DE69823923T2 - Luftreifen - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Luftreifen mit einem Seitenwandaufbau, der in der Lage ist, das Reifengewicht, den Rollwiderstand und das Straßengeräusch zu verbessern, ohne die Manövrierfähigkeit zu verschlechtern.
  • Im Allgemeinen ist in den Seitenwandabschnitten von Luftreifen ein aus einer Hartgummimischung hergestellter Seitenwandgummi axial außerhalb der Karkasse angeordnet. Der Seitenwandgummi weist eine minimale Dicke auf, die gewöhnlich um den Punkt der maximalen Reifenschnittbreite herum auftritt und die herkömmlich mindestens 2 bis 4 mm beträgt. Allgemein gesagt, beträgt die minimale Dicke mindestens das 2-fache des Karksasskorddurchmessers.
  • Diese Tendenz besteht bei verschiedenartigen Arten von Luftreifen, speziell Personenkraftwagenreifen, damit das Reifenaspektverhältnis kleiner wird, und die oben genannte Dicke wird verhältnismäßig vergrößert, wenn das Aspektverhältnis abnimmt.
  • In einem solchen Seitenwandaufbau sind die Karkasskorde, wenn der Seitenwandabschnitt mit einer verhältnismäßig hohen Reifenlast gebogen wird, einer großen Kompressionskraft unterworfen. Da Kord einen geringen Widerstand gegen eine Kompressionskraft aufweist, gibt es Probleme mit Kordknickung, Kordbruch und Kordablösung von dem umgebenden Gummi.
  • Diese Probleme können gelöst werden, indem die Dicke des Seitenwandgummis weiter vergrößert wird. Jedoch steigt das Reifengewicht unvermeidbar an, und der Rollwiderstand kann leicht ansteigen, weil der Ener gieverlust im Seitenwandgummi ansteigt. Des Weiteren kann leicht das Geräusch während der Fahrt ansteigen, weil die Übertragung von Vibrationen vom Laufstreifenabschnitt zu den Wulstabschnitten durch den dicken Seitenwandgummi vergrößert wird. Auf der anderen Seite haben die Seitenwandabschnitte, wenn die Dicke des Seitenwandgummis ungenügend ist, zu wenig Starrheit, was ungenügend Reifensteifigkeit, Seitenführungsleistung und Seitenführungskraft liefert. Im Ergebnis ist die Lenkstabilität nicht gut.
  • US 4 096 899 offenbart einen Reifen gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 mit einem Seitenwandgummi, welcher dünn ist und im Bereich von 0,5 bis 3,0 mm oder stärker bevorzugt 0,5 bis 2,0 mm liegt. Die Gummiseitenwand ist über ihre gesamte Höhe in dieser Dicke hergestellt, was eine Reduzierung des Gewichts liefert.
  • Es ist jedoch eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Luftreifen bereitzustellen, in welchem sowohl das Reifengewicht als auch der Rollwiderstand und das Geräusch verringert sind, ohne die Reifensteifigkeit zu verringern und die Lenkstabilität und dergleichen zu verschlechtern.
  • Entsprechend stellt die vorliegende Erfindung einen Reifen bereit, wie er in Anspruch 1 beschrieben ist.
  • Deshalb ist die neutrale Linie zwischen der Zugbeanspruchung und der Druckbeanspruchung, die während der Biegeverformung in einem Seitenwandabschnitt entsteht, axial nach innen verschoben. Entsprechend verwandelt sich die Beanspruchung, die auf die axial äußersten Karkasskorde wirkt, in eine Zugbeanspruchung. Im Ergebnis kann das Knicken, Abschneiden und Ablösen der Karkasskorde verhindert werden. Des Weiteren wird die Reifensteifigkeit, da die Karkasskorde ihren vollen Wi derstand gegen eine Zugspannung entfalten, beibehalten oder vergrößert, obwohl die Gummidicke verringert ist. Darüber hinaus können, da die Gummidicke gering ist, der Rollwiderstand und das Geräusch verbessert werden.
  • Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun detailliert in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • 1 ist eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die ein Beispiel der Karkasse zeigt;
  • 2 ist eine schematische Querschnittsansicht, die ein anderes Beispiel der Karkasse zeigt;
  • 3 ist eine schematische Querschnittsansicht, die noch ein anderes Beispiel der Karkasse zeigt;
  • 4 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht, die ein Beispiel des Seitenwandabschnitts zeigt;
  • 5 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht, die ein anderes Beispiel des Seitenwandabschnitts zeigt und
  • 6 ist eine Querschnittsansicht zur Erläuterung eines Verfahrens zum Herstellen des Reifens.
  • In den Zeichnungen ist der Luftreifen 1 gemäß der vorliegenden Erfindung ein Personenkraftwagen-Radialreifen, dessen Aspektverhältnis (Querschnittshöhe H/Querschnittsbreite W des Reifens) nicht mehr als 60%, zum Beispiel 55%, beträgt.
  • Der Reifen 1 umfasst einen Laufstreifenschnitt 2, ein Paar Seitenwandabschnitt 3, ein Paar Wulstabschnitte 4 mit jeweils einem Wulstkern 5 darin, eine Karkasse 6, die sich zwischen den Wulstabschnitten 4 erstreckt, und einen Gürtel, der radial außerhalb der Karkasse 6 in dem Laufstreifenabschnitt 2 angeordnet ist.
  • Der Gürtel umfasst einen Breaker 7 und optional eine Bandage 9.
  • Der Breaker 7 umfasst zwei gekreuzte Lagen 7a und 7b paralleler Korde, die unter einem Winkel von 10 bis 30 Grad in Bezug zum Reifenäquator CO gelegt sind. Für die Breakerkorde können Korde mit hohem Elastizitätsmodul, z. B. Faserkorde aus aromatischem Polyamid, Stahlkorde und dergleichen verwendet werden. Die Breakerbreite BW oder die Breite der breitesten Lage (In diesem Beispiel die radial innere Lage 7a) ist im Bereich des 0,9 bis 1,1-fachen der Laufstreifenbreite TW festgelegt, um so die im Wesentlichen gesamte Breite des Laufstreifenabschnitts 2 zu verstärken.
  • Die Bandage 9 ist radial außerhalb des Breakers 7 angeordnet, um zu verhindern, dass der Laufstreifenabschnitt 2 während der Hochgeschwindigkeitsfahrt radial nach außen angehoben wird. In diesem Beispiel ist die Bandage 9 aus spiralförmigen Wicklungen mindestens eines organischen Faserkords, z. B. Nylon und dergleichen, hergestellt, und der Kordwinkel ist im Bereich von nicht mehr als 5 Grad in Bezug zum Reifenäquator CO festgelegt.
  • Die Karkasse 6 umfasst mindestens eine Karkasslage aus gummierten Korden 11, welche radial unter einem Winkel von 70 bis 90 Grad in Bezug zum Reifenäquator CO angeordnet sind. Im Fall von Personenkraftwagen reifen werden bevorzugt organische Faserkorde, z. B. Polyester, Nylon, Rayon, aromatisches Polyamid und dergleichen für die Karkasskorde 11 verwendet. Die oben genannte mindestens eine Karkasslage umfasst einen axial innersten Teil 13, welcher sich durch den Seitenwandabschnitt 3 von der Gürtelkante TE zur axial inneren Seite des Wulstkerns 5 erstreckt, und einen axial äußersten Teil 15, der sich durch den Seitenwandabschnitt 3 von der Gürtelkante TE zur axialen Außenseite des Wulstkerns 5 erstreckt.
  • In 1 ist die Karkasse 6 aus einer einzelnen Karkasslage 10 zusammengesetzt, die von der Innenseite zur Außenseite des Reifens um die Wulstkerne 5 herum umgeschlagen ist, um ein Paar Umschlagabschnitte und dazwischen einen Hauptabschnitt zu bilden. Jeder Umschlagabschnitt erstreckt sich über die Breakerkante 7E hinaus in den Laufstreifenabschnitt 2 hinein, und das Ende Ei desselben befindet sich unterhalb des Breakers 7. In diesem Beispiel ist deshalb der oben genannte axial äußerste Teil 15 durch den Umschlagabschnitt definiert, und der axial innerste Teil 13 ist durch den Hauptabschnitt definiert. Die axiale Breite L der Überlappung des Umschlagabschnitts mit dem Breaker 7 ist im Bereich von 5 bis 30 mm festgelegt. Wenn die Breite der Überlappung weniger als 5 mm beträgt, wird die Kraft, die die Karkasse sichert, ungenügend. Wenn sie mehr als 30 mm beträgt, ist die Starrheit des Laufstreifenmittelabschnitts vergrößert, was den Fahrkomfort verschlechtert und einen unvorteilhaften Gewichtsanstieg verursacht.
  • 2 zeigt eine Modifikation der in 1 gezeigten Karkasse 6, worin eine weitere Karkasslage 10a zusätzlich zu der oben genannten Karkasslage 10 angeordnet ist. Diese Lage 10a ist ebenfalls von der Innenseite zur Außenseite des Reifens um die Wulstkerne 5 herum umgeschlagen, aber der Umschlagabschnitt endet zwischen der Gürtelkante 7E und dem radial äußeren Ende 5E des Wulstkerns 5, bevorzugt zwischen dem Punkt P der maximalen Reifenschnittbreite und dem Ende des Wulstkerns 5E. Dieser axial innere Umschlagabschnitt kann in den Laufstreifenabschnitt 2 hinein verlängert sein. Somit sind der axial äußerste Teil 15 und der axial innerste Teil 13 durch den Umschlagabschnitt beziehungsweise den Hauptabschnitt der Karkasslage 10 definiert.
  • 3 zeigt ein anderes Beispiel der Karkasse 6. In diesem Beispiel ist die Karkasse aus einer inneren Karkasslage 10a und einer äußeren Karkasslage 10b zusammengesetzt. Die innere Karkasslage 10a erstreckt sich zwischen den Wulstabschnitten 4 und ist von der Innenseite zur Außenseite des Reifens um die Wulstkerne 5 herum umgeschlagen, und jeder Umschlagabschnitt endet zwischen dem Punkt P der maximalen Reifenschnittbreite und dem radial äußeren Ende 5E des Wulstkerns 5. Die äußere Karkasslage 10b erstreckt sich zwischen den Wulstabschnitten 4 und ist ein wenig von der Außenseite zur Innenseite des Reifens um dem Wulstkern 5 herum umgeschlagen, und das äußerste Ende Eo derselben ist radial innerhalb des äußeren Endes 5E des Wulstkerns 5, bevorzugt unter dem Wulstkern 5 angeordnet, so dass sie zwischen dem Wulstkern 5 und einer Radfelge befestigt ist. In diesem Beispiel sind der axial äußerte Teil 15 und der axial innerste Teil 13 durch den Hauptabschnitt der äußeren Karkasslage 10b beziehungsweise dem Hauptabschnitt der inneren Karkasslage 10a definiert.
  • Jeder Wulstabschnitt 4 ist zwischen dem Karkasslagen-Hauptabschnitt und dem Umschlagabschnitt mit einem Wulstkernreiter 8 versehen. Der Wulstkernreiter 8 ist aus einem Hartgummi hergestellt, der sich von der radialen Außenseite des Wulstkerns 5 bis in die Nähe des Punktes P der maximalen Reifenschnittbreite radial nach außen erstreckt, während er sich radial nach außen verjüngt.
  • Wie es in 4 gezeigt ist, hat die Gummidicke T, gemessen in den Seitenwandabschnitten 3 von der äußeren Oberfläche 3S des Reifen zu den axial äußersten Karkasskorden 11, am Punkt P der maximalen Reifenschnittbreite ein Minimum. Die minimale Dicke T0 am Punkt P der maximalen Breite liegt im Bereich von nicht mehr als dem 1,5-fachen, bevorzugt des 1,0-fachen, des Durchmessers D des Karkasskords 11. Wenn die minimale Dicke T0 größer ist als 1,5 D, ist es schwierig die Lenkstabilität und dergleichen zu verbessern. Vom Standpunkt der Starrheit her kann die Gummidicke T0 Null betragen. Vom Standpunkt des Erscheinungsbildes her beträgt die minimale Dicke T0 jedoch bevorzugt nicht weniger als 0,2 mm.
  • In dieser Ausführungsform wird die Gummidicke T in einer Region Y1 auf einem im Wesentlichen konstanten Wert gleich der Dicke T0 beibehalten, welche so definiert ist, dass sie sich von dem Punkt P über einen Abstand L2 von mindestens 5% der Reifenschnitthöhe H radial nach innen und nach außen erstreckt. Dann steigt die Dicke T in Richtung des Laufstreifenabschnitts 2 und des Wulstabschnitts 4 an. Die Dicke Tc am mittleren Punkt Pc zwischen der Laufstreifenkante TE und dem breitesten Punkt P entlang der äußeren Oberfläche des Reifens liegt im Bereich des ungefähr 2 bis 4-fachen der Dicke T0, und die Dicke Te, gemessen an der Laufstreifenkante TE, ist im Bereich des ungefähr 6 bis 15-fachen der Gummidicke T0 festgelegt.
  • Somit ist die Gummidicke in der Region minimiert, in der die Verformung oder Auslenkung bei der Biegung am größten ist. Deshalb ist die neutrale Linie zwischen der Zugbeanspruchung der Druckbeanspruchung während der Verformung verglichen mit vorhergehenden Reifen axial nach innen verlagert, und die Spannung, die auf die axial äußersten Karkasskorde 11 wirkt, wird zu einer Zugspannung. Im Ergebnis ist die Starrheit erhöht, obwohl die Gummidicke verringert ist, und die Lenkstabilität kann wirksam verbessert werden.
  • Dieser Effekt der Verbesserung der Lenkstabilität wird in Radialreifen maximiert, die ein niedriges Aspektverhältnis von weniger als ungefähr 60 % aufweisen, bei welchem der Seitenwandgummi verhältnismäßig dick ist. Deshalb wird die vorliegende Erfindung passend auf Personenkraftwagenreifen angewendet, die ein Aspektverhältnis von nicht mehr als 60% aufweisen.
  • Unter der Vorgabe, dass das Reifenprofil oder die Reifenquerschnittsform nicht verändert werden, mit anderen Worten, dass die Heizform für die Reifenvulkanisation die gleiche ist, steigt das Reifen-Innenvolumen oder das Volumen der Luftkammer proportional zu der Abnahme der Gummidicke an. Entsprechend wird die Lastkapazität des Reifens vergrößert, was die Reifenverformung verringert. Im Ergebnis sind die Reifensteifigkeit und der Rollwiderstand verbessert. Des Weiteren gibt es Verbesserungen beim Straßengeräusch und dergleichen.
  • Gelegentlich ist an der Innenseite der Karkasse nur ein dünner, luftdichter Innerliner 20 angeordnet.
  • Als ein Verfahren zur Verringerung der Gummidicke T0 wird, wie es oben beschrieben ist, die Dicke des Rohseitenwandgummis 16, welcher auf die axiale Außenseite der Karkasse 6 aufgebracht wird, wie in 4 gezeigt verringert.
  • In diesem Fall wird zuerst, wie es in 6 gezeigt ist, ein Aufbau aus dem dünnen Seitenwandgummi 16 und einem Innerlinergummi 20 auf eine Reifenaufbautrommel 21 aufgebracht, und die Karkasslage 10, 10a darauf gewickelt. Dann wird die Karkasslage 10, 10a zusammen mit dem Seitenwandgummi 16 um den Wulstkern 5 herum umgeschlagen. Hierdurch kann die Arbeitseffizienz verbessert werden.
  • 5 zeigt ein anderes Verfahren, in dem die Dicke des Gummierungsgummis 12 für die Karkasslage 10 auf der Außenseite der Karkasse erhöht wird. Der Seitenwandgummi wird in einen radial äußeren und innere Seitenwandgummis 16A und 16B aufgeteilt. Die radial äußeren und inneren Seitenwandgummis 16A und 16B werden auf die Außenseite des äußeren Gummierungsgummis 12 aufgebracht, wobei die oben genannte Region Y1 verbleibt, um den oben genannten Teil 17 konstanter Dicke zu bilden.
  • Als eine Modifizierung dieses Verfahrens ist es möglich, die oben genannten Seitenwandgummis 16A und 16B zu eliminieren, indem ein sich radial nach innen erstreckendes Teil an dem Laufstreifengummi 18 und ein sich radial nach außen erstreckendes Teil an dem Wulstgummi 19 hergestellt wird, und indem diese verlängerten Teile als ein Ersatz für die oben genannten, radial aufgeteilten Seitenwandgummis 16A und 16B verwendet werden. Hierdurch kann die Produktionseffizienz weiter verbessert werden.
  • Vergleichstests
  • Es wurden versuchsweise Testreifen der Größe 195/55R15 gemäß dem in 1 gezeigten Aufbau und den in Tabelle 1 gegeben Spezifikationen hergestellt, und das Reifengewicht, der Rollwiderstand, das Straßengeräusch, die Lenkstabilität, der Fahrkomfort, die vertikale Steifigkeit, die laterale Steifigkeit, die Seitenführungsleistung, die Seitenführungskraft wurden gemessen.
  • Die Testreifen hatten abgesehen von der Gummidicke in den Seitenwandabschnitten alle den gleichen Aufbau, wie er in 1 gezeigt ist. Die Karkasse war aus 1 Lage aus 1500d/2 Polyester-Korden zusammengesetzt, die radial unter 88 bis 90 Grad zum Reifenäquator angeordnet waren (Kordtiter: 50 Enden/5 cm). Der Gürtel war aus zwei Breakerlagen aus Stahlkorden zusammengesetzt (Kordwinkel: +24 und –24 Grad, Kordtiter: 40 Enden/5 cm).
  • Die Spezifikationen und Testergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
  • Test des Reifengewichts
  • Das Gewicht jedes Reifens wurde gemessen, und die Ergebnisse sind durch einen Index angegeben, der darauf basiert, dass Ref. 1 bei 100 liegt, wobei der Reifen umso leichter ist, je kleiner der Index ist.
  • Test des Rollwiderstands
  • Der Rollwiderstand wurde mit einer Testvorrichtung unter den folgenden Bedingungen getestet. Die Ergebnisse sind durch einen Index angegeben, der darauf basiert, dass der Reifen nach dem Stand der Technik bei 100 liegt, wobei der Widerstand umso kleiner ist, je kleiner der Index ist.
    Radfelge: 15X6JJ Standard
    Innendruck: 200 kPa
    Fahrgeschwindigkeit: 80 km/h
    Reifenlast: 3530 Newton (360 Kgf)
  • Test des Straßengeräuschs
  • Als Testwagen wurde ein frontgetriebener 1600 ccm-Personenkraftwagen mit Rechtssteuerung, der auf allen Rädern mit Testreifen versehen war, auf einer rauen Straßenoberfläche einer gepflasterten Teststrecke gefah ren, und während der Fahrt mit einer konstanten Geschwindigkeit von 50 km/h wurde der Gesamt-Geräuschpegel in dB(A) neben dem linken Ohr des Fahrers und in der Mitte des Rücksitzes auf einer Höhe der Ohren eines Fahrgasts gemessen. Der Mittelwert aus diesen beiden Positionen ist in Tabelle 1 als eine Abweichung von dem des Reifens nach Stand der Technik gezeigt. Somit bedeutet das Minuszeichen, dass der Geräuschpegel geringer ist als mit Reifen nach dem Stand der Technik.
  • Test der Lenkstabilität und Test des Fahrkomforts
  • Indem der Testkraftwagen auf einer trockenen, gepflasterten Teststrecke gefahren wurde, bewertete der Fahrer die Lenkstabilität und den Fahrkomfort mit zehn Stufen, wobei der Reifen nach dem Stand der Technik als Sechs eingestuft wurde, und die Leistung umso besser ist, je größer der Index ist.
  • Test der vertikalen Steifigkeit
  • Die Änderung in der vertikalen Beanspruchung des Reifens wurde gemessen, wenn die Reifenlast um plus/minus 490 Newton (50 Kgf) von 3530 Newton (360 Kgf) aus (oder 3040 Newton (310 Kgf) bis 4020 Newton (410 Kgf)) verändert wurde. In Tabelle 1 ist als vertikale Steifigkeit der Kehrwert der gemessenen Veränderung durch einen Index angegeben, der darauf basiert, dass der Reifen nach dem Stand der Technik bei 100 liegt. Somit ist die Reifenverformung umso kleiner, je größer der Index ist.
  • Test der lateralen Steifigkeit
  • Die laterale Beanspruchung des Reifens wurde gemessen, wenn eine seitliche Kraft von 490 Newton (50 Kgf) unter einer konstanten Reifenlast von 3530 Newton (360 Kgf) auf den Reifen aufgebracht wird. In der Tabelle ist als laterale Steifigkeit der Kehrwert der gemessenen Beanspruchung durch einen Index angegeben, der darauf basiert, dass der Reifen nach dem Stand der Technik bei 100 liegt. Somit ist die Reifenverformung umso kleiner, je größer der Index ist.
  • Test der Seitenführungsleistung und Test der Seitenführungskraft
  • Unter Verwendung einer Innenraum-Reifentestvorrichtung wurde die Seitenführungsleistung (Seitenkraft unter einem Schräglaufwinkel von 1 Grad) und die Seitenführungskraft (Seitenkraft unter einem Schräglaufwinkel von 12 Grad) gemessen. In Tabelle 1 sind die Ergebnisse durch einen Index angegeben, der darauf basiert, dass der Reifen nach dem Stand der Technik bei 100 liegt, wobei die Seitenkraft umso größer ist, je größer der Index ist.
  • Tabelle 1
    Figure 00120001
  • Durch Tabelle 1 wurde bestätigt, dass, obwohl bei den Beispielreifen 1 bis 5 die Gummidicke T0 stark verringert war, die vertikale Steifigkeit und die laterale Steifigkeit beibehalten oder verbessert wurden, um die Seitenführungsleistung und die Seitenführungskraft zu vergrößern. Hierdurch wurde die Lenkstabilität verbessert, obwohl es schwierig war, ein ausgeprägtes Ergebnis aus den Tests des Fahrergefühls zu erhalten. Es wurde auch bestätigt, dass das Reifengewicht, der Rollwiderstand und das Straßengeräusch der erfindungsgemäßen Reifen verbessert waren.

Claims (3)

  1. Luftreifen mit einem Laufstreifenabschnitt (2), einem Paar Seitenwandabschnitte (3), einem Paar Wulstabschnitte (4) mit jeweils ei nem Wulstkern (5) darin, einer Karkasse (6), die mindestens eine Karkasslage aus Korden (11) umfasst, und einem Gürtel (7), der radial außerhalb der Karkasse in dem Laufstreifenabschnitt angeordnet ist und der axiale Kanten (7E) aufweist, wobei die mindestens eine Karkasslage einen axial innersten Teil (13), der sich durch einen der Seitenwandabschnitte (3) von einer der Kanten (7E) des Gürtels (2) zur der axialen Innenseite eines der Wulstkerne (5) erstreckt, und einen axial äußersten Teil (15) umfasst, der sich durch den Seitenwandabschnitt (3) von der Kante des Gürtels (7E) zur der axialen Außenseite des Wulstkerns (5) erstreckt, dadurch gekenn zeichnet, dass die Gummidicke (TO, Tc, Te), von der Außenfläche des Reifens zu den Karkasskorden (11) in dem axial äußersten Teil gemessen, die folgende Verteilung aufweist: die Dicke (TO) am Punkt (P) der maximalen Reifenschnittbreite in dem Seitenwandabschnitt (3) beträgt nicht weniger als 0,2 mm aber nicht mehr als das 1,5-fache des Durchmessers D der Karkasskorde (11); die Dicke wird auf einem im Wesentlichen konstanten Wert (TO) in einem Bereich (Y1) gehalten, der sich von dem Punkt (P) der maximalen Reifenschnittbreite über einen Abstand (L2) von mindestens 5% der Reifenschnitthöhe (H) radial nach innen und nach außen erstreckt; die Dicke (Tc) am Mittelpunkt (Pc) zwischen dem Punkt (P) der maximalen Reifenschnittbreite und der Laufstreifenkante (TE) liegt im Bereich des 2 bis 4-fachen der Dicke (TO); und die Dicke (Te), an der Laufstreifenkante (TE) gemessen, liegt im Bereich des 6 bis 15-fachen der Dicke (TO).
  2. Luftreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Karkasslage eine einzelne Lage ist, welche sich zwischen den Wulstabschnitten (3) erstreckt und von der Innenseite zur Außenseite des Reifens um die Wulstkerne (5) herum umgeschlagen ist, um ein Paar Umschlagabschnitte (15) und einen Hauptabschnitt (13) zwischen diesen zu bilden, und wobei der axial äußerste Teil (15) durch einen der Umschlagabschnitte definiert ist.
  3. Luftreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Karkasslage eine innere Lage, die sich zwischen den Wulstabschnitten erstreckt und von der Innenseite zur Außenseite des Reifens um die Wulstkerne herum umgeschlagen ist, um ein Paar Umschlagabschnitte und einen Hauptabschnitt zwischen diesen zu bilden, und eine äußere Lage ist, die sich zumindest zwischen den Wulstabschnitten erstreckt, und wobei der axial äußerste Teil durch die äußere Lage definiert ist.
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