DE701249C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer kittlosen Sockelbefestigung an elektrischen Gluehlampen und aehnlichen geschlossenen Glasgefaessen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer kittlosen Sockelbefestigung an elektrischen Gluehlampen und aehnlichen geschlossenen Glasgefaessen

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DE701249C
DE701249C DE1937P0076165 DEP0076165D DE701249C DE 701249 C DE701249 C DE 701249C DE 1937P0076165 DE1937P0076165 DE 1937P0076165 DE P0076165 D DEP0076165 D DE P0076165D DE 701249 C DE701249 C DE 701249C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DE1937P0076165
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Asmussen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/24Manufacture or joining of vessels, leading-in conductors or bases
    • H01J9/34Joining base to vessel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Common Detailed Techniques For Electron Tubes Or Discharge Tubes (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer kittlosen Sockelbefestigung an elektrischen Glühlampen und ähnlichen geschlossenen Glasgefäßen Im Hauptpatent ist eine kittlose Sockelbefestigung- an elektrischen Glühlampen und ähnlichen geschlossenen Glasgefäßen beschrieben, bei der ein auf einem Glasgewinde des Gefäßhalses aufgeschraubter Sockel mit einem zwischen ihm und dem Gefäßhals befindlichen Blechstreifen verlötet wird. Der Rand der Sockelhülse weist hierbei ein fensterförmiges Langloch auf, das bei aufgeschraubtem Sockel über derjenigen Stelle des Blechstreifens liegt, unter welcher sich der in einer Längsnut des Gefäßhalses eingelagerte seitliche Stroinzuführungsdraht befindet, so daß dann durch einen am Langloch angebrachten Löttropfen sowohl der Sockel mit dem eingelagerten Blechstreifen als auch der Stromzuführungsdraht mit dem Sockel sichtbar verlötet wird. Bei dieser Einrichtung kann aber der Nachteil eintreten, daß bei vollständig aufgeschraubtem Sockel das Langloch vor oder hinter dem herausgebogenen Stromzuführungsdraht liegt. Um nun zwecks Verlötens des Sockels mit dem Blechstreifen das Sockellangloch mit dem im Gefäßhals eingelagerten Stromzuführungsdraht in überdeckung zu bringen, ist man unter Umständen in einem solchen Falle gezwungen, die Sockelhülse entweder sehr fest auf das Glasgewinde zu schrauben, so daß Gefahr für Glassprünge besteht, oder aber etwas zurückzudrehen. Die Folge der zweiten Maßnahme ist, -daß die Sockelrandkante nicht an der übergangsschulter zwischen dem Kolbenteil und Halsteil des Lampengefäßes anliegt und der Sockel mithin locker ist. Auch erhält die fertiggestellte Lampe dann eine abweichende, größere Baulänge, als von vorn»: herein bestimmt war.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Herstellungsverfahren für derartige Sockelbefestigungen, welches das Anbringen des fensterförmigen Langloches am Sockelrand genau in Überdeckung mit dem unterhalb des Blechstreifens in der Gefäßhalslängsnut eingelagerten Stromzuführungsdraht sichert. Gemäß der Erfindung wird der Sockel bis zum Anliegen seiner Hülsenrandkante am Lampengefäß aufgeschraubt und erst hierauf an der Stelle des Sockelhülsenrandes, die über dem in der Längsnut des Gefäßhalses eingelagerten Stromzufübrungsdraht liegt, ein Langloch zur Aufnahme des Löttropfens ausgefräst; der die Verbindung zwischen der Sockelhülse, dem eingelagerten Blechstreifen und dem Stromzuführungsdraht herstellt. Die zur Durchführung des neuen Verfahrens dienende Vorrichtung weist eine mit einem einstellbaren Anschlag versehene Fräseinrichtung zum Ausfräsen des Langloches im Sockelrand und eine mit einem Ausschnitt versehene Hülse auf, in die die Lampe mit ihrem aufgesetzten Sockel derart eingesetzt wird, daß die für das Anbringen des Langloches- bestimmte Stelle des Sockelrandes in den Ausschnitt zu liegen kommt, somit für das Ausfräsen gänzlich frei liegt.
  • Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. .
  • In einem festgelagerten Gestellarm i der Vorrichtung ist eine Hülse 2 angeordnet. Diese Hülse hat an ihrem zylindrischen Mantel einen Ausschnitt 3. Gegenüber dem Ausschnitt 3 der Hülse 2 ist eine Fräsvorrichtung 4 angeordnet, deren Welle 5 einen Scheibenfräser 6 trägt. Die Fräseinrichtung 4 ist ferner mit einem Anschlag 7 ausgestattet, der mittels einer Stellschraube 8 entsprechend der Größe des am Lampensockel anzubringenden Langloches eingestellt wird. Die Lampe 9 hat, wie schon im Hauptpatent ausgeführt, ein Glasgewinde i o, einen um den Gefäßhals gelegten halbringförmigen Blechstreifen i i, einen auf das Gewinde aufgeschraubten Sockel 12 und zwei Stromzuführungsdrähte 13, 14, von denen der eine, 13, durch ein zentrales Loch der Sockelbodenplatte i 5 hin-,-durchgeführt und der andere, 14, in der Längsnut 16 des Glasgewindes i o eingelegt und unter dem Blechstreifen i i nach außen vorgezogen ist. Die Lampe g wird mit ihrem Sockel i 2 in die Hülse 2 von unten her eingesetzt und in dieser Stellung mittels einer schalenförmigen Stützplatte i7 gehalten. Die Einstellung der Lampe mit ihrem Sockel 12 in der Hülse 2 erfolgt derart, daß der seitliche Stromzuführungsdraht i 4 bzw. die ihn aufnehmende Längsnut i 6 im Gefäßgewinde gegenüber der Frässcheibe 6 in Stellung liegt. Das hierauf durch die in bezug auf den Sockel hin und her bewegliche Frässcheibe im Sockelrand erzeugte Langloch 18 liegt infolgedessen auch genau über dem Stromzuführungsdraht 14, so daß bei Anbringen des Löttropfens im Langloch 18 nicht nur der Blechstreifen i i, sondern auch das umgebogene Ende des Stromzuführungsdrahtes 14 mit festgelegt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜcHr i. Verfahren zur Herstellung einer kittlosen Sockelbefestigung nach Patent 691 643, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel (io) bis zum Anliegen seiner Hülsenrandkante am Lampengefäß (9) aufgeschraubt und hierauf erst genau an der Stelle seines Randes, die über dem in der Längsnut (16) des Gefäßhalses eingelagerten Stromzuführungsdraht (14) liegt, ein Langloch (18) zur Aufnahme des die Sockelhülse mit dem Blechstreifen (i i) und dem Stromzuführungsdraht (14) verbindenden Löttropfens ausgefräst wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine den Sockel (12) der Lampe umfassende Hülse (2), die an der für das Anbringen des Langloches (18) bestimmten Stelle des Sockelrandes einen Ausschnitt (3) aufweist, und eine in bezug auf diesen Ausschnitt hin und her bewegliche Frässcheibe (6) mit einem ihre Vorbewegung begrenzenden einstellbaren An- schlag (7).
DE1937P0076165 1937-10-31 1937-10-31 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer kittlosen Sockelbefestigung an elektrischen Gluehlampen und aehnlichen geschlossenen Glasgefaessen Expired DE701249C (de)

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GB3114937A GB499682A (en) 1937-11-12 1937-11-12 Improvements in methods of capping vitreous vessels, such as electric incandescent lamps, without the use of cement

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