DE699073C - Bremsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge mit mehreren unabhaengigen Einzelbremsen, insbesondere Fluessigkeits- und/oder Druckluftbremsen - Google Patents

Bremsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge mit mehreren unabhaengigen Einzelbremsen, insbesondere Fluessigkeits- und/oder Druckluftbremsen

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DE699073C
DE699073C DE1940T0053299 DET0053299D DE699073C DE 699073 C DE699073 C DE 699073C DE 1940T0053299 DE1940T0053299 DE 1940T0053299 DE T0053299 D DET0053299 D DE T0053299D DE 699073 C DE699073 C DE 699073C
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DE
Germany
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brakes
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Expired
Application number
DE1940T0053299
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English (en)
Inventor
Max Wegener
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Teves Maschinen & Armaturenfab
Continental Teves AG and Co OHG
Original Assignee
Teves Maschinen & Armaturenfab
Alfred Teves Maschinen und Armaturenfabrik KG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/58Combined or convertible systems
    • B60T13/581Combined or convertible systems both hydraulic and pneumatic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description

  • Bremsvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit mehreren unabhängigen Einzelbremsen, insbesondere Flüssigkeits- und/oder Druckluftbremsen Die Erfindung bezieht sich auf eine Bremsvdrrichtung für Kraftfahrzeuge mit mehreren unabhängigen Einzelbremsen, die gemeinsam und . in gegenseitiger Abhängigkeit voneinander betätigt werden.
  • Bei derartigen Bremsvorrichtungen müssen infolge der voneinander abhängigen Betätigung der einzelnen Bremsen Vorkehrungen getroffen werden, die auch bei Ausfall einer Bremse die Betätigung der anderen Bremsen gestatten.
  • Es sind Sicherheitsanschläge im Steuergestänge der einzelnen Breiasen bekannt, gegen -die sich das Steuerglied oder ein Teil des Steuergestänges der jeweils ausfallenden Bremse anlegt. Dadurch wird zwar ein fester Drehpunkt im Steuergestänge und damit die Möglichkeit der Betätigung der anderen Bremsen geschaffen. Praktische Erfahrungen haben jedoch gezeigt; daß diese Sicherheitsanschläge ihren Zweck nur unvollkommen und vor allem dann nicht erfüllen, wenn diejenige Bremse ausfällt, die dem Fahrer das Gefühl für die -Größe :der Bremswirkung übermittelt, weil dem Fahrer in diesem Falle das Gefühl für die Bremswirkung verlorengeht oder zumindest eine solche Störung erleidet, :daß der Fahrer erfahrungsgemäß, und zwar vor allem bei Gefahrbremsungen, ein Weiteres Betätigen des Bremshebels unterläßt. Der Grund hierfür liegt :darin, daß .die Sicherheitsanschläge so angeordnet , sein müssen, daß der Breinshebelweg bis zu diesen Anschlägen mindestens dem Weg für die Vollbremsung jeder Bremse entsprechen muß. Der Fahrer muß also bei Ausfall einer Bremse diese zunächst leer durchtreten und spürt dann plötzlich einen unnachgiebigen Widerstand, der ihm das allgemein bei Bremsen bekannte Gefühl übermittelt, als ob die Bremse bereits vollkommen durchgetreten und, da die Bremswirkung der anderen Bremsen in diesem Augenblick noch nicht eintritt, daher auch keine Bremswirkung erzielt werden könnte.
  • Mit der Erfindung wird dieser Nachteil vermieden. Die Erfindung besteht darin, daß bei Bremsvorrichtungen :der eingangs erwähnten Art im Steuergestänge derjenigen Bremse bzw. Bremsen, die dem Fahrer ein Gefühl für die Größe der Bremswirkung übermitteln, ein zusätzliches nachgiebiges Druckglied angeordnet :ist, das bei Ausfall dieser Bremse uzw. Bremsen die Übermittlung des Bremsgefühls für den Fahrer übernimmt.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in .der Zeichnung dargestellt. Die Bremsvorrichtung besteht aus einer hydraulischen Bremse, die über einen hydraulischen Stufenhauptzylinder i betätigt wird, und aus zwei Druckluftbremsen, deren Steuerventile in einem gemeinsamen Gehäuse a untergebracht sind, das an dem Stüfenhauptzylinder angeflanscht ist.
  • Die Druckleitung der hydraulischen Bremse, beispielsweise für dieVorderräder eines Triebwagens, ist bei 3 an dem Stufenhauptzylinder angeschlossen, während das Ventilgehäuse bei .4 und 5 Anschlüsse für die Druckleitungen der Druckluftbremsen, beispielsweise für einen Anhänger und die Hinterräder des Triebwagens, aufweist und bei 6 mit dem Druokluftbehälter verbunden ist.
  • Sämtliche Bremsen werden in bekannter Weise gemeinsam über einen schwimmend angeordneten Hebel 7 betätigt, so daß :die verschiedenen Bremskräfte jederzeit aufeinander abgestimmt- sind. Die hydraulische Bremse übermittelt dabei dem Fahrer :das Gefühl für die Größe der Bremswirkung.
  • Im Steuergestänge für die Druckluftsteuerventile ist ein mit dem Gehäuse zusammenarbeitender verstellbarer Anschlag 8 vorgesehen, der in ebenfalls bekannter Weise bei Ausfall der Druckluftbremsen als Sicherheitsanschlag dient, indem er einen -festen Drehpunkt für den schwimmenden Hebel schafft und damit die- Betätigung der hydraulischen Bremse ermöglicht.
  • In gleicher Weise besteht auch eine Siche-.i.ung für die Betätigung der Druckluftbremsei, bei Ausfall der hydraulischen Bremse. Sie wird jedoch nicht, wie bei den bekannten Bremsvorrichtungen, wiederum von einem festen Anschlag, sondern erfindungsgemäß von einem nachgiebigen Druckglied, nämlich einer Feder 9 gebildet, an die sich ein Anschlag io der Kolbenstange des Druckkolbens der hydraulischen Bremse anlegt, wenn die hydraulische Bremse versagt. Sind die Bremsen in Ordnung, so bleibt die Feder wirkungslos.
  • Es wird .dadurch einmal erreicht, daß der Fahrer nie das Gefühl erbalten kann, daß die Bremse durchgetreten und wirkungslos ist, und somit die Bremse in jedem Fall weiter betätigen wird. Zum anderen behält der Fahrer dadurch auch immer das Gefühl für die Größe der Bremswirkung.
  • An Stelle .der Feder 9 kann natürlich auch ein anderes Druckglied, beispielsweise ein bei Ausfall -der hydraulischen Bremse von einem Zylinder und einem Kolben eingeschlossenes Luftkissen, treten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bremsvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit mehreren unabhängigen Einzelbremsen, insbesondere Flüssigkeits- und/oder Druckluftbremsen, die gemeinsam und in gegenseitiger Abhängigkeit voneinander betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, ,daß im Steuergestänge derjenigen Bremse, die dem Fahrer das Gefühl für :die Größe der Bremswirkung übermittelt, ein zusätzliches nachgiebiges Druckglied, beispielsweise eine Feder (9), angeordnet ist, gegen das sich bei Ausfall dieser Bremse ein Anschlag (io) im Steuergestänge ;dieser Bremse anlegt und das die Übermittlung.des Bremsgefühls für den Fahrer übernimmt.
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