DE701147C - Elektromagnetische Kontakteinrichtung fuer Regler und Ladeschalter in elektrischen Anlagen auf Fahrzeugen - Google Patents

Elektromagnetische Kontakteinrichtung fuer Regler und Ladeschalter in elektrischen Anlagen auf Fahrzeugen

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DE701147C
DE701147C DE1938B0183307 DEB0183307D DE701147C DE 701147 C DE701147 C DE 701147C DE 1938B0183307 DE1938B0183307 DE 1938B0183307 DE B0183307 D DEB0183307 D DE B0183307D DE 701147 C DE701147 C DE 701147C
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DE
Germany
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contact device
switch
armature
core
auxiliary magnet
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Expired
Application number
DE1938B0183307
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English (en)
Inventor
Hans Muenz
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Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • H02J7/16Regulation of the charging current or voltage by variation of field
    • H02J7/22Regulation of the charging current or voltage by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator
    • H02J7/225Regulation of the charging current or voltage by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator characterised by the mechanical construction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Elektromagnetische Kontakteinrichtung für Regler und Ladeschalter in elektrischen Anlagen auf Fahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine elektromagnetische Kontakteinrichtung für Regler und Ladeschalter, insbesondere vereinigte Reglerschalter, in elektrischen Anlagen auf Fahrzeugen mit einem eine vom Strom durchflossene Wicklung aufweisenden Hilfsmagneten.
  • Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art ist der Hilfsmagnet als besonderer Anbau seitlich an die Kontakteinrichtung derart angesetzt, daß der Polkern parallel zu denn scheibenförmigen Anker liegt. Dadurch werden die Abmessungen der Einrichtung in voller Breite und Höhe wesentlich vergrößert, und es ergeben sich ungünstige lange Eisenwege für den Hilfsmagneten. Diese bekannte Einrichtung bedingt einen großen Verbrauch an Werkstoff, ein hohes Gewicht und einen erheblichen Raumbedarf.
  • Gemäß der Erfindung ist der Hilfsmagnet so angeordnet, daß sein Polkern gegen den einen Schenkel des winkelförmigen Ankers wirkend gerichtet ist, dessen anderem Schenkel die Anzugsfläche des Polkernes des Hauptmagneten gegenübersteht.
  • Dieser Hilfsmagnet ordnet sich zwanglos in den an sich gedrungenen, raumsparenden Aufbau der Kontakteinrichtung ein und bedeutet räumlich eine nur unerhebliche Erweiterung des Gerätes. Auch das Gewicht des Gerätes wird nur unwesentlich durch den Hilfsmagneten erhöht, da er infolge seiner günstigen Anordnung in kleinen Abmessungen mit geringem Werkstoffaufwand erstellt werden kann. Desgleichen sind bei ihm alle unnötigen Eisenwege vermieden, dä sein Kern unmittelbar auf den Anker gerichtet ist.
  • Dadurch, daß dieser Kern gegen den einen Schenkel des winkelförmigen Ankers gerichtet ist, während der Hauptmagnetkern dem anderen Schenkel des Ankers gegenübersteht, wird erreicht, daß die auf den Anker ausgeübten Anzugsmomente im Winkel zueinander gerichtet sind. Dieser Umstand wirkt sich besonders günstig auf die Wirkungsweise der Kontakteinrichtung aus.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ein vereinigter Schalter und Regler für elektrisclic :'Anlagen auf Kraftfahrzeugen dargestellt.
  • Es bezeichnet i den Anker einer Lichtlnaschine mit einer Feldwicklung 2. in deren Stromkreis im Verlaufe der Spannungsregelung ein Widerstand 3 geschaltet wird. Die Spannungsregelung wird durch eine Spannungsspule :1 eines vereinigten Reglerschaltefs bewirkt, die sich auf einem Kern 5 befindet, der den Hauptmagneten bildet. Dieser trägt außerdem eine Stromspule 6 und ist auf dem Steg eines U-förmigen Magnetgestelles 7 angeordnet. Die Spanhungsspule 4. beeinflußt zwei Anker 8 und 9 von der Gestalt eines rechten Winkels, die an den Enden der beiden Schenkel des Magnetgestells 7 aufgehängt sind. Der Anker 8 betätigt Kontakte io, i i des selbsttätigen Schalters, und der Anker 9 betätigt Kontakte 12, 13 des Reglers. In dem dem Schalteranker 8 zugeteilten Schenkel des Magnetgestells 7 befindet sich eine Aussparung, durch die ein Kern 1q. eines Hilfsinagneten hindurchtritt. Der Kern 1.4 trägt eine Stromspule 15 und ist mit einem rechtwinkligen Magnetgestell 16 verbunden, das oben am Schenkel des Magnetgestells 7 befestigt ist.
  • Der Anker 9 des Reglers regelt in bekannter Weise durch periodisches öffnen und Schließen der Kontakte 12, 13 die Spannung der Lichtmaschine 1, 2.
  • Sobald die Lichtmaschine genügend Spannung abgibt, wird infolge der Erregung der Spannungsspule 4. der Schalteranker 8 angezogen, der die Kontakte i o, i i des Schalters schließt. Nunmehr fließt der Strom von der Lichtmaschine durch die beiden Stromspulen 6 und 15 zu der Batterie 17 bzw. zu den Stromverbrauchern 18. Die Stromspule 6 wirkt in demselben Sinne magnetisierend wie die Spannungsspule .4. Die durch die Stromspule 15 bewirkte Magnetisierung des Kerns 14 wirkt sich auf den diesem zugewandten Schenkel des Ankers 8 aus. Dieser Schenkel kommt dabei zur Anlage des Kernes 14, so daß an dieser Stelle der Luftspalt fast verschwindet und der Anker 8 klebenbleibt. Dadurch wird der Anker 8 weniger empfindlich gegen die im Fahrbetrieb auftretenden Erschütterungen, so daß diese kein öffnen der Schalterkontakte i o, i i herbeiführen können. Sinkt die von der Lichtmaschine erzeugte Spannung unter diejenige der Batterie, so daß durch die Stromspule 15 des Hilfsmagneten 1q. Rückstrom fließt, so löst sich der Anker 8 vom Kern 1q und öffnet die Schalterkontakte 10, i r. Dabei ergibt sich der Vorteil, daß der Schalter schon bei kleinem Rückstrom anspricht.
  • Außerdem wird durch den Hilfsmagneten verhindert, daß sich bei im Verbraucherstromkreis etwa auftretenden Kurzschlüssen die Schalterkontakte in rascher Folge bei großem Strom öffnen und schließen und dadurch beschädigt werden. Tritt nämlich in der Anlage ein Kurzschlußstrom auf, so zieht der Hilfsmagnet zunächst den Schalteranker 8 stark an, so daß die Schalterkontakte i o, i i fest geschlossen bleiben. Dadurch sinkt infolge des hohen Kurzschlußstromes die Spannung der Lichtmaschine zusammen. Da infolgedessen kein nennenswerter Strom mehr durch die Wicklung des Hilfsmagneten fließt, läßt dieser den Schalteranker 8 los, so daß sich die Schalterkontakte io, i i öffnen, und zwar im praktisch spannungs- und stromlosen Zustand. Schaltfeuer und Funken treten also an den Schalterkontakten nicht auf. Diese sind damit vor Beschädigungen bei Kurzschlüssen in der Anlage bewahrt. Bei offenen Schalterkontakten i o, i i steigt die Spannung der Lichtmaschine rasch wieder an, die Schalterkontakte schließen sich wieder, und das Spiel beginnt von neuem, solange der Kurzschluß in der Anlage bestehen bleibt. Die sonst für diesen Zweck vorgesehene Verwendung von Bimetall für -die Schalterkontaktfeder kann also fortfallen.
  • Wie aus der Abbildung ersichtlich ist, ergibt sich durch die Anbringung des Hilfsmagneten 1q., 15 oben an dem einen Schenkel . des Magnetgestells 7 eine geschickte, gedrungene Bauweise. Der Hilfsmagnet fügt sich zwanglos in den raumsparenden Aufbau der Kontakteinrichtung ein. Der an sich bewährte Aufbau des Reglerschalters mit einem U-förmigen Magnetgestell bleibt dabei gewahrt.
  • Der Hilfsmagnet ermöglicht, den Elektromagnet auf einfache Weise mit einer nicht auf den Kern des Hauptmagneten aufgebrachten Wicklung zu versehen. Bisher wurde eine derartige Wicklung auf den Schenkel des Magnetgestells aufgeschoben; was jedoch wegen der Befestigung des Ankers und der Anordnung der Kontakte umständlich war.
  • Da der Kern 1q. des Hilfsmagneten einen kleinen Durchmesser im Verhältnis zu dem des Kernes 5 des Elektromagneten besitzt, benötigt die auf ihn aufgebrachte Stromspule 15 nur eine geringe Windungslänge. Der Kern 14 ist unmittelbar gegen den einen Schenkel des Ankers 8 gerichtet, so daß alle unnötigen Eisenwege vermieden sind. Während der Hauptkern 5 mit seiner Anzugsfläche dem waagerechten Schenkel des Ankers 8 gegenbersteht, weist der Kern 1q. des Hilfsmagneten auf den senkrechten Schenkel des Ankers B. Die von 'beiden Kernen auf den Anker ausgeübten Anzugsmomente sind also im rechten Winkel zueinander gerichtet. Dieser Umstand ist von Vorteil auf die zuverlässige, störungsfreie Wirkungsweise der Kontakteinrichtung.
  • Der dargestellte Reglerschalter regelt auf nachgiebige Spannung. Die Anordnung des Hilfsmagneten 14, 15, 16 für den selbsttätigen Schalter kann aber auch bei Fortfall der Stromspule 6, also bei Reglerschaltern, getroffen werden, die auf gleichbleibende Spannung regeln.
  • Die Anwendung - eines Hilfsmagneten ist nicht auf den . selbsttätigen Schalter beschränkt, sondern kann auch beim Regler getroffen werden, wobei zweckmäßig dieselbe Anordnung wie beim Schalter gewählt wird. Die bei dem Reglerschalter für nachgiebige Spannung gemeinsame Stromspule 6 rückt dann auf den Kern des Hilfsmagneten für :den Regler und wirkt dadurch nur noch auf den Regler.
  • Schließlich kann der Hilfsmagnet auch bei getrennten Schaltern und Reglern angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH= Elektromagnetische Kontakteinrichtung für Regler und Ladeschalter, insbesondere vereinigte Reglerschalter, in elektrischen Anlagen auf Fahrzeugen mit einem eine vom Strom durchflossene Wicklung aufweisenden Hilfsmagneten, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung des Hilfsmagneten, daß sein Polkern gegen den einen Schenkel des winkelförmigen Ankers wirkend gerichtet ist, dessen anderem Schenkel die Anzugsfläche des Polkernes des Hauptmagneten gegenübersteht.
DE1938B0183307 1938-05-28 1938-05-28 Elektromagnetische Kontakteinrichtung fuer Regler und Ladeschalter in elektrischen Anlagen auf Fahrzeugen Expired DE701147C (de)

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