DE701428C - nsbesondere bei Rueckzuendungen, in mit Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden mehrphasigen Umformungseinrichtungen mittels Hilfsentladungsstrecken - Google Patents

nsbesondere bei Rueckzuendungen, in mit Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden mehrphasigen Umformungseinrichtungen mittels Hilfsentladungsstrecken

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DE701428C
DE701428C DE1935A0077894 DEA0077894D DE701428C DE 701428 C DE701428 C DE 701428C DE 1935A0077894 DE1935A0077894 DE 1935A0077894 DE A0077894 D DEA0077894 D DE A0077894D DE 701428 C DE701428 C DE 701428C
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Dipl-Ing Horst Drubig
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/10Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers
    • H02H7/12Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers
    • H02H7/1209Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers for converters using only discharge tubes

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  • Testing Relating To Insulation (AREA)

Description

  • Anordnung zur selektiven Anzeige von Störungen, insbesondere bei Rückzündungen, in mit Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden mehrphasigen Umformungseinrichtungen mittels Hilfsentladungsstrecken Die Erfindung betrifft Anordnungen zur selektiven Anzeige von Rückzündungen bei Umformungseinrichtungen, die mit Dampf-oder Gasentladungsstrecken arbeiten. Ziel der Erfindung ist eine mit Hilfsentladungsstrecken arbeitende Hilfseinrichtung, welche gleichzeitig mit einem einzigen Blick unmittelbar im Anschluß an die Störung sowohl die Feststellung der rückzündenden Entladungsstrecke als auch derjenigen Entladungsstrecken erlaubt, welche den durch die Rückzündung bedingten Kurzschlußstrom als zusätzlichen Vorwärtsstrom geführt haben. Insbesondere soll die Hilfseinrichtung auch so ausgebildet werden, daß nicht nur die Gesamtzahl der den Kurzschlußstrom führenden Entladungsstrekken angezeigt wird, sondern daß auch selektiv angezeigt wird, welche Entladungsstrecke die Rückzündung und welche Entladungsstrecke den Vorwärtskurzschlußstrom geführt hat.
  • Es sind bereits Anordnungen zur selektiven Anzeige von Rückzündungen bekanntgeworden, bei denen die Ummagnetisierung kleiner Stahlstäbe benutzt wird. Diese sind als Kerne von Induktivitäten vorgesehen, die in die Anodenzuleitungen der Umformungseinrichtung eingefügt sind. Zur Feststellung einer Rückzündung müssen jedesmal die Stahlstäbe auf eine etwaige Umpolung untersucht werden.
  • Dieses umständliche Verfahren ist durch Anwendung einer Schaltungsanordnung verbessert worden, bei der Hilfsentladungsstrekken vorgesehen sind, die bei Auftreten einer Rückzündung ansprechen. Es ist ferner bekannt, außerdereinen Hilfsentladungsstrecke, die den Rückstrom anzeigt, eine weitere Hilfsentladungsstrecke vorzusehen, die das Fließen des Vorwärtskurzschlußstromes anzeigt. Die benötigten Ströme werden dabei mittels Wandler den Anodenströmen entnommen, wobei diese Wandler zweckmäßig in Stern geschaltet sind. Bei diesen bekannten Anordnungen ist es jedoch nur möglich, aus dem Ansprechen beider Hilfsentladungsstrecken darauf zu schließen, daß zwischen den betreffenden Phasen die Störung stattgefunden hat. Es ist jedoch nicht möglich, nun hieraus auch noch selektiv festzustellen, wie das gemäß vorliegender Erfindung möglich ist, welche Entladungsstrecke der betroffenen Phase den Rückstrom und welche Entladungsstrecke den Vorwärtskurzschlußstrom geführt hat. Eine derartige selektive Anzeige ist von Wichtigkeit, um z. B. die Art der Beanspruchung erkennen und damit die mutmaßliche Lebens-Bauer der Gefäße beurteilen zu können.
  • Gemäß der Erfindung sind gesteuerte bzw. angesteuerte Hilfsentladungsstrecken, vorzugsweise ebenfalls mit Dampf- oder Gasfüllung, vorgesehen, von denen je einer der Hauptentladungsstrecken zugeordnet ist. Sie werden entweder bezüglich der Hauptstromkreise oder bezüglich der Gitterkreise über mit den Stromkreisen der zu überwachenden Entladungsstrecken verbundene Schaltungsmittel, z. B. über in Stern geschaltete Wandler, derart erregt bzw. gesteuert, daß die Entladung in den Hilfsentladungsstrecken, die der gerade rückzündenden bzw. einer kurzschlußstromführenden Hauptentladungsstrecke zugeordnet sind. kurzzeitig oder für eine unbestimmte Zeit im Augenblick der Störung einsetzt.
  • Der Erfindungsgedanke und seine Weiterbildungen mögen an Hand der in den Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. In Abb. z ist eine grundsätzliche Anordnung zur Überwachung einer dreiphasigen Gleichrichterschaltung angegeben, die in sinngemäßer Anordnung auch auf Anordnungen beliebiger anderer Phasenzahl und Schaltung ausgedehnt werden kann. Die eigentliche Umformungseinrichtung, die irii wesentlichen aus den gittergesteuerten Entladungsstrecken 3, 4., 5 und dem Gleichrichtertransforrnator 2 besteht, speist das Gleichstromnetz Zoo aus dein Wechselstromnetz i. Zur Steuerung der Entladungsstrecken kann in bekannter Weise z. B. ein Drehregler 6 dienen. Zur Überwachung sind eine Gruppe angesteuerter Hilfsentladungsstrecken i o, i i, 12 sowie eine Gruppe gesteuerter Entladungsstrecken 16, 17, i8 vorgesehen. Die letzteren sind in Parallelschaltung, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Signallampen oder Fallklappen i9, 20, 21, an eine Hilfsspannung ioo angeschlossen, während die angesteuerten Entladungsstrecken io, i i, 12 über Wandler 7, 8, 9, die in Sternschaltung angeordnet sind, in einem Kurzschlußkreis ohne besondere Stromquelle liegen. Iin Stromkreis jeder angesteuerten Hilfsentladungsstrecke ist ferner ein Widerstand 13, 14., 15 vorgesehen, dessen Spannungsabfall bei Stromfluß in der zugehörigen Entladungsstrecke zusätzlich zu einer sperrenden Vorspannung der Spannungsquelle 24. jeweils dein Gitterkreis der zugeordneten gesteuerten Hilfsentladungsstrecke zugeführt wird. Zur Begrenzung des Stromes in den gesteuerten Hilfsentladungsstrecken ist beispielsweise ein Widerstand 22 im Speisekreis ioo vorgesehen, w ' hrend die schematisch dargestellte Anordä nUng 23 beispielsweise ein Zeitablaufglied ist, welches bei Stromfluß der gesteuerten Hilfsentladungsstrecke zu laufen beginnt und nach einer einstellbaren Zeit den Steuerkreis gegebenenfalls kurzzeitig unterbricht oder auch nur ein gleichzeitig mit dem Ansprechen der Einrichtung eingeschaltetes akustisches Signal, beispielsweise i9, 2o, Zi, abgeschaltet bzw. kurzschließt. .
  • Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist die folgende. Tritt beispielsweise in der Entladungsstrecke 3 eine Rückzündung auf und führt die Entladungsstrecke q. den entsprechenden Vorwärtskurzschlußstrom, so sind die Wandler 7, 8, 9 derart angeordnet, daß beim Anstieg des Rückzündungs- bzw. Kurzschlußstromes im Wandler 7 eine in bezug auf die Entladungsstrecke io positive, im Wandler 8 dagegen eine in bezug auf die Entladungsstrecke i i negative Spannung induziert wird. Zunächst zündet also die Entladungsstrecke io kurzzeitig. Der dabei entstehende Stromstoß im Widerstand 13 erzeugt einen positiven Spannungsstoß im Gitterkreis der Entladungsstrecke 16, so daß diese zündet und unter den Einfluß der speisenden Gleich-' spannung ioo leitend bleibt. Die Einrichtung i9 oder auch das Leuchten der Entladungsstrecke 16 selbst dient zur Anzeige. Da die speisende Wechselspannung im weiteren Verlauf ihre Höhe wieder im Sinne einer Verringerung ändert, wird gegebenenfalls der Rückzündungs- bzw. Kurzschlußstrom nicht dauernd monoton ansteigen, sondern nach ' Maßgabe der Phasenzahl und Frequenz des speisenden Netzes bzw. der Transformatorsekundärwicklung zeitweilig eine negative Tangente aufweisen. Dann wird die Spannung des Wandlers 7 negativ, die Spannung des Wandlers 8 dagegen positiv sein, doch geringere Werte aufweisen als die im Wandler 7 beim Auftreten der Rückzündung induzierte positive Spannung. Die Wandlerspannungen werden so bemessen, daß nicht nur die erste Stoßspannung die Zündspannung der Hilfsentladungsstrecken io, 11, 12 überschreitet, die. die rückzündende Entladungsstrecke anzeien, sondern die Wandler werden derart bemessen, daß auch der zweite Spannungsstoß im Wandler 8 zur Zündung der Entladungsstrecke i i ausreicht, so daß in gleicher Weise wie die Entladungsstrecke 16, nur etwas später, auch die Entladungsstrecke 17 zündet, falls die vorgeschaltete Einrichtung 19, 20, 21 einen genügend hohen Widerstand besitzt, wofür jedoch wenige Ohm ausreichen. Es wird also hierdurch die rückzündende wie die kurzschließende Entladungsstrecke angezeigt.
  • Es ist jedoch auch möglich, außerdem noch anzugeben, welche Entladungsstrecke rückgezündet hat und welche nur den Kurzschlußstrom führte. Dies kann beispielsweise erreicht werden durch die unmittelbare Parallelschaltung der Entladungsstrecken 16, 17, 18 ohne jeden gesonderten Vorwiderstand 19, 2o, 21, wobei vorteilhaft die Entladungsstrecken so gebaut sind, daß die Zündspannung merklich höher liegt als die Brennspannung, so daß, wenn die Entladungsstrecke 16 gezündet hat, die Spannung an der Entladungsstrecke 17 gleich-,@eitig so stark zusaminenbricht, daß sie auch bei Positivwerden der Steuerspannung nicht mehr leitend werden kann. In diesem Fall werden dann beispielsweise die Widerstände 13, 14, 15 mit der Erregung von Fallklappenrelais vereinigt und die Wandler so bemessen, daß erst die Entladungsstrecke io und dann die Entladungsstrecke i i kurzzeitig leitend werden. Für die jeweils rückzündende Entladungsstrecke fällt dann sowohl das Fallklappenrelais 13, und außerdem zündet die gesteuerte zugeordnete Hilfsentladungsstrecke 16, deren Leuchterscheinung in dieseln Falle unmittelbar zur Anzeige benutzt wird. Die den Kurzschlußstrom führende Entladungsstrecke wird dagegen lediglich durch das Fallklappenrelais i4 bei dunkler Hilfsentladungsstrecke 17 angezeigt.
  • Eine Abänderung zeigt das Ausführungsbeispiel z für den Fall, daß Vorwiderstände bzw. Signaleinrichtungen vor den einzelnen gesteuerten Hilfsentladungsstrecken 16, 17, 18 nicht vermieden werden können. In diesem Falle ist es zweckmäßig, die Widerstände 13, 14, 15 als Fallklappenrelais o. dgl. auszubilden, und es wird beispielsweise der Strombegrenzungswiderstand 22 im Anodenkreis ioo der gesteuerten Hilfsentladungsstrecke aufgeteilt und der Teilwiderstand 22' zwischen die gemeinsame Kathodenverbindung der Entladungsstrecken 16, 17., 18 und dem negativen Pol der Spannungsquelle ioo angeordnet. Parallel zu der Reihenschaltung des Widerstandes 22' und den Entladungsstrecken 16, 17, i8 samt den zugehörigen Signallampen bzw. Fallklappen ig', 2o', 2i' ist eine gittergesteuerte weitere Hilfsentladungsstrecke 45 in Reihe zu dem Strombegrenzungswiderstand a2 vorgesehen. Tritt nun beispielsweise eine Rückzündung in der Entladungsstrecke 3 in der oben beschriebenen Weise auf, so wird die Entladungsstrecke 16 zünden und. das Fallklappenrelais ig' sowie gegebenenfalls das Fallklappenrelais 13 ansprechen. Durch den Strom der Entladungsstrecke 16 entsteht am Widerstand 22' ein Spannungsabfall, der zur Zündung der vorher beispielsweise durch die Vorspannungsquelle 24' gesperrt gehaltenen Hilfsentladungsstrecke 45 führt. Dadurch wird sowohl die Stromführung in der Entladungsstrecke 16 unterbrochen wie auch das Leitendwerden weiterer Entladungsstrecken 1i 17 bzw. 18 verhindert. Es sei weiter angenommen, daß der Vorwärtskurzschlußstrom wieder von der Entladungsstrecke 4 geführt wird. Dann spricht das Relais 14 an. Das Relais 2o' kann jedoch nicht ansprechen, da die Röhre 17 nicht mehr gezündet werden kann. Im Endergebnis zeigt also das Fallen der Relais 13 und ig'.die Rückzündung und das Fallen des Relais 14 die kurzschlußstromführende Entladungsstrecke an.
  • Die beschriebene Einrichtung kann in an sich bekannter Weise gleichzeitig auch zur Schnellabschaltung des Gleichrichters durch Gittersteuerung dienen, wenn der Sternpunkt des Drehtransformators 6 (vgl. Abb. i) beispielsweise statt durch die strichpunktierte Leitung a über die gestrichelt gezeichneten Leitungen b und c derart geschaltet wird, daß der beim Auftreten einer Rückzündung entstehende Spannungsabfall am Widerstand 22 zur Lieferung einer negativen Sperrspannung für die Gitter der Hauptentladungsstrecken 3, 4, 5 herangezogen wird.
  • Soll bei einer Einphaseneinweggleichrich-_tung eine Rückzündung angezeigt oder in Abhängigkeit hiervon eine Abschaltung in an sich bekannter Weise durchgeführt werden, so kann eine Anordnung gemäß Abb. 3 verwendet werden. In Reihe zu der Hauptentladungsstrecke 3 ist ein kleiner belastungsfähiger Widerstand 3o angeordnet und parallel zu diesem eine ungesteuerte Hilfsentladungsstrecke io mit einem in Reihe dazu geschalteten Hilfstransformator 7, dessen Sekundärwicklung im Steuerkreis einer weiteren gesteuerten Hilfsentladungsstrecke 16 angeordnet ist, die anodenseitig wie in Abb. i gespeist wird. Die Stromdurchlaßrichtung der Hilfsentladungsstrecke io ist der der Hauptentladungsstrecke 3 entgegengesetzt gerichtet. Sie wird spannungsmäßig nicht beansprucht. Tritt eine Rückzündung auf, so führt der Spannungsabfall am Widerstand 30 zu einem kurzzeitigen Leitendwerden der Hilfsentladungsstrecke io, wobei der im Transformator 7 induzierte Spannungsstoß zur Einleitung der Entladung in der Hilfsentladungsstrecke 16 führt, in deren Stromkreis die bekannten Anzeigemittel vorgesehen sind.
  • Die Abb. 4 zeigt eine Anordnung, bei der eine unmittelbare elektrische Verriegelung zwischen den einzelnen Gruppen von Entladungsstrecken vorgesehen ist. Es sind wieder zwei Gruppen gittergesteuerter Hilfsentladungsstrecken vorgesehen, die aus getrennten Hilfsspannungsquellen ioo bzw. i io über Strombegrenzungswiderstände 22 bzw. 26 gespeist werden. Die Wandlerwicklungen 7, 8, 9 sind gemeinsam in die Gitterkreise beider Gruppen von Hilfsentladungsstrecken über getrennte Gittervorschaltwiderstände 35 bzw. 36 eingeschaltet. Im Gitterkreis der Entladungsstrecken io, 11. 12 liegt außerdem eine Vorspannungsquelle 28 und im Gitterkreis der Entladungsstrecken 16, 17, 18 in Reihe hierzu noch eine weitere Vorspannungsquelle 2.I sowie gegebenenfalls ein am Widerstand 22 abgegriftener Spannungsabfall, der in bezug auf die Steuergitter dieser Entladungsstrecken positiv gerichtet ist, falls in der anderen Gruppe voll Entladungsstrecken ein Strom fließt.
  • Die Wirkungsweise ist die folgende. Bei <ler Zündung all der Anode 3 wird im Wandler 7 eine positive Spannung induziert. Diese kann jedoch zunächst nur die Entladungsstrecke io zünden, da die negative Vorspannung der Entladungsstrecke 16 vermöge der zusätzlichen negativen Vorspannungsquelle 24 so weit erhöht ist, daß der Spannungsstoß des Wandlers 7 nicht zur Überschreitung der kritischen Gitterzündspannung ausreicht. Im weiteren Verlauf des Rückzündungsstromes wird die im Wandler 8 induzierte Spannung povitiv. Je nachdem ob Einzelwiderstände 13, 1.4, 15 vorgesehen sind oder nicht, kann diese Spannung außer der bereits brennenden Entladungsstrecke io auch die Entladungsstrecke i i leitend werden lassen, was aber nicht unbedingt notwendig ist. Dagegen ist wesentlich, daß die Spannung des Wandlers 8 jetzt die Zündung der Entladungsstrecke 17 bewirkt, da inzwischen durch den Stromfluß der Entladungsstrecke io am Widerstand 22 ein Spannungsabfall aufgetreten ist, welcher die zusätzliche Sperrspannung der Vorspannungsquelle 2.4 kompensiert. Es wird also entweder die obere Gruppe von Hilfsentladungsstrecken die Rückzündung, die untere Gruppe den Kurzschlußstrom anzeigen oder aber, falls in der ersten Gruppe von Entladungsstrecken stets beide beteiligten Entladungsstrecken io, i i zünden, wird die rückzündende Entladungsstrecke durch Aufleuchten einer zugeordneten Hilfsentladungsstrecke, die den lurzschlußstroin führende Anode durch Aufleuchten beider zugeordneten Hilfsentladungsstrecken selektiv angegeben. Um ein ungewolltes Zünden einer Entladungsstrecke der t-iruppe 16, 17, i8 auch in Anbetracht des plötzlichen Zündvorganges in der Entladungsstrecke 1o und des unter Umständen hierüber hinaus andauernden positiven Spannungsstoßes im Wandler 8 auf jeden Fall zti verhindern, wird zweckmäßig im Anodenkreis der Gruppe io, i 1, 12 eine Drosselspule 27 vorgesehen, welche den Stromanstieg und damit den Spannungsanstieg im bzw. am Widerstand 22 so weit verlangsamt, daß die Kompensation der Vorspanilung 24. erst nach dem Abklingen des positiven Spannungsstoßes im Wandler 7 erreicht wird.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung erlaubt also in mannigfachster Abwandlung die rasche, zuverlässige und selektive Anzeige der gestörten Entladungsstrecken bzw. Anoden einer Umformungseinrichtung unter besonderer Berückichtigung des Charakters der Störung, ohne daß der Betriebsmann bzw. der Wärter irgendwie einzugreifen braucht, um das Überwachungsergebnis zu erhalten. Das Glied 23 kann statt eines Überwachungsgliedes beispielsweise auch eine Rückmeldeeinrichteng sein, welche bei Betätigung durch den Wärter die angesprochenen Entladungsstrecken wieder nichtleitend macht und damit die Gesamteinrichtung für einen neuen Ansprechvorgang betriebsbereit macht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur selektiven Anzeige von Störungen, insbesondere bei Rückzündungen, in mit Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden mehrphasigen Umformungseinrichtungen mittels Hilfsentladungsstrecken unter Zuhilfenahme von Strömen oder Spannungen, welche den einzelnen Phasen mittels Wandler; gegebenenfalls in Sternschaltung, entnommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwei miteinander gekoppelte Gruppen gesteuerter und/oder ungesteuerter, vorzugsweise dampf- oder gasgefüllter und den einzelnen Phasen je Gruppe jeweils zugeordneter Hilfsentladungsstrecken, welche von den Phasen der zu überwachenden Umformungseinrichtung, mit denen sie gekoppelt sind, in der Weise erregt bzw. gesteuert werden, daß im Augenblick der Störung sowohl die rückgezündete Phase als auch die den Kurzschlußstrom führende Phase selektiv angezeigt werden durch kurzzeitige oder je nach Wahl längere Zeit dauernde Entladung der den betroffenen Phasen zugeordneten Hilfsentladungsstrecken.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuergitter der gesteuerten Hilfsentladungsstrecken an die Hauptstromkreise der ungesteuerten Hilfsentladungsstrecken derart angeschlossen sind, daß bei Stromschluß in der zugeordneten ungesteuerten Hilfsentladungsstrecke der Entladungseinsatz beispielsweise durch den entstellenden Spannungsabfall all einem Widerstand freigegeben wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichstromgespeisten Hilf sentladungsstrecken mindestens einer Gruppe unmittelbar parallel geschaltet und derart hinsichtlich des Verhältnisses von Zünd- und Brennspannung bemessen sind, daß höchstens eine Entladungsstrecke der betreffenden Gruppe leitend werden kann. q..
  4. Anordntfäg nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß eine besondere Hilfsentladungsstrecke vorgesehen ist, welche in Abhängigkeit vom Stromfluß einer der Überwachungshilfsentladungsstrecken die betreffende Gruppe kurzschließt und damit den Einsatz der parallel geschalteten weiteren Entladungsstrecke auch bei positiver Gitterspannung verhindert.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Gruppen von Hilfsentladungsstrecken Schaltmittel zur elektrischen Verriegelung vorgesehen sind, welche den Entladungseinsatz einer Entladungsstrecke der einen Gruppe von Entladungsstrecken erst dann freigeben, wenn eine Entladungsstrecke der anderen Gruppe bereits eine vorbestimmte Zeit lang leitend war.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine zusätzliche sperrende Gittervorspannungsquelle im gemeinsamen Gitterkreis der einen Gruppe von Hilfsentladungsstrecken, die in Reihe mit einem vom Strom der anderen Gruppe durchflossenen Widerstand (a2) derart angeordnet ist, daß bei Stromfluß in dieser Gruppe die gesamte Gitterspannung sich nach positiven Werten ändert.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß, im Stromkreis des Widerstandes (22), jedoch nicht im Gitterkreis der anderen Gruppe von Hilfsentladungsstrecken, eine Drosselspule vorgesehen ist, welche zusammen mit dem Widerstand die Zeitkonstante des Stromanstiegs und damit die Sperrdauer der zweiten Gruppe von Entladungsstrecken bestimmt.
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