DE698239C - Wasserstoffelektrode zum Messen der Wasserstoffionenkonzentration von Loesungen - Google Patents

Wasserstoffelektrode zum Messen der Wasserstoffionenkonzentration von Loesungen

Info

Publication number
DE698239C
DE698239C DE1938J0062590 DEJ0062590D DE698239C DE 698239 C DE698239 C DE 698239C DE 1938J0062590 DE1938J0062590 DE 1938J0062590 DE J0062590 D DEJ0062590 D DE J0062590D DE 698239 C DE698239 C DE 698239C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hydrogen
vessel
solutions
ion concentration
electrode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938J0062590
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Ludwig Kratz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schott AG
Original Assignee
Jenaer Glaswerk Schott and Gen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jenaer Glaswerk Schott and Gen filed Critical Jenaer Glaswerk Schott and Gen
Priority to DE1938J0062590 priority Critical patent/DE698239C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE698239C publication Critical patent/DE698239C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/26Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
    • G01N27/28Electrolytic cell components
    • G01N27/30Electrodes, e.g. test electrodes; Half-cells
    • G01N27/302Electrodes, e.g. test electrodes; Half-cells pH sensitive, e.g. quinhydron, antimony or hydrogen electrodes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description

  • Wasserstoffelektrode zum Messen der Wasserstoffionenkonzentration von Lösungen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Wasserstoffelektroden, wie sie zum Messen der Wasserstoffionensonzentration von Lösungen verwendet werden und bei denen ein Edelmetallkörper, z. B. ein Platindraht, in einem zur Aufnahme der zu untersuchenden Lösung dienenden Gefäß angeordnet ist, dem von außen Wasserstoff zugeführt wird, damit sich der Eddmetallkörper mit Wasserstoff übUerzieht. Man hat bisher die Anordnung eintweder so getroffen, daß der Wasserstoff durch ein von unten durch die Gefäßwandung geführtes Rohr dem Metallkörper zugeleitet wurde, oder 53, daß er von oben auf ,die Lösung geleitet wurde und nach Umspülten des Metallkörpers wieder aus dem Gefäß austrat. Je nach der Art, z. B. je nach der Zähigkeit der zu untersuchenden Lösung, hat man die eine oder die andere Anordnung der Elek trode gewählt.
  • Nach der vorliegenden Erfindung stattet man das zur Aufnahme der zu untersuchendnn Lösung dienende Gefäß mit zwei Einströmöffnungen für den Wasserstoff aus, durch deren eine dem Edselm,etallkörpfer Wasserstoff von unten her und durch deren andere diesem Körper bzw. der zu untersuchenden Lösung Wasserstoff von loben her zugeleitet wird.
  • Es ergibt sich dadurch nicht nur der Vorteil, daß man ein und dieselbe Elektrode zur Untersuchung aller in Betracht kommenden Lösungen verwenden kann, sondern diese Ausbildung ermöglicht es beispielsweise auch, in zweifelhaften Fällen, in denen es nicht von vornherein feststeht, welche der beiden Zuleitungsarten zur Untersuchung der gerade vorliegenden Lösung die günstigste ist, zunächst diese günstigste Art der Zuleitung auszuprobieren und dann ohne Umwechslung des Gefäßes durchzuführen. Die Einrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht es auch, zunächst die Zuleitung des Wasserstoffs von oben und dann, nach einer Umschaltung, von unten her vorzunehmen, wodurch sich unter Umständen eine besonders rasche Sättigung des Elektrodenmetallkörpers und der Lösung erzielen läßt.
  • Zweckmäßig verbindet man beide Einström?-- -öffnungen mit einem umschaltbaren Hahn» durch den nach Belieben entweder die eine oder die andere der Einströmöffnungen mit einer beiden Öffnungen gemeinsamen - Gaszuleitung verbunden werden kann.
  • Bildet man die Einrichtung so aus, daß beide Einströmöffnungen im oberen Teil des die Lösung aufnehmendfen Gefäßes liegen und führt von einer derselben eine Leitung im Innem des Gefäßes bis unterhalb des Edelmetallkörpers, durch die der Wasserstoff die sem Körper von unten her zugeleitet werden kann, so erhält man eine zweckmäßige Anordnung, bei der auch ein guter Schutz der den Wasserstoff von unten zuführenden Leitung gegen mechanische Beschädigungen erreicht ist.
  • In der Zeichnung sind in den Ább. I und 2 im Längsschnitt zwei verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung entsprechender Elektroden dargestellt, die beide als Tauchelektroden ausgebildet sind.
  • Die in Abb. I dargestellte Vorrichtung besteht aus einem Glasgefäße mit einem Hohlschliff al, in den ein stabförmiger Glaskörper b eingesetzt ist, der an seinem unteren Ende ein Platinblech bt, das mit Platinmohr iiberzogen ist, und am oberen Ende eine Klemme b2 trägt, die mit dem Blech bi durch einen Leiter b³ verbunden ist. Im oberen Teil des Gefäßes a befindet sich eine von einem Rohr c gebildete Öffnung c¹ zum Einleiten von Wasserstoff in das Gefäß und eine zweite von einem Rohrd gebildete Öffnung d¹, durch die eben falls Wasserstoff in das Gefäß geleitet werden kann. Das Rohrsl ist im Innern des Gefäßes a nach dessen unterem Ende geführt und mündet unterhalb des Platinbleches bl.
  • Die Rohre c und d sind beide zu einem Hahn e geführt, dessen Kücken e' mit einer ,exzentriW schen Bohrung e2 versehen und der außerdem mit einer Gasauleitung f verbunden ist.
  • In der gezeichneten Stellung des Kückens e¹ verbindet der Hahn die Leitung 1 mit dem Rohrs, so daß der Wasserstoff unterhalb des Bleches b¹ austritt. Wird. das Kücken um 1800 gedrellt, so wird diese Verbindung aufgehoben und dafür die Leitung mit dem Rohr c verbunden, wobei dann der WasserstofE am oberen Ende des Gefäßes a in dasselbe eintritt. Für den Austritt des Wasserstoffs aus dem Gefäß a sind noch mehrere Öffnungen a2 vorgesehen. Bei derjenigen Stellung des Hahnkückensel, in der es gegenüber der gezeichneten Stellung um I80° gedreht ist, kann :die Elektrode durch wiederholtes Eintauchen in Wasser oder eine andere geeignete Spült iSssigkeit bequem gereinigt werden, ohne daß der Glasstab b mit dem Platinblech bi aus dem Gefäß a herausgenommen zu werden braucht.
  • Die in Abb. 2 dargestellte Vorrichtung unterscheidet sich von der eben beschriebenetn -im wesentlichen durch die Ausbildung des Hahnes. Hier hat das Elektrodengefäß, das mit g- bezeichnet ist, zwei Öffnungen g1 und g2, die durch Rohre h¹ bzw. lt2 mit einem- Hahn i in Verbindung stehen, der auf der anderen Seite mit einer Gaszuleitungj verbunden ist.
  • Das mit il bezeichnete Kücken des Hahnes i hat zwei schräge Bohrungen j2 und 9, von denen in der gezeichneten Stellung die erstgenannte die Zuleitung j mit dem Rohr h¹ verbindet. Durch eine Drehung des Kückens um 1800 wird diese Verbindung aufgehoben und eine Verbindung zwischen den Rohren und h2 hergestellt.
  • PATLrNvANspRücn£: I. Wasserstoffelektrode zum Messen der Wasserstoffionenkonzentration von Lösungen, bei der ein Edelmetallkörper in einem zurAufnahme der zu untersuchenden Lösung dienenden Gefäß angeordnet ist, dem von außen Wasserstoff zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß mit zwei Einströmöffnungen für den, Wasserstoff ausgestattet ist, durch deren eine dem Edelmetallkörper Wasserstoff von unten her und durch deren andere der zu unter suchenden Lösung Wasserstoff von oben her zugeleitet werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Wasserstoffelektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Einströmöffnungen mit einem umschaltbaren Hahn in Verbindung stehen, mit dem nach Belieben entweder die eine oder die andere Einströmöffnung mit einer beiden Öffnungen gemeinsamen Gaszuleitung verbunden werden kann.
    3. Elektrode nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß beide Einströmöffnungen im oberen Teil des genannten Gefäßes - angeordnet sind und von der einen derselben eine Leitung im Innern des Gefäßes bis unterhalb des Edelmetallkörpers geführt ist, durch die diesem Körper Wasserstoff von unten her zugeleitet werden kann.
DE1938J0062590 1938-10-04 1938-10-04 Wasserstoffelektrode zum Messen der Wasserstoffionenkonzentration von Loesungen Expired DE698239C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1938J0062590 DE698239C (de) 1938-10-04 1938-10-04 Wasserstoffelektrode zum Messen der Wasserstoffionenkonzentration von Loesungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1938J0062590 DE698239C (de) 1938-10-04 1938-10-04 Wasserstoffelektrode zum Messen der Wasserstoffionenkonzentration von Loesungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE698239C true DE698239C (de) 1941-09-26

Family

ID=7207598

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1938J0062590 Expired DE698239C (de) 1938-10-04 1938-10-04 Wasserstoffelektrode zum Messen der Wasserstoffionenkonzentration von Loesungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE698239C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2711880A1 (de) Messfuehler zum messen der sauerstoffkonzentration
DE2747619C3 (de)
DE1933642C3 (de) Einstabglaselektrodenzelle
DE698239C (de) Wasserstoffelektrode zum Messen der Wasserstoffionenkonzentration von Loesungen
DE1598973B2 (de) Elektrodenmesskette zur bestimmung des ph-wertes
DE1919653B2 (de) Zusatzeinrichtung zu einer messeinrichtung fuer die elektrochemische mikroblutgasanalyse
DE3028270C2 (de) Meßanordnung zur Messung von Sauerstoff-Partialdrücken
DE1910461A1 (de) Glimmentladungsroehre zur Analyse von Draehten und drahtfoermigen metallischen Koerpern
DE932491C (de) Feuchtwerk fuer lithographische Druckmaschinen
DE1517016U (de)
DE3118447C2 (de) Sauerstoffmeßsonde, insbesondere zum Erfassen des Sauerstoffgehaltes einer kohlenstoffhaltigen Atmosphäre
DE1107968B (de) Verfahren zum Messen von Sauerstoffspuren in Gasen und galvanische Messzelle hoher Empfindlichkeit dafuer
DE2943092B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung kleiner Mengen von Quecksilber in einer Loesung mittels Atomabsorptionsspektorskopie
DE692099C (de) Abmessung kleiner Metallmengen zur Fuellung von Metalldampfentladungsgefaessen
DE845566C (de) Verfahren zur Titerbestimmung laufender Faeden
DE2658357A1 (de) Dickenmessvorrichtung fuer zinnschichten
DE1291919B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Messen der Fluordidaktivitaet saurer, waessriger Fluoridloesungen
DE660106C (de) Verfahren zur Pruefung des Laufvermoegens von fluessigen Metallen
DE541563C (de) Elektrolytische Zelle zur Herstellung von Gasen
DE2728152C3 (de) Vorrichtung zum Messen des Elektrolytgehalts von Luft
EP0813056B1 (de) Vorrichtung zur Durchführung von elektrochemischen Messungen in Glas- oder Salzschmelzen
AT143988B (de) Platin-Wasserstoff-Elektrode und Meßeinrichtung, insbesondere zur fortlaufenden pH-Wertmessung von Flüssigkeiten.
DE1296836B (de) Elektrodenanordnung fuer die polarographische Sauerstoffanalyse
DE941871C (de) Innenmessgeraet
DE389885C (de) Vorrichtung zum Anzeigen und Messen der Dichte des Wassers oder einer anderen Fluessigkeit in Dampfkesseln und anderen Verdampfungsbehaeltern