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Die
Erfindung bezieht sich auf ein Kraftstoffeinspritzsystem, bei welchem
Kraftstoff in Verbrennungskammern entsprechend dem hydraulischen Druck
eines hydraulisch betätigten
Fluids, das von einem Druckspeicher geliefert wird, eingebracht
wird.
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Ein
elektronisch gesteuertes Kraftstoffeinspritzsystem ist bekannt,
bei welchem Injektoren jeweils mit einem Nadelventil versehen sind,
das in einem Injektorkörper
hin- und herbewegt werden kann, um Einspritzöffnungen zu öffnen und
zu schließen, und
eine elektronische Einrichtung mit einem Betätigungsstrom versorgt wird,
um das hydraulisch betätigte
Fluid zu steuern, zum Antreiben des Nadelventils nach oben und nach
unten, wodurch der aus den Injektoren einzuspritzende Kraftstoff
nach Einspritzzeit- und -menge, die je Zyklus einzuspritzen ist, durch
eine Steuereinheit geregelt wird, was von den Betriebsbedingungen
der Kraftmaschine abhängt.
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Es
sind im Stand der Technik zwei Arten von elektronisch gesteuerten
Kraftstoffeinspritzsystemen vorgeschlagen worden, deren eine ein
Kraftstoffeinspritzsystem mit hydraulisch betätigtem Kraftstoff ist, in welchem
ein in einer gemeinsamen Kraftstoffdruckleitung gespeicherter Hochdruckkraftstoff
beispielsweise an Stelle des hydraulisch betätigten Fluids verwendet wird
und welche aus Injektoren besteht, die einen Hauptkörper mit
einer Drucksteuerkammer für
den Hochdruckkraftstoff sowie ein solenoidbetätigtes Ventil für die elek tronische
Einrichtung zur Steuerung von Einlass und Auslass des hydraulisch
betätigten
Kraftstoffs in die Hochdruckkammer und aus dieser heraus enthält, wodurch
das Nadelventil veranlasst wird, sich nach oben und unten in Abhängigkeit
von der hydraulischen Kraft des Hochdruckkraftstoffs in der Hochdruckkammer
zu verschieben, um den unter Druck stehenden Kraftstoff durch die
Einspritzöffnungen
einzuspritzen, die von dem Nadelventil freigegeben sind. Eine weitere
Art von Injektor ist ein Kraftstoffeinspritzsystem mit hydraulisch
betätigtem Öl, in welchem
ein Hochdruck-Motorenöl
als hydraulisch betätigtes
Fluid verwendet wird und welcher aus Injektoren besteht, deren jeder
ein solenoidbetätigtes
Ventil aufweist, damit die elektronische Einrichtung den Einlass
des hydraulisch betätigten
Motorenöls
steuert, sowie einen Verstärkerkolben
(boosting piston), der mit dem zugeführten Maschinenöl betätigt wird,
um den Kraftstoff in einer Verstärkerkammer
zu verstärken,
wodurch der Druck des unter Druck stehenden Kraftstoffs das Nadelventil
veranlasst, sich nach oben und unten zu bewegen, um den unter Druck
stehenden Kraftstoff durch die Einspritzöffnungen einzuspritzen, die
vom Nadelventil freigegeben sind. Bei beiden Arten des Kraftstoffeinspritzsystems
wird die Betätigung
der elektronischen Einrichtung oder des solenoidbetätigten Ventils
mit der Betätigungsstromausgabe
aus einer elektronisch steuernden Vorrichtung oder einer Steuereinheit
gesteuert. Beim Anheben des Nadelventils durch die Wirkung des hydraulisch betätigten Fluids,
das auf einen hohen Druck verstärkt
und in die Injektoren mit der Wirkung der elektronischen Steuereinheit
eingeführt
wird, wird der Kraftstoff aus den Einspritzöffnungen mit einer vorgewählten Menge
und zu einer vorgewählten
Einspritzzeit eingespritzt.
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Die
meisten elektronisch gesteuerten Kraftstoffeinspritzsysteme, wie
sie im Vorstehenden beschrieben sind, bestimmen gewöhnlich die
tatsächliche
Menge des eingespritzten Kraftstoffs sowohl mit dem Druck des hydraulisch
betätigten
Fluids als auch der Leitfähigkeits-Impulsbreite
zur elektronischen Einrichtung. In der Steuereinheit werden Daten
gespeichert, welche die Beziehung der gewünschten Menge des eingespritzten
Kraftstoffs zur Leitfähigkeits-Impulsbreite
für jeden
Druck des hydraulisch betätigten
Fluids sowie auf die Bezugsdaten für den Druck des hydraulisch
betätigten
Fluids und das gewünschte
Volumen des eingespritzten Kraftstoffs in irgendeinem ausgewählten Zeitpunkt
beziehen, was zur Bestimmung der Leitfähigkeits-Impulsbreite führt, welche
der Länge
der Zeit entspricht, während
der die elektronische Einrichtung erregt wird. 11 ist eine
grafische Darstellung, welche die Beziehungsdaten des gewünschten
Volumens des eingespritzten Kraftstoffes gegen die Impulsbreite
bei einem gewählten
Einspritzdruck in einem bekannten Kraftstoffeinspritzsystem für Verbrennungskraftmaschinen zeigt.
In dieser Beziehung werden die an besonderen Punkten gegebenen Daten
aus früheren
Versuchen in Form einer mit x in 11 markierten
Aufzeichnung gespeichert, während
die Leitfähigkeits-Impulsbreite zwischen
den benachbarten besonderen Punkten oder Markierungen x durch das
Verfahren der Interpolierung gegeben ist. Wenn eine geringe Kraftstoffeinspritzung
in den elektronisch gesteuerten Kraftstoffeinspritzsystemen gefordert
ist, ist die Leitfähigkeits-Impulsbreite
zur Betätigung
der elektronischen Einrichtung zu diesem Zweck gegeben durch Interpolieren
des Bereichs zwischen dem Beginn und dem Minimalwert aus den Daten
der besonderen Punkte in 11.
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Es
ist eine Ausführungsform
von Kraftstoffeinspritzsystemen bekannt, bei welcher die gewünschte einzuspritzende Kraftstoffmenge
je Zyklus in einer Haupteinspritzteil und einen Voreinspritzteil kleiner
Menge, der vor der Haupteinspritzung eingegeben wird, unterteilt
wird, um dadurch die anfängliche
Wärmeabgabemenge
der Verbrennungskammer zu reduzieren, was zur Reduktion von Geräusch und NOx-Emissionen
führt.
In der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 302537/1993 ist
ein Beispiel eines elektronisch gesteuerten Kraftstoffeinspritzsystem
zur Regulierung der Kraftstoffeinspritzung mittels des solenoidbetätigten Ventils
beschrieben, das in der oben beschriebenen Weise arbeitet. Das Kraftstoffeinspritzsystem
in der oben genannten Literaturstelle ist ein Kraftstoffeinspritzsystem
mit gemeinsamer Druckleitung, das mit Voreinspritzung betreibbar
ist. Wenn bei diesem bekannten System die Voreinspritzungsausführung und
der Starter gleichzeitig im „Ein"-Zustand sind, kann
das System identifizieren, ob der Druckleitungsdruck und seine Anstiegsrate
geringer sind als die vorbestimmten Werte. Wenn die Drucksituationen
niedriger liegen, wird der Voreinspritzvorgang abgeschaltet, um
dadurch die Voreinspritzung zu beenden. Daher gibt es keine automatische
Ausführung
des Voreinspritzbefehls im Fall des Anlassens des Motors oder der
Maschine, wenn der Druckleitungsdruck ungenügend ist, wodurch das wiederholte
Austreten von Abfallkraftstoff ausgeschaltet wird. Bei einer geringeren
Befehlsimpulsbreite als die minimale Steuerimpulsbreite Pwmin wird
keine Kraftstoffeinspritzung aus den Injektoren ausgeführt. Das
heißt,
die Kraftstoffeinspritzung erfordert unvermeidlich die Aufgabe eines
Steuerimpulses mit einer Impulsbreite von mehr als oder gleich der
Breite Pwmin. Es wird bemerkt, dass die minimale Steuerimpulsbreite,
die mit einer strichpunktierten Linie Pwmin in 11 angegeben
ist, während
der die Kraftstoffeinspritzung ausgeführt werden kann, tatsächlich bei
jedem Injektor verschieden ist, was auf der Alterung und der Streuung
der jedem Injektor innewohnen den Charakteristiken beruht. In gewissen
Fällen
kann ein Ausfall der Kraftstoffeinspritzung, wobei die Menge des
eingespritzten Kraftstoffs Null ist, eintreten, ob nun die elektronische
Einrichtung oder das solenoidbetätigte
Ventil mit der entsprechend der gewünschten Menge der Kraftstoffeinspritzung
berechneten Leitfähigkeitsimpulsbreite
leitet. Die minimale Steuerimpulsbreite bei jedem Injektor ist gewöhnlich unbekannt,
bei der die Kraftstoffeinspritzung beginnt. Auch wenn die minimale
Steuerimpulsbreite Pwmin anfänglich
gegeben ist, würde
sie infolge der Alterung einer Änderung
unterzogen. Die Fälle
des Kraftstoffeinspritzausfalls, wie oben beschrieben, sind geeignet,
im Fall der bekannten Voreinspritzung besonders aufzutreten. In diesen
Fällen
wird nicht nur der erwartete Vorteil der Voreinspritzung erreicht,
sondern es entsteht auch ein größeres Problem
der Entstehung von Geräusch und
der Menge von NOx-Emissionen. Auch bei einer Maschine mit kleiner
Verdrängung
je Zylinder wird die Voreinspritzung der Ursprung einer Streuung
oder Änderung
der Menge des eingespritzten Kraftstoffs im Leerlauf, währenddessen
die gewünschte
Mange des eingespritzter Kraftstoffs sich zu einem kleinen Anteil
reduziert, was zu einer Störung
des ruhigen Leerlaufs des Motors führt, d.h. zu einer großen Veränderung
der Drehfrequenzen.
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In
der Zwischenzeit fällt
der Druck in der gemeinsamen Kraftstoffzuführleitung im elektrisch gesteuerten
Kraftstoffeinspritzsystem, wie oben beschrieben, ab, wenn der Kraftstoff
tatsächlich
aus den Injektoren eingespritzt wird. Dies lehrt, dass der Druckwechsel
in der gemeinsamen Druckkraftstoff-Druckleitung in Beziehung steht
zur Kraftstoffeinspritzung der Injektoren. Bei der Kraftstoffeinspritzsteuerung
ist daher der Druckleitungsdruck eine besondere notwendige Information
zur Bestimmung der Kraftstoffeinspritzdauer, während der die gewünschte Menge
des Kraftstoffs entsprechend der Berechnung eingespritzt wird. Zu
diesem Zweck wurden schon Drucksensoren in die gemeinsame Druckleitung
im bekannten Kraftstoffeinspritzsystem eingebaut, um den Druck in
der gemeinsamen Druckleitung aufzunehmen. Im oben beschriebenen
Zug der technischen Entwicklung tauchte der Gedanke auf, ob es möglich ist,
dass das Kraftstoffeinspritzsystem die minimale Impulsbreite lernen
kann, die für
den Beginn der Kraftstoffeinspritzung bei jedem Injektor notwendig
ist, um die Daten betreffend den am Drucksensor festgestellten Druckleitungsdruck
auszunützen.
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Das
Hauptziel der Erfindung ist die Überwindung
der im Stand der Technik bestehenden Probleme, wie sie oben beschrieben
wurden, und insbesondere die Schaffung eines Kraftstoffeinspritzsystems zum
Herausfinden einer Impulsbreite an jedem Injektor, bei der die Kraftstoffeinspritzung
zugelassen wird, indem die Impulsbreite von der minimalen Impulsbreite,
bei der die tatsächliche
Menge des eingespritzten Kraftstoffs Null ist, schrittweise verändert wird,
sodann die gesuchte Impulsbreite als die minimale Befehlsimpulsbreite
im zugehörigen
Injektor gespeichert wird, während
der die Kraftstoffeinspritzung tatsächlich ausgeführt wird,
und eine Leitfähigkeitsimpulsbreite
zwischen der minimalen Befehlsimpulsbreite und dem obigen Minimalwert
aus den Daten der besonderen Punkte bestimmt wird, um dadurch eine
minimale Menge des eingespritzten Kraftstoffs zu bewirken.
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Insbesondere
betrifft die Erfindung ein Kraftstoffeinspritzsystem für eine Verbrennungskraftmaschine,
welches aufweist: Injektoren zum Einspritzen von Kraftstoff in Verbrennungskammern
der Kraftmaschine unabhängig
von einem hydraulischen Druck eines hydraulisch betätigten Fluids,
das von ei nem Druckspeicher geliefert wird, elektronische Einrichtungen,
deren jede von einem elektrischen Betätigungsstrom erregt wird, um
dadurch den hydraulischen Druck des hydraulisch betätigten Fluids
zu steuern, sowie eine Steuereinheit zum Bestimmen einer gewünschten
Menge eines eingespritzten Kraftstoffs je Zyklus in Übereinstimmung
mit Signalen, die von einer Erfassungseinrichtung abgegeben werden, welche
die Betriebsbedingungen der Kraftmaschine überwacht, und ferner zum Bestimmen
einer Leitfähigkeitsdauer
des Betätigungsstromes
für die
elektronischen Einrichtungen entsprechend der gewünschten
Menge des je Zyklus einzuspritzenden Kraftstoffs, wobei die Steuereinheit
bei Betrieb schrittweise die Leitfähigkeitsdauer von der minimalen
Leitfähigkeitsdauer,
bei der keine Kraftstoffeinspritzung am Injektor zugelassen wird, ändert, die
minimale Leitfähigkeitsdauer
mit der Leitfähigkeitsdauer
identifiziert, bei der die Injektoren den Kraftstoff einzuspritzen
beginnen, und die Leitfähigkeitsdauer entsprechend
einer kleinen gewünschten
Menge von einzuspritzendem Kraftstoff in Abhängigkeit von der minimalen
Leitfähigkeitsdauer
bestimmt.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung enthält die
Erfassungseinrichtung einen Drucksensor zum Überwachen eines Drucks des
hydraulisch betätigten Fluids
im Druckspeicher, und die Steuereinheit identifiziert einen Zeitpunkt
für den
Beginn der Kraftstoffeinspritzung an den Injektoren mit dem Zeitpunkt,
bei welchem der Druckwert des vom Drucksensor erfassten hydraulisch
betätigten
Fluids unter einen vorgewählten
Wert abfällt.
Als Alternative enthält
die Erfassungseinrichtung einen Hubsensor zur Überwachung des Hubbetrages
von Nadelventilen in den Injektoren und die Steuereinheit identifiziert
einen Zeitpunkt für
den Beginn der Kraftstoffeinspritzung an den Injektoren mit dem
Zeitpunkt, bei welchem der Hubsensor einen vorbestimmten Hubbetrag
erfasst.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der Erfindung unterteilt die Steuereinheit die gewünschte Menge
des eingespritzten Kraftstoffs in einen Voreinspritzteil und einen
Haupteinspritzteil und bestimmt die Leitfähigkeitsdauer entsprechend
dem Voreinspritzteil in Abhängigkeit
von der minimalen Leitfähigkeitsdauer.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der Erfindung besteht die elektronische Einrichtung
jeweils aus einem solenoidbetätigten
Ventil, das im zugehörigen
Injektor derart angeordnet ist, dass es die Zuführung des hydraulisch betätigten Fluids
im Injektor steuert.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der Erfindung ist die Leitfähigkeitsdauer entsprechend
der gewünschten
Menge des eingespritzten Kraftstoffs durch Interpolieren zwischen
der minimalen Leitfähigkeitsdauer
und irgendeiner besonderen Leitfähigkeitsdauer
entsprechend einer besonderen gewünschten Menge des eingespritzten
Kraftstoffs gegeben.
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Die
Erfassung und Aktualisierung der minimalen Leitfähigkeitsdauer kann beispielsweise
jedesmal kurz nach dem Start des Motors oder der Maschine ausgeführt werden
oder alternativ kann bei jeder vorgewählten Länge der Gesamtbetriebszeit,
beispielsweise alle hundert Stunden, der Maschine gelernt werden.
In einigen Fällen
kann die minimale Leitfähigkeitsdauer
einer Änderung
infolge der Druckdifferenz in dem hydraulisch betätigten Fluid unterzogen
werden. Bei diesen Ausführungsformen kann
es nötig
sein, die minimale Leitfähigkeitsdauer bei
jedem Druck des hydraulisch betätigten Fluids
zu lernen, welche während
des Betriebs der Maschine erreicht wird. Der Hubsensor zum Erfassen,
ob die tatsächliche
Kraftstoffeinspritzung gewöhnlich
stattfindet, erfordert die Verwendung von kostspieligen Positionssensoren,
wie Hall-Sensoren
oder dergl. Im Gegensatz dazu kann in einer solcher Situation, dass kein
Hubsensor im Hinblick auf Kosten und Dauerhaftigkeit zulässig ist,
der notwendigerweise im Druckspeicher des Kraftstoffeinspritzsystem
eingebaute hydraulische Drucksensor dazu benützt werden, die Zeitsteuerung
der tatsächlichen
Kraftstoffeinspritzung mit dem Zeitpunkt zu identifizieren, wenn der
Sensor gerade den Druckabfall infolge der Kraftstoffeinspritzung
erfasst hat.
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Beim
erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzsystem
für Verbrennungskraftmaschinen
wird beispielsweise zur Durchführung
der Voreinspritzung die Leitfähigkeitsdauer
für den
Beginn der Kraftstoffeinspritzung am Injektor ausgesucht, indem
schrittweise der Steuerwert für
die Voreinspritzung, d.h. die Leitfähigkeitsdauer des auf die elektronischen
Einrichtungen zur Erregung der Voreinspritzung gegebenen Betätigungsstromes,
von Null oder dem Minimalwert, bei welchem sicher keine tatsächliche
Kraftstoffeinspritzung stattfindet. Ob die tatsächliche Voreinspritzung bewirkt
wurde, kann in Abhängigkeit
von der Anwesenheit oder Abwesenheit des Druckabfalls in der Druckleitung
innerhalb einer vorgewählten Zeitlänge ab dem
Beginn der elektrischen Leitfähigkeit
erkannt werden.
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Die
Beziehung der gewünschten
Menge des eingespritzten Kraftstoffs mit der Leitfähigkeitsdauer des
Betätigungsstromes
oder die Steuerimpulsbreite wird durch eine aufgezeichnete grafische
Darstellung gegeben, wie sie beispielsweise in 10 dargestellt ist,
die eine verbesserte Beziehung der gewünschten Menge des eingespritzten
Kraftstoffs gegen die Impulsbreite im erfindungsgemäßer Kraftstoffeinspritzsystem
für den
Motor darstellt. Die Steuerimpulsbreite entsprechend der gewünschten
Menge des eingespritzten Kraftstoffs von 0 hat der Anfangswert von
0 entsprechend in 11 gezeigten zugehörigen Daten
des bekannten Kraftstoffeinspritzsystems. Im Gegensatz dazu ergibt
das erfindungsgemäße System die
minimale Steuerimpulsbreite Pwmin des Anfangswertes durch das Ergebnis
des Lernens. Diese Steuerimpulsbreite Pwmin wird bei jedem Start
des Motors gelernt und gespeichert. In gewissen Fällen kann
die minimale Steuerimpulsbreite einer Änderung infolge der Druckdifferenz
in der gemeinsamen Druckleitung unterzogen werden. In diesen Fällen ist die
minimale Steuerimpulsbreite erforderlich entsprechend jedem Druckleitungsdruck
in 10. Zu diesem Zweck wird die endgültige Steuerimpulsbreite durch
Lernen des minimalen Steuerimpulses entsprechend den Druckleitungsdrücken gefunden,
die die entsprechenden Druckleitungsdrücke während des Betriebs des Motors
oder der Maschine übersteigen.
Die Erfindung ermöglicht
daher, die Leitfähigkeitsimpulsbreite
zur Bemessung der kleinen Mengen des eingespritzten Kraftstoffs
bei jedem Injektor zu bestimmen, wodurch kein Kraftstoffeinspritzausfall
für den
Motor mit kleiner Verdrängung
sowie auch die Voreinspritzung, die stetig zum Leerlauf führt, sowie
die Wirksamkeit der Voreinspritzung für die Unterdrückung von
Geräusch
und NOx-Emissionen
sichergestellt werden kann. Darüber
hinaus sollte das Lernen erfindungsgemäß bei stetigem Druckleitungsdruck
gelernt werden. Zu diesem Zweck wird die Haupteinspritzung alleine
ohne Voreinspritzung für eine
Zeitspanne von direkt nach dem Start bis zu stetiger Leerlaufdrehung
des Motors vorzugsweise erregt.
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Das
erfindungsgemäße Lernen
ermöglicht es,
den minimalen Steuerimpuls mit Genauigkeit für den Beginn der Kraftstoffe inspritzung
vorzusehen, trotzdem die einzelnen Injektoren sich voneinander in ihren
Eigenschaften unterscheiden, oder die Injektoren infolge der Alterung
eine Änderung
ihrer Eigenschaften erleiden. Ferner kann auch bei einem Motor mit
kleiner Verdrängung
je Zylinder die Streuung in der Kraftstoffeinspritzung im Leerlauf
geringer werden, währenddessen
die gewünschte
Menge des eingespritzten Kraftstoffs auf die geringste Menge absinkt,
was dazu führt,
die Schwankung in der Drehfrequenz geringer zu machen und die Stetigkeit
des Leerlaufs zu verbessern.
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Andere
Ziele und Merkmale der Erfindung werden dem Fachmann bei Betrachtung
der begleitenden Figuren und der folgenden Beschreibung klar, worin
bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung beschrieben sind, wobei zu verstehen ist, dass diese Änderungen,
Modifikationen und Weglassungen von Teilen in den Umfang der nachfolgenden
Ansprüche fallen,
ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen.
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Nachfolgend
werden Ausführungsformen der
Erfindung lediglich beispielhaft mit Bezugnahme auf die Figuren
beschrieben. Es zeigt:
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1 ein
Ablaufdiagramm, welches ein Hauptverfahren in einer zentralen Prozessoreinheit darstellt,
die nachfolgend als CPU bezeichnet wird, welches in einem erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzsystem
für Verbrennungskraftmaschinen
ausgeführt
wird;
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2 ein
Ablaufdiagramm einer unterbrochenen Verarbeitung eines normalen
Zylinderidentifizierungssignals, das nachfolgend als REF bezeichnet
wird, in dem CPU-Hauptverfahren gemäß 1;
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3 ein
Ablaufdiagramm, welches eine unterbrochene Verarbeitung eines Signals
vor dem oberen Totpunkt, nachfolgend bezeichnet als BTDC, in der
CPU-Hauptverarbeitung gemäß 1 darstellt;
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4 ein
Ablaufdiagramm, welches eine Hauptverarbeitung in einem digitalen
Signalprozessor, nachfolgend als DSP bezeichnet, darstellt, ausführt in einem
erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzsystem
für Motoren;
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5 ein
Ablaufdiagramm, welches eine unterbrochene Verarbeitung eines Steuerimpulses
in der DSP-Hauptverarbeitung in 4 darstellt;
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6 ein
Ablaufdiagramm, welches eine 100kHz-Unterbrechungsverarbeitung in der DSP-Hauptverarbeitung
in 4 darstellt;
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7 ein
Ablaufdiagramm, welches einen Entscheidungsvorgang darstellt, ob
die Kraftstoffeinspritzung in der DSP-Hauptverarbeitung gemäß 4 existiert;
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8 ein
Ablaufdiagramm, welches eine Verarbeitung der Kraftstoffeinspritzung
am n-ten Injektor in der CPU-Hauptverarbeitung
gemäß 1 darstellt;
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9 ein
Zeitdiagramm von Koordinatenbeziehungen zwischen den Änderungen
in den I/O-Signalen und im Softwarebetrieb;
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10 eine
grafische Darstellung, welche eine verbesserte Beziehung der gewünschten
Menge des eingespritzten Kraftstoffs gegen die Impulsbreite darstellt;
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11 eine
grafische Darstellung, welche eine Beziehung der gewünschten
Menge des eingespritzten Kraftstoffs gegen die Impulsbreite im bekannten
Kraftstoffeinspritzsystem für
die Kraftmaschinen darstellt;
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12 eine
schematische Darstellung, welche ein Kraftstoffeinspritzsystem in
Art des hydraulisch betätigten Kraftstoffs
zeigt, bei dem ein Hochdruckkraftstoff in einer gemeinsamen Kraftstoffzuführleitung
gespeichert ist;
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13 ein
Blockschaltbild, welches die Steuereinheit gemäß 12 zeigt;
und
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14 eine
schematische Darstellung, welche ein Kraftstoffeinspritzsystem mit
hydraulisch betätigtem
Fluid zeigt, bei welchem Hochdruck-Verteilerleitungen verwendet
werden.
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzsystems
wird nun im Einzelnen mit Bezugnahme auf die Figuren beschrieben.
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In 12 ist
schematisch ein Beispiel eines Kraftstoffeinspritzsystems mit hydraulisch
betätigtem Kraftstoff
gezeigt, in welchem ein Hochdruckkraftstoff als hydraulisch betätigtes Fluid
dient. Dieses Kraftstoffeinspritzsystem ist vorzugsweise als das
erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzsystem
für Kraftmaschinen
anwendbar. Der von einer Kraftstoffpumpe 3 durch ein Kraftstofffilter 2 aus
einem Kraftstofftank 1 angesaugte Kraftstoff wird unter
einen vorbestimmten Saugdruck gesetzt und durch eine Kraftstoffleitung 4 zu
einer Hochdruck-Kraftstoffpumpe 5 geleitet, die beispielsweise
eine Kolben-Kraftstoffzuführpumpe
ist, die durch einen Motor angetrieben wird. Die Hochdruck-Kraftstoffpumpe 5 setzt
den Kraftstoff unter einen gewünschten
Druck in Abhängigkeit
von den Betriebsbedingungen des Motors und leitet den unter Druck
stehenden Kraftstoff in die gemeinsame Kraftstoffzuführleitung 8,
in welcher der Kraftstoff unter einem Anlagendruck gespeichert wird.
Der Kraftstoff in der gemeinsamen Druckleitung 8 wird wiederum
durch Kraftstoffzuleitungen 9 zu Injektoren 10 geleitet.
In der Figur sind vier Injektoren 10 für einen Vier-Zylinder-Motor
dargestellt, die jeweils an einem Zylinder angeordnet sind, um den
Kraftstoff in jede Verbrennungskammer in den nicht dargestellten
vier Zylindern einzuleiten. Wenn die Zylinder in dem Mehrzylindermotor
der Zylindernummer n von #1 bis #4 entsprechend der Zylinderreihenanordnung
zugeordnet sind, ist die Zündreihenfolge
i für die
Zylinder #1→#3→#4→#2.
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Der
von der Hochdruck-Kraftstoffpumpe 5 freigegebene Kraftstoff
kehrt zum Kraftstofftank 1 durch eine Kraftstoffrückleitung 11b zurück. Der
in jedem Injektor 10 von dem durch die Kraftstoffzuführleitungen 9 in
die Injektoren 10 zugeleitete Kraftstoff verbleibende unverbrauchte
Kraftstoff kann zum Kraftstofftank 1 durch eine Rückleitung 11b zurückkehren.
Eine Steuereinheit 13 wird mit Signalen von verschiedenen
Sensoren zur Überwachung
der Betriebsbedingungen des Motors versorgt, wobei die Sensoren
einen Kurbelwinkelsensor zum Erfassen der Drehfrequenz des Motors,
einer Beschleunigungsmesser zum Erfassen der Drosselung, einen Kühltemperatursensor
zum Erfassen der Kühlwassertemperatur,
einen Ansaugluft-Drucksensor und andere Sensoren umfassen. Die Steuereinheit 13 wird
zusätzlich
mit einem Signal von einem Drucksensor versorgt, der in der gemeinsamen
Druckleitung 8 vorgesehen ist, um den Kraftstoffdruck in
der gemeinsamen Druckleitung 8 zu erfassen. Die Steuereinheit 13 erregt
die olenoidbetätigten
Ventile, die in den Injektoren 10 eingebaut sind, in Abhängigkeit von
den darauf gegebenen Signalen, um die Kraftstoffeinspritzkennzeichen
zu steuern, d.h. die Kraftstoffeinspritzzeit und die Menge des eingespritzten Kraftstoffs
jedes Injektors 10, um dadurch den Kraftstoff in seine
zugehörige
Verbrennungskammer mit der optimalen Kraftstoffeinspritzzeit und
der optimaler Menge des eingespritzten Kraftstoffs einzuleiten. Der
Einspritzdruck des aus den Injektoren 10 ausgegebenen Kraftstoffs
ist gewöhnlich
im We sentlichen gleich dem in der gemeinsamen Druckleitung 8 gespeicherten
Kraftstoffdruck. Die Menge des je Zyklus je Zylinder einzuspritzenden
Kraftstoffs hängt
ab von Dauer und Druck der Kraftstoffeinspritzung und kann durch
ein Strömungssteuerventil 6 reguliert
werden, welches die Strömung
des Hochdruckkraftstoffs in die gemeinsame Kraftstoffzuführleitung 8 drosselt. Die
Steuereinheit 13 steuert das Strömungssteuerventil 6,
um dadurch die Menge des aus der Hochdruckpumpe 5 zur gemeinsamen
Druckleitung 8 ausgegebenen Kraftstoffs zu regulieren,
so dass der Kraftstoffdruck in der gemeinsamen Druckleitung 8 auf
dem gewünschten
Kraftstoffdruck gehalten werden kann, ob nur der Kraftstoff in der
gemeinsamen Druckleitung 8 infolge der Kraftstoffeinspritzung
aus den Injektoren 10 verbraucht wird oder die Menge des
auszugebenden Kraftstoff verändert
wird. Das im Vorstehenden beschriebene gemeinsame Druckleitungssystem
ist dem Fachmann bekannt und daher wird eine ausführlichere
Beschreibung weggelassen.
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13 zeigt
die Betriebsbeziehung der Injektoren 10 mit den Sensoren
durch die Steuereinheit 13. 13 ist
ein Blockschaltschema, welches die Steuereinheit 13 zeigt,
welche die Steuerung der Kraftstoffeinspritzung einschließlich der
Steuerung der Menge des eingespritzten Kraftstoffs an jedem Injektor 10 entsprechend
den Signalen ausführt,
die von den die Betriebsbedingungen des Motors überwachenden Sensoren aufgegeben
werden. Die Sensoren enthalten einen Zylinderidentifizierungssensor (REF),
einen Vor-dem-oberen-Totpunkt-Sensor (BTDC)
und einen Kurbelwinkelsensor. Der REF-Sensor soll die vorgewählten Winkel,
beispielsweise 120° vor
dem oberen Totpunkt im Standardzylinder kennzeichnen, z.B. Zylinder
#1 von den Zylindern #1 bis #4. Der BTDC-Sensor soll die vorgegebenen
Winkel, beispielsweise 60° vor
dem oberen Tot punkt der Kompressionsphase bei jedem der Zylinder
#1 bis #4 erfassen. Der Kurbelwinkelsensor soll den Kurbelwinkel
jeweils nach jedem Schritt von 1° ablesen.
Bei hin- und hergehenden Motoren mit Viertakt-Zyklus werden vier
BTDC-Signale und ein REF-Signal während zweier Kurbelumdrehungen
je Zyklus erzeugt. Alle Zylinderidentifizierungssignale, die vom
Zylinderidentifizierungssensor ausgegeben werden, und die Kurbelwinkelsignale
vom Kurbelwinkelsensor werden auf eine zentrale Prozessoreinheit (CPU) 14 gegeben.
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Die
CPU 14 in der Steuereinheit 13 wird weiter mit
anderen Signalen, welche die Betriebsbedingungen des Motors anzeigen,
wie vom Beschleunigungsmesser, Kühltemperatursensor
zur Überwachung
der Temperatur des Kühlwassers
des Motors, des Druckleiter-Drucksensors 12 zur Überwachung des
Drucks in der gemeinsamen Druckleitung und dergl. aufgegeben. Die
vom Druckleitungs-Drucksensor 12 ausgegebenen Signale werden
ebenfalls auf einen digitalen Signalprozessor (DSP) 15 neben
dem CPU 14 gegeben. Der DSP ist ein Prozessor zur Durchführung einer
arithmetischen Hochgeschwindigkeitsberechnung, um die Verarbeitung
der Kraftstoffeinspritzausführung
und -erfassung durchzuführen,
was eine Verarbeitung der umfangreichen Daten mit hoher Geschwindigkeit
erfordert.
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Die Übertragung
der Daten von der CPU 14 zum DSP 15 und umgekehrt
kann durch einen Doppeleingangsspeicher 16 eines gemeinsamen
RAM durchgeführt
werden, der Auslesen/Einschreiben entweder von der CPU 14 oder
dem DSP 15 kann. Der Doppeleingangsspeicher 16 steht
in Verbindung auf seiner einen Seite mit der CPU 14 über eine CPU-Sammelleitung 17,
während
er auf seiner anderen Seite mit dem DSP 15 über eine
DSP-Busleitung 18 in
Verbindung steht. Analoge Signale aus dem Druckleitungs-Drucksensor 12 werden
in einen A/D-Konverter 19 gegeben, in welchem die Signale
in Digitalsignale umgewandelt werden, die ihrerseits in den DSP 15 durch
die DSP-Busleitung 18 gegeben werden.
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Die
CPU 14 steuert die Injektoren 10, die in den Zylindern
#1 bis #4 jeweils zu einem Zylinder vorgesehen sind, in Verbindung
mit der Zeitgebung der Kraftstoffeinspritzung und der je Zylinder
je Zyklus einzuspritzenden Kraftstoffmenge. Zu diesem Zweck führt die
CPU 14 den Berechnungsvorgang in Abhängigkeit von der Information
durch, welche die Betriebsbedingungen des Motors angeben, die direkt von
den verschiedenen Sensoren und den Ausgängen des DSP 12 eingeben
werden, die eine Verarbeitung der vom Druckleitungs-Drucksensor 12 ausgegebenen
Daten durchführt.
Der DSP 15 kann die arithmetische Hochgeschwindigkeitsberechnung
der digitalen Signale unter Berücksichtigung
des Druckleitungsdruckes durchführen.
Zusätzlich
steuert die CPU 14 das Strömungssteuerventil 6,
um den Druckleitungsdruck zu regulieren, was zur Steuerung der Menge
des von der veränderlichen
Kraftstoffpumpe 5 ausgegebenen Kraftstoffmenge führt und
auch ERG-Ventile überwacht,
welche die Rückleitungsmenge
von Abgas in das Abgas-Rückleitungssystem steuern.
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Im
Folgenden wird die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung erläutert, die
auf die Voreinspritzsteuerung in dem in 12 dargestellten
Kraftstoffeinspritzsystem mit gemeinsamer Druckleitung angewendet
wird. Die Steuereinheit 13, die bei der Ausführungsform
verwendet wird, ist in der in dem Blockschaltbild der 13 gezeigten
Weise aufgebaut. Die nachfolgend im Einzelnen beschriebenen Verfahrensschritte
sind die Hauptverarbeitung gemäß 1,
ausgeführt
in der CPU 14.
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Schritt
1, nachfolgend und im weiteren als (S1) bezeichnet, = die CPU 14 wird
in Gang gesetzt; Schritt 2 (S2) = Verarbeitung der von den Sensoren ausgegebenen
Signalen. Das heißt,
die Signale werden der A/D-Umwandlung
und anderen Umwandlungen der physikalischen Mengen unterworfen;
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Schritt
3 (S3) = die einzuspritzenden Kraftstoffmengen werden an jedem Injektor 10 entsprechend
den Signalen berechnet, die sich aus der Verarbeitung von (S2) unter
Berücksichtigung
der Drosselöffnung
und der Drehfrequenz des Motors ergeben. Die gewünschte Einspritzmenge wurde
vorher gegeben in Form von aufgezeichneten und im Speicher gespeicherten
Daten unter Aufnahme von Parametern der Drosselöffnung und der Drehfrequenz;
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Schritt
4 (S4) = die Zeitpunkte der Kraftstoffeinspritzung werden an jedem
Injektor 10 entsprechend den aus der Verarbeitung von (S2)
unter Berücksichtigung
der Drosselöffnung
und der Drehfrequenz des Motors erhaltenen Signalen berechnet. Die
gewünschte
Zeit der Kraftstoffeinspritzung wurde vorher gegeben in Form von
aufgezeichneten und im Speicher gespeicherten Daten unter Berücksichtigung
der Drosselöffnung
und der Drehfrequenz; und
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Schritt
5 (S5) = der Kraftstoffeinspritzdruck oder der gewünschte Druckleitungsdruck
wird berechnet in Abhängigkeit
von der Motordrehfrequenz und den Beträgen der bei (S3) eingespritzten
Kraftstoffmengen. Der gewünschte
Druck der Kraftstoffeinspritzung wurde vorher gegeben in Form von
aufgezeichneten Daten unter Aufnahme vor Parametern der Motordrehfrequenz
und der Menge des eingespritzten Kraftstoffs. Insbesondere wird
das Strömungssteuerventil,
das in Verbindung mit der Kraftstoffpumpe vorhanden ist, so geregelt,
dass es den gewünschten
Kraftstoffeinspritzdruck der gemeinsamen Druck leitung oder der Kraftstoffdruck
ergibt, der im Druckleitungs-Drucksensor 12 überwacht
wird.
-
Nach
der Einschaltung oder Auslösung
der CPU 14 bei (S1) wird die Folge der Schritte (S2) bis (S5)
an jedem Injektor 10 wiederholt durchgeführt, wenn
der Motor läuft.
-
Wenn
das Zylinderidentifizierungssignal, d.h. das REF-Signal ausgegeben wird, wird der Unterbrechungsvorgang
des REF-Signals durchgeführt,
wie in 2 gezeigt, welche ein Ablaufdiagramm zur Darstellung
des Unterbrechungsvorgangs des REF-Signals in der CPU-Hauptverarbeitung
gemäß 1 darstellt.
Der Unterbrechungsvorgang umfasst einen Rücksetzvorgang, bei welchem
der gezählte Wert
CNb des BTDC-Signals auf 0 zurückgesetzt wird.
Namentlich der Zählwert
CNb kann irgendeine ganze Zahl von 0 bis 3 für den 4-Zylinder-Motor aufnehmen.
Die Kraftstoffeinspritzung und -zündung finden an jedem Injektor
in Folge entsprechend dem umlaufenden Zündbefehl für vier Zylinder vom ersten Vorgang,
wo der Zählwert
0 ist, bis zum letzten Vorgang, wo der Zählwert 4 ist, statt. In Schritt
6 (S6) wird das REF-Signal, unmittelbar bevor der Zählwert die
Ziffer 4 annimmt, ausgegeben, wodurch der Unterbrechungsvorgang
durchgeführt
wird, was zum Zurücksetzen
des Zählwerts
CNb auf 0 führt.
-
3 ist
ein Ablaufdiagramm, welches einen Unterbrechungsvorgang eines BTDC-Signals
in der CPU-Hauptverarbeitung darstellt. Wenn der BTDC-Sensor der
Vorgang erfasst, so dass der Kurbelwinkel bei jedem Zylinder die
vorgewählten
Winkel von beispielsweise 60 Grad vor dem oberen Totpunkt der Kompressionsphase
erreicht, wird das BTDC-Signal gleichzeitig auf die CPU 14 gegeben,
in welcher der Unterbrechungsvorgang des BTDC-Signals beginnen soll.
Der Unterbrechungsvorgang des BTDC-Signals wird mit den folgender
Schritten durchgeführt.
-
Schritt
11 (S11) = Berechnen der Drehfrequenz des Motors 1. Das
heißt,
die Drehfrequenz des Motors 1 je Zeiteinheit wird berechnet
in Abhängigkeit
von der Zeitdauer, die erforderlich ist vom Ausgeben des letzten
BTDC-Signals bis zur Ausgabe des gegenwärtigen BTDC-Signals;
-
Schritt
12 (S12) = Entscheiden, ob der Zählwert
0 ist oder nicht;
-
Schritt
13 (S13) = wenn der Zählwert
CNb 0 ist, wird der Kraftstoffeinspritzvorgang oder die Durchführung von
(S2) bis (S5) und die nachfolgende Kraftstoffeinspritzung für den Injektor 10 durchgeführt, der
im Zylinder mit der Zündreihenfolge
i=1 vorgesehen ist, oder dem #1-Zylinder;
-
Schritt
14 (S14) = wenn der Zählwert
CNb anders ist als 0, wird die Entscheidung gefällt, unmittelbar diesen Schritt
14 zu verfolgen, um zu entscheiden, ob der Zählwert CNb 1 ist;
-
Schritt
15 (S15) = wenn der Zählwert
CNb 1 ist, wird die Kraftstoffeinspritzverarbeitung oder die Durchführung von
(S2) bis (S5) und die nachfolgende Kraftstoffeinspritzung für jeden
Injektor 10 durchgeführt,
der im Zylinder mit der Zündreihenfolge
i=2 vorgesehen ist, oder den #3-Zylinder;
-
Schritt
16 (516) = wenn der Zählwert
CNb anders ist als 1, wird entschieden, unmittelbar diesen Schritt
16 zu verfolgen, wo, wenn die Entscheidung in gleicher Weise wie
oben JA ist, die Kraftstoffeinspritzung am zugehörigen Injektor durchgeführt wird;
und
-
Schritt
17 (S17) = wenn der Kraftstoffeinspritzvorgang durchgeführt wird
für einen
der Injektoren #1 bis #4 in den Schritten (S13), (S15) oder (S16),
wird die Entscheidung des Zählwerts
CNb mit einem anderen als dem entsprechenden Zähl wert selbstverständlich „NEIN". Daher ergibt das
Hinzufügen
von 1 zu dem letzten Zählwert
CNb einen neuen Zählwert
und sodann wird der Unterbrechungsvorgang beendet. Im nächsten Unterbrechungsvorgang sind
die Entscheidungen für
die nächsten
Zählwerte JA
bei jedem der Schritte, in gleicher Weise bei (S12), (S14) und (S16).
Nachdem die Zählwerterhöhung jeweils
um eins den Wert 3 annimmt, ermöglicht der
Unterbrechungsvorgang (S6) des REF-Signals die Zurücksetzung
des Zählwerts
CNb auf 0 unmittelbar bevor der Zählwert 4 annimmt. Im Unterbrechungsvorgang
des BTDC-Signals wird, wie oben beschrieben, der mit dem nächsten Einspritzkraftstoff zu
beschickende Zylinder entsprechend dem Zählwert CNb identifiziert, und
der Kraftstoffeinspritzvorgang wird für den dem Zylinder zugeordneten
Injektor durchgeführt.
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4 ist
ein Ablaufdiagramm, welches eine Hauptverarbeitung in einem digitalen
Signalprozessor (DSP) darstellt. Diese Hauptverarbeitung umfasst die
folgenden Schritte.
-
Schritt
21 (S21) = der DSP wird zuerst ausgelöst oder eingeschaltet;
-
Schritt
22 (S22) = ob die Probenahme der Druckdaten endet, wird entschieden;
-
Schritt
23 (S23) = wenn die Probenahme der Druckdaten beendet ist, ob die
Voreinspritzung existiert oder nicht, wird durch die Routine der
Voreinspritzungs-Identifizierung identifiziert. Wenn im Gegenteil
die Probenahme der Druckdaten nicht beendet ist, wird die Probenahme
fortgesetzt. Die Einzelheiten der Schritte (S22) und (S23) wird
weiter unten erläutert.
-
5 ist
ein Ablaufdiagramm, welches eine Unterbrechungsverarbeitung eines
Steuerimpulses in der DSP-Hauptverarbeitung darstellt. Die Unterbrechungsverarbeitung
findet statt durch Erfassung der Impulskante des Steuerimpulses.
Die Unterbrechungsverarbeitung kann ausgelöst werden durch die Verarbeitung
in der CPU des mit dem n-ten Zylinder ausgestatteten Injektors.
-
Schritt
31 (S31) = außer
Kraft setzen der Unterbrechung der Steuerimpulskante. Das heißt, die Unterbrechung
des Steuerimpulses für
die Voreinspritzung hebt die Unterbrechung des Steuerimpulses für die Haupteinspritzung
auf; und
-
Schritt
32 (S32) = Auslösen
der Zeitsteuerunterbrechung von 100kHz.
-
6 ist
ein Ablaufdiagramm, welches einen 100kHz-Unterbrechungsvorgang in der DSP-Hauptverarbeitung
darstellt.
-
Schritt
41 (S41) = Einlesen des Druckleitungsdruckes Pf im Zeitpunkt der
100kHz-Zeitsteuerunterbrechung;
-
Schritt
42 (S42) = Speichern des Druckleitungsdruckes in einem Datenpuffer
am RAM. Wenn ein Zähler
t schrittweise fortschaltet, wird Datenprobenahme nacheinander für den Druckleitungsdruck durchgeführt, und
die erhaltenen Daten werden in Speichern gespeichert, die für die Zylinder,
jeweils für einen
Zylinder, vorgesehen sind;
-
Schritt
43 (S43) = ob der Zähler
t ein vorbestimmtes Probenahmeintervall Tsave erreicht, wird gekennzeichnet.
Wenn der Zähler
t noch nicht das vorbestimmte Probenahmeintervall Tsave erreicht hat,
endet diese Routine ohne Ausschalten der Unterbrechung;
-
Schritt
44 (S44) = nach dem Speichern der Daten im Probeintervall endet
die 100kHz-Zeitsteuerunterbrechung, so dass die 100kHz-Unterbrechungsverarbeitung
außer
Kraft gesetzt wird; und
-
Schritt
45 (S45) = der Zähler
t wird auf 0 zurückgesetzt.
-
7 ist
ein Ablaufdiagramm, welches eine Unterscheidungsverarbeitung darstellt,
ob die Kraftstoffeinspritzung in der DSP-Hauptverarbeitung existiert.
Diese Verarbeitung beginnt nach dem Ende der Probenahme der Daten
und umfasst die folgenden Schritte.
-
Schritt
51 (S51) = es wird identifiziert, ob ein Befehl zur Kraftstoffeinspritzung
existiert oder nicht, in Abhängigkeit
von der Impulsbreite eines Steuerimpulses zur Ausführung der
Voreinspritzung, d.h., ob die Impulsbreite Pwp für die Voreinspritzung über der 0
liegt;
-
Schritt
52 (S52) = beim Schalten des Steuerimpulses wird der Mittelwert
P0 für
die gespeicherten Daten berechnet, welche unter eine definitive
Zeitdauer T0 fallen, die mit der Front der
gespeicherten Daten beginnt. Es hat sich gezeigt, dass eine Zeitdauer,
die von der Aufgabe des Steuerimpulses bis zum Beginn der tatsächlichen
Kraftstoffeinspritzung dauert, um dadurch einen Abfall des Druckleitungsdruckes
zu bewirken, sich ändert
oder streut aufgrund der charakteristischen Differenz in den einzelnen
Injektoren, wegen Alterung oder dergl. Es hat sich ferner gezeigt,
dass die Länge
der Zeit nicht geringer ist als die definitive Zeitdauer T0, welche sich vorher durch Versuche ergeben
kann. Die definitive Zeitdauer T0, beginnend
mit der Ausgabe des Steuerimpulses, ist eine Periode, während der
keine Verringerung des Druckleitungsdruckes infolge der Krafteinspritzung
erfolgt, die durch den Steuerimpuls erregt wird;
-
Schritt
53 (S53) = Berechnen eines Bereiches Ar der Druckreduzierung. Das
Intervall Tsave entspricht der Zeitdauer, während der die Daten des Druckleitungsdruckes
eingelesen oder gespeichert werden. Daher kann das Intervall Tsave
notwendigerweise geringer zu wählen
sein als die Summe der Zeitdauer T0 und
eines Intervalls Tint, während
der beide, die Vor- und Haupteinspritzung, durchgeführt werden,
oder als Tsave<T0+Tint. Als Alternative kann des Intervall
Tsave vorbestimmt werden als eines aus einem festen Wert und einem
Funktionswert des Intervalls Tint;
-
Schritt
54 (S54) = Identifizieren, ob der Bereich Ar über einem Schwellenwert Kt
liegt. Falls der Bereich Ar über
dem Schwellenwert Kt liegend identifiziert wird, wird die Entscheidung
getroffen, dass der Druckabfall aufgrund der Kraftstoffeinspritzung erfolgt
ist. Der Druckabfall kann statt dessen durch den Vergleich des gespeicherten
Drucks selbst mit dem vorgewählten
Schwellenwert anstatt des Bereichs Ar identifiziert werden. Nichtsdestoweniger
ermöglicht
die Entscheidung durch den Bereich Ar weniger Einflüsse bezüglich Geräusch und
kleinen Druckänderungen
im Vergleich mit der Entscheidung durch den Druck selbst;
-
Schritt
55 (S55) = falls der Bereich Ar den Schwellenwert Kt übersteigt,
wird die Entscheidung getroffen, dass die Kraftstoffeinspritzung
stattgefunden hat, und eine Voreinspritzflagge Fpilot wird auf 1 zurückgesetzt;
und
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Schritt
56 (S56) = falls der Bereich Ar den Schwellenwert Kt nicht übersteigt,
wird die Entscheidung getroffen, dass keine Kraftstoffeinspritzung stattgefunden
hat, und eine Voreinspritzflagge Fpilot wird zurückgesetzt auf 0.
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Die
Identifizierung, ob die Voreinspritzung stattfindet oder nicht,
wird in der BTDC-Unterbrechungsverarbeitung vor der Kraftstoffeinspritzung des
Zylinders verwendet.
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8 ist
ein Ablaufdiagramm, welches eine Verarbeitung der Kraftstoffeinspritzung
einschließlich der
Voreinspritzung am n-ten Injektor in der CPU-Hauptverarbeitung darstellt.
Diese Verarbeitung ist eine Unterbrechungsverarbeitung durch das BTDC-Signal,
das vor der Kraftstoffeinspritzung am n-ten Zylinder eintritt, und
umfasst die folgender Schritte. Bei dieser Verarbeitung lernt die
CPU die Steuerimpulsbreite am Beginn der Kraftstoffeinspritzung
im Injektor. Im Gegensatz dazu wird der Restbereich der Steuerimpulsbreite
gegeben in einer Pw-Q-Aufzeichnung, welche die Steuerimpulsbreite gegen
die Kraftstoffeinspritzung aufzeichnet, was durch Versuche erhalten
wurde.
-
Schritt
61 (S61) = Einschalten der Unterbrechung zur DSP durch den Steuerimpuls;
-
Schritt
62 (S62) = Einlesen des gewünschten Kraftstoffbetrages
Qm in der Haupteinspritzung, der gewünschten Kraftstoffmenge Qp
in der Voreinspritzung, der Zeitgebung Tm der Haupteinspritzung
und der Zeitgebung Tp der Voreinspritzung, die in der in 1 gezeigten
CPU-Hauptverarbeitung berechnet werden, und auch des tatsächlichen
Druckleitungsdruckes Pf, der durch den Drucksensor 12 überwacht wird;
-
Schritt
63 (S63) = kennzeichnen, ob die gewünschte Kraftstoffmenge Qp in
der Voreinspritzung über
der 0 liegt. Das heißt,
wenn die gewünschte Kraftstoffmenge
Qp in der Voreinspritzung mit einem positiven Wert gekennzeichnet
wird, wird die Entscheidung getroffen, die Voreinspritzung durchzuführen;
-
Schritt
64 (S64) = bei Durchführung
der Voreinspritzung kennzeichnen, ob die minimale Impulsbreite gemäß der Erfindung
gelernt werden soll oder nicht. In dieser Phase wird identifiziert,
ob ein Betriebsartgraph Fmode 0 ist oder nicht, in Abhängigkeit von
dem Betriebsartgraph Fmode, der auf 0 gesetzt wird, wenn der Motor
hält oder
der Zündschlüssel sich
in der „Abschalt"-Stellung befindet;
-
Schritt
65 (S65) = falls der Betriebsartgraph Fmode=0 im Schritt (S64) ist,
wird das Lernen der CPU gemäß dem Folgenden
durchgeführt.
Das heißt,
zur Kennzeichnung, ob die Voreinspritzflagge Fpilot, verarbeitet
in dem DSP, der die Kennzeichnung ausführt, ob die Voreinspritzung
existiert oder nicht, auf 1 gesetzt ist. Mit anderen Worten, zur
Kennzeichnung, ob die Voreinspritzung im vorangehenden Zyklus erregt
worden ist;
-
Schritt
66 (S66) = wenn die Identifizierung im Schritt (S65) durchgeführt ist,
dass keine Voreinspritzung im vorangehenden Zyklus erregt worden
ist, wird eine minimale Einheitsquantität zur Voreinspritzimpulsbreite
hinzugefügt,
welche den Anfangswert einer Impulsbreite von beispielsweise 0 besitzt,
wobei die tatsächliche
Menge des eingespritzten Kraftstoffs 0 wird, um dadurch die Impulsbreite
Pwp für
die Voreinspritzung zu aktualisieren, um zum Schritt 70 vorzurükken. Wenn
der Betriebsartgraph Fmode am Beginn dieser Routine auf 0 gesetzt
wird, wenn der Motor hält
und auch die Identifizierung gemacht wird, dass keine Voreinspritzung
im vorangehenden Zyklus erregt worden ist, geht das Verfahren zum
Schritt (S66) über,
in welchem die Impulsbreite Pwp für die Voreinspritzung um einen
Schritt herabgesetzt wird;
-
Schritt
67 (S67) = wenn im Schritt (S65) die Identifizierung gemacht wurde,
dass die Voreinspritzung im vorangehenden Zyklus erregt worden ist, wird
die minimale Befehlsimpulsbreite Pwmin(n) des auf das solenoidbetätigte Ventil
des n-ten Injektors gegebenen Betätigungsstroms als die Steuerimpulsbreite
Pwp für
die Voreinspritzung im Zeitpunkt der Identifizierung gegeben;
-
Schritt
68 (S68) = Einstellen der Betriebsartflagge Fmode auf die 1 nach
dem Schritt (567;
-
Schritt
69 (S69) = nach wiederholten Ausführungen dieser Routine wird
die Tatsache eintreten, dass die Betriebsartflagge Fmode auf die
1 gesetzt wird als Ergebnis der Erregung der Voreinspritzung. Bei
der nachfolgenden Durchführung
dieser Routine wird die Impulsbreite Pwp für die Voreinspritzung mit Bezugnahme
auf die aufgezeichneten Daten der gewünschten Menge Qp des Kraftstoffs
in der Voreinspritzung und dem tat sächlichen Druckleitungsdruck Pf,
der im Schritt (S62) gespeichert wurde, bestimmt, da die Betriebsartflagge
Fmode im Schritt (S64) nicht im 0-Zustand identifiziert worden ist.
Das heißt,
die Impulsbreite wird erhalten durch das Verfahren der linearen
Interpolierung zwischen dem Minimalwert in den aufgezeichneten Daten
und der minimalen Impulsbreite, die im Schritt (S67) gespeichert
wurde;
-
Schritt
70 (S70) = ein Betätigungsimpuls-Ausgabezähler wird
mit dem Zeitpunkt Tp der Voreinspritzung und der Impulsbreite Pwp
für die
Voreinspritzung gesetzt;
-
Schritt
71 (S71) = wenn der Schritt (S63) die Identifizierung gemacht hat,
in welcher die Menge Qp des in der Voreinspritzung eingespritzten
Kraftstoffs nicht der positive Wert ist, oder die Menge des in der Voreinspritzung
eingespritzten Kraftstoffs 0 ist und daher die Voreinspritzung nicht
erregt wird, und auch wenn der Schritt (S70) den Ausgabezähler mit
dem Steuerimpuls für
die Voreinspritzung gesetzt hat, wird die Impulsbreite Pwm für die Haupteinspritzung
mit Bezugnahme auf die aufgezeichneten Daten der gewünschten
Menge Qm des Kraftstoffs in der Haupteinspritzung bestimmt und der
tatsächliche
Druckleitungsdruck Pf im Schritt (S62) gespeichert;
-
Schritt
72 (S72) = Der Ausgabezähler
wird mit der Impulsbreite Pwm gesetzt, die für die Voreinspritzung im Schritt
(S71) bestimmt wurde, und mit dem Zeitpunkt Tm der Haupteinspritzung
im Schritt (S62), und sodann wird die Routine beendet.
-
Mit
Bezugnahme auf das Zeitdiagramm in 9 werden
die Koordinatenbeziehungen zwischen den Änderungen in den I/O-Signalen und der Softwarebetrieb
nachfolgend entsprechend der im Voranstehenden beschriebenen Routine
erläutert. Entsprechend
dem Fortschreiten des Kurbelwinkels läßt das BTDC- Signal, das, wie in (a) gezeigt, vom Sensor
ausgegeben wird, die Kraftstoffeinspritzphase, wie in (b) gezeigt,
des Injektors 10 am n-ten Zylinder beginnen. Danach erzeugt
die Erfassung der Kante des in (c) gezeigten Steuerimpulses für die Kraftstoffeinspritzung
das in (d) gezeigte 100kHz-Unterbrechungsverfahren für den DSP.
Die Unterbrechung des Steuerimpulses für die Voreinspritzung verhindert
die Unterbrechung des Steuerimpulses für die Haupteinspritzung. Die
Auslösung
des 100kHz-Unterbrechungsverfahrens für den DSP führt zum Beginn der Probenahme
der Daten bezüglich
des Druckleitungsdruckes, gezeigt in (e), wodurch die Daten des
Druckleitungsdruckes während des
Probenahmeintervalls Tsave, gezeigt in (g), gesammelt werden. Nach
dem Ende der Druckdatenprobenahme wird durch die Verarbeitung der
Druckdaten, gezeigt in (e), identifiziert, ob die Voreinspritzung
existierte oder nicht.
-
Dagegen
im Fall (f), in dem keine Voreinspritzung beabsichtigt ist, kann
keine Bearbeitung von (d), (e) und (g) erforderlich sein.
-
Bei
dem im Voranstehenden beschriebenen Vorgang sei der Fall angenommen,
dass der Schritt (S63) anfänglich „JA" ist, um die Voreinspritzung
zu erregen, und trotzdem der Schritt (564) „JA" ist, was zeigt, dass die Betriebsart
des Motors angehalten ist, dann wird, wenn die Identifizierung im
Schritt (S65) gemacht wurde, dass keine Voreinspritzung erregt worden
ist, der Schritt (S66) wiederholt durchgeführt, so dass die Impulsbreite
Pwp für
die Voreinspritzung mit dem anfänglichen
Wert von 0 allmählich
ansteigt und schließlich
zur Verursachung der tatsächlichen Voreinspritzung
führt.
Dieser Fall wird von der DSP-Verarbeitung erfasst, so dass die Voreinspritzflagge
Fpilot in die Situation gedreht wird, welche die Existenz der Voreinspritzung
zeigt, oder die Flag ge auf 1 zurückgesetzt
wird. Dies ermöglicht
es, dass die Routine vom Schritt (S65) zum Schritt (S67) fortschreitet.
Im Schritt (S67) wird die Impulsbreite Pwp für die Voreinspritzung, aktualisiert
durch die Zeit der Identifizierung, im Speicher als die minimale
Steuerimpulsbreite Pwmin(n) gespeichert. Nach dem Setzen der Betriebsart
auf 1 schreitet die Routine vor zum Schritt (S70). Die Verarbeitung
des Schritts (S68) ermöglicht
es, dass die nächste
Ausführung dieser
Routine vom Schritt (S64) zum Schritt (S69) fortschreitet.
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Im
Schritt (S69) wird die Impulsbreite Pwp für die Voreinspritzung entsprechend
der gewünschten Menge
Qp des Kraftstoffs in der Voreinspritzung, wie in 10 gezeigt,
bestimmt in Abhängigkeit
von den aufgezeichneten Daten der gewünschten Menge Qp des Kraftstoffs
in der Voreinspritzung und des tatsächlichen Druckleitungsdruckes
Pf, gespeichert im Schritt (S62), durch das Verfahren der linearen
Interpolierung zwischen dem Minimalwert (Qp1, Pw1) in den aufgezeichneten
Daten und der minimalen Impulsbreite Pwmin, gespeichert im Schritt
(S67). Wie aus dem Vorstehenden hervorgeht, ermöglicht es die Verarbeitung
in dem DSP und der CPU, wie sie im Vorstehenden beschrieben wurde,
die Leitfähigkeitsimpulsbreite
an jedem Injektor zur Durchführung
einer kleinen Menge des eingespritzten Kraftstoffs, wie für die Voreinspritzung,
zu bestimmen.
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Nachdem
die Erfindung in Bezug auf die Ausführungsform beschrieben wurde,
die auf das Einspritzsteuersystem mit gemeinsamer Druckleitung angewendet
ist, wird es für
offensichtlich gehalten, dass die Erfindung auch auf das Kraftstoffeinspritzsteuersystem
mit Verwendung des Hochdruck-Maschinenöls oder
-Motoröls
statt des Hochdruckkraftstoffs als hydraulisch betätigtes Fluid
sowie andere normale Ein spritzsteuersysteme anwendbar ist. Bei der
Anwendung der Erfindung auf das Kraftstoff-Einspritzsteuersystem
mit Hochdruck-Maschinenöl
wird der Druck in Hochdruck-Verteilerleitung, in der Maschinenöl durch
eine Ölpumpe
unter hohen Druck gesetzt wird, an die Stelle des Druckleitungsdruckes
gesetzt.
-
In 14 ist
ein Beispiel des Kraftstoff-Einspritzsteuersystems mit hydraulischer
Betätigung
gezeigt, in welchem Maschinenöl
als hydraulisch betätigtes
Fluid benutzt wird. Bei dem Kraftstoff-Einspritzsteuersystem mit
hydraulischer Betätigung
gemäß 14 wird
Kraftstoff in einem Kraftstofftank 21 in eine gemeinsame
Kraftstoffdruckleitung 24 durch ein Kraftstofffilter 23 durch
die Wirkung einer Kraftstoffpumpe 22 geleitet. Die gemeinsame
Druckleitung 24 steht in Verbindung mit Kraftstoffeinlass-
und Auslassöffnungen
der Injektoren 40. Das heißt, die Injektoren 40 sind
längs der
gemeinsamen Druckleitung 24 so angeordnet, dass ihre Einlass- und Auslassöffnungen
mit dem Kraftstoff unter einem vorgewählten Druck versorgt werden.
Der unverbrauchte, in jedem Injektor 40 verbleibende Kraftstoff
kann zum Kraftstofftank 21 durch eine Kraftstoffrückleitung 25 zurückgeführt werden.
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Die
Injektoren 40 werden jeweils mit dem hydraulisch betätigten Fluid
oder dem Betätigungsöl versorgt,
welches von einer Hochdruck-Ölverteilerleitung 36 durch
ein solenoidbetätigtes
Ventil 39 zugeleitet wird. Die Hochdruck-Ölverteilerleitung 36 wird mit
dem Öl
durch eine Ölpumpe 27 vom Ölbehälter 26 durch
eine Ölzuleitung 30 versorgt,
in welcher ein Ölkühler 28 und
ein Ölfilter 29 angeordnet
sind. Ferner verzweigt sich die Ölzuleitung 30 in
eine Schmierleitung, die mit einer Ölgalerie 31 in Verbindung
steht, und eine hydraulisch betätigte Ölleitung 35,
die eine Hochdruck-Ölpumpe 32 enthält. Ein
Strömungssteuerventil 33 regelt
die Menge des austretenden hydraulisch betätigten Öls, um dadurch die Ölzuführung zur
Hochdruck-Ölverteilerleitung 36 von
der hydraulischen Pumpe 32 zu steuern. Eine Steuereinheit 41 steuert
sowohl das Strömungssteuerventil 33 als auch
die solenoidbetätigten
Ventile 39 der Injektoren 40. Zu diesem Zweck
wird die Steuereinheit 50 mit Daten versorgt, welche die
Betriebsbedingungen der Maschine oder des Motors anzeigen, d.h.
von einem Beschleunigungsmesser erfasste Drosselventilöffnungen,
durch einen Kurbelwinkelsensor erfasste Kurbelwellenwinkel sowie
hydraulische Drücke
des hydraulisch betätigten Öls in der
Hochdruck-Ölverteilerleitung 36,
die durch einen Drucksensor 38 in der Hochdruck-Ölverteilerleitung 36 erfasst
werden. Die vom Kurbelwinkelsensor erfassten Kurbelwinkel stehen
zur Verfügung
für die
Steuerung des Beginns und der Dauer der elektrischen Leitfähigkeit
des Betätigungsstroms
je Zyklus im Zusammenwirken mit Signalen aus der Sensoren, die anzeigen,
dass ein Kolben den oberen Totpunkt oder die vorbestimmte Stellung
direkt vor dem oberen Totpunkt der Kompressionsphase in jedem Standardzylinder
oder jedem Zylinder erreicht hat. Das Strömungssteuerventil wird durch
die Steuersignale aus der Steuereinheit 41 so gedrosselt,
dass die überschüssige Menge
des Hochdrucköls
aus der Hochdruck-Ölpumpe 32 als Austrittsmenge
zum Ölbehälter 26 wiedergewonnen werden
kann. Die Steuereinheit 41 wird ferner mit weiteren Signalen
versorgt, die von einem Öl- und/oder
Wassertemperatursensor und einem Ansaugluft-Drucksensor ausgegeben
werden.
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Die
von der Steuereinheit 41 ausgegebenen Signale, die den
Beginn und die Dauer des Betätigungsstroms
je Zyklus anzeigen, steuern die Erregung des solenoidbetätigten Ventils 39,
um dadurch die Zeitsteuerung und Dauer der Hochdruckölzuführung in
die Druckkammern in der Injektoren 40 zu regeln, was zur
Steuerung der Zeitgebung und Dauer der Kraftstoffeinspritzung an
den Injektoren 40 führt. Der
den Injektoren 40 von der gemeinsamen Druckleitung 24 zugeführte Niederdruck-Kraftstoff strömt in Intensivierungskammern,
während
das Hochdrucköl aus
der Hochdruck-Ölverteilerleitung
36 oder der Ölleitung
in Druckkammern in den Injektoren 40 durch Betätigung des
solenoidbetätigten
Ventils 39 fließt. Das
Hochdrucköl
in den Druckkammern setzt den Kraftstoff in den Intensivierungskammern
durch Verstärkungskolben
unter Druck. Der intensivierte Kraftstoff hebt die Nadelventile,
um aus den Einspritzöffnungen
am distalen Ende jeder Einspritzdüse in die Verbrennungskammern
einzuspritzen.
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Der
genaue Aufbau der Injektoren 40, die oben beschrieben wurden
und das solche Injektoren enthaltende Kraftstoffeinspritzsystem
können
einfach vorgesehen werden beispielsweise durch den Stand der Technik,
wie er in den veröffentlichten
japanischen Übersetzungen
der PCT-Druckschrift 511527/1994 beschrieben ist.
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Obwohl
die Einrichtung zur Erfassung der Zeitsteuerung, wenn der Injektor
das Einspritzen des Kraftstoffs beginnt, in ihrer bevorzugten Form
beschrieben wurde, bei der der Drucksensor in der gemeinsamen Druckleitung
oder Hochdruck-Verteilerleitung
angeordnet ist, wird bemerkt, dass die Erfassungseinrichtung als
Alternative zu dem Drucksensor ein Hubsensor sein kann, der die
Hubhöhe
erfasst, um die das Nadelventil des Injektors von seiner geschlossenen
Lage angehoben wird. Bei dieser alternativen Ausführungsform
wird ein Zeitpunkt, zu dem der Hubsensor die geringste vorgewählte Hubhöhe erfasst
hat, als Zeitsteuerung erkannt, um den Injektor die Kraftstoffeinspritzung
beginnen zu lassen.