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Die vorliegende Erfindung betrifft
das Gebiet der Fußbodenreinigung
und der Fußbodenbehandlung
und im Besonderen die mit einem Wischmopp durchgeführten Arbeiten.
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Bekannte Wischmopp-Systeme umfassen einen
Wischmopp-Stiel mit einem Wischmopp-Kopf aus Baumwollfäden oder
einem ähnlichen
flüssigkeitsabsorbierenden
Material, einen Eimer und eine Vorrichtung, mit der überschüssige Flüssigkeit
aus dem Wischmopp-Kopf entfernt werden kann, nachdem dieser in den
Eimer eingetaucht wurde. Bei vielen Systemen wird eine Wischmopp-Presse
oder Wringvorrichtung verwendet, um überschüssige Flüssigkeit aus dem Wischmopp-Kopf
zu entfernen.
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In den letzten Jahren haben sich
flache Wischmopps zur Fußbodenreinigung
und -desinfektion
einer zunehmenden Verbreitung und einer wachsenden Beliebtheit erfreut.
Ein typischer flacher Wischmopp des Standes der Technik ist als 10 in 1 dargestellt. Der Wischmopp
umfasst einen Wischmopp-Kopf 11, der an einem Wischmopp-Stiel 12 verschwenkbar
angebracht ist. Der Wischmopp-Kopf besteht üblicherweise aus einem länglichen
rechteckigen Flachelement 13, das auf einer Unterseite
eine absorbierende Wischschicht 14 trägt. Die Wischschicht wird in
der Regel zwischen einander gegenüber liegenden Enden des Wischmopp-Kopfes
flach gehalten. Um das Spülen
und Pressen der absorbierenden Schicht zu erleichtern, kann der
Wischmopp-Kopf an einem mittigen Punkt des Wischmopp-Kopfes zusammengeklappt
werden, so dass sich die einander gegenüber liegenden Enden aufeinander
zubewegen und dadurch die absorbierende Schicht von der Unterseite
des Wischmopp-Kopfes herunterfallen kann, so dass sie von den gegenüber liegenden
Enden herunterhängt.
In dieser letztgenannten Stellung kann die absorbierende Schicht
in einen Wasserbehälter,
wie beispielsweise einen Eimer, eingetaucht und anschließend gepresst
werden, um überschüssiges Wasser
zu entfernen, bevor der aufgeklappte Wischmopp-Kopf weiter verwendet
wird.
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Gelegentlich ist es erforderlich,
die Wischschicht zu ersetzen im Falle von Abnutzung und Verschleiß oder wenn
der Wischmopp zur Desinfektion verwendet wird und die absorbierende
Schicht aus Hygienegründen
entsorgt werden muss. Wie in 1 gezeigt,
wird die absorbierende Schicht 14 herkömmlicherweise an dem Wischmopp-Kopf durch Einspannen
flexibler Gewebeabschnitte 15, 16 (in 1 in punktierter Schraffierung
dargestellt) befestigt, die an jedem Ende der absorbierenden Schicht vorgesehen
sind. Die Gewebeabschnitte überlappen und
werden um die jeweiligen Enden des Wischmopp-Kopfes geklappt und
anschließend
durch lösbare
Klammern 17, 18 an den Oberseiten der jeweiligen
Endbereiche des Wischmopp-Kopfes geführt. Das Einspannen der Gewebeabschnitte
ist ein komplizierter und zeitaufwändiger Vorgang und bei fehlerhaftem
Einspannen ist die absorbierende Schicht locker, wenn der Wischmopp-Kopf
in die flache „Arbeitsstellung" aufgeklappt wird.
Idealerweise sollte die Wischschicht in der zusammengeklappten Stellung
des Wischmopp-Kopfes
angebracht und an jedem Ende eingespannt werden, so dass die Wischschicht
beim Aufklappen des Wischmopp-Kopfes in die flache Stellung leicht
gestreckt ist und so eine Spannung in die Wischschicht eingebracht
wird. Häufig
ist es jedoch so, dass Benutzer versuchen, die absorbierende Schicht
am Wischmopp-Kopf
anzubringen, wenn sich dieser in der aufgeklappten, flachen Stellung
befindet. In dieser Stellung ist es sehr schwierig, die Schicht
so anzubringen, dass sie über die
Unterseite des Wischmopp-Kopfes gespannt bleibt. In der Regel bleibt
die Wischschicht locker und neigt dazu, sich relativ zum Wischmopp-Kopf
zu bewegen, wenn dieser zur Reinigung einer Fußbodenfläche verwendet wird.
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Dieses Problem wurde behoben, indem
absorbierende Schichten vorgesehen sind, an denen an jedem Ende
eine Tasche ausgebildet ist. Jede Tasche ist zu der am anderen Ende
der Wischschicht angeordneten Tasche hin geöffnet. Die Taschen sind an
der oberen, nicht bearbeitenden Fläche der Wischschicht angeordnet,
so dass das Anbringen am Wischmopp-Kopf lediglich durch Einführen der
Endbereiche des Wischmopp-Kopfes in die jeweiligen Taschen erfolgt,
wenn der Wischmopp zusammengeklappt ist. Beim Aufklappen des Wischmopps
drücken
die von den Endbereichen der Wischschicht ausgebildeten starren „Zungen" gegen ihre entsprechende
Tasche, wodurch die absorbierende Schicht gedehnt und zwischen den
beiden Enden des Wischmopp-Kopfes gespannt gehalten wird. Ein Beispiel dieser
Art der Anordnung ist in der EP-A-0568110 offenbart. Diese Anordnung
ist insbesondere für Desinfektions-Anwendungen
zweckmäßig, bei
denen die absorbierende Schicht nach dem Gebrauch entsorgt wird.
Ist jedoch ein wiederholtes Spülen
und Pressen erwünscht,
so ist die Verwendung dieser Anordnung ungeeignet, da die absorbierende
Schicht am Wischmopp-Kopf lediglich durch das Eingreifen der Endbereiche
des Wischmopp-Kopfes in die Taschen gehalten wird. Daher neigt die
Wischschicht dazu, unter dem Einfluss ihres eigenen Gewichtes herunterzufallen,
wenn der Wischmopp-Kopf zum Spülen
zusammengeklappt wird. Aus diesem Grunde wird die oben erläuterte Spannanordnung
für Anwendungen
verwendet, bei denen ein häufiges
Spülen
erforderlich ist.
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, ein System zum Anbringen von Wischschichten an klappbaren
flachen Wischmopps anzugeben, das die Vorteile der oben beschriebenen
Taschenanordnungen des Standes der Technik aufweist und ebenso verwendet
werden kann, wenn ein wiederholtes Eintauchen und Wringen des Wischmopps
erforderlich ist.
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Die EP-A-0305031 offenbart einen
Wischmopp mit elastischen S-förmigen
Aufhängern,
an denen eine Wischschicht aufgehängt ist. Die Aufhänger ergreifen
in elastischer Weise Wischschichtmanschetten, in die die Aufhänger eingeführt werden. Durch
das elastische Greifen und schwenkbare Befestigen der Aufhänger ist
die Wischschicht schwierig zu lösen.
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Die vorliegende Erfindung sieht Verbesserungen
für Wischmopp-Köpfe vor,
durch die unter anderem die oben aufgeführten Schwierigkeiten überwunden
werden.
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Gemäß einem Aspekt der vorliegenden
Erfindung ist ein flacher Wischmopp-Kopf vorgesehen, der einen flachen
Körper,
der so eingerichtet ist, dass er über ein Kugelgelenk an einem
Wischmopp-Stiel angebracht wird, eine flüssigkeitsabsorbierende Wischschicht,
die an eine Unterseite des Körpers
angrenzend anzuordnen ist, und eine Wischschicht-Anbringungseinrichtung
zum lösbaren
Anbringen der Wischschicht an dem Körper umfasst, wobei die Wischschicht
zwischen entsprechenden Enden des Wischmopp-Kopfes gedehnt gehalten
wird, wobei der Wischmopp-Kopf so eingerichtet ist, dass er zusammengeklappt
werden kann aus:
- 1) einer Funktionsstellung,
in der entsprechende klappbare Abschnitte des Körpers im Wesentlichen koplanar
sind, um eine Obefiäche
zu wischen; in eine
- 2) zusammengeklappte Stellung, in der die zusammenklappbaren
Abschnitte so zusammengeklappt sind, dass jeweilige Unterseitenabschnitte des
Körpers
aufeinander zubewegt sind, so dass die Wischschicht von der Unterseite
des Wischmopp-Kopfes abfallen kann, um die Wischschicht zu spülen und/oder
zu pressen oder sie von dem Wischmopp-Kopf zu entfernen,
dadurch
gekennzeichnet, dass die Anbringungseinrichtung eine Anordnung umfasst,
bei der starre Zungenabschnitte starr an einer Oberseite jedes zusammenklappbaren
Abschnitts des Körpers
angebracht sind, wobei jede der Zungen im Allgemeinen zur Innenseite
des Körpers
hin gerichtet ist und die Zungen in dazugehörige Taschenabschnitte der
Wischschicht eingehakt werden, um Anbringung zwischen Endbereichen
des Körpers
und entsprechenden Endbereichen der Wischschicht zu bewirken, wobei
die Anordnung so ist, dass, wenn der Wischmopp-Kopf zusammengeklappt
ist, die Wischschicht von den Enden des Wischmopp-Kopfes herunterhängen kann,
ohne von den Enden herunterzurutschen, und die Wischschicht durch
manuelles Abhaken der Anbringungseinrichtungen abgenommen werden
kann.
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In der aufgeklappten Stellung wird
die Wischschicht vorzugsweise zwischen den entsprechenden Endbereichen
des Wischmopp-Kopfes gespannt gehalten, wobei die zusammengehörenden Zungen- und
Taschenabschnitte in Eingriff miteinander gedrückt werden.
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In einem besonders zweckmäßigen Ausführungsbeispiel
der Efindung ist ein vorstehend erläuterter Wischmopp-Kopf vorgesehen,
bei dem die jeweiligen Zungenabschnitte entfernbar mit dem Körper in
Eingriff sind und bei dem, nachdem die Zungen entfernt worden sind,
Endbereiche der zusammenklappbaren Körperabschnitte in dazugehörige Taschen
eingeführt
werden können,
die an einer Oberseite einer alternativen Wischschicht vorhanden
sind, die nach dem Gebrauch entsorgt wird, wobei der Wischmopp-Kopf
auf zweierlei Weise gehandhabt werden kann, d. h. eine, bei der
die Zungen an Ort und Stelle sind und die Wischschicht in der zusammenge klappten
Stellung gespült
und gepresst werden kann, und eine andere Weise, bei der die Zungen entfernt
werden und die alternative Wischschicht dazu neigt, in der zusammengeklappten
Stellung vom Körper
des Wischmopp-Kopfes abzufallen, so dass die alternative Wischschicht
leicht entsorgt werden kann.
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Die Zungen können jeweils durch den federnden
Eingriff bzw. das Trennen eines Widerhakens und eines entsprechenden
Randes, über
dem der Widerhaken sitzt, entfernt werden.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der
Erfindung ist eine absorbierende Wischschicht vorgesehen, die für den Einsatz
in dem zuvor beschnebenen Wischmopp-Kopf geeignet ist, wobei die
Wischschicht eine Trägerschicht
umfasst, die an einer Unterseite ein absorbierendes Funktionsmaterial
trägt und
an jedem Ende der Trägerschicht
mit einer entsprechenden Tasche versehen ist, die an entsprechenden
Trägerschicht-Verlängerungsabschnitten ausgebildet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass jede Tasche eine Öffnung aufweist,
die im Allgemeinen zur Innenseite der Wischschicht hin gerichtet
ist, wobei die Anordnung so ist, dass jeder Verlängerungsabschnitt um ein entsprechendes
Ende des Körpers des
Wischmopp-Kopfes geklappt werden kann und an dem dazugehörigen nach
innen gerichteten Zungenabschnitt festgehakt werden kann, um Anbringung
der Wischschicht an dem Köperabschnitt
zu bewirken, wenn sich der Wischmopp-Kopf in seiner zusammengeklappten
Stellung befindet.
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Die Taschen können jeweils einen Beutel umfassen,
der in den jeweiligen Trägerschicht-Verlängerungsabschnitt
eingenäht
ist.
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Der Wischmopp-Kopf ist vorzugsweise
mit einer lösbaren
Rasteinrichtung versehen, die so eingerichtet ist, dass sie den
Wischmopp-Kopf flach hält und
ein Zusammenklappen von Zeit zu Zeit ermöglicht. Geeignete Mechanismen
sind in diesem Fachgebiet hinlänglich
bekannt.
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Die Rasteinrichtung umfasst vorzugsweise eine
Rastnase. Geeignete Rastnasen sind dem Fachmann bekannt. In einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist die Rastnase durch Ausüben
eines nach unten gerichteten Druckes auf eine Oberseite eines Abschnittes
des Wischmopp-Kopfes bedienbar.
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Der Wischmopp-Kopf kann an dem Stiel durch
ein Kugelgelenk angebracht sein. Dies ermöglicht eine vollkommene Bewegungsfreiheit
des Stieles relativ zum Wischmopp-Kopf. Der Schutzumfang der vorliegenden
Erfindung sieht jedoch beispielsweise nur einen Freiheitsgrad in
der Anbringung zwischen dem Stiel und dem Wischmopp-Kopf vor.
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Es folgt eine Beschreibung, die lediglich
beispielhafter Natur ist und sich auf die beiliegenden Figuren der
Zeichnungen der Verfahren bezieht, mit denen die verschiedenen Aspekte
des vorliegenden Erfindungsgedankens umgesetzt werden.
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In den Figuren ist:
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1 eine
perspektivische Ansicht von vorne eines Wischmopp-Kopfes des Standes
der Technik, der in der Einleitung dieser Beschreibung erläutert wurde;
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2 eine
perspektivische Ansicht von vorne eines Wischmopp-Kopfes gemäß der vorliegenden
Efindung, der mit einer Wischschicht versehen ist, welche zum Gebrauch
bei Desinfektions-Anwendungen geeignet ist;
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3 eine
perspektivische Ansicht von vorne des Wischmopp-Kopfes der 2, welcher zum Gebrauch
mit einer Wischschicht geeignet ist, die wiederholt gespült und gepresst
werden kann, wobei der Wischmopp-Kopf durch das Eingreifen lösbarer Wischschicht-Anbringungszungen
angepasst wurde, von denen eine dieser Zungen auf der linken Seite
erkennbar ist und die andere durch eine Wischschicht-Tasche verdeckt
ist;
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4 eine
perspektivische Ansicht von vorne einer für Desinfektions-Anwendungen geeigneten Wischschicht;
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5 eine
perspektivische Ansicht von vorne einer Wischschicht gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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6 eine
Vorderansicht eines Wischmopps gemäß der vorliegenden Erfindung,
der einen Wischmopp-Kopf in zusammengeklappter Stellung und einen
im Allgemeinen horizontalen Wischmopp-Stiel umfasst;
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7 eine
Vorderansicht des in 6 dargestellten
Wischmopps mit einem im Allgemeinen vertikal ausgerichteten Wischmopp-Stiel.
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Ein Wischmopp gemäß einem Aspekt der vorliegenden
Erfindung ist als 100 in 2 dargestellt.
Der Wischmopp umfasst einen länglichen,
im Allgemeinen rechteckigen Körper 101.
Der Körperabschnitt
ist in zwei getrennte klappbare Abschnitte 102 und 103 entsprechend
dem linken und dem rechten Ende des Wischmopp-Körperabschnitts (in den 2, 3, 6 & 7 ist
der rechte Abschnitt punktiert dargestellt) unterteilt. Jeder der
Körperabschnitte
ist an einer Befestigungsklammer 105, einem zwischen dem
linken und dem rechten klappbaren Abschnitt in der Mitte des Körpers untergebrachten
rechtwinkligen Element, angebracht. Auf einer Oberseite der Klammer
sind zwei nach oben hervorstehende Flanschelemente 106, 107 ausgebildet.
Die Flanschelemente tragen dazwischen eine zylindrische Achse (in 2 verdeckt). Eine Greifklammer 108 befindet sich
als Rastbefestigung an der Achse. An der Greifklammer sind vordere
und hintere Wangenstücke ausgebildet
(das vordere Wangenstück
ist als 109 erkennbar), die vom Achseingriff entfernt angeordnet sind.
Zwischen den Wangenstücken
erstreckt sich eine zweite Achse 110. Die zweite Achse
verläuft durch
eine Öse
(nicht erkennbar), die in einem unteren Endbereich einer Wischmopp-Stielhülse 111 ausgebildet
ist. Die Hülse
ist ein im Allgemeinen zylindrisches, konisches Hohlformteil aus
Kunststoff. In die Hülse
ist das untere Ende einer Wischmopp-Stange 112 aus Holz
eingesetzt. Der Wischmopp-Stiel wird an der Hülse durch einen Gewindekragen 113 befestigt
gehalten; der am unteren Ende des Wischmopp-Stiels festgezogen ist.
Die zwei Achsen ermöglichen
ein Bewegen des Wischmopp-Kopfes relativ zum Bogen in zwei senkrechten
Bögen und
funktionieren somit als Kugelgelenk.
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Ein äußerer Endbereich 114, 115 (gestrichelt dargestellt)
eines jeden klappbaren Abschnittes des Wischmopps ist leicht abgeschrägt. Jeder äußere Endbereich
ist in einem Beutel 116, 117 einer absorbierenden
Wischschicht untergebracht, die zu Desinfektionszwecken geeignet
ist. Die Wischschicht ist in 4 deutlicher
dargestellt. Die Wischschicht umfasst eine Gewebe-Trägerschicht 120 aus
Webmaterial. An eine Unterseite 121 der Gewebeschicht ist eine
Vielzahl absorbierender Fäden 122 gewebt,
die die Arbeitsfläche
des Wischmopps bilden. Eine obere Fläche der Gewebeschicht ist an
einem Endbereich mit einem ersten Beutel 116 versehen.
Der Beutel ist an der Gewebeschicht durch Vernähen an den drei Seiten, die
den Rändern
der Gewebeschicht entsprechen, befestigt. Die vierte Seite bildet
die Eingangsöffnung 124 des
Beutels, die zum gegenüber
liegenden Endbereich 125 der Wischschicht hin geöffnet ist.
Ein zweiter Beutel 117 ist an dem anderen Endbereich der
Gewebeschicht vorgesehen und spiegelbildlich zu ersterem ausgebildet.
Bei Gebrauch nehmen diese beiden Beutel die Endbereiche der zusammenklappbaren
Körperabschnitte 102 und 103 des
in 2 abgebildeten Wischmopps
auf.
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Eine alternative Anordnung desselben Wischmopp-Kopfes
ist in 3 gezeigt. Jene
Merkmale, die mit den im vorangegangenen Abschnitt beschriebenen
Merkmalen identisch sind, sind in diesem Abschnitt mit denselben
Bezugszeichen versehen. Der Wischmopp-Kopf unterscheidet sich dadurch,
dass die Endbereiche 114, 115 des Wischmopp-Kopfes
mit nach innen gerichteten starren C-Profilelementen 130 (in 3 ist nur das linksseitige
Beispiel erkennbar) versehen sind. Die C-Profilplatten weisen einen
an die Endbereiche angrenzenden einteiligen Grundabschnitt 131 und
einen einteiligen Zungenabschnitt 132 auf, der über dem Grundabschnitt
parallel zu diesem liegt und sich im Allgemeinen zur Mitte des Körpers des
Wischmopp-Kopfes hin erstreckt. Wird eine Wischschicht an dem Wischmopp-Kopf
angebracht (wie für
den rechten Endbereich 115 gezeigt), so werden die Zungenabschnitte
in Beuteln 133, 134 der Wischschicht aufgenommen.
Die C-Profilplatten werden an den Endbereichen mittels einer federnden
Anordnung aus Widerhaken und Rand (nicht abgebildet) angebracht,
wodurch die Platten nach Bedarf gemäß der erläuterten Anordnung entfernt
und wieder angebracht werden können.
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Die in dieser zweiten Anordnung verwendete Wischschicht
ist in 5 gezeigt. Die
Gewebeschicht und die absorbierenden Schichten sind dieselben wie
für die
Wisch schicht der 4 beschrieben
und sind identisch nummeriert. Diese alternative Wischschicht ist
an jedem Ende 140, 141 mit Verlängerungsstücken 142, 143 versehen.
Die Verlängerungsstücke sind
Fortsätze
der Gewebeschicht und aus einem flexiblen, mit Kunststoff verstärkten Material
hergestellt. Auf diese Verlängerungsstücke sind keine
absorbierenden Fäden
gewebt. Die voneinander entfernt liegenden Enden jeder Verlängerung sind
als Beutel 133, 134 ausgebildet, indem die Verlängerungsstücke zusammengeklappt
und entlang der Seitenabschnitte 146 und 147 vernäht sind.
Diese Beutel sind somit zur Mitte der Wischschicht hin offen. Bei
Anbringung an dem Wischmopp-Kopf der alternativen Anordnung nehmen
die Beutel die Zungen auf, wie in 3 dargestellt.
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Die Wischschichten (von 4 und 5) weisen in Längsrichtung ein geringfügiges Untermaß auf, so
dass sie unter Längsspannung
gehalten werden, wenn sich der Wischmopp-Kopf in der flachen Stellung
befindet. Hierdurch wird sichergestellt, dass die Wischschicht während des
Gebrauchs nicht herunterhängt
oder verrutscht.
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Es ist dem Fachmann klar, dass es
zum Anbringen der Wischschichten normalennreise notwendig ist, den
Wischmopp-Körper
zusammenzuklappen, so dass der Abstand zwischen den jeweiligen Endbereichen
des Körpers
soweit reduziert wird, dass die Zungen oder Endbereiche je nach
Bedarf in die Beutel eingeführt
werden können.
Im Falle der entfernbaren Zungen ist es möglich, den Wischmopp-Körper in
einer flachen Stellung zu halten und die jeweiligen Zungen in die
Beutel einzuführen,
bevor die Zungen selbst an dem Körperabschnitt
angebracht werden.
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Das Zusammenklappen des Körpers kann durch
Lösen einer
herkömmlichen
Rastnase erfolgen. Derartige Rastnasen sind in diesem Fachgebiet hinlänglich bekannt,
weshalb aus Gründen
der Klarheit bei der Beschreibung der erfinderischen Merkmale in
den Figuren kein Beispiel einer solchen Rastnase gezeigt ist.
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Der in 3 abgebildete
und oben beschriebene Wischmopp-Kopf ist in 6 in
zu- sammengeklappter Stellung dargestellt. Der Wischmopp-Stiel 112 befindet
sich in einer im Allgemeinen horizontalen Ausrichtung entsprechend
dem Benutzer, der den Wischmopp-Kopf zum Spülen oder Pressen der Wischschicht
von der Fußbodenoberfläche anhebt. Eine
Wischschicht des in 5 gezeigten
Typs ist aus Gründen der
Klarheit durch eine gestrichelte Linie schematisch dargestellt.
Unter dem Einfluss ihres eigenen Gewichts fällt die Wischschicht von der
Unterseite des Körpers
des Wischmopp-Kopfes herunter, wobei die Wischschicht durch die
C-Profilplatten 130 an dem Wischmopp-Kopf angebracht ist
und somit von den Endbereichen der zusammenklappbaren Körperabschnitte
des Wischmopp-Kopfes herunterhängt.
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Die rechten und die linken klappbaren
Abschnitte 103 und 102 sind jeweils an einem inneren Randbereich
mit einer entsprechenden verschwenkbaren Verbindung 151, 152 zur
Klammer 105 versehen. Die Abschnitte 102 und 103 sind
beide in der Lage, von einem jeweiligen Ende der Klammer aus zu schwingen.
Eine Verlängerung 153 des
linken Abschnitts ist in 3 von
oben gezeigt. Die Verlängerung
besteht aus einem Rahmenelement, welches zwei Verlängerungsarme 155, 156 und
ein Querstück 157 umfasst.
Die Arme und das Querstück
definieren gemeinsam einen viereckigen Ausschnitt 154.
In der flachen aufgeklappten Stellung ist in dem Ausschnitt der
obere Abschnitt 158 eines inneren Endbereichs des rechten
Körperabschnitts 103 untergebracht. Wie
in 6 gezeigt, ist das
Querstück
in der im rechten Abschnitt 103 abgebildeten Aussparung 159 eingebettet.