DE700313C - Schaltung zum Betrieb von Schwachstromapparaten aus einem Gleichstrom-Starkstromnetz - Google Patents

Schaltung zum Betrieb von Schwachstromapparaten aus einem Gleichstrom-Starkstromnetz

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DE700313C
DE700313C DE1939ST059235 DEST059235D DE700313C DE 700313 C DE700313 C DE 700313C DE 1939ST059235 DE1939ST059235 DE 1939ST059235 DE ST059235 D DEST059235 D DE ST059235D DE 700313 C DE700313 C DE 700313C
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DE
Germany
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voltage
low
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DE1939ST059235
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Inventor
Hermann Stahlschmidt
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HERMANN STAHLSCHMIDT
Original Assignee
HERMANN STAHLSCHMIDT
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J11/00Circuit arrangements for providing service supply to auxiliaries of stations in which electric power is generated, distributed or converted

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

  • Schaltung zum Betrieb von Schwachstromapparaten aus einem Gleichstrom-Starkstromnetz Der Betrieb von elektrischen Signa'anlagen mit Schwachstrom aus Starkstromnetzen bereitet in Gleichstromnetzen immer noch große Schwierigkeiten, da sich der Gleichstrom nicht mit den einfachen Hilfsmitteln wandeln läßt, wie man dieses in Wechsel- bzw. Drehstromnetzen gewöhnt ist. Um diesen übelstand zu beseitigen, sind die mannigfaltigsten Schaltungen entwickelt worden, mit welchen der Betrieb von Schwachstromanlagen aus einem Gleichst:omretz wohl ermöglicht wurd°, welche aber alle mehr oder weniger große Nachteile in sich bergen, vor allem die# Gefahr einer unzulässig hohen Berührungsspannung auf der Schwachstromseite.
  • Diese Gefahr bewußt zu beaeitigen, ist bei der Schaltung nach Abb.2 der Patentschrift 420 107 versucht worden, allerdings mit dem Ergebnis, daß die Gefahr wohl erhannt, aber nicht behoben worden ist. Wenn z. B. der Kontakt M in der- erwähnten Anordnung aus irgend--inem Grunde (Abbrand, Oxydation, falsche Justierung usw.) offen bleibt, so tritt auf der Schwachstromseite unter Zugrunde'egung der gewählten Widerstandsverhältnisse eine Spannung von etwa i 5o Volt bei 220 Volt Betriebsspannung auf, also eine lebensgefährliche.
  • Bei der Schaltungsanordnung nach der Patentschrift 380227 liegen die Verhältnisse ähnlich. Bleibt hier der Kontakt i i aus irgendeinem Grunde (siehe oben) offen, während der Kontakt i o über den Anker 12 des Relais 13 geschlossen wird, so tritt auf der Schwachstromseite die volle Netzspannung auf, sobald der Schwachstromkreis geschlossen und durch einen Wägnerschen Hammer (Klingel, Summer usw.) wieder unterbrochen wird.
  • Hier schafft die nachstehend beschriebene Schaltungsanordnung Abhilfe.
  • An dem Gleichstromnetz liegt primärseitig zwischen dem Außenleiter Plus oder Minus am Punkt A und dem geerdeten Mittel- oder Nulleiter, je nachdem, ob Zweileiter- oder Dreileitersystem vorhanden ist, am Punkt C ein hochohmiger Widerstand R1, R2, welcher als Spannungsteiler geschaltet ist und auf der Teilstrecke B-C die abzunehmende Verbrauchsspannung liefert, wobei d:r Hauptladekondensator C" welcher e:n Llelctrolytkondensator ist und auf die sekundäre Gebrauchsspannung formiert ist, über D-E auf diese aufgeladen wird und im Leerlauf auf diese aufgeladen bleibt. Hierbei wird der Spannungstei:erwiderstand so liocliolimig gewählt werden, daß der Leerlaufstrom praktisch gleich Null ist.
  • Die Klemmen des Hauptladungskondensators C, sind über die Klemmen F-0 des Relais R, zu den sekundä_en Ausgangslc'einmen H, J geführt und halten hier die gewünschte Gebrauchsspannung vor, wodurch eine Gleiclistrom-Schwachstrom-Qttclle geschaffen ist, wenn auch von zunächst nur geringer Kapazhät.
  • Sobald nun sekundärseitig an H, J ein Stromverbraucher angeschaltet wird, fließt ein Ent'adungsstromstoß des Hauptladungskondensators C, über das Relais R; und schließt daselbst über d:e Kontakte K,, I(2 den niede: ohmilgen Widerstand R;, R= ü'@er Al, O an die Netzspannung, wiederum in Spannungsteilerschal,ung und im selben Spannungsteilerverhältnis wie vor1-er irn Leerlauf, wodurch dr Hauptladungs';ondensator dauernd aufge'aden b:e:bt. Hierbei wirkt der Hauptladungskondensa;or im Augeab=ick des Einschaltens a's Strompuffer, we'ches :ich auf die Wirkungsweise des Appara.es günstig auswirkt.
  • Um das Relais R, beim Betriebe eines Signalapparates mit Wagnerschem Hammer am Zittern zu beliind°rn, kann in bekannter Weise ein Par allelkondensa:or C2 vorgesehen sein. Ebenso können die Kontakte I(" I(" mit Funkenlöschl:ondensatoren C.>, C, ve.3clialtet werden.
  • Beim Öffnen des Schwachst_omkreises öffnet das Relais RS über die Kontakte I(" l(2 den Arbeitss?annungs:eiler, und der Apparat läuft über den hochohmigen S?annungst--i:er im Leerlauf weiter.
  • Nun besteht aber noch die Möjliclikeit und große Gefahr, daß, wenn z. B. der Kontakt K, aus i:-gendeit-em Grunde (Abbrand, OkydaIon oder schlechter Justierung der Kontakte) offen bleibt, nachdem I(2 nach Betätigung der Anlage geschlossen ist, im Moment einer Unterbrechung durch einen Wagnerschen Hammer die volle Netzspannung auf der Schwachstromseite auftritt.
  • Da nun der Hauptladungskondensator C, ein Elektrolytkondensator ist, welcher auf die niedrige Schwachstromspannung formiert ist, behindert dieser ein Aufkommen einer unzulässig hohen Berührungsspannung auf der Schwachstromseite, da derselbe in jedem Fall einer u:izu!ässig aufkommenden Berührungsspannung auf der Schwachstromse'te durchschlägt und die Belegungen desselben daher einen Kurzschluß bilden. Würden z. B. die Kontakte I(" /(2 so justiert sein oder im Laufe der Zeit sich so gestellt haben, daß bei jeder Betätigung des Apparates zuerst der Kontakt K2 beim Ansprechen des Relais R, geschlossen wird und erst dann der 'Kontakt K" so würde jedesmal die volle N@tzspannung an den Schwachst_ omklemmen H, J aufkommen, wenn auch nur für eine verschwindend kurze Dauer. Hier wirkt der HauptladungslconCensa;o: C, mit unbedingter Sicherheit drosselnd und erfüllt dieselben Aufgaben wie ein Sicherhei sven:il an einer Dampfkesse'.anlage. Da der Elektrulytkondensa:or si-h nach einem Durchschlagen wieder regeneriert, ist derselbe immer bct.-icbsbereit.

Claims (1)

  1. PATTANSPRÜi'tl: Schaltung zum Betriebe von Schwachstromapparaten aus einem Gleichstrom-Starkstromnetz mittels eines an das Starkstromnetz angeschlossenen hochehmigen, daher im Leerlauf fast verlustlos arbeitenden Spannungstie"-ensch'uzse--, bei welcher der Schwachstromkreis bei seiner Einschaltung an einen Arbeitsspantiungstei:er von kleinerem, der Stromstärke des Schwachstromverbrauchers en.sprecl:etid gewählten WiJe:standes angeachaltet wird und bei welcli°r die Teilwiders.ände des Arbeitsspannurgsteilers zueEander in ungefähr gleichem Verhältnis stehen wie die Teilwiderstände des hochohmigen Spannungsnebenschlusses, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Enden des Arbeitsspannungs;eilers (R3, R,) an zwei Kontakte (I(,, I(2) geführt sind, die von dem Anker eines im Schwachstromkreis liegenden Re'ais (R,) überbrückt werden können, wobei der Anker selbst leitend mit dem Verbindungspunkt (B) der Teilwiderstände des S;iannungsnehenschlusses (R" R9) verbunden ist; ferner gekennzeichnet durch einen parallel zum kleineren Teilwiderstand (R2) des Spannungsnebenschlusses geschalteten Elektrolytkondensator (C,), der auf die auf der Schwachstromseite zulässige Spannung formiert ist, so daß er, wenn die Spannung über die zulässige Grenze aus irgendeittem Grunde zunimmt, durchschlägt, so daß die Belegungen desselben einen Kurzschluß bilden, um sich nach dem Ab- fallen der unzulässig hohen Spannung wieder zu regenerieren.
DE1939ST059235 1939-08-01 1939-08-01 Schaltung zum Betrieb von Schwachstromapparaten aus einem Gleichstrom-Starkstromnetz Expired DE700313C (de)

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