DE4332269C2 - Anschlußgarnitur für Heizkörper sowie Verfahren zur Herstellung einer Anschlußgarnitur - Google Patents
Anschlußgarnitur für Heizkörper sowie Verfahren zur Herstellung einer AnschlußgarniturInfo
- Publication number
- DE4332269C2 DE4332269C2 DE4332269A DE4332269A DE4332269C2 DE 4332269 C2 DE4332269 C2 DE 4332269C2 DE 4332269 A DE4332269 A DE 4332269A DE 4332269 A DE4332269 A DE 4332269A DE 4332269 C2 DE4332269 C2 DE 4332269C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- riser pipe
- riser
- connection set
- welding
- radiators
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
- F24D19/00—Details
- F24D19/0002—Means for connecting central heating radiators to circulation pipes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
- B23K11/002—Resistance welding; Severing by resistance heating specially adapted for particular articles or work
- B23K11/004—Welding of a small piece to a large or broad piece
- B23K11/0046—Welding of a small piece to a large or broad piece the extremity of a small piece being welded to a base, e.g. cooling studs or fins to tubes or plates
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
- F24D19/00—Details
- F24D19/0002—Means for connecting central heating radiators to circulation pipes
- F24D19/0017—Connections between supply and inlet or outlet of central heating radiators
- F24D19/0019—Means for adapting connections
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28F—DETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
- F28F9/00—Casings; Header boxes; Auxiliary supports for elements; Auxiliary members within casings
- F28F9/02—Header boxes; End plates
- F28F9/04—Arrangements for sealing elements into header boxes or end plates
- F28F9/16—Arrangements for sealing elements into header boxes or end plates by permanent joints, e.g. by rolling
- F28F9/18—Arrangements for sealing elements into header boxes or end plates by permanent joints, e.g. by rolling by welding
- F28F9/182—Arrangements for sealing elements into header boxes or end plates by permanent joints, e.g. by rolling by welding the heat-exchange conduits having ends with a particular shape, e.g. deformed; the heat-exchange conduits or end plates having supplementary joining means, e.g. abutments
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28F—DETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
- F28F9/00—Casings; Header boxes; Auxiliary supports for elements; Auxiliary members within casings
- F28F9/26—Arrangements for connecting different sections of heat-exchange elements, e.g. of radiators
- F28F9/262—Arrangements for connecting different sections of heat-exchange elements, e.g. of radiators for radiators
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K2101/00—Articles made by soldering, welding or cutting
- B23K2101/04—Tubular or hollow articles
- B23K2101/14—Heat exchangers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Anschlußgarnitur
für Heizkörper, insbesondere Plattenheizkörper und
ein Verfahren zur Herstellung einer Anschlußgarnitur für Heizkörper.
Aus jeweils einem gehäuseartigen Oberteil, einem gehäuse
artigen Unterteil und einem den Oberteil mit dem Unter
teil verbindenden Steigrohr bestehende Anschlußgarnituren
werden bevorzugt bei Plattenheizkörpern angewandt. Sie
dienen sowohl bei einem Einrohrsystem als auch bei einem
Zweirohrsystem der Zu- und Abführung des Heizmediums. Zu
diesem Zweck weist der Unterteil einen Vorlaufanschluß
und einen im definierten Abstand zu diesem angeordneten
Rücklaufanschluß auf. Während der Rücklaufanschluß mit
dem unteren Höhenbereich eines Heizkörpers verbunden
wird, ist der Vorlaufanschluß über ein vertikales Steig
rohr mit dem im oberen Höhenbereich des Heizkörpers ange
ordneten Oberteil verbunden. In den Oberteil ist meistens
eine Regelarmatur integriert.
Durch die DE 37 36 107 A1 zählt eine Anschlußgarnitur zum
Stand der Technik, bei welcher die Verbindung des Steig
rohrs mit dem Oberteil und dem Unterteil durch eine
Schutzgasschweißung erfolgt. Zu diesem Zweck sind im
Oberteil und im Unterteil an den Außendurchmesser des
Steigrohrs angepaßte Öffnungen vorgesehen, in welche das
Steigrohr lageorientiert eingesetzt wird. Nach der Fixie
rung von Steigrohr, Oberteil und Unterteil in einer ent
sprechenden Schweißvorrichtung werden die Schweißnähte im
Übergangsbereich von dem Steigrohr auf die Oberflächen
des Oberteils und des Unterteils gelegt. Da es sich bei
den Gehäusen von Oberteil und Unterteil um rohrartige
bzw. kugelförmige Gebilde handelt, müssen die Schweißbah
nen daher entlang spezieller Kurven gelegt werden. Dies
führt zu vergleichsweise komplizierten Schweißvorrichtun
gen. Außerdem ist es zur Sicherstellung einer einwand
freien Schutzgasschweißung (MIG/MAG) erforderlich, di
verse Parameter, wie z. B. Gasqualität, Gasmenge, Schweiß
drahtqualität, Drahtmenge, Drahtvorschub, Düsenzustand,
Anstellwinkel der Düse, Brennerabstand, Schweißgeschwin
digkeit, Nachhaltezeit des Gases, Freibrandzeit des
Drahts, Überschweißzeit, Startverzögerung, Impulsverände
rungen und Konturgenauigkeit permanent zu überwachen.
Diese Überwachung erfordert fraglos einen erheblichen
Aufwand.
Trotz dieses Aufwands kann die Dichtheit der Schweißnähte
nicht grundsätzlich gewährleistet werden. Dies liegt in
der Schutzgasschweißung an sich begründet. Folglich muß
jede Anschlußgarnitur in einer entsprechenden Anlage hin
sichtlich der Dichtheit der Schweißnähte geprüft werden.
Die Überprüfung erfolgt durchweg derart, daß die An
schlußgarnitur visuell in einem Wasserbad kontrolliert
wird. Die Qualität der Überprüfung hängt dabei von dem
Verantwortungsbewußtsein der prüfenden Person ab. Da es
sich bei einer Anschlußgarnitur der in Rede stehenden Art
um einen ausgesprochenen Massenartikel handelt, muß die
prüfende Person mehrere Stunden am Tag eine solche Sicht
kontrolle durchführen. Hierbei ist es objektiv nicht aus
zuschließen, daß die prüfende Person ermüdet. Sie nimmt
dann nicht immer wahr bzw. sie will unbewußt nicht wahr
nehmen, daß Luftblasen im Prüfbad hochsteigen, die darauf
hindeuten, daß Schweißnähte nicht dicht sind.
Die wesentlichen Nachteile der bekannten Bauart liegen
also darin, daß einerseits für das Zusammenschweißen von
Oberteil, Unterteil und Steigrohr ein hoher vorrichtungs
technischer Aufwand bereitgestellt werden muß und daß an
dererseits für die Überprüfung der Schweißnähte eine mo
notone, stets wiederkehrende visuelle Kontrolltätigkeit
mit den durch menschliche Unzulänglichkeit bedingten Feh
lerquellen erforderlich ist.
Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, eine Anschlußgarnitur für Heizkörper,
insbesondere Plattenheizkörper, sowie ein Verfahren zur
Herstellung einer solchen Anschlußgarnitur zu schaffen,
die einen geringeren Aufwand erfordern und Fehlerquellen
aufgrund menschlicher Unzulänglichkeit weitgehend aus
schließen.
Die Lösung dieser Aufgabe ist in den Patentansprüchen
1 und 2 angegeben.
Danach wird das Steigrohr an den Enden mit umfangsseiti
gen Ringwulsten ausgerüstet, denen verschiedene Funktio
nen überantwortet werden. Ferner werden die Öffnungen im
Oberteil und Unterteil randseitig so gestaltet, daß sie
im Zusammenwirken mit den Steigrohrenden die Anwendung
des im Vergleich zum Schutzgasschweißen wirtschaftliche
ren elektrischen Widerstandsschweißens erlauben.
Hierbei übernehmen die Ringwulste gemeinsam mit den in
einer Ebene liegenden Kontaktbereichen umfangsseitig der
Öffnungen zunächst eine Distanzierungsfunktion im Hin
blick auf den exakten Abstand von Oberteil zu Unterteil,
um die vorbestimmten Anschlußmaße der Anschlußgarnitur -
einerseits zum Heizkörper, andererseits zu den bauseiti
gen Vorlauf- und Rücklaufleitungen hin - zu gewährlei
sten. Dies ist deshalb möglich, weil sowohl die Ringwul
ste als auch die Kontaktbereiche exakt mit auch in der
Massenproduktion stets wiederholbarer Genauigkeit gefer
tigt werden können.
Ferner sind die über die Ringwulste vorstehenden zylin
drischen Endabschnitte der Steigrohrenden so lang ausge
bildet, daß sie in den Öffnungen eine Zentrierfunktion
wahrnehmen. Ihre Länge entspricht etwa der Dicke der Wan
dungen des Oberteils und des Unterteils.
Dadurch, daß sich die Kontaktbereiche senkrecht zur
Längsachse des Steigrohrs erstrecken, kann darüberhinaus
beim Aufbringen einer axialen Kraft, wobei sich die Ring
wulste jeweils gegen Elektroden abstützen, die Festlegung
der Ringwulste in den Kontaktbereichen per Widerstands
schweißung erfolgen.
Durch die Ausbildung der Steigrohrenden sowie der Öff
nungsbereiche an Oberteil und Unterteil kann mithin
sowohl eine exakte Maßhaltigkeit in Längsrichtung des
Steigrohrs als auch radial zur Längsachse des Steigrohrs
erreicht werden. Dies erweist sich insbesondere deshalb
von Vorteil, weil die Oberflächen des Oberteils und des
Unterteils in aller Regel zylindrisch oder kugelförmig
gekrümmt sind. Die auch dann in einer Ebene verlaufenden
Kontaktbereiche gewährleisten im Zusammenwirken mit den
präzise gefertigten Ringwulsten beim Widerstandsschweißen
einwandfreie, flüssigkeitsdichte Schweißverbindungen. Auf
eine Dichtigkeitsprüfung und den damit verbundenen Auf
wand kann demzufolge verzichtet werden. Die mit einer
solchen Kontrolle einhergehenden, insbesondere auf
menschliche Unzulänglichkeiten beruhenden, Fehlerquellen
entfallen.
Die Ringwulste können insbesondere durch axiales Stauchen
des Steigrohrs und die Kontaktbereiche durch Prägen der
Randabschnitte der Öffnungen gebildet werden. Das Prägen
kann unabhängig von der Herstellung der Öffnungen oder
gleichzeitig mit der Fertigung der Öffnungen erfolgen.
Die Kontaktbereiche können linienförmig oder aber auch in
Richtung auf die Ringwulste konvex, konkav oder eben ge
staltet sein.
Ein großer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ent
sprechend den Merkmalen des Anspruchs 2 liegt in dem
Sachverhalt, daß sich die Ringwulste bei axialem Preßvor
gang direkt an den stabil ausgebildeten und gelagerten
Elektroden abstützen können und das Steigrohr somit nicht
in seinem zylindrischen Teil örtlich durch Reibschluß
festgehalten werden muß. Ein weiterer wesentlicher Vor
teil besteht darin, daß die Widerstandsschweißung absolut
flüssigkeitsdichte Schweißnähte garantiert, die keiner
Überprüfung bedürfen. Insofern sind wesentlich weniger
Parameter bei der Widerstandsschweißung im Vergleich zu
einer Schutzgasschweißung zu überwachen. Ferner entfällt
eine Abdrückvorrichtung zur Kontrolle der Dichtheit der
Schweißnähte. Es gelangen aber nicht nur der apparative
Aufwand für die Abdrückvorrichtung in Fortfall, sondern
auch die in der prüfenden Person liegenden menschlichen
Fehlerquellen. Die Qualität der erzeugten Anschlußgarni
turen wird demzufolge erheblich verbessert. Dies macht
sich besonders deshalb wirtschaftlich bemerkbar, weil es
sich bei der Anschlußgarnitur um einen ausgesprochenen
Massenartikel handelt.
Von Vorteil ist ferner, daß neben der durch insbesondere
enge Toleranzen gesicherten Dichtheit der Schweißnähte
eine Verbesserung der mechanischen Festigkeit auf Zug,
Druck, Biegung und Torsion erreicht wird. Infolge des
großen Kontaktbereichs der Ringwulste randseitig der Öff
nungen werden im Steigrohr wesentlich günstigere Span
nungsverteilungen erzielt. Die mechanischen Werte für die
Sicherheit der Schweißverbindungen werden verbessert, und
zwar insbesondere während des praktischen Einsatzes bei
vergleichsweise hohen Temperaturdifferenzen im Bereich
des Vorlaufanschlusses einerseits und des Heizkörperan
schlusses andererseits. Darüberhinaus kann der Bereich
wesentlich kleiner gehalten werden, der beim Widerstands
schweißen erwärmt werden muß. Auch dies trägt zur Erhö
hung der Festigkeit der Anschlußgarnitur bei.
Letztlich ist noch darauf hinzuweisen, daß kein Nahtein
fall entstehen kann. Hiermit ist gemeint, daß beim Wider
standsschweißen kein Material in das Innere des Steig
rohrs eintreten kann, was letztlich zu einer Quer
schnittsverengung führen würde.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnun
gen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Seitenansicht eine Anschluß
garnitur;
Fig. 2 in der Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
ein Steigrohr der Anschlußgarnitur der Fig.
1;
Fig. 3 im vertikalen Schnitt in vergrößerter Dar
stellung einen Verbindungsbereich zwischen
dem Steigrohr und einer rohrförmigen An
schweißbuchse;
Fig. 4 im vertikalen Schnitt in vergrößerter Dar
stellung den Verbindungsbereich zwischen dem
Steigrohr und einem gehäuseartigen Unterteil;
Fig. 5 in nochmals vergrößertem Maßstab den Aus
schnitt V der Fig. 4;
Fig. 6 ebenfalls in vergrößerter Darstellung das De
tail VI der Fig. 3 und
Fig. 7 eine weitere Gestaltung des Detailbereichs VI
der Fig. 3.
Mit 1 ist in der Fig. 1 eine Anschlußgarnitur für einen
nicht näher dargestellten Plattenheizkörper bezeichnet.
Die Anschlußgarnitur 1 weist einen gehäuseartigen Ober
teil 2 sowie einen gehäuseartigen Unterteil 3 auf, die
durch ein Steigrohr 4 miteinander verbunden sind.
Der Oberteil 2 umfaßt im Bereich des Steigrohrs 4 eine
rohrförmige Anschweißbuchse 5.
Der Unterteil 3 setzt sich aus zwei kugelförmigen Gehäu
sen 6, 7 zusammen, die durch ein Rohrstück 8 miteinander
verbunden sind. Das Gehäuse 6 besitzt einen Vorlaufan
schluß 9, während das Gehäuse 7 einen Rücklaufanschluß 10
sowie einen Anschluß 11 zur Kopplung mit dem Plattenheiz
körper aufweist.
Das Steigrohr 4 weist an beiden Enden umfangsseitige
Ringwulste 12, 13 auf.
In der Anschweißbuchse 5 ist, wie insbesondere die
Fig. 3 und 6 zu erkennen geben, eine Öffnung 14 vorgese
hen, die den über den Ringwulst 12 vorstehenden zylindri
schen Endabschnitt 15 des Steigrohrs 4 aufnimmt. Der Be
reich umfangsseitig der Öffnung 14 ist durch Prägen ein
gezogen und als Schweiß-Kontaktbereich 16 ausgebildet.
Dieser Schweiß-Kontaktbereich 16 erstreckt sich in einer
Ebene E-E (Fig. 6), die senkrecht zur Längsachse 17 des
Steigrohrs 4 verläuft. Es wird auf diese Weise eine
scharfe Kante 18 gebildet, die am konkaven Oberflächenbe
reich 19 des Ringwulstes 12 zur Anlage gelangt.
Es ist aber auch vorstellbar, wie z. B. die Fig. 7 zu er
kennen gibt, daß der Schweiß-Kontaktbereich 16a durch die
kreisringförmige Fläche einer ebenen Oberseite 20 eines
Gehäuses gebildet wird. Ferner kann der Schweiß-Kontakt
bereich 16 in Richtung zum Ringwulst 12 konvex oder kon
kav gekrümmt sein.
Eine konvexe Krümmung 16b veranschaulichen z. B. die
Fig. 4 und 5, wo der untere Ringwulst 13 gemäß den Fig.
1 und 2 an dem Gehäuse 6 zur Anlage gelangt.
Die Herstellung der Anschlußgarnitur 1 gemäß Fig. 1 er
folgt dadurch, daß zunächst die Enden 21, 22 des Steig
rohrs 4 gemäß Fig. 2 mit umfangsseitigen Ringwulsten 12,
13 versehen werden. Die Herstellung der Ringwulste 12, 13
erfolgt bevorzugt durch einen Stauchprozeß. Dadurch kön
nen sowohl der Abstand A der einander zugewandten Ober
flächen 23 der Ringwulste 12, 13, die Breite B der Ring
wulste 12, 13, die Länge L der zylindrischen Endab
schnitte 15 sowie die Gesamtlänge GL des Steigrohrs 4 vor
dem Schweißprozeß exakt festgelegt werden.
Parallel zu der Fertigung des Steigrohrs 4 werden in der
Anschweißbuchse 5 und im Vorlaufgehäuse 6 Öffnungen 14,
24 mit Durchmessern hergestellt, die exakt an die Außen
durchmesser der zylindrischen Endabschnitte 15 des Steig
rohrs 4 angepaßt sind.
Randseitig der Öffnungen 14, 24 werden durch Prägen in
einer Ebene E-E liegende, sich senkrecht zur Längsachse
17 des Steigrohrs 4 erstreckende ringförmige Schweiß-Kon
taktbereiche 16, 16a, 16b angeformt, die - wie vorstehend
erläutert - in Richtung zu den Ringwulsten 12, 13 konvex,
konkav, scharfkantig oder eben ausgebildet sein können.
Im Anschluß daran werden der Oberteil 2, der Unterteil 3
und das Steigrohr 4 zusammengesteckt und bezüglich der
späteren Einbauposition lageorientiert.
Nunmehr wird beispielsweise unterhalb des der Anschweiß
buchse 5 benachbarten Ringwulstes 12 eine Elektrode 25
angelegt (Fig. 1) und danach das Steigrohr 4 sowie der
Oberteil 2 durch eine in axialer Richtung des Steigrohrs
4 wirksame Kraft P formschlüssig fixiert. Die Elektrode
25 bildet hierbei gemäß den Pfeilen W aufgrund ihrer Hal
terung ein Widerlager. Eine reibschlüssige Festlegung des
Steigrohrs 4 im Bereich zwischen den Ringwulsten 12, 13
ist nicht notwendig.
Anschließend wird die Elektrode 25 mit Strom beaufschlagt
und es erfolgt mit anhaltender Kraft P ein Zusammenpres
sen von Ringwulst 12 und Schweiß-Kontaktbereich 16
(Fig. 1, 3 und 6), wobei der Abstand A1 der Mittel
achse 26 der Anschweißbuchse 5 zu der Anlageebene der
Elektrode 25 am Ringwulst 12 exakt definierbar ist.
Im Anschluß daran wird der vorstehend anhand der Verbin
dung von Steigrohr 4 und Oberteil 2 geschilderte Vorgang
am Unterteil 3 vorgenommen. Das heißt, es wird eine Elek
trode 25 an das Steigrohr 4 mit Anlage am Ringwulst 13
gelegt, anschließend werden mit der Kraft P Steigrohr 4
und Unterteil 3 formschlüssig fixiert. Dann wird mit der
Kraft P und Strombeaufschlagung der Ringwulst 13 mit dem
Schweiß-Kontaktbereich 16b (Fig. 1, 4 und 5) zusammen
gepreßt und dadurch verschweißt. Hierbei wird dann der
vorgeschriebene Endabstand EA der Mittelachse 26 des
Oberteils 2 zu der Mittelachse 27 des Unterteils 3 genau
definiert (Fig. 1).
Bezugszeichenliste
1 - Anschlußgarnitur
2 - Oberteil v. 1
3 - Unterteil v. 1
4 - Steigrohr
5 - Anschweißbuchse
6 - Gehäuse v. 3
7 - Gehäuse v. 3
8 - Rohrstück
9 - Vorlaufanschluß
10 - Rücklaufanschluß
11 - Anschluß an 7
12 - Ringwulst
13 - Ringwulst
14 - Öffnung in 5
15 - Endabschnitte v. 4
16 - Schweiß-Kontaktbereich
16a - Schweiß-Kontaktbereich
16b - Schweiß-Kontaktbereich
17 - Längsachse v. 4
18 - scharfe Kante
19 - konkaver Oberflächenabschnitt v. 12
20 - Oberseite
21 - Ende v. 4
22 - Ende v. 4
23 - Oberflächen v. 12, 13
24 - Öffnung in 6
25 - Elektrode
26 - Mittelachse v. 5
27 - Mittelachse v. 3
A - Abstand v. 23
A1 - Abstand 26 zu 25
B - Breite v. 12, 13
E-E - Ebene v. 16, 16a, 16b
EA - Endabstand 26 zu 27
GL - Gesamtlänge v. 4
L - Länge v. 15
P - Kraft
W - Widerlager.
2 - Oberteil v. 1
3 - Unterteil v. 1
4 - Steigrohr
5 - Anschweißbuchse
6 - Gehäuse v. 3
7 - Gehäuse v. 3
8 - Rohrstück
9 - Vorlaufanschluß
10 - Rücklaufanschluß
11 - Anschluß an 7
12 - Ringwulst
13 - Ringwulst
14 - Öffnung in 5
15 - Endabschnitte v. 4
16 - Schweiß-Kontaktbereich
16a - Schweiß-Kontaktbereich
16b - Schweiß-Kontaktbereich
17 - Längsachse v. 4
18 - scharfe Kante
19 - konkaver Oberflächenabschnitt v. 12
20 - Oberseite
21 - Ende v. 4
22 - Ende v. 4
23 - Oberflächen v. 12, 13
24 - Öffnung in 6
25 - Elektrode
26 - Mittelachse v. 5
27 - Mittelachse v. 3
A - Abstand v. 23
A1 - Abstand 26 zu 25
B - Breite v. 12, 13
E-E - Ebene v. 16, 16a, 16b
EA - Endabstand 26 zu 27
GL - Gesamtlänge v. 4
L - Länge v. 15
P - Kraft
W - Widerlager.
Claims (2)
1. Anschlußgarnitur für Heizkörper, insbesondere Plat
tenheizkörper, die ein gehäuseartiges Ober- (2) und
Unterteil (3) aufweist, die durch ein Steigrohr (4)
miteinander verbunden sind, das an seinen Endab
schnitten (15) mit Randabschnitten von Öffnungen (14,
24) des Oberteils (2) und des Unterteils (3) durch
Schweißen verbunden ist, dadurch
gekennzeichnet, daß an beiden Enden (21,
22) des Steigrohrs (4) aus der Wandung herausgeformte
umfangsseitige Ringwulste (12, 13) vorgesehen sind,
die mit gekrümmten, senkrecht zur Längsachse (17) des
Steigrohrs (4) angeordneten, ringförmigen Randab
schnitten der Öffnungen (14, 24) des Ober- (2) bzw.
Unterteils (3) in Kontaktbereichen (16, 16a, 16b)
flüssigkeitsdicht durch Widerstandsschweißen verbun
den sind.
2. Verfahren zur Herstellung einer Anschlußgarnitur (1)
für Heizkörper, insbesondere Plattenheizkörper, nach
Anspruch 1, bei welchem
- - die Enden (21, 22) des Steigrohrs (4) mit umfangs seitigen Ringwulsten (12, 13) versehen und rand seitig der Öffnungen (14, 24) im Oberteil (2) und im Unterteil (3) in einer Ebene (E-E) liegende, sich senkrecht zur Längsachse (17) des Steigrohrs (4) erstreckende ringförmige Kontaktbereiche (16, 16a, 16b) angeformt werden,
- - daß nach dem Zusammenfügen von Oberteil (2), Un terteil (3) und Steigrohr (4) zunächst an dem einen Steigrohrende (21) und dann an dem anderen Steigrohrende (22) eine das Steigrohr (4) unter halb eines Ringwulstes (12, 13) umgreifende Elek trode (25) angelegt
- - und danach das Steigrohr (4) sowie der der Elek trode (25) benachbarte Oberteil (2) oder Unterteil (3) durch eine in axialer Richtung des Steigrohrs (4) wirksame Kraft (P) formschlüssig fixiert wer den,
- - daß nach der Fixierung die Elektrode (25) mit Strom beaufschlagt,
- - und daß anschließend der Ringwulst (12, 13) durch Widerstandsschweißung mit dem angrenzenden Kon taktbereich (16, 16a, 16b) flüssigkeitsdicht ver bunden wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4332269A DE4332269C2 (de) | 1993-09-23 | 1993-09-23 | Anschlußgarnitur für Heizkörper sowie Verfahren zur Herstellung einer Anschlußgarnitur |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4332269A DE4332269C2 (de) | 1993-09-23 | 1993-09-23 | Anschlußgarnitur für Heizkörper sowie Verfahren zur Herstellung einer Anschlußgarnitur |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4332269A1 DE4332269A1 (de) | 1995-03-30 |
| DE4332269C2 true DE4332269C2 (de) | 1996-10-02 |
Family
ID=6498344
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4332269A Expired - Lifetime DE4332269C2 (de) | 1993-09-23 | 1993-09-23 | Anschlußgarnitur für Heizkörper sowie Verfahren zur Herstellung einer Anschlußgarnitur |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4332269C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19750109C2 (de) * | 1997-11-12 | 2000-09-21 | Kermi Gmbh | Anschlußgarnitur und Heizkörper |
| DE19844848A1 (de) * | 1998-09-30 | 2000-04-06 | Modine Mfg Co | Wärmetauscher |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1921205U (de) * | 1965-05-28 | 1965-08-12 | Buderus Eisenwerk | Endstopfen fuer radiatoren. |
| US4485867A (en) * | 1982-02-08 | 1984-12-04 | Ex-Cell-O Corporation | Heat exchanger |
| DE3328913A1 (de) * | 1983-08-10 | 1985-02-28 | Körting Hannover AG, 3000 Hannover | Einrichtung zur befestigung eines rohres in einer bohrung |
| DE3736107A1 (de) * | 1987-10-26 | 1989-05-03 | Berg Hans Gmbh & Co Kg | Anschlussarmatur fuer einen heizkoerper |
-
1993
- 1993-09-23 DE DE4332269A patent/DE4332269C2/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4332269A1 (de) | 1995-03-30 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2984710B1 (de) | Verfahren zum verbinden eines rohrkabelschuhs mit einer aus aluminium hergestellten litze | |
| DE2933492A1 (de) | Gelaender, gitter o.dgl. und verfahren zur herstellung desselben | |
| EP0116156B1 (de) | Verfahren zum elektrischen Widerstandsschweissen und Anwendung des Verfahrens bei der Fassherstellung | |
| DE102007036289A1 (de) | Verfahren und eine Vorrichtung zum Schweißen von Rundnähten | |
| EP1941964A1 (de) | Widerstands-Einpressschweißverfahren | |
| CH654100A5 (de) | Heizkoerper. | |
| DE4332269C2 (de) | Anschlußgarnitur für Heizkörper sowie Verfahren zur Herstellung einer Anschlußgarnitur | |
| DE4333283A1 (de) | Schweißverfahren | |
| DE19512364C2 (de) | Anschlußanordnung für einen Röhrenheizkörper | |
| EP0056834B1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Rohrheizkörpereinbaueinheit | |
| DE102019211860A1 (de) | Werkzeuganordnung für den Herstellprozess von Fixierpunkten | |
| DE2317828A1 (de) | Hohlkoerper aus blech mit angeschweisstem fitting sowie verfahren und vorrichtung zu seiner herstellung | |
| DD259662A1 (de) | Fuegestelle an rohren aus stahl | |
| DE2034133C3 (de) | Verfahren zum Anbringen eines Anschlußstutzens an eine Wand sowie Anschlußstutzen zum Durchführen des Verfahrens | |
| DE3437823A1 (de) | Schweissverbindung | |
| DE19509586C1 (de) | Verbindungsstück | |
| EP0587926A1 (de) | Brennstab für einen Kernreaktor und Schweissvorrichtung zu dessen Herstellen | |
| DE4136349C2 (de) | Schweißvorrichtung für Kunststoffrohre | |
| DE19947314A1 (de) | Vorrichtung umfassend eine Schweißverbindung | |
| EP4012240B1 (de) | Abzweigrohr für sensoranschluss | |
| DE2805545A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum druckverschweissen eines oder mehrerer rohre mit einer platte in einem arbeitsgang | |
| DE20218378U1 (de) | Aufschweißbarer Abzweigsattel für Kunststoffrohre | |
| EP0630028B1 (de) | Thermische Schutzhülse für Kernreaktordruckbehälterrohrstutzen | |
| DE10327220B3 (de) | Abzweigsattel aus Kunststoff und Verfahren zum Herstellen eines Abzweigsattels | |
| DD242779A1 (de) | Verfahren und anordnung zum verschweissen thermoplastischer werkstoffe |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |