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AUSGANGSPUNKT
DER ERFINDUNG
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I. Gebiet
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf eine Vorrichtung
zum Speichern von Sprachnachrichten in einem drahtlosen Telefonsystem.
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II. Beschreibung des Standes
der Technik
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Sprachmailsysteme
sind in modernen Telefonsystemen einschließlich drahtlosen Telefonsystemen
allgegenwärtig.
Im Kontext drahtloser Telephonie können jedoch Sprachmailsysteme
die aufgezeichneten Nachrichten verschlechtern, da die aufgezeichneten
Nachrichten mehrere Male kodiert und dekodiert werden.
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Insbesondere
kodiert im Kontext drahtloser Telefonsysteme des Kodemultiplex-Vielfachzugriffstyps
(CDMA) ein übertragendes
Telefon Sprachsignale unter Verwendung eines Vokoders vor dem Übertragen
der Signale über
die Luft. Ein bevorzugtes CDMA-System ist in den U.S. Patenten Nr. 4,901,307
und 5,103,459 beschrieben, die beide dem Anmelder der vorliegenden
Erfindung gehören. Ferner
ist ein bevorzugter Vokoder in dem U.S. Patent Nr. 5,414,796 beschrieben,
das auch dem Anmelder der vorliegenden Erfindung gehört.
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Wenn
eine Person versucht, einen Nutzer einer Mobilstation bzw. einer
drahtlosen Station anzurufen, und zwar von einem Landleitungstelefon,
wird der Anruf über
das öffentliche
vermittelte Telefonnetzwerk (PSTN = public switch telephone network) geleitet.
Das PSTN verbindet den Anruf an eine Basisstationssteuerung bzw.
einen -Controller (BSC = base station controller), die bzw. der
den Betrieb der Vielzahl von Basisstationen steuert, die einen geographischen
Bereich bedienen. Wenn der BSC den Anruf von dem PSTN empfängt oder
von einen anderen drahtlosen Telefon, bestimmt der BSC ob das empfangene
drahtlose Telefon derzeitig mit irgendeiner Basisstation registriert
ist. Wenn das drahtlose Telefon nicht registriert ist (oder es registriert
ist, aber nicht abgehoben wird), wird der Anruf an ein Sprach- bzw.
Voicemailsystem weitergeleitet, das eine Sprachnachricht kodiert
und speichert, die für
den Empfänger
des Nutzers des drahtlosen Telefons ist.
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Nachfolgend
kann der Nutzer des drahtlosen Telefons auf das Voicemailsystem
zugreifen, um die Nachricht herauszuziehen, wobei zu diesem Zeitpunkt
die Nachricht dekodiert wird und an den BSC gesendet wird. Am BSC
wird die Nachricht wiederum kodiert und dann an eine Basisstation
gesendet zur Übertragung
an das drahtlose Telefon. Beim Empfang der Nachricht muss das drahtlose
Telefon wiederum die Nachricht dekodieren. Somit durchläuft bei bestehenden
drahtlosen Telefonsystemsprachmailsystemen eine Sprachmailnachricht
zwei Kodier-/Dekodierzyklen,
und zwar einen Zyklus wenn die Nachricht gespeichert wird und einen
zweiten wenn die empfangene Person auf ihre Sprachmail zugreift.
Unglücklicherweise
wird die Qualität
der Sprachnachricht verschlechtert als eine unerwünschte Konsequenz
der mehrfachen Kodierungen und Dekodierungen.
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WO
95 22817 A zeigt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Minimieren
einer Audioverschlechterung in Szenarien, in denen eine Tandemkodierung auftritt,
bei einem Sprachmaildienst als ein bestimmtes Beispiel eines solchen
Szenarios. Eine Tandemkodierung ist definiert als die mehrfache
und aufeinander folgende Kodierung eines selben Sprachsignals zwischen
Knoten eines Kommunikationssystems zum Beispiel wenn die Funktionalität eines
bestimmten Knotens entlang der Übertragungsroute
ein alternatives Signalformat erfordert.
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Die
Vorrichtung und das entsprechende Verfahren gemäß der WO 95 22817 A bestimmen
Charakteristika eines kodierten Audiosignals gemäß denen das Signal klassifiziert
wird, um zu bestimmen, ob eine weiter Kodierung durchgeführt werden
soll oder nicht und daher welche Rate und/oder welche Art der Kodierung
durchgeführt
werden soll. Die Charakteristika sind identifiziert als Qualtitätscharakteristika
und der Rate der Art und Quelle der vorhergehenden Kodierung, während die
Quellen der vorhergehenden Kodierung angezeigt sind, als ein analoges
oder digitales Netzwerk, ein PSTN oder ein drahtloses Kommunikationssystem.
Der Sprachmaildienst mit der WO 95 22817 A kodiert nachfolgend das
Signal mit dem besten Kodieralgorithmus der verfügbar ist, oder kodiert das
Signal überhaupt
nicht, sondern speichert es als ein PCM-Signal mit voller Bandbreite.
Eine Audioverschlechterung wird daher minimiert, da eine erneute
Kodierung aller Signal durchgeführt
wird, gemäß ihrer
Qualität,
wobei die Signale mit schlechter Qualität am wenigsten kodiert werden
oder überhaupt
nicht kodiert werden, Signale mit bester Qualität erneut kodiert werden zum
Minimieren von Bandbreite/Speicheranforderungen und Signalen mit
mittlerer Qualität
selektiv erneut kodiert werden.
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WO
93 00778 A zeigt ein Sprachsignalübertragungsnetzwerk, bei dem
Kommunikation zwischen den Knoten (Handsets bzw. Handys) erreicht wird,
unter Verwendung eines Standards (GSM oder DECT) der ausgewählt ist,
um Bandbreitennutzung zu minimieren. Das Netzwerk gemäß WO 93
00778 A betreibt die Netzwerkverbindung zwischen der Basisstation
und dem MSC in einem asynchronen Transfermodus (ATM), so dass eine
Umwandlung der ATM-formatierten GSM-Datenpakete nicht zwischen GSM-verbundenen
Handsets erforderlich ist, selbst wenn die Pakete sich zwischen
separaten MSCs bewegen müssen,
die über
das PSTN verbunden sind. Bandbreite wird daher für ATM-formierte GSM-Datenpakete
präserviert,
welche eine Umwandlung in PCM-Signale mit voller Bandbreite erfordern,
wie beispielsweise wenn ein Sprachsignal zwischen einem mobilen
Handset und einem festen Handset und zurück geleitet werden.
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Die
vorliegende Erfindung richtet sich auf das Vorsehen eines Sprachmailsystems
für ein drahtloses
Telefonsystem, welches Sprachmailnachrichten mit relativ hoher Qualität vorsieht.
Die vorliegende Erfindung zielt auch auf das Vorsehen eines Sprachmailsystems
für ein drahtloses
Telefonsystem, das die Anzahl von Kodier-/Dekodierzyklen, welche
die Sprachmailnachrichten durchlaufen, minimiert. Die vorliegende
Erfindung zielt auch auf das Vorsehen eines Sprachmailsystems für ein drahtloses
Telefonsystem, das leicht zu verwenden ist, kosteneffektiv herzustellen
und zu implementieren ist.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Gemäß einem
Aspekt sieht die Erfindung eine Computerlogikvorrichtung bzw. ein
-gerät
für ein drahtloses
Telefonsystem vor, das eine Basisstationssteuerung bzw. einen -controller
(BSC) und eine Vielzahl von Drahtlostelefonen umfasst, wobei das Logikgerät Folgendes
aufweist: ein Computerlogikspeichergerät, das durch ein digitales
Verarbeitungssystem ausgelesen werden kann; und Kodemittel, die
in dem Logikspeichergerät
ausgeführt
sind, wobei die Kodemittel Instruktionen aufweisen, die durch das
digitale Verarbeitungssystem ausführbar sind, wobei die Kodemittel
speziell geeignet sind zum Durchführen der Verfahrensschritte
des Speicherns und Weiterleitens von Sprachnachrichten, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schritte des Speicherns und Weiterleitens von Sprachnachrichten
Folgendes aufweisen: Empfangen einer Sprachnachricht an dem BSC,
wobei die Sprachnachricht für
ein angerufenes Telefon bestimmt ist; Speichern der Nachricht ohne
weitere Kodierung oder Dekodierung der Nachricht, wenn das angerufene
Telefon nicht abhebt, wenn die Nachricht von einem Drahtlostelefon
ist, und ansonsten Kodieren der Nachricht und Speichern der Nachricht
an dem BSC.
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Bei
einem anderen Aspekt der Erfindung ist eine Vorrichtung vorgesehen
zum Speichern von Sprachnachrichten in einem drahtlosen Telefonsystem,
wobei die Vorrichtung Folgendes aufweist: Mittel zum Bestimmen,
ob ein angerufenes Drahtlostelefon eine Sprachnachricht, die dafür bestimmt
war, empfangen hat; dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung
ferner Mittel aufweist zum Verarbeiten des Signals zum Speichern
einer Sprachnachricht, wenn das Signal nicht durch das angerufene
Drahtlostelefon empfangen wurde, wobei die Mittel sowohl Mittel aufweisen
zum Bestimmen, ob das Signal, das die Sprachnachricht repräsentiert
als komprimierte oder nicht komprimierte Daten vorliegen, und Mittel
zum Komprimieren nicht komprimierter Daten; und Mittel zum Speichern
komprimierter Daten, welche die Sprachnachricht darstellen.
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Bei
einem Drahtlostelefonsystem einschließlich eines Basisstationscontrollers
(BSC), einer Basisstation und wenigstens einem Drahtlostelefon,
ist ein Computerlogikgerät
offenbart, das ein Computerlogikspeichergerät umfasst, das durch ein digitales Verarbeitungssystem
auslesbar ist. Instruktionen sind in dem Logikspeichergerät ausgeführt und
die Instruktionen sind durch das digitale Verarbeitungssystem ausführbar zum
Durchführen
von Verfahrensschritten zum Speichern und Weiterleiten von Sprachnachrichten.
Wie im Detail nachfolgend beschrieben wird, umfassen die Verfahrensschritte
das Empfangen einer Sprachnachricht an den BSC, wobei die Sprachnachricht
für ein
angerufenes Telefon bestimmt ist. Wenn das angerufene Telefon nicht
abhebt, wird, wenn die Nachricht nicht von einem Drahtlostelefon
stammt, diese kodiert und dann an dem BSC gespeichert. Wenn andererseits
die Nachricht von einem anderen Drahtlostelefon stammt und konsequenterweise
schon kodiert ist, wird die Nachricht (nachdem sie an dem Basisstationstransceiver
empfangen und demoduliert wurde) nicht dekodiert und an dem BSC
gespeichert.
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Ferner
umfassen die Verfahrensschritte ferner das Empfangen eines Sprachnachrichtenzugriffsanrufs
von dem zugreifenden Telefon an dem BSC. Wenn das zugreifende Telefon
ein zugreifendes Drahtlostelefon in demselben System wie der BSC
ist, wird die Sprachnachricht aus dem Speicher herausgezogen und
an das zugreifende Drahtlostelefon übertragen ohne die Kodierung
der Sprachnachricht an dem BSC. Ansonsten (d.h. wenn das zugreifende
Telefon nicht in dem BSC-System ist, zum Beispiel wenn das zugreifende
Telefon ein festes bzw. drahtgebundenes Telefon ist) wird die Sprachnachricht
aus dem Speicher herausgezogen, an dem BSC dekodiert und dann an
das zugreifende Telefon über ein
PSTN geschickt.
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In
einem derzeitig bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist das digitale Modulationsformat ein Format des Kodemultiplex-Vielfachzugriff-(CDMA)-Typs. Zusätzlich umfassen
die Verfahrensschritte ferner das Bestimmen, ob das angerufene Telefon
ein Sprachmailteilnehmer ist und das Speichern der Nachricht nur
wenn das angerufene Telefon ein Sprachmailteilnehmer ist. Das Computerlogikgerät ist auch
in Kombination mit dem BSC offenbart.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt ist ein computerimplementiertes Verfahren zum Speichern
und Weiterleiten einer Sprachnachricht gezeigt, die in einem Drahtlostelefonsystem
erzeugt wurde. Das Verfahren umfasst die Bestimmung, ob die Sprachnachricht
gespeichert werden sollte und wenn die Sprachnachricht gespeichert
werden sollte das Speichern der Sprachnachricht. Dann wird die Nachricht
nachfolgend an ein zugreifendes Telefon für das Abspielen der Sprachnachricht übermittelt.
Somit wird die Sprachnachricht höchstens
einem einzelnen Kodier-/Dekodierzyklus unterworfen zwischen ihrer
Erzeugung bis zu ihrem Abspielen.
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Bei
einem noch weiteren Aspekt umfasst ein drahtloses Telefonsystem
wenigstens eine Basisstation zum Empfangen einer ankommenden Sprachnachricht,
die durch ein aussendendes Telefon an ein angerufenes Telefon geschickt
wird und zum Übertragen
einer ausgehenden Sprachnachricht an ein zugreifendes Telefon. Das
System umfasst einen Basisstationscontroller (BSC), der mit der
Basisstation assoziiert ist. Logikmittel sind an dem BSC vorgesehen
zum Speichern der eingehenden Sprachnachricht in einem sprachkodierten
Format, das mit dem drahtlosen Kommunikationssystemformat kompatibel
ist, wenn das angerufene Telefon nicht abhebt. Darüber hinaus
bewirken Logikmittel an dem BSC, dass die Sprachnachricht als die
ausgehende Sprachnachricht in sprachkodiertem Format an das zugreifende
Telefon übertragen
wird, wenn das zugreifende Telefon ein drahtloses Telefon ist. Ferner dekodieren
Logikmittel an dem BSC die Sprachnachricht und senden die Sprachnachricht
dann als die ausgehende Sprachnachricht an das zugreifende Telefon,
wenn das zugreifende Telefon kein Drahtlostelefon in dem BSC-System
ist.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Um
die Erfindung besser zu verstehen, wird eine Ausführungsform
anhand eines Beispiels beschrieben unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen,
in denen gleiche Bezugszeichen sich auf gleiche bzw. ähnliche
Teile beziehen; in den Zeichnungen zeigt:
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1 ein
schematisches Diagramm eines Drahtlostelefonsystems zum Implementieren
eines Sprachnachrichtensystems, das die vorliegende Erfindung beinhaltet;
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2 ein
Flussdiagramm, das die Schritte zum Empfangen und Speichern einer
Sprachmailnachricht zeigt; und
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3 ein
Flussdiagramm, das die Schritte zum Herausziehen und Weiterleiten
bzw. Übertragen von
Sprachmailnachrichten zeigt.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
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Gemäß 1 ist
ein digitales drahtloses Telefonsystem gezeigt, dass im Allgemeinen
durch das Bezugszeichen 10 bezeichnet ist, das wenigstens
ein Basisstationssystem umfasst, das durch das Bezugszeichen 12 bezeichnet
ist. Wie dargestellt umfasst das Basisstationssystem 12 ein
Basisstationstransceiversubsystem (BTS) 14 und einen assoziierten
Basisstationscontroller bzw. ein -steuerelement (BSC) 16.
Gemäß bekannten
Prinzipien steuert der BSC 16 mehrere BTS, obwohl zur Vereinfachung,
der Offenbarung nur ein einzelnes BTS 14 in 1 dargestellt
ist. Das BTS 14 kann mit wenigstens ersten und zweiten
Drahtlostelefonen 18, 20 über jeweilige drahtlose Verbindungen 22, 24 kommunizieren.
Ferner kann das BTS 14 mit einem oder mehreren nicht im
System 10 befindlichen Telefonen kommunizieren, wie beispielsweise
einem herkömmlichen
festen Telefon 26 über
ein vermitteltes Telefonnetzwerk (PSTN = public switch telephone
network) 27.
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Das
BTS 14 umfasst einen Modulator 14a zum Modulieren
von zu übertragenden
Wellenformen gemäß den Modulationsprinzipien
des Systems 10 (in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel CDMA-Modulationsprinizipien).
In gleicher Weise umfasst das BTS 14 einen Demodulator 14b zum
Demodulieren empfangener Wellenformen gemäß den Demodulationsprinzipien
des Systems 10.
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Eine
Kommunikation über
die Drahtlosverbindungen 22, 24 erfordert, dass
Nachrichten, die über
die Verbindungen 22, 24 übertragen werden, in digitalem
Format kodiert und moduliert werden. Demgemäß umfasst jedes Drahtlostelefon 18, 20 entsprechende
Kodier- und Dekodiersysteme 30, 32 zum Konvertieren
von Sprachsignalen in digitales Format für deren Übertragung an das BTS 14 und
zum Dekodieren von Signalen von dem BTS 14 in Sprachsignale.
In dem derzeitig bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das drahtlose
Luft- bzw. Airinterfacedigitalformat ein Kodemultiplex-Vielfachzugriff-(CDMA)-Format.
Demgemäß ist das
bevorzugte System 10 ein CDMA-System, wobei Einzelheiten
des Systems sich beispielsweise aus dem US-Patent Nr. 4,901,307 und
5,103,459 ergeben, die dem Anmelder der vorliegenden Erfindung gehören. In
weiterer Übereinstimmung
mit dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
umfasst das Kodier-/Dekodiersystem 30, 32 jeweilige Vokoder,
wobei sich Einzelheiten des bevorzugten Ausführungsbeispiels des Vokoders
aus dem US-Patent Nr. 5,414,796 ergeben, das dem Anmelder der vorliegenden
Erfindung gehört.
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1 zeigt,
dass der BSC 16 einen Vokoder einschließlich eines Kodierers 34 umfasst,
der parzellierte Impulskodemodulations-(PCM = pulse code modulation)-Signale
von dem PSTN 27 empfängt. Der
Kodierer 34 kodiert das Sprachsignal, wobei zu verstehen
ist, dass zu übertragende
Nachrichten durch den Modulator 14a in dem BTS 14 moduliert werden
nach dem Kodieren, wie oben beschrieben. Ferner umfasst der Sprachkodierer/Vokoder
des BSC 16 einen Dekodierer 38, der demodulierte
CDMA-Signale von dem Demodulator 14b des BTS 14 dekodiert.
Von dem Dekodierer 38 werden die Signale an das PSTN 27 (und
somit das drahtgebundene Telefon 26) gesendet.
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Ein
Mikroprozessor 42 kommuniziert kodierte Signale an den
Modulator 14a des BTS 14 über eine ausgehende Kommunikationsverbindung 44. Ferner
empfängt
der Mikroprozessor 42 demodulierte CDMA-formatierte Signale
von dem BTS 14 über eine
eingehende Kommunikationsverbindung 46. Ferner kommuniziert,
wie in 1 dargestellt ist, der Mikroprozessor 42 mit
dem Vokoder-BSC-Kodierer 34 und mit dem BSC-Dekodierer 38.
Darüber
hinaus umfasst der BSC 16 ein elektronisches Datenspeichergerät 48 zum
Speichern von Daten von dem Mikroprozessor 42, wobei auf
das Datenspeichergerät durch
den Mikroprozessor 42 zugegriffen werden kann.
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Das
Datenspeichergerät 48 kann
irgendein geeignetes Gerät
bzw. eine Einheit sein zum Beispiel ein Solid State-Speichergerät, ein Hard
Disk Drive bzw. eine Festplatte, ein Optical Drive bzw. ein optischer
Datenspeicher, oder ein Tape Drive bzw. ein Bandspeichergerät.
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1 zeigt
auch, dass der Mikroprozessor 42 vorzugsweise ein Programmspeichergerät 50 umfasst,
das Instruktionen umfasst, die durch den Mikroprozessor 42 verwendet
werden. Demgemäß wird der
Fachmann erkennen, dass der Mikroprozessor 42 eine programmierbare
Zentralprozessoreinheit (CPU) umfassen kann oder einen programmierbaren Gate-Array-Chip
oder eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung (ASIC = application
specific integrated circuit).
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Die 2 und 3 illustrieren
die Struktur, die in computerlesbaren Logikstrukturen an dem Speichergerät 50 (1)
beinhaltet sind. Der Fachmann wird erkennen, dass die Figuren die
Logik illustrieren, die in einer Ausführungsform durch eine Maschinenkomponente
durchgeführt
werden, dass die Logikelemente in eine Form bringt, welche eine
digitale Verarbeitungsvorrichtung (d.h. einen Computer oder einen
Mikroprozessor) instruiert, eine Sequenz von Arbeits- bzw. Betriebsschritten
durchzuführen, die
denen entsprechen, die in den Figuren gezeigt sind.
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Diese
Instruktionen können
in logischen Strukturen/Schaltungen an einem Datenspeichergerät residieren
bzw. in ihnen enthalten sein, einschließlich einem Datenspeichermedium,
wie beispielsweise dem in 1 dargestellten
Speichegerät 50.
Die in 1 dargestellte Maschinenkomponente ist eine Kombination
aus Logikelementen, die in dem Speichergerät 50 beinhaltet sind,
das vorteilhafterweise ein elektronischer Nur-Lesespeicher (ROM
= read only memory) oder ein elektronischer Zufallszugriffsspeicher
(RAM = random access memory) sein kann oder irgendein anderes geeignetes
Datenspeichergerät.
Alternativ können
die Instruktionen ausgeführt
sein in der Form von Computerprogrammkodeelementen auf Halbleiterbauelementen,
auf Magnetband, auf optischen Scheiben, auf einem DASD-Array, auf
Magnetband, auf einer herkömmlichen
Festplatte oder irgendeiner anderen geeigneten Datenspeichervorrichtung
bzw. einem -gerät.
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Gemäß 2 ist
die eingehende Anrufspeicherung zu sehen. Der BSC 16 empfängt einen
eingehenden Anruf im Block 52. Der eingehende Anruf kann
von einem der Drahtlostelefone 18, 20 in dem System 10 initiiert
sein, wobei in diesem Fall der einkommende Anruf von dem BTS 14 an
den BSC 16 geschickt wird. Alternativ kann der eingehende
Anruf von einem Nicht-System-10-Telefon
initiiert sein, wie beispielsweise dem festen bzw. drahtgebunden
Telefon 26, wobei in diesem Fall der Anruf von dem PSTN 27 empfangen
wird. Die Logik geht zu dem Entscheidungsdiamanten bzw. -block 54 über, um
zu bestimmen, ob das angerufene Telefon (d.h. der "Empfänger") abgenommen hat.
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Wenn
der angerufene Teilnehmer abgehoben hat, geht die Logik zum Block 56 über, um
das Ausgangstelefon mit dem angerufenen Telefon zu verbinden, und
zwar nach dem Kodieren der Nachricht, wenn dies notwendig ist (d.h.
wenn der Anruf von einem drahtgebundenen Telefon 26 stammt). Wenn
andererseits der angerufene Teilnehmer nicht abgehoben hat, geht
die Logik zum Entscheidungsblock 58, um zu Bestimmen, ob
der angerufene Teilnehmer ein Nutzer bzw. Teilnehmer des Sprachmailsystems
des BSC 16 ist. Beim Treffen dieser Entscheidung kann der
Mikroprozessor 42 auf eine Teilnehmerliste zugreifen, die
in dem BSC 16 gespeichert ist. Wenn der angerufene Teilnehmer
kein Nutzer des Sprachmailsystems des BSC 16 ist, tritt
die Logik im Block 16 aus. Wenn der Empfänger nicht
abgehoben hat und ein Sprachmailteilnehmer bzw. -nutzer ist, geht
die Logik zu dem Entscheidungsblock 62 weiter.
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Der
Entscheidungsblock 62 repräsentiert die Logikzweige, denen
gefolgt wird, basierend auf dem Typ des Telefons, das den Anruf
initiiert hat. Insbesondere wenn der ankommende Anruf in einem CDMA-Format
ist und somit von einem der Drahtlostelefone 18, 20 in
dem System 10 stammt, geht die Logik zum Block 64 über. Im
Block 64 wird die Nachricht, die demoduliert wurde als
sie durch das BTS 14 empfangen wurde, nicht vor der Speicherung
dekodiert, sondern in ihrem kodierten Format gespeichert. Somit
wird im Block 66 die kodierte Nachricht in dem Datenspeicher 48 (1)
gespeichert. Wenn andererseits der Anruf von dem PSTN 27 empfangen
wurde, geht die Logik zum Block 67, indem das Signal durch
den Vokoder 35 kodiert wird. Die kodierte Nachricht wird
dann im Block 66 gespeichert.
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3 zeigt
den Prozess, durch den Sprachmailnachrichten aus dem BSC 16 herausgezogen werden.
Beginnend im Block 68 empfängt der BSC 16 einen
Sprachmailzugriffsanruf von einem der Telefone 18, 20, 26.
Wie bei dem Entscheidungsblock 54 gemäß 2 repräsentiert
der Entscheidungsblock 70 gemäß 3 die Logikzweige,
denen gefolgt wird basierend auf der Art des Telefons, das den Zugriffsanruf
initiiert hat.
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Wenn
das Zugriffstelefon über
ein PSTN 27 zugreift, geht die Logik zum Block 72 über, um
die Sprachmailnachricht aus dem Datenspeicher 48 herauszuziehen
und dann die Nachricht an den Dekodierer 38 des BSC 16 zu
senden zum Dekodieren der Nachricht. Die dekodierte Nachricht wird
dann an das drahtgebundene Telefon 26 übertragen. Somit kann ein Nutzer
eines Drahtlostelefons auf seine Sprachnachricht zugreifen unter
Verwendung eines drahtgebundenen Telefons oder eines anderen Nicht-System 10 Drahtlostelefons,
wenn dies gewünscht
ist.
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Alternativ
kann der Nutzer auf seine Sprachmail zugreifen unter Verwendung
von einem der Drahtlostelefone 18, 20, wobei in
diesem Fall die Logik von dem Entscheidungsblock 70 zum
Block 76 übergeht.
Im Block 76 wird die kodierte Nachricht aus dem Datenspeicher 48 herausgezogen,
an das BTS 14 gesendet und durch den Modulator 14b des
BTS 14 moduliert und dann in CDMA-Format an das zugreifende
Drahtlostelefon 18, 20 übertragen. Im Block 78 demoduliert
und dekodiert das zugreifende Drahtlostelefon 18, 20 die
Nachricht in ein Sprachsignal.
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Mit
der obigen Offenbarung im Hintergrund ist nun zu verstehen, dass
ein Anruf durch ein Drahtlostelefon 18, 20 oder
ein drahtgebundenes Telefon 26 für den Empfang davon durch ein
Drahtlostelefon 20, 18 platziert werden kann.
In dem Fall, dass das angerufene Drahtlostelefon 20, 18 nicht
abhebt, kann der Anruf als eine Sprachmailnachricht an dem BSC 16 gespeichert
werden. Dann kann der Nutzer des angerufenen Drahtlostelefons 20, 18 auf
die Sprachmailnachricht zugreifen von einem Drahtlostelefon 20, 18 oder
von einem drahtgebunden Telefon 26, um die Nachricht herauszuziehen.
Unabhängig
von der Art des Telefons, das die Sprachmailnachricht initiiert hat
und unabhängig
von der Art des Telefons, das die Nachricht herauszieht, wird die
Nachricht nur einem einzelnen Kodier-/Dekodierzyklus unterworfen
zwischen dem Zeitpunkt ihrer Erzeugung und dem des Abhörens durch
einen Nutzer, um dadurch die Qualität der Nachricht zu verbessern
im Vergleich zu Sprachmailsystemen, bei denen Nachrichten mehreren
Kodier-/Dekodierzyklen
ausgesetzt werden können.
Wie hier verwendet, beziehen sich die Begriffe "kodieren" und "dekodieren" auf Sprachkodier- bzw. Vokodierprozesse,
d.h. die Prozesse, die in einem Drahtlostelefonsystem durchgeführt werden
zum Umwandeln einer sprachformatierten Nachricht in eine digitale
Nachricht und wieder zurück
unter Verwendung eines Vokoders.
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Während das
bestimmte INTEGRIERTE SPRACHMAILSYSTEM FÜR CDMA-NETZWERK, wie es hier im Einzelnen gezeigt
und beschrieben wurde vollständig
in der Lage, ist die oben beschriebenen Ziele der Erfindung zu erreichen,
sei bemerkt, dass es die derzeitig bevorzugte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung ist und somit eine Darstellung des Gegenstands
ist, der hier in breiter Form durch die vorliegende Erfindung in
Betracht gezogen wird, wobei der Umfang der vorliegenden Erfindung vollständig auch
weitere Ausführungsformen
umfasst, welche sich dem Fachmann ergeben und wobei der Umfang der
vorliegenden Erfindung, demgemäß nur durch
die nachfolgenden Ansprüche
definiert bzw. eingeschränkt
wird.