DE69918016T2 - System zur Unterstützung der Atmung - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein System zur Unterstützung der Atmung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Ein Patient kann infolge von verschiedenen Arten von Krankheiten und Verletzungen eine Atmungsunterstützung benötigen. Die Notwendigkeit kann unmittelbar sein, insbesondere wenn die Verletzung oder die Krankheit das Atemsystem des Patienten beeinträchtigt. Die Notwendigkeit kann aber auch mittelbar sein, z. B. während der Narkose und bei der Intensivpflege. Die Atmungsunterstützung kann von einem Erleichtern der Spontanatmung bis hin zur vollständigen Steuerung der Atmung alles umfassen. Ein Ventilator (Respirator) wird üblicherweise eingesetzt, um die Atmungsunterstützung vorzusehen.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass in diesem Zusammenhang ein "Patient" jedes Lebewesen sein könnte, d.h. Mensch oder Tier.
  • Ein Problem, das bei der gesteuerten Langzeitbeatmung auftritt, besteht darin, dass die eigene Atemmuskulatur des Patienten geschwächt wird. In vielen Fällen verliert der Patient dann die Fähigkeit, spontan zu atmen, nachdem die wahre Notwendigkeit einer Unterstützung der Atmung eliminiert wurde. Eine Entwöhnung des Patienten vom Ventilator dauert dann länger. Dies verursacht höhere Kosten für die Gesellschaft in Form von längeren Behandlungszeiten und, was wichtiger ist, es erhöht die Beschwerden und das Risiko einer Sekundärerkrankung für den Patienten.
  • Ein weiteres Problem im Zusammenhang mit der üblichen Atmungsunterstützung liegt darin, dass die Unterstützung selbst keine normale Atmung reflektiert.
  • Die normale Atemmechanik basiert auf der aktiven Erzeugung eines negativen Druckes in den Lungen durch den Einsatz der Atemmuskulatur. Daraufhin wird während des Einatmens Luft in die Lungen gesaugt. Durch diesen negativen Druck in den Lungen und im Thorax kommt es zu einer verbesserten Füllung des Herzens und einem erhöhten Herzminutenvolumen. Das Ausatmen ist passiv und folgt auf das Entspannen der Atemmuskulatur.
  • Während der Atmungsunterstützung wird dem Patienten jedoch Gas mit einem erhöhten Druck zugeführt. Während der Inspiration ist demzufolge der Druck in den Lungen während der Atmungsunterstützung höher als während des normalen Einatmens. Dieser erhöhte Druck wird das Kreislaufsystem beeinflussen. Der erhöhte Druck in den Lungen und im Thorax wird zu einer Verringerung der Füllung des Herzens und zu einem niedrigeren Herzminutenvolumen führen. Bei sehr hohen positiven Drücken besteht ferner das Risiko eines Barotraumas und eines Volutraumas.
  • Ein bekannter Versuch, eine normale Atemmechanik zu simulieren, ist, entweder die Nerven (insbesondere den Zwerchfellnerv [Nervus phrenicus], die zur Atemmuskulatur (insbesondere dem Zwerchfell) führen, oder die Muskeln selbst zu stimulieren.
  • Das Dokument DE 588091 beschreibt ein System, das eine Vorrichtung zum Zuführen und Abführen von Atemgas zu/von einem respiratorischen System eines Patienten und eine Vorrichtung zum elektrischen Stimulieren von Nerven umfasst, die das Zwerchfell des Patienten beeinflussen.
  • Das Dokument DE 17 665 89 beschreibt ein System, das eine Vorrichtung zum Zuführen und Abführen von Atemgas zu/von einem respiratorischen System eines Patienten und eine Vorrichtung zum elektrischen Stimulieren von Muskeln in dem Zwerchfell des Patienten umfasst.
  • Ein Ziel der Erfindung ist, ein System zur Unterstützung der Atmung vorzusehen, das so ausgebildet ist, dass es die Schwächung der Atemmuskulatur während einer Respiratorbehandlung mit einem Ventilator verringert oder sogar verhindert.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist, ein System zur Unterstützung der Atmung vorzusehen, das so ausgebildet ist, dass die Entwöhnungszeit bei der Respiratorbehandlung mit einem Ventilator verkürzt wird.
  • Ein noch weiteres Ziel ist, ein System vorzusehen, bei dem eine im wesentlichen normale Atemmechanik durch eine künstliche Atmungsunterstützung vorgesehen werden kann.
  • Diese Ziele werden erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass das System zur Unterstützung der Atmung so ausgebildet ist, wie dies im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 dargelegt ist.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen des Systems zur Unterstützung der Atmung gemäß der Erfindung sind in den vom Anspruch 1 abhängigen Ansprüchen dargelegt.
  • Es werden eine Vielzahl von Vorteilen erzielt, wenn ein Stimulationsgerät, das die Atemmuskulatur direkt oder indirekt stimuliert, um in spezifischen Intervallen aktiv zu arbeiten, enthalten ist. Eine Schwächung der Atemmuskulatur wird verringert. Dies verkürzt unmittelbar die Behandlungsdauer und die Entwöhnungszeit, insbesondere für Patienten, die eine gesteuerte Unterstützung der Atmung über einen langen Zeitraum (z. B. mehrere Wochen) erhalten. Die Atemmuskulatur wird trainiert, wodurch dem Patienten ermöglicht wird, schneller wieder eine ausreichende Spontanatmung aufzunehmen und früher von dem Ventilator getrennt zu werden. In Fällen, in denen der Anreiz des Patienten zu atmen durch künstliche Mittel unterdrückt wird, kann der Patient wieder leichter mit der Spontanatmung beginnen.
  • Das Stimulationsgerät kann die Atemmuskulatur indirekt über eine Stimulation des Nervensystems aktivieren, das mit der Atemmuskulatur verbunden ist, oder direkt durch eine Stimula tion der Atemmuskulatur selbst. Auch eine Kombination von beiden ist vollkommen möglich.
  • Eine Stimulation durch das Stimulationsgerät kann anstelle einer Atmungsunterstützung mittels Ventilator in einem zuvor festgelegten Intervall vorgesehen werden. Passenderweise erfolgt die Stimulation dann in Intervallen zwischen einer spezifischen Anzahl von Atemzyklen. Die Anzahl der Atemzyklen hängt vom Zustand des Patienten, der Art der Atmungsunterstützung usw. ab.
  • Eine Stimulation durch das Stimulationsgerät kann auch synchron mit der Atmungsunterstützung erfolgen, die von dem Ventilator in dem zuvor festgelegten Intervall vorgesehen wird. "Synchron" bedeutet hier, dass der Verlauf der Ereignisse einen spontanen Atemzyklus imitiert, d.h. eine Stimulation durch das Stimulationsgerät wird so vorgesehen, dass der Ventilator immer dann eine Unterstützung der Atmung vorsieht, wenn die Atemmuskulatur aktiv auf eine Stimulation reagiert. Eine gemeinsame Steuereinheit könnte dann sowohl den Ventilator als auch das Stimulationsgerät steuern.
  • Alternativ dazu könnte der Ventilator mit einer unterstützenden Atemhilfe reagieren, wenn ein Gasfluss in Richtung der Lungen des Patienten erfasst wird (üblicherweise als Auslösen (engl.: trigging) bezeichnet).
  • Eine gleichzeitige Stimulation kann in jedem Atemzyklus erfolgen, wodurch der natürlichste Atemzyklus erreicht wird, oder in Intervallen zwischen einer Anzahl von Atemzyklen. Die Anzahl der Atemzyklen kann dann in Verbindung mit jeder Stimulation, die von dem Stimulationsgerät geliefert wird, festgesetzt oder bestimmt werden. Im letzteren Fall kann die Veränderung der Anzahl an Atemzyklen abhängig von verschiedenen Patientenparametern, die von einer Messeinheit gemessen werden, erfolgen. Diese Patientenparameter reflektieren den Zustand des Patienten, und die Steuereinheit kann auf deren Ba sis bestimmen, ob zwischen den Stimulationen kürzere oder längere Intervalle erforderlich sind.
  • Das folgende Beispiel zeigt den Nutzen der Veränderung des Intervalls. Ein Patient, dessen Atmung anfänglich vollständig von dem Ventilator gesteuert wird, empfängt eine Stimulation z. B. in Intervallen von drei Atemzügen, um eine Schwächung seiner Atemmuskulatur zu verhindern. Der Patient versucht dann, spontan zu atmen, da sich sein Zustand verbessert. Da der Patient dann seine eigene Atemmuskulatur aktiviert, kann die Stimulation auf beispielsweise eine in jedem fünften Atemzyklus verringert werden. Durch weitere Verbesserungen der Spontanatmung des Patienten wird die Notwendigkeit einer Stimulation weiter verringert, und sie kann beispielsweise auf eine in jedem zehnten Atemzyklus reduziert werden.
  • In anderen Fällen kann die umgekehrte Strategie, d.h. eine sukzessive Erhöhung der Stimulationsrate, geeigneter sein. Bei der gesteuerten Beatmung könnte eine Stimulation in jedem zehnten oder zwanzigsten Atemzyklus vorgesehen werden, um die Schwächung der Atemmuskulatur zu verringern. Die Stimulation könnte dann auf eine in jedem fünften oder zehnten Atemzyklus erhöht werden, um die Atemmuskulatur des Patienten zu trainieren und den Patienten zu ermutigen, anzufangen selbst zu atmen. Schließlich könnte die Stimulation nach jedem oder jedem zweiten Atemzyklus vorgesehen werden, bis der Patient Anzeichen dafür zeigt, dass er in der Lage ist, eine ausreichende Spontanatmung ohne Unterstützung zu bewerkstelligen.
  • Es gibt auch andere Möglichkeiten. Der Einsatz der Stimulation der Atemmuskulatur in der einen Ventilator einsetzenden Atemtherapie hängt hauptsächlich von den Voraussetzungen des Patienten und der Art der jeweiligen Behandlung ab.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht beispielsweise darin, die Stimulation (und die Atmungsunterstützung durch den Ventila tor) mit den eigenen Atemversuchen des Patienten zu synchronisieren. Dies kann dadurch erreicht werden, dass man das Nervensystem, z. B. den Zwerchfellnerv, des Patienten abtastet, um zu bestimmen, wann der Patient zu atmen versucht.
  • Ausführungsbeispiele des Systems zur Unterstützung der Atmung werden unter Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert, in denen zeigen
  • 1 ein erstes Ausführungsbeispiel des Systems zur Unterstützung der Atmung gemäß der Erfindung,
  • 2 ein zweites Ausführungsbeispiel des Systems zur Unterstützung der Atmung gemäß der Erfindung,
  • 3 ein drittes Ausführungsbeispiel des Systems zur Unterstützung der Atmung gemäß der Erfindung, und
  • 4 ein viertes Ausführungsbeispiel des Systems zur Unterstützung der Atmung gemäß der Erfindung.
  • Die 13 zeigen drei verschiedene Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Systems zur Unterstützung der Atmung, das an einen Patienten 2 auf einer Liege 4 angeschlossen ist. Ein Ventilator 6 ist an den Patienten 2 über ein Schlauchsystem 8 angeschlossen, um dem Patienten 2 entsprechend der von einem Doktor gewählten Atemtherapie Atemgas zuzuführen.
  • Die Atemtherapie kann aus einer unterstützenden Therapie, bei der der Patient 2 einen gewissen Grad seiner Fähigkeit, spontan zu atmen, beibehält, oder aus einer gesteuerten Therapie bestehen, bei der der Ventilator 6 die Atmung des Patienten 2 vollständig steuert.
  • In dem ersten Ausführungsbeispiel (1) ist ein Nervenstimulationsgerät 10 über eine Stimulationsleitung 12 an das respiratorische Nervensystem des Patienten 2, beispielsweise an den Zwerchfellnerv, angeschlossen. Das Nervenstimulationsgerät 10 sendet Stimulationsimpulse an den Nerv. Diese Stimulationssignale werden an die Muskulatur (hauptsächlich das Zwerchfell, für den Fall, dass der Zwerchfellnerv stimuliert wird) übertragen, und diese wird aktiviert.
  • Das Nervenstimulationsgerät 10 und der Ventilator 6 sind miteinander verbunden, um ihnen zu ermöglichen, synchron zu arbeiten. Es sind dann eine Vielzahl von möglichen Betriebsarten denkbar.
  • Eine Nervenstimulation kann in jedem Atemzyklus stattfinden, synchron zur Atmungsunterstützung, die von dem Ventilator 6 vorgesehen wird.
  • Die Atmungsunterstützung wird dann der natürlichsten Atemmechanik am nächsten kommen. In diesem Fall kann der Ventilator 6 auf einen unterstützenden Modus eingestellt werden, bei dem eine Atmungsunterstützung bei Erfassen einer Inspiration (verursacht durch die Nervenstimulation) vorgesehen wird.
  • Alternativ dazu kann die Nervenstimulation ziemlich schwach sein, so dass die Atemmuskulatur des Patienten 2 nicht so aktiviert wird, wie wenn der Patient 2 normal atmet. Jedoch sollte die Aktivierung der Muskulatur ausreichend hoch sein, dass diese während der Behandlung nicht geschwächt wird. In einem solchen Fall sollten die beiden Maschinen gemeinsam auf entsprechende Weise gesteuert werden, so dass die Stimulationen synchronisiert sind (insbesondere während der gesteuerten Atmung, wenn der Ventilator 6 die Atmung des Patienten 2 steuert).
  • Im vorliegenden Fall bezieht sich "synchrone Stimulation" auf eine Stimulation, die physiologisch synchron mit der Atmung ist. Im Prinzip beginnt eine normale Spontanatmung im Atemzentrum im Markhirn (Medulla oblongata), in dem verschiedene Eingangssignale aus Rezeptoren im Körper anzeigen, wann geat met werden sollte. Das Atemzentrum erzeugt dann Atemsignale, die von dem Nervensystem an die Atemmuskulatur übertragen werden. Bei Aktivierung der Atemmuskulatur baut sich in der Lunge ein negativer Druck auf, und Luft wird in die Lungen hineingezogen.
  • Analog zu diesem Vorgang sendet das Nervenstimulationsgerät 10 Stimulationssignale zu einem Zeitpunkt aus, bevor der Ventilator 6 anfängt, den Patienten 2 mit Atemgas zu versorgen. Im Prinzip entspricht dieser Zeitpunkt der Zeit, die das Signal benötigt, um die Muskulatur zu erreichen und zu aktivieren.
  • Eine Nervenstimulation kann auch in bestimmten Intervallen erfolgen. Die Nervenstimulation kann dann synchron zur Atmungsunterstützung sein, die von dem Ventilator 6 vorgesehen wird, oder an die Stelle der Unterstützung durch den Ventilator 6 treten. Im letzteren Fall müssen die Stimulationen groß genug sein, um ausreichende Atemzüge auszulösen. Der Ventilator 6 liefert dann Atemgas nur auf die gleiche Weise, wie an einen Patienten 2, der zur Spontanatmung in der Lage ist.
  • Diese Intervalle können während der Behandlungsdauer fest vorgegeben sein oder variieren, je nach z. B. Zustand des Patienten 2. Der letztere Fall wird nachstehend näher unter Bezugnahme auf die 4 beschrieben.
  • Eine oder mehr Stimulationen können in dem spezifischen Intervall abgegeben werden, z. B. drei aufeinanderfolgende Stimulationen nach jedem 20. Atemzyklus. Die Wahl des Intervalls, der Stimulationsstärke und der Anzahl an Stimulationen werden vollständig von der vorherrschenden Situation und dem Patienten 2 vorgegeben. Im Prinzip ist jedoch eines der Ziele des Zuführens der Stimulationen, die Schwächung der Atemmuskulatur zu verhindern oder zu verringern, die üblicherweise bei einem Patienten 2 auftritt, dessen Atmung von einem Ventilator 6 gesteuert wird. Ein weiteres Ziel ist, die Atem muskulatur bei den anfänglichen Versuchen des Patienten 2 spontan zu atmen, zu stärken, mit dem Ziel die Entwöhnung des Patienten 2 vom Ventilator 6 zu beschleunigen. Ein drittes Ziel ist selbstverständlich, eine natürlichere Art des Atmens zu imitieren.
  • Die 2 und 3 zeigen eine alternative Art, die Atemmuskulatur zu aktivieren. Demgemäß zeigt die 2 ein zweites Ausführungsbeispiel, bei dem ein Muskelstimulationsgerät 14 an den Patienten 2 über Stimulationsschläuche 16 zur direkten Stimulation der Atemmuskulatur angeschlossen ist. In der Figur sind ausschließlich äußere Elektroden gezeigt, die an den Patienten 2 angeschlossen sind, aber Muskelstimulationselektroden im Inneren des Patienten, z. B. in der Speiseröhre, können ebenfalls verwendet werden.
  • In 3 ist ein drittes Ausführungsbeispiel gezeigt. Dieses Ausführungsbeispiel umfasst zusätzlich zu dem Muskelstimulationsgerät ferner einen Atmungsdetektor 18, der die intrinsischen Nervenimpulse des Patienten 2 mit einer Fühlleitung 20 erfasst. Die Fühlleitung 20 kann beispielsweise an den Zwerchfellnerv angeschlossen werden.
  • Die Atemsignale, die aus dem Atemzentrum des Patienten 2 stammen, können von dem Atmungsdetektor 18 empfangen werden. Die Stimulation der Atemmuskulatur durch das Muskelstimulationsgerät 14 und/oder die Atmungsunterstützung durch den Ventilator 6 können dann mit den eigenen Atemversuchen des Patienten 2 synchronisiert werden. Dies könnte sehr nützlich für Patienten 2 mit Verletzungen an oder Blockaden in ihrem Nervenleitsystem zwischen dem Atemzentrum und der Atemmuskulatur sein.
  • 4 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel, bei dem für Geräte und Bestandteile, die identisch zu denen in vorherigen Ausführungsbeispielen sind, die gleichen Bezeichnungen verwendet werden.
  • So ist ein Ventilator 6 an einen (symbolisch dargestellten) Patienten 2 über ein Schlauchsystem 8 angeschlossen. Das Schlauchsystem umfasst einen Einatemschlauch 8A, einen Ausatemschlauch 8B und ein Anschlussstück 8C zum Anschluss an einen Patienten (z. B. einen Trachealtubus, eine Gesichtsmaske oder dergleichen). Mittels einer Benutzerschnittstelle 6A kann ein Arzt eine vollständige Behandlungssequenz für den Patienten 2 programmieren. Informationen über den Fortschritt der Behandlung, Messwerte und programmierte Werte und Einstellungen können auf einer Anzeige oder einem Monitor angezeigt werden.
  • Ein Nervenstimulationsgerät 10 ist an den Patienten 2 über eine Stimulationsleitung 12 und eine Stimulationselektrode 12A angeschlossen, um das respiratorische Nervensystem des Patienten, z. B. den Zwerchfellnerv, zu stimulieren.
  • Ein Atmungsdetektor 18 ist an den Patienten 2 über eine Fühlleitung 20 und die Messelektrode 20A angeschlossen, um Signale, die im Atemzentrum des Patienten 2 erzeugt werden, zu erfassen. Diese Signale werden an das Nervenstimulationsgerät 10 und den Ventilator 6 gesandt.
  • Ein Muskelstimulationsgerät 14 ist an die Atemmuskulatur des Patienten 2 über eine Stimulationsleitung 16 und eine Stimulationselektrode 16A angeschlossen.
  • Ein Durchflussmesser, ein Druckmesser und möglicherweise ein Gasmesser sind in einer ersten Messeinheit 22, die in dem Einatemschlauch 8A (möglicherweise in dem Ventilator 6) eingebaut ist, und in einer zweiten Messeinheit 24, die in dem Ausatemschlauch 8B (möglicherweise in dem Ventilator 6) eingebaut ist, angeordnet. Eine Vielzahl von gasspezifischen Parametern kann für den Patienten anhand von Messwerten bestimmt werden, die von den Messeinheiten 22, 24 geliefert werden.
  • Schließlich ist eine Einheit 26 zur physiologischen Messung an den Patienten 2 über eine Messleitung 28 und einen Messkörper 28A angeschlossen. Physiologische Parameter, wie z. B. Blutdruck, Blutwerte, Körpertemperatur usw. können mit der Einheit 26 zur physiologischen Messung bestimmt werden. Die Einheit 26 zur physiologischen Messung ist an den Ventilator 6 angeschlossen.
  • Der Ventilator 6 umfasst eine Steuereinheit 30. Die Steuereinheit 30 sammelt alle Informationen, die für die Behandlung des Patienten 2 relevant sind, d.h. programmierte Daten aus der Benutzerschnittstelle 6A, Messsignale aus der ersten und der zweiten Messeinheit 22, 24 des Atmungsdetektors 18 sowie Informationen aus der Einheit 26 zur physiologischen Messung. Die von dem Arzt programmierte Behandlung kann dann auf der Basis erworbener Informationen optimiert werden.
  • Wenn der Patient 2 in seinem Atemzentrum ausreichende Atemsignale erzeugt, kann eine Synchronisation mit diesen Signalen über den Ventilator 6 erfolgen. Jegliche erforderliche Verstärkung der Nervensignale wird von dem Nervenstimulationsgerät 10 ausgeführt. Eine zusätzliche Unterstützung kann auch über das Muskelstimulationsgerät 14 vorgesehen werden.
  • Da der Zustand des Patienten 2 von dem Gerät in dem System zur Unterstützung der Atmung so genau überwacht wird, kann die Behandlung entsprechend diesem Zustand geändert werden.
  • Wenn beispielsweise die Atemfähigkeit des Patienten aus irgendeinem Grund vollkommen beeinträchtigt ist, kann eine kombinierte Stimulation in spezifischen Intervallen durchgeführt werden, wie oben beschrieben. Eine Schwächung der Muskulatur kann dann durch eine Stimulation mit dem Nervenstimulationsgerät 10 und/oder dem Muskelstimulationsgerät 14 reduziert werden. Eine Stimulation kann beispielsweise in jedem 20. Atemzyklus erfolgen.
  • Verbessert sich der Zustand des Patienten 2 und macht er sporadische Versuche, auf natürliche Weise zu atmen, kann eine Anpassung an diese Versuche in Kombination mit einer intensivierten Muskelstimulation durchgeführt werden, beispielsweise eine Stimulation in jedem 10. Atemzyklus. Dies würde das Training der Muskulatur erhöhen und den Patienten 2 auf die Zeit vorbereiten, in der der Patient 2 anfängt, einen zunehmenden Teil der Atmung zu übernehmen.
  • Wenn sich der Zustand des Patienten 2 weiter verbessert, mit einem zunehmenden Grad an intrinsischer respiratorischer Aktivität, kann eine Stimulation in variierenden Intervallen stattfinden, die von der intrinsischen Aktivität des Patienten abhängen.
  • Beispielsweise kann eine direkte oder indirekte Stimulation der Muskulatur vorgesehen werden, wenn der Patient 2 nicht selbständig atmet, wodurch die Kraft seiner Atemmuskulatur erhalten und erhöht wird.
  • Alternativ dazu kann die Stimulation erfolgen, wenn der Patient 2 in der Lage ist, selbständig zu atmen, um die Aktivierung seiner Muskulatur zu stärken.
  • Eine Kombination, bei der die Stimulation gleichzeitig mit nahezu jedem Atemzug erfolgt, ist ebenfalls vollkommen möglich.
  • Eine Folge der Erhaltung und möglicherweise des Trainings der Atemmuskulatur des Patienten 2 ist, dass die Abhängigkeit des Patienten 2 von dem Ventilator 6 früher aufhört. Dies bedeutet, dass die Dauer der Krankenhausbehandlung deutlich verkürzt werden kann. In der Lage zu sein, früher heimzukehren, wird dazu führen, dass sich der Patient 2 besser fühlt, und auch das Risiko von Folgekrankheiten nimmt ab, wenn die Behandlungszeiten kürzer sind.
  • Darüber hinaus wird es möglich sein, mehr Patienten in den Krankenhäusern zu behandeln, wenn die Behandlungszeiten kürzer sind. Dies hätte einen Nutzen für andere kranke oder verletzte Personen und für die Gesellschaft als Ganzes.
  • Kombinationen von anderen Behandlungsverfahren als den oben beschriebenen sind ebenfalls möglich. Das typischte Merkmal der Erfindung ist ein System zur Unterstützung der Atmung, das einen Ventilator (einen Respirator, ein Narkosegerät oder ein anderes Atemgerät) in Kombination mit einem Gerät zur Stimulation der Atemmuskulatur (Nervenstimulation oder Muskelstimulation) umfasst.

Claims (3)

  1. Ein System zur Unterstützung der Atmung mit einem Ventilator (6) zur Abgabe eines Atemgases an ein Lebewesen (2), um die Atmung des Lebewesens (2) zu erleichtern, zu unterstützen und/oder zu steuern, einem Stimulationsgerät (10, 14), das zum Anschließen an das Lebewesen ausgebildet ist, um das respiratorische Nervensystem und/oder die respiratorische Muskulatur des Lebewesens (2) zu stimulieren, wobei das Stimulationsgerät (10, 14) ausgebildet ist, ein Stimulationssignal in spezifischen Intervallen zu einer Zeit abzugeben, die vor der Abgabe von Atemgas durch den Ventilator in spezifischen Intervallen liegt, dadurch gekennzeichnet, dass das spezifische Intervall aus einer variierenden Anzahl von Atemzyklen besteht und eine Steuereinheit (30) in dem System zur Unterstützung der Atmung dann das spezifische Intervall auswählt.
  2. Das System zur Unterstützung der Atmung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (30) das spezifische Intervall auf der Basis von Patientenparametern, die durch ein Messsystem gemessen wurden, auswählt.
  3. Das System zur Unterstützung der Atmung gemäß Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Atmungsdetektor (18), ausgebildet für den Anschluss an das Nervensystem des Lebewesens (2), um in dem Atmungszentrum des Lebewesens (2) erzeugte Signale abzufühlen.
DE69918016T 1998-10-14 1999-08-26 System zur Unterstützung der Atmung Expired - Lifetime DE69918016T2 (de)

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