DE69878C - Geldmünzenhalter mit Zählcontrole - Google Patents
Geldmünzenhalter mit ZählcontroleInfo
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- DE69878C DE69878C DENDAT69878D DE69878DC DE69878C DE 69878 C DE69878 C DE 69878C DE NDAT69878 D DENDAT69878 D DE NDAT69878D DE 69878D C DE69878D C DE 69878DC DE 69878 C DE69878 C DE 69878C
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- DE
- Germany
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- trough
- coin holder
- coins
- money
- counting control
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07D—HANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
- G07D9/00—Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
- G07D9/002—Coin holding devices
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Geldmünzenhalter mit Zählcontrole.
Der nachbeschriebene Geldmünzenhalter hat den Zweck, von gröfseren Summen Geldes die Anzahl
der Münzen oder den Werthbetrag ungezählt bestimmen zu können, und besteht im wesentlichen
aus einer Mulde, deren innere Querschnittsbegrenzung sich der Randform der Geldmünzen
in der Weise anpafst, dafs die hochkant in die Mulde eingestellten Münzen etwa zur Hälfte über die Randflächen der Mulde
hervorragen. Da die jetzigen coursfähigen Münzen aller Culturstaaten rund sind, so erhalten
die Mulden eine halbrunde innere Querschnittbegrerizung.
Die Mulde ist nun mit leicht herausnehmbaren Zwischenwänden α versehen, Fig. 1; auf
ihrem einen Längsrande ist »ohne« Berücksichtigung der Zwischenwände eineStrichtheilung
angeordnet, deren Strichentfernung der Dicke einer Münze entspricht; auf dem anderen Wandrande
ist mit eben solcher Strichentfernung eine Strichtheilung für die einzelnen Muldenabtheilungen
vorgesehen, Fig. 1 und 3. Damit diese beiden verschiedenen Theilungen ausgeführt
werden können, ist die Dicke jeder Zwischenwand gleich einer oder einer mehrfachen
Münzenstärke gewählt, so dafs an Stelle jeder fortgenommenen Zwischenwand eine oder
mehrere Münzen Platz haben.
Da die Mefsmulden gleichzeitig zum Aufbewahren abgemessener Geldrollen dienen können,
ist es vortheilhaft, die Muldenwände nach . unten hin über den Boden zu verlängern, um
eine gefüllte Mulde über die andere stellen und damit an Platz zum Aufbewahren, namentlich
in Geldcassetten, Geldschränken sparen zu können. In Fig. 1 ist diese Muldeneinrichtung
dargestellt worden.
Auch kann man eine Anzahl Mulden mit verschiedenen Fassungsrä'umen und verschiedenen
Stricheintheilungen auf einem einzigen Block vereinigen, Fig. 4, welcher dann als
Zahlbrett zur Verausgabung und Einnahme verschiedener Geldsorten benutzt werden kann.
Zu beachten ist, dafs durch die Mefsmulde bedeutende Vorzüge gegenüber den bisher benutzten
Geldza'hlmethoden erreicht sind. Das Aufzählen der einzelnen Geldstücke mit der
Hand ist zeitraubend, ermüdend, unzuverlässig und nutzt die Münzen zum Schaden des
Nationalvermögens ab. Hin und wieder ist es in Gebrauch, den Werth einer Geldrolle dadurch
zu bestimmen, dafs man die Rolle gegen einen auf dem Zahltisch verzeichneten Mafsstab
hält. Von dieser Einrichtung unterscheidet sich der vorliegende Geldmesser aber wesentlich
dadurch, dafs das Geld während der Messung eine sichere Ruhestätte hat, während die an
einem Tischmafsstabe abgemessene Geldrolle unsicher von den Fingern des Messenden gehalten
wird und daher das Mefsergebnifs nicht zuverlässig ist. Es kann daher die Bestimmung
am Mafsstabe auch nicht das Einzelabzählen ersetzen, sondern beide Methoden können nur
zur gegenseitigen Controlevorgenommen werden. Der sich nicht ändernde Muldenfassungsraum
bedarf aber keiner Controle. Ferner ist das Messen mit einem festliegenden Mafsstabe des-
halb unzweckmäfsig, weil die Verhältnisse häufig einen Ortswechsel zur Vornahme einer Geldbestimmung
wünschenswerth oder sogar nöthig machen, und die Mefsmulde kann den Ort beliebig wechseln.
Schliefslich dient die Mefsmulde nicht nur zur Werthbestimmung, sondern auch gleichzeitig zum Aufbewahren von Geldsummen,
welche in jedem Augenblick nach dem einmal festgesetzten Betrag ohne Nachzählung verausgabt
werden können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Geldmünzenhalter, bestehend aus einer durch herausnehmbare Zwischenwände, welche gleiche oder mehrfache Dicke mit den zu zählenden Münzen besitzen, getheilten Mulde mit zwei Zahlcontrolen, von denen die eine unter Berücksichtigung derZwischenwände, die andere ohne Rücksicht auf dieselben getheilt ist, so dafs Beträge in einzelne kleinere Beträge getrennt oder auch ungetrennt in derselben'Mulde zu messen sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69878C true DE69878C (de) |
Family
ID=343303
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69878D Expired - Lifetime DE69878C (de) | Geldmünzenhalter mit Zählcontrole |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69878C (de) |
-
0
- DE DENDAT69878D patent/DE69878C/de not_active Expired - Lifetime
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