend in Bezug at .— eweiligen Ränder angeordnete Aussparungen aufweist, die ~eim Anordnen
der Schablone auf dsa Wettschein in einem Rahmen in deckungsgleicher Lage, geführt durch die jeweiligen Ränder,
zum genauen zentralen Anbringen des Kreuzes mit einem Schreibstift im betreffenden Zahlenfeld die Bewegungsbegrenzung
für den Schreibstift darstellen.
Um nicht die mechanische Festigkeit der Schablone anstellen
mit nebeneinanderliegenden Aussparungen bzw. Löchern zu gefährden, haben die Löcher der Schablone vorteilhafterweise
iinen bis zu 20 i» kleineren Querschnitt als die Zahlenfalder
des Wettscheins.
Die Löcher der Schablone sind den Zahlenfeldern des Wettscheins entsprechend rechteckig insbesondere quadratisch^
ausgebildet.
Mit besonderem Vorteil sind die rechteckigen insbesondere quad&tischen Löcher mit abgerundeten Ecken ausgebildet.
Im Rahmen einer einfachen und billigen Herstellung haben die Löcher kreisförmigen Querschnitt.
Für eine besonders fehlerfreie Eintragung werden anstelle einer Schablone nacheinander zwei gleichgroße Teilschablonen
verwendet, von denen die eine nur unter 45°, die andere nur unter 135° verlaufende, sich zu einem Kreuz etwa von
der Größe eines Zahlenfeldes ergänzende Strichaussparungen aufweist.
Der Rahmen selber besteht aus einem Kunststoff- oder Leichtmetall-Spritzguß.
Die Schablone besteht mit Vorteil aus einem dünnen, einige Zehntel Millimeter dicken Kunststoffplatte von inabesonderer
tiefdunkler Farbe.
Nähere Einzelheiten der Neuerung sollen anhand der in den Zeichnungen rein schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert werden. Darin sind Teile, die nicht
unbedingt zum Verständnis der Neuerung beitragen, fortgelassen oder unbezeichnet geblieben.
Während in Figur 1 eine Draufsicht, in Figur 2 ein Schnitt
der beschriebenen Vorrichtung dargestellt ist, sind in den Figuren 3 und 4 jeweils die rechten unteren SotftnrbOraragaflteile
zweier einander zugeordneter Teilschablonen dargestellt*
In Figur 3 und 2 ist mit 1 der Rahmen der Vorrichtung
bezeichnet, deaj^n ^n^n als Auflage dienenden Boden 2
' 18.3.71
Übergent. Innerhalb des Rahmens auf dem Boden aufgelegt
befindet sich zunächst der eigentliche Wettschein 3 und darüber die Schablone 4. TJm den wettschein ohne Schwierigkeiten
herausnehmen zu kcnn^u, ist z.B. die linke obere
iicke vom Rahmen weggeschnitten, so daß mit der herausragenden
Ecke sowohj. der Schablone als auch des Y/ettscheins dj ese
Ιε.-.cht aus dem Rahmen herausgenommen werden können. Die
ochablone ist mehrfach mit Aussparungen bzw. Löchern 5
versehen, die zur Begrenzung der Schreibstift-Bewegung beim Eintragen der Kreuze auf dem Wettschein dienen.
Die Löcher sind den Zahlenfeldern des Wettscheins entsprechend rechteckig bzw. quadratisch derart mit abgerundeten Ecken
ausgebildet, daß jeweils die Ausrundung zum Ansatz des Schreibstiftes dient. Sie können aber auch wegen der
einfacheren und billigeren Herstellungsaöglichkeit der Schablone kreisförmig ausgebildet sein. Die Schablone
selbst besteht aus einer einige Zehntel Millimeter starken Kunststoffplatte von möglichst tiefdunkler Farbe, so daß
die Löcher durch den hellen Wettschein als Untergrund gut zu erkennen sind. Wenn die Kreuze mit einem kräftigen
Schreibstift von ebenfalls tiefdunkler Farbe eingetragen werden, kann man sich mit einem Blick davon überzeugen,
ob alle Kreuze wirklich eingetragen worden sind, also kein Loch übersehen wurde. Bei schwach ausgebildeten Kreuzen
jedoch besteht eine gewisse Gefahr, daß das ein oder andere Loch übersehen werden könnte, falls die Eintragung nicht
ganz systematisch vorgenommen worden ist. Ein Übersehen oder Auslassen eines Loches, das die Wette ungültig machen
würde, wird mit Sicherheit bei einer vorteilhaften Weiterbildung vermi»jlfl]7^<y.fl g&ußerdem sehr exakt und definiert
ι O, ,). /I
ausgebildete Kreuze ermöglicht. Erreicht wird dies durch die Benutzung nacheinander von zwei SchabIonen, wie sie als
Teilausschnitt jeweils in da*. Fi par en 3 und 4 dargestellt
sind, von denen für das Kreuz eines Zahlenfeldes die eine nur eine unter 45° und die andere eine unt^r 135° verlaufende
strichförmige Aussparung aufweist, die sich su einem Kreuz
ergänzen. Da beim tatsächlichen Überdehan einer Aussparung
bei einer oder auch jeder der beiden Schablonen die Wahrscheinlichkeit dafür, daß dies an der selben Stelle des
Wettscheins erfolgt ist, ist äußerst gering ist, kann man durch ein unvollkommenes Kreuz sofort die übersehene Stelle
erkennen.
Die beschriebene Vorrichtung ermöglicht es ohne weiteres, durch Zwischenlegung eines Kohlepapiers mindestens 2 weiter©
Durchschläge als Unterlage für weitere Personen aus der
"betreffenden Wettgemeinschaft herzustellen.
Claims (8)
- üchutzansprüc-he1, Vorrichtung zum Eintragen von mehreren Kreuzen in einzelne, jeweils einer gewünschten Zahl zugeordnete, gesetzmäßig angeordneter Zahlenfelder eines Wettscheins, dadurch gekennzeichnet, daß sine Schablone von der gleichen Größe wie der Wettschein den einzelnen, einer vorgegebenen Anzahl gewünschter Zahlenfelder, zugeordnete entsprechend in Bezug auf die jeweiligen Ränder,angeordnete Aussparungen oder Löcher aufweist - die beim Anordnen der Schablone aufdem Wettschein in einem Rahmen in deckungsgleicher Lage, geführt durch die jeweügen Ränder, zum genauen zentralen Abbringen des Kreuzes mit einem Schreibstift im betreffenden Zahlenfeld die Bewegungsbegrenzung für den Schreibstift darstellen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher der Schablone einen bis zu 20 $> kleineren Querschnitt als die Zahlenfelder des Wettscheins haben.
- 3.Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher der Schablone rechteckig, insbesondere quadratisch.ausgebildet sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die rechteckigen^insbesondere quadratischen^Löcher der Schablone mit abgerundeten Ecken ausgebildet sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher der Schablone kreisförmig ausgebildet sind.2 "
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 ηακγχ2 dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone aur, 2 nacheinander zu Ί ©nutzenden gleichgroßen Teilen besteht, von denen an Stellen jeweils einander zugeordneter Zahlenfelder die eine nur unter 45 , die andere nur unter 135° verlaufende, sich zu einem Kreus etwa von der Größe eines Zahlenfeldes ergänzende Strich« aassparungen aufweist.
- 7. Vorrichtung nach eine« oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen aus Kunststoff- oder Leichtmetall-SpritsguS besteht»
- 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der voraEgeheden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone aus einer dünnen, einige Zehntel Milllav-er dicken Kunststoffplatte Ii iimilm iiiiifcJMiiriiiiini ■ Tiln besteht.
Publications (1)
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| DE7041908U true DE7041908U (de) |
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