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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Steuern des
Schweißens
von Rohren. Die Erfindung betrifft insbesondere eine Druckregelvorrichtung
zum Steuern eines Lichtbogenschweißprozesses auf eine solche
Weise, dass sehr einheitliche und reproduzierbare Schweißungen hoher
Qualität
in Rohren entstehen, besonders über
lange Pipelinestrecken oder Rohrnetze, wie sie häufig bei der Herstellung von
Einrichtungen zum Führen
von Gas- und Flüssigprodukten
durch die Einrichtung erzeugt werden. Die Erfindung ist insbesondere
auf Umlaufschweißprozesse
anwendbar.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Moderne
Anlagen für
die Produktion von elektronischen Komponenten wie Halbleitern, integrierten
Schaltungen und dergleichen verwenden eine Reihe verschiedener Gase
und Gasgemische von äußerst hoher
Reinheit und Korrosivität
in den Herstellungsprozessen. Die Gase werden häufig in einer Herstellungseinrichtung über relativ
große
Distanzen von Vorratsflaschen und -tanks durch verschiedene Verarbeitungsräume zur
Durchführung verschiedener
Vorgänge
wie z.B. den zahlreichen Ätzschritten
geleitet, die bei der Verarbeitung der elektronischen Komponenten
erforderlich sind. Das Rohrnetz ist ein wichtiger Bestandteil der
Herstellungseinrichtung. Zum Erzeugen des Rohrnetzes werden viele
Rohrteile zusammengefügt,
und dieses Zusammenfügen
erfolgt gewöhnlich
durch Schweißen
von Rohrabschnitten aneinander, an Rohranschlüsse, an Ventile sowie an andere
Komponenten des Rohrnetzes.
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Aufgrund
der Korrosivität
der durch das Rohrnetz zu leitenden Gase ist Edelstahl das am häufigsten
eingesetzte Material für
die Rohre, Anschlüsse
usw., und anodisch polierter Edelstahl ist der bevorzugte Materialtyp.
Eine Problematik in Verbindung mit dem Schweißen solcher Materialien ist die
Wahrscheinlichkeit, dass aufgrund einer schlechten Steuerung des
Schweißens
Unreinigkeiten und Korrosionsstellen an den Schweißstellen
verursacht werden. Die Schweißstellen
sind bekanntlich korrosionsempfindliche Punkte, und daher müssen die Schweißstellen
zur Erzielung einer Schweißung
hoher Qualität
sehr sorgfältig
gesteuert werden. Und aufgrund der großen Zahl von Schweißungen in
jeder Einrichtung ist bei jeder Methode, mit der der Schweißprozess
gesteuert wird, Einheitlichkeit ein sehr wichtiger Faktor.
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Moderne
Schweißsysteme,
die zum Schweißen
von Edelstählen
eingesetzt wurden, sind u.a. Wolfram-Inertgasschweißen, Metall-Inertgasschweißen und
Laserschweißen,
und zum Schweißen
von Pipelines ist ein als Umlaufschweißen bekannter Prozess sehr
weit verbreitet. Umlaufschweißen
ist eine Variation eines Wolfram-Inertgasschweißsystems, bei
dem ein Inertgas verwendet wird, das durch die Pipeline und durch
den Schweißkopf
strömt.
Die Schweißelektrode
befindet sich in einem Schweißkopf,
der das Rohr umgibt, und die Elektrode läuft um das Rohr innerhalb des
Schweißkopfes
um. Eine solche Vorrichtung ist beispielsweise aus den US-Patenten
5,136,134 und 5,223,686 von Benway et al. bekannt.
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Umlaufschweißsysteme
arbeiten auch mit einem Schutz- und/oder
Spülinertgas
zum Schützen der
Schweißstelle
vor Oxidation während
des Schweißens.
So wird z.B. gewöhnlich
Argon eingesetzt, das während
des Schweißprozesses
durch die Pipeline geleitet wird. Das Inertgas wird auch durch den
Umlaufschweißkopf
um die Schweißstelle
herum auf der Außenseite
der Pipeline geleitet.
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Das
Steuern des Flusses des Inertgases in dem Schweißprozess ist ein sehr wichtiger
Aspekt des verwendeten Steuersystems, und es kann zu einer großen Zahl
verschiedener Probleme kommen, wenn das Inertgas nicht ordnungsgemäß geregelt wird.
Das US-Patent 5,396,039 von Chevrel et al. offenbart ein System
zum Schweißen
von Pipelines mit einer Umlaufschweißtechnik mit hochreinem Argon als
Spülgas,
das durch die Pipeline fließt.
Das US-Patent 5,425,492 von Thode offenbart einen weiteren Umlaufschweißprozess,
bei dem ein Inertgas verwendet wird, um die Schweißstelle
vor Oxidation zu schützen.
Das Patent schlägt
vor, die Strömungsrate
des Gases als Reaktion auf Druckänderungen
in der Nähe
der Schweißung
zu justieren. Noch ein weiteres solches System ist im US-Patent
5,304,776 von Buerkel et al. offenbart. Dieses System beaufschlagt die
Rohre des Inertgases, das durch das Rohrnetz fließt, je nach
der Position der umlaufenden Schweißelektrode und des Abstands
zwischen der Spitze der Schweißelektrode
und der geschmolzenen Schweißlache
mit einem kontinuierlich variablen Druck und Unterdruck, um während des
Schweißprozesses
Gravitationseffekte auf das geschmolzene Metall zu kompensieren.
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Diese
früheren
Patente offenbarten Techniken zum Steuern der Natur der erzeugten
Schweißungen.
Industrielle Einrichtungen geben häufig Normen für Schweißungen sowie
Bedingungen vor, die zum Erfüllen
der Norm erforderlich sind. So geben z.B. Normen wie die ANSI B31.3
akzeptable Schweißkonturen
und Oberflächen
vor, und zu ihrer Erfüllung
müssen
Defekte beseitigt, nachgeschweißt und
erneut untersucht werden. Darüber
hinaus werden Schweißungen
häufig
zufallsmäßig zur
Inspektion ausgeschnitten, und wenn die Schweißungen nicht mit den Normen übereinstimmen,
dann müssen evtl.
große
Rohrstücke
entfernt und ersetzt werden.
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Druck
und Strömungsrate
des in dem Rohrnetz fließenden
Inertgases sind zwei wichtige Variablen, die in hohem Maß zur Qualität der in
Umlaufschweißsystemen
erzeugten Schweißungen
beitragen. So muss beispielsweise eine bestimmte Strömungsrate
aufrechterhalten werden, um die Schweißstelle ausreichend vor Oxidation
zu schützen.
Die eigentliche Strömungsrate
ist von mehreren Faktoren abhängig,
aber hauptsächlich
von der Größe des geschweißten Rohres.
Darüber
hinaus muss der Druck des Inertgases während des Schweißens innerhalb
von engen Bereichen gehalten werden. Während die Strömungsrate
auf den gewünschten Wert
eingestellt werden kann und im Wesentlichen konstant bleibt, ist
die Druckregelung in solchen Schweißprozessen aus mehreren Gründen schwieriger.
So nehmen beispielsweise mit jeder Schweißung die Länge und somit das Innenvolumen
der Pipeline zu. Darüber
hinaus ergeben auch verschiedene Längen von Rohrabschnitten unterschiedliche Innenvolumen.
Ferner treten für
verschiedene Rohrdurchmesser verschiedene Volumen auf. Somit kann die
Strömungsrate
des Spülgases,
damit eine Schweißstelle
gleichmäßig mit
dem Spülgas überspült wird,
zwischen etwa 1,52 m3.h–1 und
etwa 183 m3.h–1 (5
Kubikfuß pro
Stunde bis nahezu 100 Kubikfuß pro
Stunde) je nach Größe des Rohres
liegen, aber der Gasdruck muss innerhalb eines recht engen Niederdruckbereiches
von etwa 2,5–12,7
cm (1-5 Zoll) Wassersäule
bleiben.
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Auch
Leckage aus dem Rohrnetz während des
Schweißens
ist eine signifikante Variable, die Variationen des Spülgasdrucks
verursacht. So kann beispielsweise während des Schweißens etwas
Gas an der Stumpfnaht austreten, aber mit fortschreitendem Schweißen um das
Rohr herum wird die Fuge allmählich
geschlossen, bis das Leck gestoppt ist. Dies verursacht einen allmählichen
Druckanstieg.
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Bei
einem typischen Schweißaufbau
wird, um den Druck im Rohrnetz konstant halten zu helfen, eine Drossel
am Ende des Rohrnetzes entfernt von der Schweißstelle verwendet, und der
Druck wird mit Hilfe eines empfindlichen Druckmanometers geregelt.
Ein häufig
eingesetztes Druckmanometer ist als Magnehelic-Manometer bekannt
und wird an ein T-Anschlussstück
allgemein unterhalb von der Schweißstelle zum Überwachen
des Drucks angeschlossen. Betriebspersonal überwacht Änderungen des Drucks, so dass
der Fluss des Spülgases
mit Änderungen
des überwachten
Drucks eingestellt werden kann. Leider erfolgt die Änderung
des Durchflusses in vielen Fällen
nicht schnell genug, um Druckänderungen
auszugleichen. Mit fortschreitendem Schweißen um das Rohr können Druckschwankungen
auch ein Verlaufen von Schweißgut
nach einer Druckreduzierung oder ein Ausblasen des Schweißgutes nach
einem Druckanstieg verursachen.
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Das
Dokument FR-A-1333859 wird als den Stand der Technik beschreibend
angesehen, der dem erfindungsgemäßen Druckregler
am nächsten liegt.
Dieses Dokument zeigt einen Regler, der elektrische Bauteile benutzt.
So hat z.B. in diesem Regler, wie in 2 gezeigt,
ein Außenrohr 18 ein
Loch 29 am oberen Ende. Ein Innenrohr 17 ist am
Boden offen und auf der Oberseite geschlossen. Eine hohle Rohrleitung 22 wird
am geschlossenen oberen Ende des Innenrohrs angeschlossen. Die hohlen
Rohrleitungen haben Mündungen 25 in
der Nähe
des oberen geschlossenen Endes des Innenrohres. An einem unteren
Ende der Rohrleitung wird Gas eingeleitet, das durch die Mündungen 25 strömt. Ein
Draht 31 verläuft
in die Flüssigkeit
und ein Draht 28 wird um das Innenrohr 26 gewickelt
(ebenfalls in Kontakt mit der Flüssigkeit).
Die Flüssigkeit
ist zwischen den beiden Drähten
leitend. Während
das Gas durch die Mündungen
strömt,
hebt sich das Innenrohr (wie durch den Doppelpfeil angedeutet).
Andererseits sinkt das Innenrohr, wenn das Gas freigesetzt wird (wie
durch den Doppelpfeil angedeutet). Jetzt erhält die Flüssigkeit, wenn das Innenrohr
steigt und fällt, Kontakt
mit einem Teil des gewickelten Drahtes. Dieser wirkt wiederum als
Widerstands- oder Reguliervorrichtung zum Senden von Signalen für Überwachungs-
oder Steuerzwecke. Mit anderen Worten, die Flüssigkeit wird als Referenzpunkt
verwendet, um den Druck des Systems über Ventile und Schalter elektronisch
zu regeln.
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AUFGABEN DER ERFINDUNG
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Es
ist somit eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, ein e) verbessertes)
Verfahren und Vorrichtung zum Steuern eines Pipelineschweißprozesses
bereitzustellen. Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine
verbesserte Prozesstechnik zum Regeln der Gasströmungsparameter eines Spülgases in
einem Pipelineschweißprozess
bereitzustellen.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Verfahren
zum Regeln des Drucks des Spülgases
in einem Pipelineschweißprozess
bereitzustellen.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Verfahren
zum Regeln des Drucks des Spülgases
durch Regeln des Gegendrucks in einem Rohrnetz bereitzustellen.
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Es
ist noch eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein e) verbessertes)
Verfahren und Vorrichtung bereitzustellen, um den Druck des Spülgases in
einem Rohrnetz während
des Schweißens
im Wesentlichen gleichmäßig zu halten.
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Es
ist noch eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Steuern
des Pipelineschweißens
bereitzustellen, das zur Erzielung maximaler Gleichmäßigkeit
automatisiert werden kann.
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Es
ist noch eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine einfache, kostenarme
Vorrichtung zum Regeln des Drucks des Spülgases in einem Pipelineschweißsystem
bereitzustellen. Diese und andere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden
Erfindung gehen aus einer ausführlichen
Betrachtung der Erfindung im Hinblick auf die nachfolgende Beschreibung und
die Ansprüche
in Zusammenhang mit den Begleitzeichnungen hervor.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung ist in Anspruch 1 definiert. Die vorliegende Erfindung
bietet eine Möglichkeit
zum Regeln des Drucks des Spülgases
in einer Pipeline durch ein (e) sehr einfache (s) und effizientes)
System und Vorrichtung. Ein Inertgas wird mit einer konstanten Strömungsrate
in die Pipeline oberhalb der Schweißung eingeleitet und von einem
Einlass oberhalb der Schweißung
zum abwärtigen
Ende des Rohrnetzes geleitet. Am abwärtigen Ende, oder wenigstens
unterhalb der Schweißstelle,
wird eine Spülgasdrossel
angeschlossen, um den Auslass des Gases zu drosseln. Mit einem T-Anschlussstück wird das
Rohr auch an einen Gegendruckregler angeschlossen, mit dem der Inertgasdruck
im gesamten Rohrnetz ständig
sehr genau geregelt wird. Das T-Anschlussstück kann sich an einer beliebigen
Stelle in der Pipeline befinden, befindet sich aber vorzugsweise
in der Nähe
der Schweißstelle.
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Bei
solchen Schweißsystemen
verlässt
der Großteil
des durch das Rohrnetz fließenden
Spülgases
das Netz durch die Spülgasdrossel.
Dies können etwa
75% bis 100 des Spülgases
sein. Der Rest des Gases verlässt
das Rohrnetz gewöhnlich
durch die in Arbeit befindliche Schweißstelle und leckt im System an
Anschlussstücken,
T-Verbindungen, Ventilen und dergleichen. Die vorliegende Erfindung
setzt an diesem Rest an, da die Strömungsdrossel eine Konstante
ist.
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Der
Druckregler umfasst eine Säule
einer Flüssigkeit,
vorzugsweise Wasser, durch die das Inertgas frei sprudelnd aus der
Pipeline austreten kann. Die Wassersäule kann auch so eingestellt
werden, dass der Gegendruck in der Pipeline justiert werden kann.
Wenn dies eingestellt ist, dann wird der Gegendruck auf einem konstanten
Wert gehalten, während das
Durchflussvolumen aufgrund der Bedingungen im Rohrnetz variieren
kann. Da der Gegendruck konstant bleibt und unterschiedliche Gasvolumen
durch die Wassersäule
sprudeln können,
wird eine sehr genaue Regelung des Gasdrucks erzielt.
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Die
Erfindung stellt gemäß Beschreibung
in Anspruch 1 eine sehr einfache Vorrichtung zum Herstellen der
Flüssigkeitssäule bereit,
die zwei konzentrische zylindrische Gehäuse umfasst. Das Außengehäuse enthält die Flüssigkeit,
vorzugsweise Wasser, und das Spülgas
wird von der Oberseite in den inneren Zylinder eingeleitet. Durch
Einstellen der Tiefe, bis zu der der innere Zylinder in das Wasser
im äußeren Zylinder
eingetaucht wird, wird die Länge
der Wassersäule
justiert. Das Wasser strömt
durch den inneren Zylinder, sprudelt durch das Wasser und tritt durch
den oberen Abschnitt des äußeren Zylinders
in die Atmosphäre
aus.
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Die
mit dieser Vorrichtung ermöglichte
Gasdruckregelung ist äußerst präzise und
ergibt eine sehr schnelle, genaue und präzise Steuerung des Schweißprozesses.
Mit dieser Steuerung kann der Schweißer äußerst einheitliche Schweißungen hoher Qualität erzeugen.
Ausblasen aufgrund von Druckspitzen und Verlaufen des Schweißgutes aufgrund von
Druckabfällen
werden praktisch ausgeschlossen. Ferner können auch ein Durchflussmessgerät am Spülgaseinlass
und ein Druckmanometer in der Nähe
des Auslasses verwendet werden, um beim anfänglichen Einstellen der/des
nötigen
Strömungsrate und
Drucks in der Pipeline zu assistieren, so dass der Schweißprozess
schnell eingerichtet werden kann. Für sehr geringe Strömungen in
Rohren mit geringem Durchmesser kann das gesamte Spülgas durch
den Regler fließen.
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In
einer anderen Ausgestaltung kann eine teilweise elektronische Steuerung
hergestellt werden, wobei ein Drucksender mit dem Gasauslass von der
Pipeline verbunden wird und die Funktion hat, die Höhe der Wassersäule in Abhängigkeit
vom erfassten Druck einzustellen. Darüber hinaus kann, da die Position
des Umlaufschweißkopfes
ebenfalls ein Faktor ist, der den Gegendruck beeinflusst, ein Positionssensor
für den
Schweißkopf
mit dem Drucksender verwendet werden, um den Gegendruck in Abhängigkeit
von dem erfassten Gegendruck und der Position des Schweißkopfes
zu justieren. In einem solchen System kann ein Servomotor verwendet werden,
um die Höhe
der Wassersäule
zu erhöhen oder
zu verringern und somit den Gegendruck im Rohrnetz zu erhöhen oder
zu verringern.
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BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Nach
der obigen Beschreibung der Erfindung in ihrer allgemeinen Form
wird diese nachfolgend mit Bezug auf die Begleitzeichnungen näher beschrieben.
Dabei zeigt:
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1 eine
schematische Ansicht einer Ausgestaltung eines Schweißsteuersystems
gemäß der Erfindung;
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2 eine
longitudinale Querschnittsansicht einer Vorrichtung zum Regeln des
Gegendruckes;
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3 eine
schematische Ansicht einer weiteren Ausgestaltung des Schweißsteuersystems,
das einen elektronisch justierten Gegendruckregler verwendet.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER
AUSGESTALTUNGEN
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Die
Erfindung wird nachfolgend ausführlicher mit
Bezug auf die Zeichnungen beschrieben. Wie aus 1 ersichtlich
ist, ist das gesamte Schweißsystem schematisch
zum Schweißen
eines Rohrstücks 10 an
ein Rohrnetz 12 an einem Stumpfstoß 14 dargestellt.
Die Zeichnung illustriert zwar nur ein Rohrstück, aber es ist zu verstehen,
dass dies ein gesamtes Netz repräsentiert,
dem das Rohrstück 10 hinzugefügt wird.
Der Einfachheit halber bezeichnen wir das linke Ende des Rohrs 10,
wie in 1 zu sehen, als stromaufwärts vom Stumpfstoß 14,
während
wir das rechte Ende als das stromabwärtige Ende bezeichnen. Das
stromaufwärtige
Ende des Rohrs 10 wird mit einer Spülgasquelle 16 wie
Argon verbunden, und ein Druckregler 18 reduziert den Auslassdruck
vom Tank auf einen benutzbaren Druck, und der Durchflussregler 20 dient
zum Herstellen der Strömungsrate
von Argon am Einlass zum Rohr 10. Eine geeignete Verbindung 22 wie
z.B. eine Endkappe verbindet eine Versorgungsleitung 24 mit
dem Rohr 10.
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Stromabwärts vom
Stumpfstoß 14 ist
das stromabwärtige
Ende des Rohrnetzes 12 mit einer Strömungsdrossel 26 verschlossen,
so dass durch das Rohrnetz 12 strömendes Spülgas das System durch die Drossel 26 verlässt. Die
Strömungsdrossel ist
im Wesentlichen eine Öffnung 28 fester
Größe, durch
die das Gas passieren muss, und die Öffnung 28 ist nach
der Größe der Pipeline 12 und
der Strömungsrate
des Spülgases
bemessen.
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Ein
Anschlussstück
wie bei 30 erstreckt sich von der Drossel 26,
und ein Druckmanometer 32 ist daran durch das Tubing 34 angeschlossen,
um den Gasdruck im Rohrnetz 12 abzulesen. Das Manometer 32 ist
vorzugsweise von dem als „Magnehelic" Manometer bekannten
Typ, der den Gasdruck in Zoll Wassersäule, typischerweise von 0-25,4
cm (0-10 Zoll) Wassersäule
anzeigt.
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Das
Anschlussstück 30 kann
sich an einer beliebigen Stelle in der Pipeline befinden, es wird
jedoch bevorzugt, dass sich das Anschlussstück nahe an der Schweißung befindet,
da Druckverluste in größeren Abständen auftreten.
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Ein
zweites Tubing 36 verläuft
vom Anschlussstück 30 zu
einer Gegendruckreguliervorrichtung 38, um den Gegendruck
im Rohrnetz gleichmäßig und
konstant zu halten. Der Gegendruckregler 38 ist in 2 ausführlicher
dargestellt und beinhaltet einen ersten, äußeren Zylinder 40,
der am Boden geschlossen und auf der Oberseite offen ist, und einen zweiten,
inneren Zylinder 42, der am Boden offen und an der Oberseite
mit einer Kappe 44 verschlossen ist, mit der das Tubing 36 verbunden
ist. Eine Gummimanschette 45 verbindet den inneren Zylinder 42 mit dem äußeren Zylinder 40 und
kann mit Schlauchklemmen 46, 48 befestigt werden,
so dass sich ein gasdichter Verschluss ergibt. Ein zylindrischer Flansch 50 wird
am Boden des Zylinders 40 befestigt, so dass sich eine
stabile Basis ergibt. Vorzugsweise wird das untere Ende des inneren
Zylinders 42 wie bei 52 gezeigt abgeschrägt. Darüber hinaus
ist vorzugsweise eine Reihe von Löchern 54 im Zylinder 42 vorgesehen,
die einen Abstand von etwa 1,3 cm (ein halb Zoll) vom Boden haben.
Die abgeschrägte
Kante 52 und die Löcher 54 dienen
dazu, den Druck im System gleichmäßig zu machen und Schwankungen zu
reduzieren.
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Eine
geeignete Flüssigkeit 56 füllt den
unteren Teil des äußeren Zylinders 40 bis
auf eine geeignete Tiefe oberhalb des unteren Endes des inneren Zylinders 42 und
oberhalb der Löcher 54.
Die genaue Tiefe der Flüssigkeit
ist nicht kritisch, aber die Tiefe der Flüssigkeit wirkt mit der Position
des inneren Zylinders 42 zusammen, um den Gegendruck auf
dem durch das Tubing 36 eintretenden Spülgas zu ermitteln. Ein Unterdruckausgleichsventil 58 kann
ebenfalls vorgesehen werden, um die Möglichkeit zu verhüten, dass
Flüssigkeit
zurück
in das Tubing 36 läuft. Eine
Serie von Löchern 60 ist
vorgesehen, so dass Gas vom äußeren Zylinder 40 in
die Atmosphäre
entweichen kann.
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Die
im Zylinder 40 verwendete Flüssigkeit ist vorzugsweise Wasser,
aber es können
bei Bedarf auch andere Flüssigkeiten
unter bestimmten Prozessbedingungen verwendet werden. Die Dichtigkeit der
Flüssigkeit
bestimmt natürlich
den Gegendruck im inneren Zylinder 42 und somit im Rohrnetz 12.
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Die
Schweißung
erfolgt mit einem herkömmlichen
Umlaufschweißsystem
und ist somit in den Zeichnungen nur symbolisch dargestellt. Es
wird vorzugsweise ein Umlaufschweißsystem verwendet, z.B. von
dem Typ, der in den oben erwähnten
Benway-Patenten beschrieben ist und von der Firma Cajon in Macedonia,
Ohio hergestellt wird.
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Beim
Betrieb würde
die Strömungsrate
für Argonspülgas bei
einem geschweißten
Rohrnetz mit einem Durchmesser von einem Zoll typischerweise auf
10,3 m3.h–1 eingestellt
und der Innendruck im Rohrnetz würde
so eingestellt, dass er im Bereich von 3,8-5,1 cm (1,5-2 Zoll) Wassersäule gemäß Anzeige
am Druckmanometer 32 liegt. Mit fortschreitendem Schweißen läuft die
Elektrode um das Rohr 10 um und schließt allmählich den Stumpfstoß 14,
bis er fertig ist. Während
dieser Zeit bewirkt eine Zunahme des Innendrucks im Rohrnetz 12 das
Sprudeln von überschüssigem Argon
durch den Gegendruckregler 38, während im Netz 12 ein
konstanter Druck aufrechterhalten bleibt.
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In
einer Variation der Ausgestaltung der 1 und 2,
schematisch in 3 dargestellt, erhielten gleiche Komponenten
gleiche Bezugsziffern. Anstatt des Magnehelic-Druckmanometers 32 ist ein
elektronischer Drucksender 64 vorgesehen und am Anschlussstück 30 angeschlossen.
Der Sender 64 misst den Druck im Anschlussstück 30 und sendet
ein elektronisches Signal zu einem Servomotor 66, um den
Zylinder 42 zu heben oder zu senken und dadurch die Eintauchtiefe
des Zylinders 42 in der Flüssigkeit 56 durch
einen beliebigen geeigneten Mechanismus zu justieren. Es kann auch
ein Signal zum Schweißcontroller 68 und
zum Schweißer 70 gesendet
werden, der mit der Schweißelektrode 72 verbunden
ist. Auf diese Weise können
die Druckvariationen zum Steuern des an der Elektrode 72 vorgenommenen
Schweißens
verwendet werden.