DE698367C - en oder Hohlkoerpern, insbesondere aus Stahl - Google Patents

en oder Hohlkoerpern, insbesondere aus Stahl

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DE698367C
DE698367C DE1937R0098686 DER0098686D DE698367C DE 698367 C DE698367 C DE 698367C DE 1937R0098686 DE1937R0098686 DE 1937R0098686 DE R0098686 D DER0098686 D DE R0098686D DE 698367 C DE698367 C DE 698367C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating
steel
ring
drawn
mandrel
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937R0098686
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Walter Reinecken
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall AG
Original Assignee
Rheinmetall Borsig AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinmetall Borsig AG filed Critical Rheinmetall Borsig AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE698367C publication Critical patent/DE698367C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C1/00Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
    • B21C1/16Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by means other than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, rods or tubes
    • B21C1/22Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by means other than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, rods or tubes specially adapted for making tubular articles
    • B21C1/24Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by means other than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, rods or tubes specially adapted for making tubular articles by means of mandrels
    • B21C1/26Push-bench drawing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D37/00Tools as parts of machines covered by this subclass
    • B21D37/16Heating or cooling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von dünnwandigen Rohren oder Hohlkörpern, insbesondere aus Stahl Die Herstellung voll Rohren und Hohlkörpern mit sehr dünnen Wandstärken wurde erst durch Verb,ess,crting der als Baustoffe :dienenden Werkzcugställle, der Erhöhung der Ziehkräfte und der Vergrößerung der Ziehgeschwindigkeit bis zu einer gewissen Grenze durchführbar. So ist man bei Flaschen bis zu Wandstärken v=on S mm und je nach Größe des Außendurchmessers teilweise sogar noch etwas kleineren Wandstärken gekommen. Versuche, noch wesentlich geringere Wandstärken herauszuliolcn, scheiterten daran, daß iiilfolge der Abkühlung während des Ziehvorganges di!c Verfestigtiiig des Werkstoffs mißerordcntlich groß wird. Werden überdies lufthärtende Stühle verwendet, so tritt diese Abkühlungswirkung in erlii#litem 1T@tß.c hervor. Eiil weiterer Nachteil des üblichen Ziehverfahrens ist der außerordentlich große Verschleiß tin Zichwerkzetwen sowie der Unistand, daß die Gegenstände zwischen den einzelnen Zügen in großen öfen nachgewärmt werden müssen, was eine erhebliche Verteuerung des Fertigungsganges lrervo,rrttft.
  • Die Erfindung schaltet diese MißstInde aus und ermöglicht die Herstellung von düllnwandigen Rohren, Gefäßen o. dgl. ohne d_te bisher als unvermeidlich angesehene Kaltverfestigung des Zi'ehgut,cs arid unter Wegfall voll Zwtschenglüllungen. Dazu dient erflildungsgem,ii.f.3 eine Vorrichtung zum Warinziehen von bereits vorgezogenen hohlen Werkstücken, bei welcher dem Werkstück die jeweilige Ziehtemperatur unmittelbar vor dem Eintritt in den Ziehring in diesem vorgelegenen, an sich bekanntere Anlleizvorricllttin. gen gegeben wird, welche das Ziclil;ut gleichmüßig über seinen Umfang atif die für die Warinvcrformung erforder liclle Temperatur erhitzen. Zum Schutz des Ziehdorns vor zu starker iMiterhitzuilg durch dic Anhcizvorrichtting, wodurch der Ziehdorn festbrennen würde; wird dabei zwischen dem Ziehring und dem Ziehdorn ein Luftspalt oder eine wärmeisolierende Schicht aus feuerfesten oder verbrennbaren verkohlenden Stoffen, wie Zellstoff, Papier o. dgl., vorgesehen. Um eine starke Härtung, welche außer bei weichen Stählen bei fast allein Werkstoffen auftreten kann, zu verhindern und die gewünschte Endfestigkeit zu erzielen, können die bereits fertiggezogenen Teile anschließend eine zusätzliche Heizeinrichtung zur Nachwärmung durchlaufen. Der verfestigte Werkstoff wird darin ausgeglüht bzw. langsamer abgekühlt. Diese 1vIaßnahme erspart in vielen Fällen eine besondere Vergütungsbehandlung durch Ab-. schrecken von oberhalb des Ac3-Punktes mit nachfolgenderAnlaß.behandlun.g ün:erhalb des Ac3-Punktes, da durch die hei verh.ältnis-Zn.ä@ßig niedrigen Teiniperaturein @exfolgtq'VVarmverformung eine beträchtliche Kornverfeinerung eingetreten ist. Durch die Wahl einer günstigen Nachglühtemperatur kann dann jeweils die gewünschte Festigkeit hoher Streckgrenze und Kerbzähigkeit erreicht werden.
  • Durch das Verfahren nach der Erfindung gelingt es, bisher für nicht erreichbar angesehene dünne Wandstärken durch Warmziehen. zu erhalten. Da außerdem der ganze Herstellungsgang bei der erforderlichen Ziehtemperatur stattfindet; ist die Oberfläche des Werkstücks frei von allen scharfkantigen Kaltziehriefen bzw. von durch Schleifen entstandenen scharfkantigen Pissen, die bei der Kerbempfindlichkeit der Werkstoffe vorzugsweise die Schwingungsfestigkeit stark heruntersietzen.
  • In der Zeichnung ist schaubildlich eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung beispielsweise dar- -gestellt.
  • Das warm bis auf etwa S mm vorgezogene Rohr a wird auf den Dorn b übergestreift, welcher so bemessen ist, daß zwischen ihm und der Rohrwand ein Spalt e vorhanden ist; der als Isolierschicht wirkt. Der Spalt kann durch mittels Stegen aus nicht leitenden Stoffen unterteilte Lufträume gebildet oder die Innenseite des Rohres a mit einer Schicht aus feuerfesten Stoffen öder aus verbrennbaren verkohlenden Stoffen, wie Zellstoff, Papier o. dgl., versehen sein. Letztere haben außerdem infolge der nach der Verbrennung zurückbleibenden Kohle noch zusätzlich eine schmierende, das Abstreifen des Werkstücks begünstigende Wirkung: Unmittelbar vor dem Ziehring d ist eine entsprechend ausgebildete Arihcizvorriclitwig e, etwa ein ringförmiger Gasbrenner, angeoirdnet, welcher das Werkstück a auf die zum Ziehen erforderliche Temperatur erhitzt. Die Abmessung der Anheizvorrichtu ng e wird bestimmt durch die Wandstärke des Zichgütes a, dessen Wärmeleitfähigkeit und den Heizwert des veru-endeten Gases.
  • Im Augenblick des Eintritts in den Ziehring il hat das Rohr a durch die Anheizvorrichtüng e die Verformungstemperatur,erreicht und wird durch den schon mit Werkstück a in die Heizvorrichtung oder nach dessen Erwärmung vorgeschobenen Dorn b gegen den Ziehring d vorgebracht. Gegebenenfalls empfiehlt es sich, eine rotierende Anheizvorrichtung zu verwenden; um eine völlig gleichmäßige Erwärmung der Rohrwandung auf den ganzen Umfang zu erzielen, -die zur Bildeng gleichmäßiger Wandstärken erforderlich ist. Anstatt mit Gas kann auch auf elektrischem Wege die Erwärmung des Ziehgutes erfolgen, etwa durch Strahlung, Widerstandserhitzung, Hochfrequenz ö. dgl. Die Größer der Ziehgeschwindigkeit ist zweckmäßig der Erwärmungsgeschwindigkeit der Anheizvorrichtung anzupassen. Im allgemeinen ist die Ziehgeschwindigkeit bei dünnwandigen Rohren größer als bei dickwandigen, wenn nicht durch eine entsprechende Verlängerung der Anheizvorrichtung oder .durch Anwendung besonderer Erhitzungsarten eine größere Erhitzungsgeschwindigkeit und somit eine Steigerung der Ziehgeschwindigkeit bei :dickwandigen Körpern erzielt werden kann. Um die Wärmeableitung während der Warmverformung so gering wie möglich zu halten, ist der Ziehkonus f des Ziehringes d sehr steil auszubilden. Die Wärmeableitungsfiächen werden dadurch sehr klein gehalten.
  • Hinter dem Ziehring d ist die Nachwärmevorrichtung g zum Ausglühen des Rolircs a angebracht. Diese Nachwärmevorzichtung kann wie die Anheizverrichtung durch Gas, Elektrizität o. dgl. erhitzt werden. Die Nachwärmetemperatur ist so einzustellen, daß jeweils die gewünschten Festigkeitseigenschaften zu erreichen sind. Gegebenenfalls kann i durchEinschältung von Strahl:ungspyrometern die Ziehtemperatur bei Beginn des Zichvor-Banges und die NachwärmungstemperatuT nach Austritt aus dem Ziehring selbsttätig eingestellt werden. Es empfiehlt sich, den Ziehring und den Ziehdorn so weit vorzuwärmen, als nicht die Festigkeitseigenschaften darunter leiden, um so die Abkühlung des Werkstücks a durch Wärmeableitung möglichst zu verhindern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur IIcrstellting von dünnwandigen Rollren oller lIolilkörperii, insbesondere aus Stahl, mit großer Naturhärte und hoher Warmfestigkeit durch Warmziehen von bereits vorgezogenen hohlen Werkstücken, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Ziehring eine an sich bekannte anheizvorrichtung angcord. net ist, die das Ziehgut gleichmäßig über seinen ganzen Umfang auf die für die Warmverformung erforderliche Temperatur erhitzt, und daß der Ziehdorn durch einem Luftspalt oder eine wärmeisolierende Schicht aus feuerfesten oder verkohlenden Stoffen, z. B. Papier, vor der zu starken Miterhitzung durch die Anheizvorrichtung geschützt ist. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die fertigbezogenen Teile (a) zum ausglühen und Erzielung der erstrebten Endfestigkeit e.incr zweiten Warmbehandlung in einer hinter dem Ziehring (d) angeordneten Nachwärmevorrichtung (g) unterzogen werden. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß d_,e Erhitzungsvorrichtunge,n (e, g) zwecks gleichmäßiger Erwärmung des Ziehgutes auf dem ganzen Umfang drehbar angeordnet sind.
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