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Die
Erfindung betrifft ein Gerät
zur Befestigung eines Befestigungselements durch Verbrennung eines
entzündbaren
Druckgases, das insbesondere im Bauwesen zur Befestigung von Kabeln, Rinnen
und anderen Zubehörteilen
dieser Art an einem Montageplattenträger verwendet wird.
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Diese
Befestigungsgeräteart
umfasst einen Zylinder, in dem ein Kolben zum Antrieb des Befestigungselements
verschiebbar angeordnet ist, einen Verbrennungsraum, einen Sitz
zur Aufnahme einer Druckgaspatrone, ein abnehmbares Magazin zur Versorgung
mit Befestigungselementen, eine Befestigungselementführung, eine
Abschereinheit und einen Griff.
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Das
abnehmbare Magazin zur Versorgung mit Befestigungselementen enthält ein Band
mit Befestigungselementaufnahmeringen. Die Abschereinheit weist
einen Durchgang zur Aufnahme von Befestigungselementen auf, der
mit dem Befestigungselementmagazin in Verbindung steht und durch
einen Befestigungselementführungsdurchgang
der Befestigungselementführung,
der das Befestigungselement bis zu seinem Eindringen in den Träger führen soll, nach
vorne hin verlängert
ist.
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Bei
einem Schuss wird das Befestigungselement des Tragbandkopfs in die
Abschereinheit eingeführt,
und nach Anlage des Geräts
an einem Träger wird
der Kolben nach vorne angetrieben und schlägt gegen das in der Abschereinheit
aufgenommene Befestigungselement. Unter der Wirkung des Schlags wird
das Befestigungselementaufnahmeringband abgeschert und das Befestigungselement
des Bandkopfs abgelöst
und nach vorne geschleudert, indem es durch die Befestigungselementführung geführt wird,
und dringt in den Träger
ein.
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Die
Abschereinheit der bekannten Geräte wird
durch einen oberen und einen unteren Teil gebildet, die jeweils
eine Kehle mit halbkreisförmigem Querschnitt
aufweisen. Der obere Teil ist fest mit der Befestigungselementführung und
einem den Zylinder und den Verbrennungsraum einschließenden Gehäuse verbunden,
und der untere Teil ist fest mit dem Befestigungselementversorgungsmagazin
verbunden. Wenn das Befestigungselementversorgungsmagazin am Gerät angebracht
ist, werden der untere Teil und der obere Teil zur Deckung miteinander
gebracht und mittels zweier aus dem unteren Teil vorragender Zapfen,
die in zwei im oberen Teil ausgebildeten Durchgangsöffnungen
aufgenommen werden, fest miteinander verbunden. Nach dem Verbinden des
oberen und des unteren Teils bilden die beiden halbkreisförmigen Kehlen
den Durchgang zur Aufnahme des Befestigungselements. Danach verriegelt man
das Befestigungselementversorgungsmagazin und die Abschereinheit
mittels eines Rändelradverriegelungssystems,
um zu verhindern, dass sich der untere und der obere Teil trennen.
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Wenn
man das Befestigungselementmagazin aus dem Gerät herauszieht, entfernt man
gleichzeitig den unteren Teil der Abschereinheit. Aus Sicherheitsgründen verhindert
ein im Allgemeinen elektronisches Systems Schüsse des Geräts ohne das Befestigungselementmagazin.
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Die
Betätigung,
die darin besteht, dass die beiden Teile der Abschereinheit zur
Deckung miteinander gebracht werden und die Abschereinheit dann verriegelt
wird, erweist sich als mühselig.
Bei dem oben beschriebenen Befestigungsgerät ist es weiterhin nicht möglich, ohne
das Magazin zur Versorgung mit Befestigungselementen zu schießen. Es
wäre jedoch
von Vorteil, wenn man das Gerät
ohne sein Befestigungselementmagazin verwenden könnte, zum Beispiel zur Befestigung
eines vormontierten Befestigungselements an einem zu befestigenden
Teil.
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Die
vorliegende Erfindung zielt daraufhin ab, diese Nachteile zu überwinden.
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Dazu
betrifft die Erfindung ein Gerät
zur Befestigung eines Befestigungselements durch Antrieb des Elements
durch einen Antriebskolben nach Anspruch 1.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Befestigungsgerät bleibt
die Abschereinheit nach Herausziehen des Befestigungselementmagazins
aus dem Gerät einstückig. Somit
ist das Gerät
mit oder ohne Befestigungselementmagazin verwendbar. Dank dessen wird
auf das Sicherheitssystem, das Schüsse nach Herausziehen des Befestigungselementmagazins verhindert,
verzichtet. Des Weiteren kann das Gerät ohne das Befestigungselementmagazin
zur Befestigung eine Befestigungselements in einem Deckenprofil
verwendet werden, was aufgrund der Abmessungen des Magazins mit
am Gerät
montiertem Magazin unmöglich
wäre.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass die
US
4 196 833 ein Gerät
lehrt, das keine eigentliche Abschereinheit aufweist, da das Abscheren
durch die Befestigungselementführung
und das Magazin durchgeführt
wird. Dieses Patent lehrt somit weder eine Befestigungselementführung und
Abschereinheit, da die Befestigungselementführung einen Teil der Abschereinheit
bildet, noch ein Gerät
mit einer Abschereinheit, da es ohne Magazin keine Abschereinheit
gibt.
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Vorteilhafterweise
sind die Abschereinheit und das Befestigungselementversorgungsmagazin so
angeordnet, dass sie durch Einschieben einer Schürze, die einen Durchgang zur
Zuführung
von Befestigungselementen umfasst, in einen Sitz zur Aufnahme der
Schürze
zusammenwirken.
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Somit
kann das Magazin problemlos mit dem Gerät in Deckung gebracht werden.
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Vorzugsweise
sind die Schürze
und ihr Aufnahmesitz so konfiguriert, dass das gegenseitige Ineinanderschieben
mit Spiel erfolgt.
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Dank
dessen kann das Befestigungselementmagazin sehr leicht an das Gerät montiert
werden.
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Weiterhin
ist die Schürze
vorzugsweise fest mit der Abschereinheit verbunden.
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Weiterhin
sind vorteilhafterweise Einrastmittel zur Befestigung des Befestigungselementversorgungsmagazins
am Gerät
vorgesehen.
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Bei
einer besonderen Ausführungsform
umfassen die Einrastmittel eine Schulter, die durch eine an Rückholmitteln
angebrachte Achse gestützt
wird, die mit einer Kehle zur Aufnahme der Schulter zusammenwirken
soll, welche durch mindestens einen Finger zum Schieben und Sperren
der Schulter verlängert
ist.
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Die
Erfindung wird mit Hilfe der folgenden Beschreibung einer besonderen
Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Befestigungsgeräts unter Bezugnahme
auf die angehängte
Zeichnung besser verständlich;
es zeigen darin:
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1 eine perspektivische Teilansicht
des Befestigungsgeräts
ohne Befestigungselementmagazin;
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2 eine perspektivische Ansicht
des Befestigungselementmagazins des Geräts nach 1;
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3 eine perspektivische Ansicht
eines Einrastsystems zur Befestigung und Verriegelung des Befestigungselementmagazins
nach 2 am Gerät nach 1 kurz vor der Befestigung;
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4 eine Schnittansicht des
Einrastsystems nach 3 entlang
der Linie IV-IV;
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5 eine Schnittansicht des
Einrastsystems nach 3 nach
der Befestigung und vor der Verriegelung entlang der Linie IV-IV;
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6 eine Schnittansicht des
Einrastsystems nach 3 nach
der Befestigung und vor der Verriegelung entlang der Linie VI-VI;
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7 eine Schnittansicht des
Einrastsystems nach 3 nach
der Verriegelung entlang der Linie IV-IV und
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8 eine Schnittansicht des
Einrastsystems nach 3 nach
der Entriegelung entlang der Linie IV-IV.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass hier „vorne" und „hinten" die Richtung, in die ein Befestigungselement
bei einem Schuss angetrieben wird, bzw. die entgegengesetzte Richtung
bezeichnen.
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Das
Gerät zur
Befestigung eines Befestigungselements umfasst ein Gehäuse 1,
das fest mit einem Griff 5 und einem Sitz 6 zur
Aufnahme einer Druckgaspatrone verbunden ist, ein abnehmbares Magazin 2 zur
Versorgung mit Befestigungselementen, das ein Band mit Befestigungselementaufnahmeringen
enthalten soll, eine Befestigungselementführung 3, eine Einheit 4 zum
Abscheren des Bands mit Befestigungselementaufnahmeringen und ein
Sicherheitssystem zur Verhinderung von Schüssen.
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Das
Gehäuse 1 umschließt einen
Zylinder, in dem ein Befestigungselementantriebskolben verschiebbar
angebracht ist, einen Verbrennungsraum und einen Sitz zur Aufnahme
einer Batterie, nicht dargestellt.
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Das
Sicherheitssystem zur Verhinderung von Schüssen verhindert jeden Schuss
ohne vorherige Anlage des Geräts
an einem Träger.
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Die
Befestigungselementführung 3 und
die Abschereinheit 4 erstrecken sich von dem Gehäuse 1 entlang
einer Längsachse 7 nach
vorne. Der Griff 5 erstreckt sich im Wesentlichen senkrecht
zur Achse 7, hier parallel zum Sitz 6 zur Aufnahme
der Druckgaspatrone und hinter diesem. Der Griff 5 und
der Sitz 6 erstrecken sich unter dem Gehäuse 1 in
einer mittleren Axialebene des Geräts (das heißt in einer Ebene, die die
Achse 7 enthält),
die man im Folgenden "Ebene
P" nennt.
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Die
Abschereinheit 4 weist einen unteren Teil 9 und
einen oberen Teil 10 auf, in denen jeweils eine Kehle mit
einem halbkreisförmigen
Querschnitt ausgebildet ist und die mittels Schrauben 8, 8' miteinander
verbunden sind. Es sei hier betont, dass aufgrund der festen Verbindung
zwischen dem unteren Teil 9 und dem oberen Teil 10 die
Abschereinheit 4 funktionell einstückig ausgebildet ist. Man hätte auch
genauso gut eine Abschereinheit aus einem Stück vorsehen können.
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Die
beiden Kehlen des unteren Teils 9 und des oberen Teils 10 der
Abschereinheit 4 bilden einen Befestigungselementaufnahmedurchgang,
der durch einen Befestigungselementführungsdurchgang nach vorne
hin verlängert
ist, wobei Letzterer die Befestigungselementführung 3 durchquert
und bei einem Schuss das Befestigungselement bis zu seinem Eindringen
in ein Aufnahmematerial führen
soll.
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Der
obere Teil 10 der Abschereinheit 4 ist an seinem
vorderen Ende fest mit einem Befestigungselementführungshalter 13 verbunden,
in dem die Befestigungselementführung 3 verschiebbar
angebracht ist. Die somit verschiebbar bezüglich der Abschereinheit 4 angebrachte
Befestigungselementführung 3 hat
hier die Funktion eines Fühlers
zur Erfassung der Anlage und des Schließens des Verbrennungsraums.
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Der
untere Teil 9 der Abschereinheit 4 ist fest mit
einer äußeren vorragenden
Schürze 11 verbünden, die
einen durchgehenden Durchgang 12 zur Zuführung der
Befestigungselemente in die Abschereinheit 4 umfasst, der
mit dessen Befestigungselementaufnahmedurchgang in Verbindung steht.
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Der
hintere Endteil der Abschereinheit 4 wird in einem fest
mit dem Vorderteil des Gehäuses 1 verbundenen
Aufnahmeträger 14 aufgenommen
und damit verschraubt.
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Das
Befestigungselementmagazin 2 umschließt einen Sitz zur Aufnahme
eines Bands mit Befestigungselementaufnahmeringen mit einer oberen Öffnung 15 und
ein System zum Schieben des Befestigungselementbands zur oberen Öffnung 15 hin.
Der Aufnahmesitz für
das Befestigungselementband steht über die obere Öffnung 15 mit
einem Sitz 16 zur Aufnahme der Schürze 11 der Abschereinheit 4 in
Verbindung. Das Magazin 2 erstreckt sich entlang einer
Längsachse 19.
Im Folgenden wird die mittlere Ebene des Magazins 2, die
die Achse 19 enthält,
als „Ebene
P'" bezeichnet.
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Die
Abschereinheit 4 und das Befestigungselementmagazin 2 sollen
durch Einschieben einer Schürze 11 in
ihren Aufnahmesitz 16 zusammenwirken, wobei die Schürze 11 und
ihr Aufnahmesitz 16 so konfiguriert sind, dass das gegenseitige
Ineinanderschieben mit Spiel erfolgt.
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Das
Befestigungselementmagazin 2 weist eine hintere Fläche 17 auf,
die gegenüber
eine Vorderseite 18 des Sitzes 6 kommen soll.
Die Fläche 17 stützt mit
ihrem unteren Ende einen Buchseneinrastteil 40, der mit
einem fest mit dem unteren Ende der Seite 18 verbundenen Steckeinrastteil 20 dahingehend
zusammenwirken soll, das Befestigungselementmagazin 2 am
Gerät zu
befestigen.
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Der
Steckeinrastteil 20 weist eine Achse 21 auf, die
von zwei Flanschen 24, 25 gestützt wird und ist selber mit
zwei kragenförmigen
Schultern 26a, 26b versehen.
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Die
beiden Flansche 24, 25 erstrecken sich allgemein
parallel zur Ebene P des Geräts
auf beiden Seiten davon, und die Achse 21 verläuft senkrecht zur
Ebene P. Die beiden Flansche 24, 25 sind rückwärtig durch
zwei Befestigungsfüße 22a bzw. 22b verlängert, die
fest mit dem Sitz 6 verbunden sind und aneinander anliegen.
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Der
Flansch 25 weist einen Sitz 27 zur Aufnahme eines
Endteils 21a der Achse 21 auf, der in das Innere
des Steckteils 20 ragt. Eine Feder 28 befindet
sich mit einem ihrer Enden in Anlage an dem Boden des Sitzes 27 und
mit ihrem anderen Ende an dem Boden eines axialen Hohlraums 29,
der im Endteil 21a ausgebildet ist. Die Achse 21 ist
somit an der Feder angebracht und in Axialrichtung translatorisch beweglich.
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Der
Flansch 24 weist einen Sitz 30 zur Aufnahme der
Schulter 26b auf, der in das Innere des Steckteils 20 vorragt.
Eine Durchgangsöffnung 31 für den Durchgang
des Endteils 21b der Achse 21 gegenüber dem
Endteil 21a ist im Boden des Sitzes 30 ausgebildet.
Die Achse 21 ragt somit seitlich aus dem Flansch 24 nach
außen
vor. Der Endteil 21b ist mit einem Gewinde versehen und
wird in einem Innengewindeloch 33 aufgenommen, das in einem
Rändelrad 32 zum
Verschiebungsantrieb der Achse 21 ausgebildet ist, und
weist zwei Abflachungen auf, die mit zwei Gegenflächen der Öffnung 31 dahingehend
zusammenwirken sollen, die Achse 21 gegen Drehung zu sichern.
Ein Anschlag 34, der eine Translationsbewegung des Rändelrads 32 in
Axialrichtung sperren soll, ist an der äußeren Seitenfläche des
Flansches 24 befestigt und weist eine Durchgangsöffnung für das Passieren
der Achse 21 auf.
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Die
Translationsbewegung der Achse 21 wird einerseits durch
Anstoßen
der Schulter 26a an den Rand des Sitzes 27 und
andererseits durch Anstoßen
der Schulter 26b an den Rand der Öffnung 31, der sich
im Boden des Sitzes 30 befindet, begrenzt.
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Die
Sitze 27 und 30 sind durch einen Abstand 36 zur
Aufnahme des Buchseneinrastteils 40 getrennt, wie dies
später
noch erläutert
wird.
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Die
beiden Befestigungsfüße 22a, 22b bilden
eine freie Fläche 31,
die sich in der Nähe
und rückwärtig der
Achse 21 in einer allgemein senkrecht zur Achse 7 verlaufenden
Ebene erstrecken. Die beiden Flansche 24, 25 umfassen
dazwischen einen unteren Durchgang 35 zur Einführung des
Buchseneinrastteils 40, der nach oben hin durch einen zwischen der
Fläche 31 und
den Wänden
der Aufnahmen 27 und 30 ausgebildeten Durchgang 35' (6) zur Aufnahme einer Platte 46 zur
Positionierung des Buchseneinrastteils 40 verlängert ist.
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In
Ruhestellung (3 und 4) ist die Schulter 26a in
dem Aufnahmeraum 36 gegenüber dem Einführdurchgang 35 angeordnet.
Die Schulter 26b erstreckt sich am Boden ihres Aufnahmesitzes 30,
und das losgeschraubte Rändelrad 32 ist
vom Anschlag 34 entfernt.
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Der
Buchseneinrastteil 40 weist eine Kehle 41 zur
Aufnahme der sich in der Ebene P' erstreckenden
Schulter 26a auf, die nach oben hin durch einen hinteren
Finger 42 und einen vorderen Finger 43, die symmetrisch
sind, zum Schieben und Sperren der Schulter 26a, wie weiter
unten beschrieben, verlängert
ist. Der vordere Finger 43 befindet sich neben der Fläche 17 und
der hintere Finger 42 ist nach hinten hin davon entfernt.
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Die
Finger 42, 43 werden von ihrem jeweiligen Verbindungsende
mit der Kehle 41 aus zu ihren freien Enden hin, die durch
einen Abstand voneinander getrennt sind, der etwas größer ist
als der Durchmesser der Achse 21, gegeneinander angezogen. Die
Kehle 41 weist eine Innenwand mit halbkreisförmiger Form
im Längsschnitt
in der Ebene P' zur
Aufnahme der Schulter 26a auf, die zum oberen Teil des Magazins 2 ausgerichtet
ist. Die Innenwände
der Finger 42, 43 verlängern die Innenwand der Kehle 41, wobei
die gesamte Innenwand eine im Längsschnitt (parallel
zur Ebene P') kreisförmige Form
mit einem Durchmesser aufweist, der im Wesentlichen größer ist
als der der Schulter 26a, und eine Öffnung zum Durchgang der Achse 21 enthält. Die
Finger 42, 43 sollen somit die Schulter 26a in
ihrer Aufnahmekehle 41 verriegeln.
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Jeder
Finger 42 (43) umfasst eine gerade Außenseitenfläche 44a,
die parallel zur Ebene P' verläuft, und
eine andere Außenseitenfläche 44b,
die zur Ebene P' geneigt
ist, wobei die Breite des Fingers 42 (43) von
seinem Verbindungsende mit der Kehle 41 zu seinem freien
Ende hin kleiner wird. Die so keilförmig konfigurierten geneigten
Flächen 44b dienen als
Schubflächen,
die die Schulter 26a bei der Einführung des Steckeinrastteils 20 in
den Buchseneinrastteil 40 seitlich drücken sollen, wie weiter unten
erläutert.
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Der
Querschnitt der seitlichen Öffnung 47 des
Buchseneinrastteils 40 in der Ebene der geraden Seitenfläche 44a ist
verengt, kleiner als der Querschnitt der Schulter 26a,
aber etwas größer als
der Querschnitt der Achse 21.
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Der
hintere Finger 42 stützt
die sich senkrecht zur Ebene P' und
parallel zur Längsachse 19 erstreckende
Positionierplatte 46.
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Ein
Befestigungsarm 45 ist fest mit dem Buchseneinrastteil 40 verbunden
und erstreckt sich in der Längsebene
P' gegenüber den
Fingern 42, 43 nach unten. Der Befestigungsarm 45 wird
in einem Schlitz aufgenommen, der in einem fest mit dem unteren
Endteil der Fläche 17 verbundenen
Vorsprung 48 ausgebildet ist, und mit diesem Vorsprung 48 verschraubt.
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Die
Breite der Kehle 41 senkrecht zur Längsebene P' ist merklich kleiner als der die beiden Sitze 27 und 30 trennende
Abstand, mit anderen Worten die Breite des Abstands 36,
und etwas größer als
die Breite der Schulter 26a.
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Im
Folgenden wird der Vorgang der Befestigung des Befestigungselementmagazins
2 am Befestigungsgerät
beschrieben.
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Ein
Bediener bringt zunächst
das Befestigungselementmagazin 2 mit dem Befestigungsgerät in Deckung,
indem er die Schürze 11 vor
ihren Aufnahmesitz 16 und den Buchseneinrastteil 40 in
seinen unteren Einfuhrdurchgang 35 des Steckeinrastteils 20 positioniert.
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Dann
schiebt der Bediener das Magazin 2 nach oben (das heißt zur Achse 7).
Die Schürze 11 wird
dann in ihren Aufnahmesitz 16 eingeschoben und der Buchseneinrastteil 40 tritt
in den Steckeinrastteil 20 ein.
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Beim
Einführen
des Buchseneinrastteils 40 in den Steckeinrastteil 20 wird
die Positionierplatte 46 in ihren Aufnahmedurchgang 32 aufgenommen
und dort verriegelt. Des Weiteren drücken die Schubflächen 44b der
Schubfinger 42, 43 seitlich gegen die Schulter 26a entgegen
der Rückholwirkung
der Feder 28, bis die Aufnahmekehle 41 im Wesentlich
gegenüber
der Schulter 26a angeordnet wird. Diese tritt dann unter
der Schubwirkung der Feder 28 in die Aufnahmekehle 41 ein
und stößt an den
Innenrand der verengten seitlichen Öffnung 47. In dieser
Position sperren die Finger 42, 43 die Schulter 26a in
der Aufnahmekehle 41 und halten sie fest.
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Dann
verschiebt der Bediener durch Schrauben das Rändelrad 32 entlang
der Achse 21, bis es in Anlage an den Anschlag 34 kommt.
Somit wird eine Translationsbewegung des Rändelrads 32 in Axialrichtung
gesperrt, wodurch ein Verschiebungsantrieb der Achse 21 durch
den Bediener verhindert wird. Die Schulter 26a ist somit
in der Aufnahmekehle 41 verriegelt, wodurch die Verriegelung
des Befestigungselementmagazins 2 in Funktionsstellung
am Befestigungsgerät
gewährleistet
wird.
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Nach
der Befestigung des Befestigungselementmagazins 2 wird
das Bandkopfbefestigungselement unter der Schubwirkung des Schubsystems
des Magazins 2 durch den Zuführungsdurchgang 12 in den
Befestigungselementaufnahmedurchgang der Abschereinheit 4 eingeführt. Zum
Befestigen eines Befestigungselements in einem Träger bringt
der Bediener das Gerät
an diesem Träger
zur Anlage. Bei dem Inanlagebringen treibt der Bediener das fest
mit der Abschereinheit 4 und dem Befestigungselementführungshalter 13 verbundene
Gehäuse 1 bezüglich der
Befestigungselementführung 3,
deren freies Ende am Träger
anliegt, zu Verschiebung nach vorne an. Das Inanlagebringen bewirkt
das Schließen
des Verbrennungsraums, in den Druckgas eingeleitet wird, und das
Entriegeln des Sicherheitssystems zur Verhinderung von Schüssen. Dann
löst der
Bediener die Zündung
aus, um das im Verbrennungsraum enthaltene Druckgas zu zünden. Der
Kolben wird dann nach vorne getrieben und schlägt gegen das im Aufnahmedurchgang
der Abschereinheit 4 aufgenommene Befestigungselement.
Unter der Wirkung des Schlags wird das Ringband abgeschert, und
das abgetrennte Befestigungselement wird nach vorne geschleudert
und durch den Führungsdurchgang
der Befestigungselementführung
bis zu seinem Eintreten in den Träger geführt.
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Zum
Herausziehen des Befestigungselementmagazins 2 schraubt
der Bediener das Rändelrad 32 los
und entfernt es somit vom Anschlag 34 und drückt es unter
Antriebsverschiebung der Achse 21 gegen die Rückholwirkung
der Feder 38 gegen den Anschlag 34, bis die Schulter 26a am
Rand des Sitzes 27 zur Anlage kommt. In dieser Position
(8) wird die Schulter 26a nicht
mehr durch die Finger 42, 43 in der Aufnahmekehle 21 festgehalten,
und der Bediener trennt den Steckeinrastteil 20 und den Buchseneinrastteil
40, indem er das Befestigungselementmagazin 2 nach unten
zieht.
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Nach
dem Herausziehen des Magazins kann man das Befestigungsgerät zur Befestigung
eines vormontierten Befestigungselements an einem zu befestigenden
Teil oder zur Befestigung eines Befestigungselements in einem Deckenprofil
verwenden.
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Zur
Sicherheit kann eine Verschlussklappe vorgesehen werden, um den
Befestigungselementzuführungsdurchgang
der Schürze
der Abschereinheit nach dem Herausziehen des Befestigungselementmagazins
zu verschließen.