DE69809682T2 - Lichtempfindliches Element für den Flexodruck - Google Patents

Lichtempfindliches Element für den Flexodruck

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infrared radiation
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Hiroko Nakano
Akio Tanizaki
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Asahi Chemical Industry Co Ltd
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Asahi Kasei Chemicals Corp
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/20Exposure; Apparatus therefor
    • G03F7/2002Exposure; Apparatus therefor with visible light or UV light, through an original having an opaque pattern on a transparent support, e.g. film printing, projection printing; by reflection of visible or UV light from an original such as a printed image
    • G03F7/2014Contact or film exposure of light sensitive plates such as lithographic plates or circuit boards, e.g. in a vacuum frame
    • G03F7/2016Contact mask being integral part of the photosensitive element and subject to destructive removal during post-exposure processing
    • G03F7/202Masking pattern being obtained by thermal means, e.g. laser ablation
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Description

  • Die Erfindung betrifft ein photoempfindliches Element für den flexographischen Druck und eignet sich für ein Verfahren zur Plattenherstellung, bei dem ein digitalisiertes Bild direkt mit Hilfe eines Infrarotlasers aufgezeichnet wird, ohne daß ein photographisches Werkzeug, wie ein Negativfilm, verwendete wird.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Ein konventionelles photoempfindliches Element für den Flexographiedruck besteht im allgemeinen aus einer Polyesterfolie oder dergleichen als Träger und einer darauf angeordneten photoempfindlichen Harzzschicht, die ein thermoplastisches Elastomer, mindestens ein Monomer und mindestens einen strahlungsempfindlichen Initiator umfaßt. Bei dem Verfahren zur Herstellung einer flexographischen Platte aus einem solchen photoempfindlichen Element für die Flexographie wird zuerst die gesamte Oberfläche des Elements durch den Träger mit Ultraviolettlicht bestrahlt (Unterseiten-Bestrahlung) um eine dünne, gleichförmig gehärtete Schicht auszubilden. Danach wird die Oberfläche der photoempfindlichen Harzschicht bildmäßig belichtet (Relief-Belichtung) und der unbelichtete Anteil wird durch Waschen mit einem Entwicklungslösungsmittel entfernt, wobei das gewünschte Bild, nämlich ein Reliefbild, erhalten wird, aus dem eine Druckplatte erhalten wird. In diesem Fall wird häufig auf der photoempfindlichen Harzschicht eine sogenannte Gleitschicht oder Schutzschicht vorgesehen, um einen glatten Kontakt zwischen der photoempfindlichen Harzschicht und einem Photowerkzeug, wie einem Negativfilm, zu ermöglichen.
  • Außerdem ist ein photoempfindliches Element für den flexographischen Druck bekannt, auf dem die digitalisierte Bildinformation direkt aufgezeichnet werden kann, ohne daß ein photographisches Werkszeug wie ein Negativfilm verwendet wird.
  • Bekannt ist außerdem ein Verfahren zur Plattenherstellung unter Verwendung dieses photoempfindlichen Elements. Bei dem entsprechenden Verfahren wird die "Nicht-Infrarotstrahlung" abschirmende dünne Schicht, die auf der photoempfindlichen Harzschicht angeordnet ist, auf Basis der mit Hilfe eines Computers verarbeiteten digitalen Information mit einem Infrarotlaser abgetragen, um das gewünschte Bild zu erhalten. Nach dem Aufzeichnen eines Bildes auf der photoempfindlichen Harzschicht kann das photoempfindliche Element einem konventionellem Plattenherstellungsverfahren unterworfen werden, bei dem die photoempfindliche Harzschicht ein darauf gezeichnetes Bild trägt.
  • Das bedeutet, daß bei Verwendung einer vorhandenen Belichtungsvorrichtung das photoempfindliche Element von der Seite des Trägers einer Unterseiten-Belichtung unterworfen wird und danach von der Seite des mit einem Infrarotlaser aufgezeichneten Bildes der Relief-Belichtung unterworfen wird, wonach es in der Entwicklungsstufe behandelt wird, wobei eine flexographische Druckplatte gebildet wird. Verglichen mit der konventionellen Methode unter Verwendung eines photographischen Werkzeugs, wie eines Negativfilms, erfordert das vorstehende Verfahren zur Plattenherstellung, wenn eine Änderung der Abbildung erforderlich geworden ist, nicht die Herstellung eines neuen photographischen Werkzeugs, wie eines Negativfilms, und die digitalisierten Bilddaten können auf einem Computer geändert werden, so daß das obige Verfahren zur Plattenherstellung den Vorteil hat, daß Zeit und Arbeit eingespart werden können. Im Vergleich mit einem konventionellem photographischen Werkzeug, wie einem Negativfilm, ist darüber hinaus das photoempfindliche Element im Hinblick auf die Formbeständigkeit vorteilhaft, da es zu einer Verbesserung der Reproduzierbarkeit des Reliefbilds führt, wodurch eine Verbesserung der Druckqualität erreicht wird.
  • Im Hinblick auf die Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung, die mit einem Infrarotlaser abgetragen werden kann, beschreibt die JP-A-8-305.030, daß als Binderpolymer dafür ein Polymer verwendet wird, das praktisch unverträglich mit mindestens einem niedermolekularem Material der photoempfindlichen Harzschicht ist. Als Beispiele für das Binderpolymer, das zur Verwirklichung dieser Eigenschaften verwendet werden soll, werden in dieser Veröffentlichung Polyamid, Polyvinylalkohol, Polyvinylalkohol/Polyethylenglycol-Propfcopolymer, amphotere Interpolymere, Alkylcellulose, Hydroxyalkylcellulose, Nitrocellulose, Ethylen-Vinylacetat-Copolymere, Cellulose-acetatbutyrat, Polybutyral, cyclisierter Kautschuk, Styrol-Acrylsäure-Copolymere, Polyvinylpyrrolidon und Copolymere von Polyvinylpyrrolidon und Vinylacetat, Kombinationen von Polymeren, die aus der Gruppe dieser Polymeren ausgewählt sind und dergleichen, erwähnt.
  • Jedoch verursacht eine Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung, die aus diesen Polymeren hergestellt ist, häufig Nachteile auf Grund ihrer schlechten Verträglichkeit mit dem niedermolekularem Material der photoempfindlichen Harzschicht. So ist es beispielsweise unvermeidbar, daß die Kombination aus der Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung mit der photoempfindlichen Harzschicht eine solche Kombination wird, bei der die Affinität zwischen beiden gering ist. Daher besteht zwischen beiden geringe Haftvermögen und wenn die Deckschicht vor dem Aufzeichnen eines Bild mit einem Infrarotlaser abgeschält wird, tritt häufig die Erscheinung auf, daß die Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung teilweise von der photoempfindlichen Harzschicht abgelöst wird und infolgedessen die teilweise abgelöste Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung zusammen mit der Deckfolie entfernt wird. Wenn eine Platte an einer Trommel für eine Aufzeichnungsmaschine eines Laserbildes zur Aufzeichnung eines Bildes befestigt wird, wird die Platte im allgemeinen mit einem auf der Platte angeordnetem Band an der Trommel fixiert. Wenn jedoch die Adhäsion zwischen der Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung und der photoempfindlichen Schicht unzureichend ist, wird dieser Teil während der Rotation der Trommel abgelöst, so daß ein Loslösen der Platte verursacht wird, wodurch sowohl die Platte, als auch die Aufzeichnungsmaschine für das Laserbild ernsthaft beschädigt werden. Um eine solche Unannehmlichkeit zu verhindern wird die Platte an dieser Stelle mit einem Band fixiert, nachdem die Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung rund um die Platte vorher von der photoempfindlichen Schicht abgeschält wurde. Diese Stufe verschlechtert jedoch die Produktivität des Verfahrens der Plattenherstellung merklich.
  • Außerdem besteht ein Unterschied in der Löslichkeit in einem Entwicklungslösungsmittel zwischen der photoempfindlichen Harzschicht und der Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung, die unter Verwendung der vorstehend genannten Polymeren hergestellt wurde. Daher besteht die Schwierigkeit, daß ein Lösungsmittel, welches als solches für die photoempfindliche Harzschicht geeignet ist, die den überwiegenden Teil des photoempfindlichen Elements für den flexographischen Druck ausmacht, nicht als Entwickler verwendet werden kann.
  • Beispielsweise wird in der photoempfindlichen Harzschicht eines typischen photoempfindlichen Elements für den flexographischen Druck ein thermoplastisches Elastomer, das aus einem Polymer eines Styrolderivats und eines konjugierten Dien-Monomeren gebildet ist, als Binderpolymer verwendet.
  • Als Entwickler wurden in neuerer Zeit aus Gründen des Umweltschutzes chlorfreie Lösungsmittel verwendet, die ein Gemisch aus einem Erdölkohlenwasserstoff oder einem Esterlösungsmittel mit einem Alkohol darstellen. Wenn jedoch diese chlorfreien Lösungsmittel verwendet werden, können in einigen Fällen wegen der Differenz der Löslichkeit in dem Lösungsmittel zwischen der photoempfindlichen Harzschicht und der Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung, die mit einem Infrarotlaser abgetragen werden kann, auftreten.
  • Wenn beispielsweise eine photoempfindliche Harzschicht, in der ein thermoplastisches Elastomer als Binderpolymer verwendet wird, mit einer Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung kombiniert wird, in der ein Polyamid als Binderpolymer verwendet wird, führt die Verwendung von 3-Methoxybutylacetat als Entwicklungslösungsmittel zu einer unzureichenden Entfernung der Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung durch Auswaschen. Selbst wenn sie mit einer Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung kombiniert wird, in der Cellulose-acetatbutyrat als Binderpolymer verwendet wird, resultiert die Verwendung einer Kombination aus einem Erdölkohlenwasserstoff mit einem Alkohol als Entwicklerlösungsmittel in ähnlicher Weise in einer unzureichenden Löslichkeit und infolgedessen in der Schwierigkeit, daß die Relieftiefe nach dem Entwickeln nicht gleichmäßig ist. Außerdem quillt die Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung, die nicht vollständig in dem Entwicklerlösungsmittel gelöst wurde, in dem Lösungsmittel und schwimmt im Entwicklungstank. Diese in dem Tank schwimmende gequollene Schicht verursacht ein Verstopfen der Leitungen für die Flüssigkeitszirkulation oder verursacht häufig schwerwiegende Probleme in der Stufe der Plattenherstellung, wie Wiederanhaften des schwimmenden Materials an der Platte und dergleichen.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein photoempfindliches Element für den flexographischen Druck zugänglich zu machen, das für das Verfahren der Plattenherstellung anwendbar ist, bei dem ein digitalisiertes Bild mit einem Infrarotlaser direkt aufgezeichnet wird, ohne daß ein Photohilfsmittel, wie ein Negativfilm verwendet wird, wobei eine neue Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung verwendet wird, die mit einem Infrarotlaser abgetragen werden kann, um gute Haftvermögen der Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung an der photoempfindlichen Harzschicht zu erreichen, und damit solche Probleme zu lösen, die das Abschälen der Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung während des Ablösens einer Deckfolie und dergleichen.
  • Weiterer Gegenstand der Erfindung ist es, ein photoempfindliches Element für den flexographischen Druck zur Verfügung zu stellen, welches die Auswahl aus einem weiten Bereich von Entwicklerlösungsmitteln ermöglicht.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die Erfinder haben weitreichende Untersuchungen durchgeführt, um die vorstehend erwähnten Ziele zu erreichen und haben infolgedessen die Erfindung fertiggestellt.
  • Erfindungsgemäß wird folgendes zur Verfügung gestellt:
  • (1.) Ein photoempfindliches Element für die Flexographie, enthaltend (a) eine Trägerschicht, (b) eine Schicht eines photoempfindlichen Harzes, die als Binderpolymer ein thermoplastisches Elastomer, das durch Polymerisation eines monovinylsubstituierten aromatischen Kohlenwasserstoffes und eines konjugierten Diens erhältlich ist, wobei die Schicht aus photoempfindlichem Harz (b) auf der Trägerschicht (a) angeordnet ist, und (c) eine Schicht zum Abschirmen von nicht-Infrarotstrahlung, die durch einen Infrarot-Laser abgebaut werden kann, und ein Binderpolymer, einen Infrarot-Absorber und ein nicht-Infrarotstrahlung abschirmendes Material umfaßt, wobei die Schicht (c) zum Abschirmen von nicht-Infrarotstrahlung auf der Schicht (b) aus photoempfindlichem Harz angeordnet ist, wobei das Binderpolymer der Schicht (c) zum Abschirmen von nicht-Infrarotstrahlung ein Copolymer ist, das aus einem monovinylsubstituierten aromatischen Kohlenwasserstoff und einem konjugierten Dien oder einem Hydrierungsprodukt eines Copolymeren aus einem monovinylsubstituierten aromatischen Kohlenwasserstoff und einem konjugierten Dien ist, umfaßt.
  • (2.) Ein photoempfindliches Element, für die Flexographie nach 1, wobei die Schicht (b) aus photoempfindlichem Harz zusätzlich zu dem thermoplastischen Elastomeren mindestens ein ethylenisch ungesättigtes Monomer, das der radikalischen Polymerisation zugänglich ist und einen Photopolymerisationsinitiator enthält.
  • (3.) Ein photoempfindliches Element für die Flexographie nach 1 oder 2, wobei (d) eine Deckschicht auf die Schicht (c) zum Abschirmen von nicht-Infrarotstrahlung aufgebracht ist.
  • (4.) Ein photoempfindliches Element für die Flexographie nach einem der Punkte 1 bis 3, wobei das Binderpolymer der Schicht (c) zum Abschirmen von nicht-Infrarotstrahlung ein Styrolkonjugiertes Dien-Copolymer mit einem Styrolgehalt von 60 bis 90 Gew.-% ist.
  • (5.) Ein photoempfindliches Element für die Flexographie nach einem der Punkte 1 bis 3, wobei das Binderpolymer der Schicht (c) zum Abschirmen von nicht-Infrarotstrahlung ein Hydrierungsprodukt eines Styrol-konjugierten Dien-Copolymeren mit einem Styrolgehalt von 10 bis 50 Gew.-% ist.
  • Das erfindungsgemäße photoempfindliche Element für den flexographischen Druck weist eine neue Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung auf, die mit einem Infrarotlaser abgebaut werden kann, wobei das Haftvermögen der Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung an der photoempfindlichen Harzschicht gut ist. Dadurch werden die Schwierigkeiten überwunden, wie das Abschälen der Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung, die während des Ablösens der Deckfolie verursacht werden kann, und dergleichen, und es wird ermöglicht, das Entwicklerlösungsmittel innerhalb eines breiten Bereiches auszuwählen. Das photoempfindliche Element für den Flexographiedruck eignet sich für das Verfahren zur Plattenherstellung, bei dem ein digitalisiertes Bild direkt mit einem Infrarotlaser aufgezeichnet wird, ohne daß ein photographisches Hilfsmittel (Photohilfsmittel), wie ein Negativfilm, verwendet wird.
  • BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Als erfindungsgemäß zu verwendende Trägerschicht (a) kann eine dimensionsstabile Folie, wie Polyester, Stahl oder Aluminium einer Dicke von 75 um bis 300 um eingesetzt werden und erforderlichenfalls kann ein Klebmittel zwischen der Trägerschicht (a) und der photoempfindlichen Schicht (b) angeordnet werden.
  • Erfindungsgemäß besteht die photoempfindliche Harzschicht (b) vorzugsweise aus einem thermoplastischen Elastomer, das durch Polymerisation eines monovinylsubstituierten aromatischen Kohlenwasserstoffes und eines konjugiertem Diens erhältlich ist, als Binderpolymer, mindestens einem ethylenisch ungesättigten Monomer und einem Photopolymerisationsinitiator. Außerdem kann, in Abhängigkeit von den für die photoempfindliche Harzschicht benötigten Eigenschaften, ein Zusatzstoff, wie ein Sensibilisator, ein Thermopolymerisationsinhibitor, ein Weichmacher, ein Farbmittel oder dergleichen vorhanden sein. Die photoempfindliche Harzschicht ist vorzugsweise gegenüber Infrarotstrahlung unempfindlich.
  • In einem thermoplastischen Elastomer, das durch Polymerisation eines monovinylsubstituierten aromatischen Kohlenwasserstoffes als Monomer und eines konjugierten Diens als Monomer erhalten wird und als Binderpolymer für die photoempfindliche Harzschicht verwendet wird, werden Styrol, α-Methylstyrol, p- Methylstyrol, p-Methoxystyrol oder dergleichen als monovinylsubstituiertes aromatisches Kohlenwasserstoffmonomer und Butadien, Isopren oder dergleichen als konjugiertes Dienmonomer verwendet. Repräsentative Beispiele sind Styrol- Butadien-Styrol-Blockcopolymere, Styrol-Isopren-Styrol-Blockcopolymere und dergleichen.
  • Als das erwähnte mindestens eine ethylenisch ungesättigte Monomer können solche verwendet werden, die mit dem Binderpolymer verträglich sind. Beispiele dafür umfassen Ester von Alkoholen, wie t-Butylalkohol, Laurylalkohol und dergleichen, mit Acrylsäure und Methacrylsäure, Maleinimidderivate, wie Laurylmaleinimid, Cyclohexylmaleinimid, Benzylmaleinimid und dergleichen und Ester von Alkoholen mit Fumarsäure wie Dioctylfumarat und dergleichen, weiterhin Ester von mehrwertigen Alkoholen mit Acrylsäure und Methacrylsäure, wie Hexandioldi(meth)acrylat, Nonandiol-di(meth)acrylat, Trimethylolpropantri(meth)acrylat und dergleichen, sowie ähnliche.
  • Außerdem wird der Photopolymerisationsinitiator unter bekannten Photopolymerisationsinitiatoren gewählt, wie beispielsweise unter aromatischen Ketonen, wie Benzophenon, Benzoinethern, wie Benzoinmethylether, Benzoinethylether, Benzoinisopropylether, α-Methylolbenzoin-methylether, α-Methoxybenzoin-methylether, α-Ethoxybenzoin-ethylether und dergleichen. Diese können allein oder in Kombination aus zwei oder mehr Verbindungen verwendet werden.
  • Ferner kann die photoempfindliche Harzschicht Additive enthalten, wie Sensibilisatoren, Thermopolymerisationsinibitoren, Weichmacher, Farbmittel und dergleichen, was von den gewünschten Eigenschaften abhängt.
  • Die photoempfindliche Harzschicht kann mit Hilfe verschiedener Methoden hergestellt werden. Beispielsweise können bei der vorstehend erwähnten Zusammensetzung die mit einander zu vermischenden Ausgangsmaterialien in einem geeigneten Lösungsmittel, beispielsweise Choroform, Tetrachlorethylen, Methylethylketon, Toluol oder dergleichen gelöst werden, um sie zu mischen, die gebildete Lösung in einen Formrahmen gegossen, das Lösungsmittel verdampft und das so gebildete Gemisch zu einer Platte verformt werden. Außerdem können die Ausgangsmaterialien ohne Verwendung eines Lösungsmittels in einem Kneter oder auf einer Mischwalze geknetet werden und das gebildete Gemisch mit Hilfe eines Extruders, einer Spritzgußmaschine, einer Presse oder dergleichen zu einer Platte der gewünschten Dicke verformt werden.
  • Die Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung (c) die mit einem Infrarotlaser abgebaut werden kann, ist erfindungsgemäß aus einem Binderpolymer, einem Infrarotabsorber und einem Abschirmmaterial für Nichtinfrarotstrahlung gebildet. Die hier verwendet Bezeichnung "Nichtinfrarotstrahlung" bedeutet andere Strahlungsarten als Infrarotstrahlung, beispielsweise Ultraviolettlicht und dergleichen.
  • Als Binderpolymer werden Copolymere, die aus einem monovinylsubstitiertem aromatischen Kohlenwasserstoff, wie Styrol, α- Methylstyrol, Vinyltoluol oder dergleichen, und einem konjugierten Dien wie Butadien, Isopren oder dergleichen, gebildet sind, oder ein Hydrierungsprodukt eines aus einem monovinylsubstituierten aromatischen Kohlenwasserstoff und einem konjugierten Dien gebildeten Copolymeren verwendet. Es wurde gefunden, daß eine Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung, die eines dieser Binderpolymere enthält, gute Verträglichkeit mit dem Monomeren oder dergleichen, das das niedermolekulare Material in der photoempfindlichen Harzschicht bildet, besitzt, eine starke Haftung gegenüber der photoempfindlichen Harzschicht zeigt und außerdem gute Laserabbaueigenschaften und Bilderzeugungseigenschaften besitzt.
  • In dem Copolymer eines monovinylsubstituierten aromatischen Kohlenwasserstoffmonomeren und eines konjugierten Dienmonomeren kann der Gehalt an monovinylsubstituierten aromatischen Kohlenwasserstoffen 10 bis 90% sein, um die gewünschte Wirkung der Erfindung zu erreichen. Insbesondere dann, wenn das Copolymer ein Styrol-Butadien-Copolymer mit einem Styrolgehalt von 60 bis 90 Gew.-% ist hat die Oberfläche der Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung, die mit einem Infrarotlaser abgebaut werden kann, geringe Klebrigkeit und außerdem ist der Abschälwiderstand niedrig, wenn diese Schicht von einer Deckfolie auf die photoempfindliche Harzschicht übertragen wird, so daß das Ablösen leicht ist. Daher wird ein solches Styrol-Butadien-Copolymer bevorzugt. Wenn außerdem das Styrol-Butadien-Copolymer ein Blockcopolymer ist, werden die vorstehend erwähnten Wirkungen besonders bemerkenswert, so daß ein Blockcopolymer stärker bevorzugt wird.
  • Bei einem Hydrierungsprodukt eines Styrol-Butadien-Copolymeren mit einem Styrolgehalt von 10 bis 50·Gew.-% wird der Vorteil erreicht, daß die Kontraktions- und Expansionseigenschaften der Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung, die mit einem Infrarotlaser abgebaut werden kann, groß sind, und daß kaum Rißbildung an der Oberfläche auftritt, so daß das Hydrierungsprodukt bevorzugt wird. In diesem Fall werden auch dann, wenn das Styrol-Butadien-Copolymer des Hydrierungsproduktes ein Blockcopolymer ist, die vorstehend erwähnten Wirkungen ausgeprägter, so daß das Blockcopolymer stärker bevorzugt wird.
  • Der Styrolgehalt des Polymeren kann durch Messung der Absorption des Benzolrings bei 260 bis 290 nm mit Hilfe eines Ultraviolett-Spektrophotometers bestimmt werden.
  • Als Infrarotabsorber wird gewöhnlich eine einzige Substanz oder Verbindung mit einer starken Absorption im Bereich von 750 bis 2000 nm verwendet. Zu Beispielen für solche Infrarotabsorber gehören anorganische Pigmente, wie Ruß, Graphit, Kupferchromit, Chromoxid und dergleichen, Farbstoffe, wie Polyphtalocyanin-Verbindungen, Cyaninfarbstoffe, Metallthiolatfarbstoffe und dergleichen. Speziell Ruß kann eine Teilchengröße innerhalb eines weiten Bereiches von 13 bis 85 nm haben und hat eine höhere Empfindlichkeit gegenüber Infrarotlaser bei einer geringeren Teilchengröße. Diese Infrarotabsorber werden in einer solchen Menge zugesetzt, daß sie der Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung eine solche Empfindlichkeit verleihen, daß diese mit dem zu verwendenden Laserlicht abgebaut werden kann. Im allgemeinen ist ein Zusatz in einer Menge von 10 bis 80 Gew.-% wirksam.
  • Als Abschirmmaterial für Nichtinfrarotstrahlung kann ein Material verwendet werden, welches Ultraviolettlicht reflektiert oder absorbiert. Gute Beispiele dafür sind Ultraviolettabsorber, Ruß, Graphit und dergleichen und es ist erforderlich, die zuzusetzende Menge so festzulegen, daß die gewünschte optische Dichte erreicht werden kann. Im allgemeinen ist es notwendig, das vorstehende Material so einzusetzen, daß die optische Dichte mindestens 2,0, vorzugsweise mindestens 3,0 wird.
  • Wenn Ruß verwendet wird, um sowohl als Infrarotabsorber, als auch als Abschirmmaterial für Nichtinfrarotstrahlung zu dienen, ist ein Beispiel einer Herstellungsmethode eine Methode, bei der eine Lösung eines Binderpolymeren unter Verwendung eines geeigneten Lösungsmittels hergestellt wird, darin Ruß dispergiert wird, dann die resultierende Dispersion auf eine Deckfolie, wie eine Polyesterfolie oder dergleichen aufgetragen wird und schließlich diese Deckfolie auf die photoempfindliche Harzschicht laminiert oder durch Kontaktbindung aufgebracht wird, um die Abschirmschicht für Infrarotstrahlung, die mit einem Infrarotlaser abgebaut werden kann, zu übertragen. Dies ist eine wirksame Methode.
  • Als Methode zum Dispergieren von Ruß in der Lösung des Binderpolymeren ist eine Methode wirksam, bei der in Kombination Zwangsrühren mit Hilfe einer Rührschaufel und Rühren unter Verwendung von Ultraschallwellen angewendet wird. Alternativ ist auch eine Methode, bei der das Binderpolymer unter Verwendung eines Extruders oder eines Kneters mit dem Ruß vorgeknetet wird und dann das gebildete Gemisch in einen Lösungsmittel gelöst wird, für ein gutes Dispergieren des Rußes wirksam.
  • Außerdem kann der Ruß in dem Polymeren im Zustand einer Latexlösung dispergiert werden. Die Dick der Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung sollte bestimmt werden, indem die Empfindlichkeit der Abbaus mit einem Infrarotlaser und die Abschirmwirkung für Nichtinfrarotstrahlung in Betracht gezogen werden. Sie wird gewöhnlich im Bereich von 0,1 bis 20 g/m², vorzugsweise 1 bis 5 g/m² festgelegt.
  • Als Deckfolie (d) wird erfindungsgemäß eine Polyethylenfolie, eine Polypropylenfolie oder dergleichen mit einer Dicke von 20 bis 200 um oder ein Laminat daraus verwendet. Die Deckfolie hat jedoch den Zweck, die Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung zu schützen, und wird entfernt, bevor ein Bild mit einem Infrarotlaser aufgezeichnet wird.
  • Bei dem Verfahren zur Plattenherstellung können als Infrarotlaser solche verwendet werden, die eine Wellenlänge von 750 bis 2000 nm haben. Im allgemeinen sind Laser dieses Typs eines Infrarotlasers Halbleiterlaser mit einer Wellenlänge von 750 bis 880 nm und Nd-YAG Laser mit einer Wellenlänge von 1060 nm. Die Einheit zur Erzeugung von Laserstrahlung dieser Laser wird zusammen mit dem Antriebssystem mit Hilfe eines Computers geregelt und die digitalisierte Bildinformation wird auf das photoempfindliche Element für den flexographischen Druck durch selektiven Abbau der Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung auf der photoempfindlichen Harzschicht übertragen.
  • Die Ultraviolettlichtquelle, die zur Photohärtung der photoempfindlichen Harzschicht des photoempfindlichen Elements für den flexographischen Druck nach Beendigung der Aufzeichnung eines Bildes mit Hilfe eines Infrarotlasers verwendet wird, umfaßt eine Hochdruck-Quecksilberdampflampe, eine Ultraviolett-Fluoreszenzlampe, eine Kohlebogenlampe, eine Xenonlampe, Sonnenstrahlung und dergleichen. Das gewünschte Reliefbild kann durch Bestrahlen mit Ultraviolettlicht von der Bildseite her erhalten werden. Um jedoch dem Reliefbild größere Stabilität gegen Beanspruchung zu verleihen, wenn der nicht gehärtete Anteil durch Auswaschen entfernt wird, ist es wirksam, auch von der Seite des Trägers her die gesamte Oberfläche zu belichten.
  • Als Entwicklerlösungsmittel, das zum Entfernen der Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung und des nicht belichteten Bereiches der photoempfindlichen Harzschicht durch Auswaschen verwendet wird, nachdem das Reliefbild durch Bestrahlung der photoempfindlichen Harzschicht mit Ultraviolettlicht gebildet wurde, werden beispielsweise Chlor enthaltende organische Lösungsmittel, wie 1,1,1-Trichlorethan, Tetrachlorethylen und dergleichen, Ester, wie Heptylacetat, 3-Methoxybutylacetat und dergleichen und Kohlenwasserstoffe, wie Erdölfraktionen, Toluol, Decalin und dergleichen, verwendet. Außerdem können auch Gemische dieser Lösungsmittel mit Alkoholen, wie Propanol, Butanol, Pentanol und dergleichen, verwendet werden. Die Entfernung der Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung und des nicht belichteten Bereiches der photoempfindlichen Harzschicht durch Auswaschen erfolgt durch Aufspritzen aus einer Düse oder Bürsten mit einer Bürste. Die erhaltene Druckplatte wird durch Waschen mit einer Waschflüssigkeit, Trocknen und anschließendes Nachbelichten fertiggestellt.
  • Die Erfindung wird anhand von Beispielen ausführlicher erläutert, sie sollte jedoch nicht als auf diese Beispiele beschränkt ausgelegt werden.
  • Beispiele 1 bis 3 und Vergleichsbeispiele 1 und 2
  • Ein Gemisch, das durch Verkneten von 50 Gewichtsteilen eines der folgenden Polymeren als Binderpolymer einer Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung mit 50 Gewichtsteilen Ruß einer Teilchengröße von 84 nm (Mehrzweck Color Black Nr. 10, hergestellt von Mitsubishi Chemical) in einem Kneter erhalten wurde, wurde in einem Mischlösungsmittel aus Toluol/Ethylacetat = 1/9 (Volumenteile) unter Bildung einer gleichförmigen 5- Gew.-%igen Lösung gelöst und dispergiert:
  • Beispiel 1: Tufprene 315 (ein Styrol-Butadien-Copolymer mit einem Styrolgehalt von 20 Gew.-%, hergestellt von Ashahi Kasei Kogyo K.K.),
  • Beispiel 2: Asaprene 420 (ein Styrol-Butadien-Blockcopolymer mit einem Styrolgehalt von 40 Gew.-%, hergestellt von Ashahi Kasei Kogyo K.K.),
  • Beispiel 3: Kraton D-1107 (ein Styrol-Isopren-Blockcopolymer mit einem Styrolgehalt von 14 Gqw.-%, hergestellt Shell Chemical),
  • Vergleichsbeispiel 1: Macromelt 6900 (Polyamid, hergestellt von Henkel),
  • Vergleichsbeipiel 2: CAB-381-0.1 (Celluloseacetat-butyrat, hergestellt von Kodak).
  • Danach wurde die vorstehend erhaltene Lösung mit Hilfe eines Rakels auf eine als Deckfolie verwendete Polyesterfolie mit einer Dicke von 100 um so aufgestrichen, daß die Beschichtung nach dem Trocknen 5 bis 6 g/m² war, und eine Minute bei 80ºC getrocknet, wobei eine Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung erhalten wurde, die mit Hilfe eines Infrarotlasers abgebaut werden kann. Die optischen Dichten der Abschirmschichten wurden mit Hilfe von DM-500 (hergestellt von DAINIPPON SCREEN MFG. CO., LTD.) gemessen, wobei die in Tabelle 1 gezeigten Ergebnisse erhalten wurden.
  • Anschließend wurden 60 Gewichsteile Tufprene A (Styrol-Butadien-Styrol-Blockcopolymer, hergestellt Ashahi Kasei Kogyo K. K.), 30 Gewichtsteile B-2000 (flüssiges Polybutadien, hergestellt von NIPPON OIL CO., LTD.), 7 Gewichtsteile 1,9-Nonandiol-diacrylat, 2 Gewichtsteile 2,2-Dimethoxy-2-phenyl-acetophenon und 0,3 Gewichtsteil 2,6-Di-t-butyl-p-cresol in einem Kneter verknetet, wobei eine photoempfindliche Harzzusammensetzung hergestellt wurde. Diese photoempfindliche Harzzusammensetzung wurde zwischen einem Träger aus einer 125 um Polyesterfolie und der vorher hergestellten Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung auf der Deckfolie eingeschlossen und mit Hilfe einer Pressvorrichtung und unter Verwendung eines 3 mm-Abstandsstücks wurde ein Druck von 200 kg/cm² während 4 Minuten bei 130ºC ausgeübt, wobei ein photoempfindliches Element für den Flexographiedruck geformt wurde.
  • Die Deckfolie des vorstehenden photoempfindlichen Elements für den flexographischen Druck wurde abgeschält, und um die Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung auf die photoempfindliche Harzschicht zu übertragen. In diesem Fall haftete die Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung fest an der photoempfindlichen Harzschicht und in Beispielen 1 bis 3 wurde weder teilweises Ablösen noch Gratbildung festgestellt. In Vergleichsbeispiel 1 wurde jedoch die Schwierigkeit verursacht, daß ein Teil der Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung an der Deckfolie haftete und abgeschält wurde.
  • Das Element wurde dann auf der Trommel einer Laseraufzeichnungsvorrichtung angebracht und der Dreifachbestrahlung mit einem Halbleiterlaser ausgesetzt, der eine Energiedichte von 2,2 MW/cm² hatte, wobei ein-Halbtonpunktmuster aus 3%-47 Linien/cm (120 Linien/inch) erhalten wurde und jede der Abschirmschichten für Nichtinfrarotstrahlung selektiv abgetragen wurde.
  • Das Element, in welchem das Abtragen der Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung beendet war, wurde zunächst der Rückseitenbelichtung mit 300 mJ/cm² von der Trägerseite her und danach der Reliefbelichtung mit 8000 mJ/cm² auf einer AFP-1500 Belichtungsvorrichtung (hergestellt von Asahi Kasei Kogyo K.K.) unterworfen, wobei eine Ultraviolett-Fluoreszenzleuchte mit einer zentralen Wellenlänge von 370 nm verwendet wurde.
  • Die Belichtungintensität zu diesem Zeitpunkt war derart, daß die Intensität, die durch Messung auf einer Glasplatte des Ultraviolettlichts der unteren Lampe, die auf der Seite angeordnet war, in der die Rückseitenbelichtung durchgeführt wurde, 4,0 mW/cm² war und daß die durch Messung des Ultraviolettlichts von der oberen Lampe, die auf der Seite der Reliefbelichtung war, 7,8 mW/cm² betrug, wobei die Messung durch ein UV-Filter unter Verwendung einer UV-Illuminometer-Vorrichtung, Modell MO-2, hergestellt von Oak Seisakusho, durchgeführt wurde.
  • Dann wurde jedes der Lösungsmittel Tetrachlorethylen (Lösungsmittel A), Tetrachlorethylen/n-Butanol (Volumenverhältnis 3/1, Lösungsmittel B), NYLOSOLV-II (hergestellt von BASF, Lösungsmittel C), 3-Methoxybutylacetat (Lösungsmittel D) und Toluol (Lösungsmittel E) als Entwickler verwendet und die Entwicklung wurde bei einer Flüssigkeitstemperatur von 25ºC während 5 Minuten durchgeführt, wobei das Element mit einem doppelseitigem Klebeband an dem rotierenden Zylinder einer AFP-1500 Entwicklungsvorrichtung (hergestellt von Asahi Kasei Kogyo K.K,) angebracht war. Wie aus den Ergebnissen in Tabelle 1 ersichtlich ist, wurden nur dann, wenn ein Copolymer von Styrol und ein konjugiertem Dien als Binderpolymer der Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung verwendet wurde, keine Rückstände der Entwicklung, wie ungelöste Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung, die in dem Entwickler schwamm, deren Wiederanhaftung an der Plattenoberfläche und dergleichen festgestellt und in allen Entwicklerlösungsmitteln zeigte sich gute Entwicklungsfähigkeit. Tabelle 1
  • Beispiel 4
  • Ein Gemisch, das durch Verkneten von 65 Gewichtsteilen Asaflex 815 (Styrol-Butadien-Block-Copolymer mit einem Styrolgehalt von etwa 77 Gew.-% (gemessen durch Ultraviolett-Spektrophotometrie) hergestellt von Asahi Kasei Kogyo K.K.) und 35 Gewichtsteilen Ruß einer Teilchengröße von 30 nm (Allzweck Color Black Nr. 30, hergestellt von Mitsubichi Chemical) in einem Kneter erhalten wurde, wurde in einem Mischlösungsmittel aus Toluol/Ethylacetat = 1/9 Volumenteile gelöst und dispergiert, wobei eine gleichförmige 5 Gew.-%ige Lösung erhalten wurde. Diese Lösung wurde danach mit Hilfe eines Rakels auf eine als Deckfolie verwendete Polyesterfolie einer Dicke von 100 um aufgestrichen, so daß die Beschichtungsmenge nach dem Trocknen 5 bis 6 g/m² betrug, und danach eine Minute bei 80ºC getrocknet, wobei eine Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung, die mit einem Infrarotlaser abgetragen werden kann, hergestellt wurde. Die Oberfläche dieser Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung war nicht klebrig und leicht zu handhaben. Die optische Dichte wurde zu etwa 3,2 bestimmt.
  • Danach wurden die in Beipiel 1 erhaltene photoempfindliche Harzzusammensetzung und die vorstehende Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung auf der Deckfolie in gleicher Weise wie in Beispiel 1 geformt, wobei ein photoempfindliches Element für den flexographischen Druck erhalten wurde.
  • Die Deckfolie dieses photoempfindlichen Elements für den flexographischen Druck wurde abgeschält. In diesem Fall wurde die Deckfolie leicht abgeschält und die Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung wurde rasch auf die photoempfindliche Harzschicht übertragen. Außerdem haftete die Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung fest an der photoempfindlichen Harzschicht und weder Abschälen, noch Gratbildung wurden beobachtet. Selbst zu diesem Zeitpunkt konnte kaum Klebrigkeit der Oberfläche der Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung festgestellt werden. Dieses Element wurde auf die Trommel einer Laseraufzeichnungsvorrichtung montiert und die Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung wurde unter Verwendung eines Nd-YAG- Lasers einer Energiedichte von 10 MW/cm² selektiv abgetragen, um ein Halbtonpunktmuster von 3%-47 Linien/cm (120 Linien/inch) herzustellen.
  • Dieses Element wurde dann in gleicher Weise wie in Beispiel 1 der Rückseitenbelichtung und der Reliefbelichtung unterworfen und danach bei einer Flussigkeitstemperatur von 25ºC unter Verwendung einer der in Beipiel 1 gezeigten Losungen A bis E als Entwickler entwickelt, wobei das Element mit einem doppelseitigen Klebeband an dem rotierenden Zylinder einer Entwicklervorrichtung AFP-1500 (hergestellt von Asahi Kasei Kogyo K.K.) befestigt war. In diesem Fall war die Entwicklung bei allen Lösungsmitteln innerhalb von drei bis sieben Minuten beendet und ein gutes Reliefbild wurde erhalten, das frei von Entwicklungsrückständen war.
  • Beispiel 5
  • Ein Gemisch, das durch Verkneten von 60 Gewichtsteilen Taftec M1913 (Hydrierungsprodukt eines Styrol-Butadien-Blockcopolymeren mit einem Styrolgehalt von 30 Gew.-%, hergestellt von Asahi Kasei K.K.) und 40 Gewichtsteilen Ruß einer Teilchengröße von 30 nm (Allzweck Color Black #30, hergestellt von Mitsubishi Chemical) in einem Kneter erhalten wurde, wurde in Toluol gelöst und dispergiert, wobei eine 5 gew.-%ige gleichförmige Losung gebildet wurde. Diese Losung wurde dann mit Hilfe eines Rakels auf eine als Deckfolie verwendete Polyesterfolie einer Dicke von 100 um aufgestrichen, so daß die Beschichtungsmenge nach dem Trocknen 5 bis 6 g/m² betrug, und danach eine Minute bei 80ºC getrocknet, wobei eine Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung, die mit einem Infrarotlaser abgetragen werden kann, hergestellt wurde. Die Oberfläche dieser Schicht für Nichtinfrarotstrahlung war nicht klebrig und leicht zu handhaben. Die optische Dichte wurde zu etwa 4,0 bestimmt.
  • Danach wurden die in Beipiel 1 erhaltene photoempfindliche Harzschicht und die vorstehende Abschirmschicht für Infrarotstrahlung auf der Deckfolie in gleicher Weise wie in Beispiel 1 geformt, wobei ein photoempfindliches Element für den flexographischen Druck erhalten wurde.
  • Die Deckfolie dieses photoempfindlichen Elements für den flexographischen Druck wurde abgeschält. In diesem Fall wurde die Deckfolie leicht abgeschält und die Abschirmschicht für Nichtinfrarotstrahlung wurde vollständig auf die photoempfindliche Harzschicht übertragen. Außerdem waren die Kontraktions- und Expansionseigenschaften gut und selbst wenn das Element gebogen wurde, konnte auf der Oberfläche keine Rißbildung beobachtet werden und das Haftvermögen gegenüber der photoempfindlichen Harzschicht war gut.
  • Dieses Element wurde der Aufzeichnung mit einem Laser unterworfen und unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 4 zur Ausbildung eines Reliefs belichtet und danach mit einem der in Beispiel 1 gezeigten Losungsmittel A bis E entwickelt. Die Entwicklung war bei allen Losungsmitteln innerhalb von drei die sieben Minuten beendet, wobei ein gutes Reliefbild, das frei von Entwicklungsrückständen oder dergleichen war, erhalten wurde.

Claims (5)

1. Photoempfindliches Element für die Flexographie, enthaltend (a) eine Trägerschicht, (b) eine Schicht eines photoempfindlichen Harzes, die als Binderpolymer ein thermoplastisches Elastomer, das durch Polymerisation eines monovinylsubstituierten aromatischen Kohlenwasserstoffes und eines konjugierten Diens erhältlich ist, wobei die Schicht aus photoempfindlichem Harz (b) auf der Trägerschicht (a) angeordnet ist, und (c) eine Schicht zum Abschirmen von nicht-Infrarotstrahlung, die durch einen Infrarot-Laser abgebaut werden kann, und ein Binderpolymer, einen Infrarot- Absorber und ein nicht-Infrarotstrahlung abschirmendes Material umfaßt, wobei die Schicht (c) zum Abschirmen von nicht- Infrarotstrahlung auf der Schicht (b) aus photoempfindlichem Harz angeordnet ist, wobei das Binderpolymer der Schicht (c) zum Abschirmen von nicht-Infrarotstrahlung ein Copolymer ist, das aus einem monovinylsubstituierten aromatischen Kohlenwasserstoff und einem konjugierten Dien oder einem Hydrierungsprodukt eines Copolymeren aus einem monovinylsubstituierten aromatischen Kohlenwasserstoff und einem konjugierten Dien ist, umfaßt.
2. Photoempfindliches Element für die Flexographie nach Anspruch 1, wobei die Schicht (b) aus photoempfindlichem Harz zusätzlich zu dem thermoplastischen Elastomeren mindestens ein ethylenisch ungesättigtes Monomer, das der radikalischen Polymerisation zugänglich ist und einen Photopolymerisationsinitiator enthält.
3. Photoempfindliches Element für die Flexographie nach Anspruch 1 oder 2, wobei (d) eine Deckschicht auf die Schicht (c) zum Abschirmen von nicht-Infrarotstrahlung aufgebracht ist.
4. Photoempfindliches Element für die Flexographie nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Binderpolymer der Schicht (c) zum Abschirmen von nicht-Infrarotstrahlung ein Styrolkonjugiertes Dien-Copolymer mit einem Styrolgehalt von 60 bis 90 Gew.-% ist.
5. Photoempfindliches Element für die Flexographie nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Binderpolymer der Schicht (c) zum Abschirmen von nicht-Infrarotstrahlung ein Hydrierungsprodukt eines Styrol-konjugierten Dien-Copolymeren mit einem Styrolgehalt von 10 bis 50 Gew.-% ist.
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